Forum: Auto
Fahrbericht Flowcamper: Minimalisbus
Flowcamper

Das Spektrum bei Wohnmobilen reicht von Palästen auf Rädern bis zu rustikalen Kastenwagen. Der Flowcamper besetzt mit durchdachtem Ausbaukonzept den Platz in der Mitte - und führt zurück zum Kern des Campens.

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emil7685 19.08.2019, 10:09
70.

Zitat von sikasuu
(...) Aber das verunsichert einen ECHTEN-DE-Camper nicht im geringsten. Der hat Solarzellen & nen Zweitakku, 200m Stromkabel,... dazu, daneben noch eine übergroße Portion Selbstsicherheit & Wissen, an der "die Welt genesen wird!"
Ich verstehe absolut überhaupt nicht, worauf Sie hinaus wollen. Was wollen Sie mit diesem komischen Kauderwelsch aussagen? Was hat das mit "übergroßer Portion Selbstsicherheit" zu tun, wenn man Ihnen zu erklären versucht dass man mit einer 70 Ah Batterie (60Euro), einem 50-Solarpanel (50Euro) und einer Kompressor-Kühlbox (250Euro) nie wieder Probleme mit Kühlung auf Reisen hat? Deswegen hat das doch heute auch jeder. Jeder der sich heute noch mit einem Absorberkühlschrank herumschlägt hat irgendwie den Schuß nicht gehört.
Nichts für ungut.

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zeroo_ 19.08.2019, 12:54
71. Wohnmobile mit Wasserstoff

Auch Wohnmobile müssen klimafreundlich werden. So gibt es einen eSprinter mit einer Wohnkabine von Hymer. Im Boden stecken 412 Brennstoffzellen, eine Batterie und vier Wasserstofftanks. Mit einer Tankfüllung (7,4 kg Wasserstoff) käme man 530 km weit. Die Batterie liefert auch den Strom für Licht und die Küche.

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mazzmazz 19.08.2019, 13:44
72. Welch Diskussion!

Zur Zeit kostet ein Ford Nugget mit deutlich besserem Innenraumkonzept, besserer Verarbeitung und natürlich deutlich günstiger zu unterhaltendem Basisfahrzeug (Transit Custom) ab 41.000 Eur mit 130 PS und Aufstelldach mit Bett.
Ein wirklich schöner Nugget mit 185 PS und Automatik wird zur Zeit ab gut 45.000 Eur angeboten.
Der hier vorgestellte VW mit netten Details, aber insgesamt doch eher einfachem, heillos überteuerten Konzept, fängt mit der Basismaschine des T6 mit 110 PS bei gut 40k an. Da ist dann im Führerhaus ein rohes Plastiklenkrad verbaut.
So etwas gibt es beim Ford Nugget gar nicht. Die Basisausstattung ist schon reichlich.
Somit ist da hier vorgestellte Auto einfach ein weiteres überteuertes Buskonzept auf VW-Basis, das beim Campen und bei den Anschaffungs- und Unterhaltskosten dem Ford Nugget nicht das Wasser reichen kann.
Übrigens fuhren wir 8 Jahre lang einen Nugget der Vorgängerserie. Null Probleme, viel Freude auf Reisen, 5 Sitzplätze (hat sonst m.W: nur Pössl bei 1,2m mehr Außenlänge.
Eigentlich wollten wir damals einen T5 California. Kostete ausstattungsbereinigt das Doppelte. Also eben der Ford. Wir hatten es nicht bereut und Ford hat nun einen Kunden mehr (und VW einen weniger). Der Ford-SUV meiner Frau lag zwar nur 30% unterhalb des ausstattungsbereinigten VW-Preises, aber sie mag ihn trotzdem...
Keine Ahnung, was diese dauernden berichte über die "Bullies" sollen. Wer mitdenkt und rechnen muss, fährt sowas nicht.

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emil7685 19.08.2019, 14:21
73.

