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Fahrbericht Hyundai Nexo: Elektroauto 2.0
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Kürzer laden, länger fahren - der Hyundai Nexo zeigt, dass Wasserstoffautos viele Vorteile gegenüber normalen E-Autos haben. Das Beste beim Nexo ist allerdings das Ausrollen an der roten Ampel.

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goliat7 21.08.2019, 08:53
60. Je schwerer das Fahrzeug, desto besser mit BZ

In Niedersachsen fahren schon Züge mit dieser Technik (keine Oberleitung nötig).
Es gibt bereits LKWs und Busse.
Schiffe sind am kommen. Vor allem für die Stromerzeugung im Hafen sind BZs nützlich. Oder in einer malerischen Bucht, in der ein Kreuzfahrtschiff heute noch seinen Qualm ablässt.
Platinbedarf wird immer geringer.
Wirkungsgrad wird immer besser.
Wer sich informieren möchte:
fuelcellsworks.com

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blubbblubber 21.08.2019, 08:59
61.

gähn... alles kalter kaffee. die amis sind mit brennstoffzellen zum mond geflogen. vor 50 jahren. solange keine tankstellen existieren wird sich das h2 auto nicht durchsetzen. und solange sich h2 autos nicht durchsetzen, gibts keine tankstellen. ein kleiner teufelskreis. woher kommt der wasserstoff? wie wird er produziert? windräder stören mich nicht, aber können wir genug davon bauen? fragen, auf die die politik antworten finden muss.

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ulf01 21.08.2019, 09:03
62. 3-facher Primärenergieverbrauch!

Vorsicht! Die Erzeugung von Wasserstoff und der spätere Wandel in mechanische Energie braucht aufgrund der sehr hohen Verluste alles zusammen ca. DREIMAL (!)soviel Primärenergie wie ein batteriebetriebenes Elektroauto.
Das bedeutet man braucht, je nachdem wovon man ausgeht, 3x-soviel Strom - aus Kohle, Wind oder was auch immer. Kohle wollen wir nicht und erneuerbaren Strom haben wir bisher nicht im Überfluss. Fazit: Dies kann keine Lösung für alle werden.
Und: Sollte wir mal Strom im Überfluss haben, müsste damit erstmal synthetischer Sprit für Flugzeuge hergestellt werden bevor wir es uns 'leisten', Autos damit zu betreiben die eigentlich auch mit Batterie fahren können.
(Der neue Porsche lädt in 4 Minuten 100 km Reichweite in die Batterie )

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genferei1 21.08.2019, 09:05
63. Gewichtsprobleme

Das Problem mit vielen "umweltfreundlichen" Autos ist ihr Gewicht. Der erste
Schritt, seinen CO2 footprint zu reduzieren ist übrigens, keinen neuen Wagen zu kaufen, und wenn ja, so leicht und klein wie möglich. Umweltfreyndliche SUVs sind Augenwischerei.

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intercooler61 21.08.2019, 09:05
64. Könnte nach Preissenkungen diskutabel werden

Alles in allem ein interessanter Ansatz, aber noch extrem teuer, nicht nur beim Kaufpreis: 9,50 Euro unterbietet der als Maßstab herangezogene, stärker motorisierte BMW X3 (x20d mit 135 kW für 1.800 kg) deutlich.

120 kW für 1.900 kg sind nicht gerade üppig; man denke z.B. an das Einfädeln auf eine eine hoch frequentierte Autobahn. Zumal der ökonomische und ökologische "Aufpreis" einer höheren Motorleistung hier dank E-Antrieb minimal wäre.

Wichtiger als die versprochene "Luftreinigung" (was geschieht denn mit den ausgefilterten Partikeln? Wie lange hält der Filter, was kostet der Austausch?) wäre mir aber die sonst obligatorische Angabe der CO2-eq pro km, selbstredend bezogen auf die aktuelle, tatsächliche Herkunft des H2. War da nicht was mit Klimawandel?

Ebenso fehlt mir ein Wort dazu, ob die genannten Leistungsdaten sich auf die Dauerleistung beziehen (ohne Zuschuss aus der Pufferbatterie) - bzw. wenn nicht, auf welche Zeitspanne.

Und ein 70.000 Euro-SUV als "voll ausgestattet" (sic) zu loben, ohne mit einem Sterbenswörtchen zu erwähnen, dass nur die Vorderräder angetrieben