Zitat von mazzmazz
Zur Zeit kostet ein Ford Nugget mit deutlich besserem Innenraumkonzept, besserer Verarbeitung und natürlich deutlich günstiger zu unterhaltendem Basisfahrzeug (Transit Custom) ab 41.000 Eur mit 130 PS und Aufstelldach mit Bett. Ein wirklich schöner Nugget mit 185 PS und Automatik wird zur Zeit ab gut 45.000 Eur angeboten. Der hier vorgestellte VW mit netten Details, aber insgesamt doch eher einfachem, heillos überteuerten Konzept, fängt mit der Basismaschine des T6 mit 110 PS bei gut 40k an. Da ist dann im Führerhaus ein rohes Plastiklenkrad verbaut. So etwas gibt es beim Ford Nugget gar nicht. Die Basisausstattung ist schon reichlich. Somit ist da hier vorgestellte Auto einfach ein weiteres überteuertes Buskonzept auf VW-Basis, das beim Campen und bei den Anschaffungs- und Unterhaltskosten dem Ford Nugget nicht das Wasser reichen kann. Übrigens fuhren wir 8 Jahre lang einen Nugget der Vorgängerserie. Null Probleme, viel Freude auf Reisen, 5 Sitzplätze (hat sonst m.W: nur Pössl bei 1,2m mehr Außenlänge. Eigentlich wollten wir damals einen T5 California. Kostete ausstattungsbereinigt das Doppelte. Also eben der Ford. Wir hatten es nicht bereut und Ford hat nun einen Kunden mehr (und VW einen weniger). Der Ford-SUV meiner Frau lag zwar nur 30% unterhalb des ausstattungsbereinigten VW-Preises, aber sie mag ihn trotzdem... Keine Ahnung, was diese dauernden berichte über die "Bullies" sollen. Wer mitdenkt und rechnen muss, fährt sowas nicht.
Die Schnittmenge zwischen California-Käufern und Transit-Käufern ist meiner Meinung nach sehr überschaubar. Da hilft auch Ihr Gerechne nicht. Ich persönlich würde mir auch keinen Transit kaufen wenn ich ein kleines Wohnmobil für die Familie bräuchte und ein Budget von 40.000 Euro hätte. Ich finde Transits einfach nur furchtbar. Aber das soll jeder für sich selbst entscheiden. Es wird schon einen Grund haben, dass es Californias gibt wie Sand am Meer und man die überall ständig herumfahren sieht und Nuggets dagegen so gut wie nie.

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medfield,ma 19.08.2019, 14:51
74. @emil7625

Für € 40.000,00 kriegen Sie aber keinen neuen T6 California. Darauf hat Mazzmazz zu Recht hingewiesen. Der billigste Neue bei mobile eben gerade: € 56.290,00. Und der ist von der Ausstattung her eine reine Verzichtserklärung!

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medwediza 20.08.2019, 00:53
75. Nichts

Zitat von reflashed
Was kostet eigentlich so eine Werbeanzeige zur Zeit? Hat der „Tester“ überhaupt schon mal einen Camper gesehen oder gar selbst benutzt?
Kostet genau gleich viel wie Ihr Werbeanzeigen-Genöle: nichts. Können Sie natürlich nicht wissen, weil dazu müsste man zumindest ansatzweise Ahnung von der Sache haben.

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mazzmazz 20.08.2019, 08:00
76. Ford vs. VW

Mittlerweile hat Ford ja in den meisten Fahrzeugklassen, die auch VW bedient, die deutlich preiswerteren (nicht billigeren) Angebote.
Der Grund, lieber Mitforist, weshalb man mehr Californias als Nuggets sieht ist, dass die Leute den Ford gar nicht kennen. Er wird kaum beworben, während VW seit Jahrzehnten vom Mythos "Bully" profitiert. Dass schon in den 60ern der Transit das bessere Auto war (Frontmotor), wussten damals allerdings schon einige.
Dann kamen die schlechten Jahre für Ford mit mieser Qualität in den 80ern.
Das ist lange vorbei, der neue Transit fährt genauso gut wie der VW T6 und kostet eben nach wie vor deutlich weniger.
Wer sich also ernsthaft mit dem Kauf eines Campingbusses beschäftigt und 20-30.000 Eur als nennenswerte Summe sieht (dies ist die Kaufpreisdifferenz), kann sich doch den Ford ruhig einmal ansehen. Kostet ja nix.
Disclaimer: ich arbeite nicht für Ford.
Früher gab es bei uns einige VW in der Familie. Wurden wegen der hohen Kosten und der unterdurchschnittlichen Qualität nun alle durch Mercedes und Ford ersetzt. Alle sind hoch zufrieden.

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tim_staude 20.08.2019, 13:43
77. Schon super Laden

Wir kennen sie bedingt durch ein ähnliches Geschäftsfeld und die geringe Entfernung zu Dortmund schon seit Jahren. Wir vermieten halt T4-Camper und bieten einen DIY-Umbauservice an. Aufgrund dieser Erfahrungen wissen wir, dass deren Ausbauten sowohl qualitativ hochwertig, durchdacht und auch günstig sind. Wenn man das Ganze mal selber angeht, stellt man schnell fest, dass man am Ende durch ein wenig mehr Geld auch ruhig etwas schon Dagewesenes hätte kaufen können, bei dem man sich sehr viel Zeit und Stress gespart hätte. Also von unserer Seite aus "thumbs up" hierfür und viel Erfolg weiterhin!
Tim & Basti / TripNuts Campervans

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Olaf 20.08.2019, 15:22
78.

Zitat von mazzmazz
Keine Ahnung, was diese dauernden berichte über die "Bullies" sollen. Wer mitdenkt und rechnen muss, fährt sowas nicht.
Was VW-Kunden alles mit sich machen lassen erstaunt mich auch immer wieder.

Bei den Campern scheinen mir aber Ford oder die Modelle von Pössl inzwischen stärker vertreten zu sein, als der California. Ist ja auch kein Wunder, man bekommt viel mehr Camper für das gleiche Geld.

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Fischerman_BX 25.08.2019, 23:15
79. Interessantes Konzept, aber ein bisschen reisserisch...

...der Artikel. Ich kann keinen Meilenstein erkennen, der das Fahrzeug dem Tenor des Artikels entsprechend so einzigartig macht. Und das soll nicht die Qualität der Ausbauer herabsetzen. Ich bin jetzt gut 30 Jahre mit Zelt, Bulli und WoMo unterwegs. Ich habe keinen Aha-Effekt verspürt. Und ich habe auch noch einige meine echten Campergene bewahrt. Die mitgekauften Satschüsseln der gebrauchten Mobile habe ich in 15 Jahren nicht benutzt. Geduscht wird auf dem Campingplatz, nicht in der eigenen Nasszelle... (spart Wasser und damit Sprit). Das Leben findet draußen statt und der Kaffee noch von Hand aufgebrüht. Selbst einige Utensilien stammen noch aus der Zeltära. Eigentlich bin ich auch nur auf WoMo (alle beide unter 6m) umgestiegen, weil die Basisfahrzeuge bei Transportern so unendlich teuer geworden sind. Wollte meinen T3 gegen einen T4 oder T5 tauschen... vergiss es... Und ich fühlte mich anfangs echt unwohl, als ich plötzlich so eine weiße Pommesbude unterm Hintern hatte. Aber als wir dann als einzige bei etwas kühlerem Wetter immer noch draußen saßen, während alle anderen sich in wohlige rollende Heim verzogen (übrigens auch stylische VW-Busse) wurde mir klar: Dieses "minimalistische" entsteht im Kopf, nicht durch das Fahrzeug, welches man besitzt.Und nehmen wir mal Festivals (habe gerade drei im August durch): Die größeren WoMos hinterlassen in der Regel weniger Schrott auf Festivals als Minimalisten. Alleine, weil man das wichtigste eh dabei hat, bedingt durch mehr Stauraum.

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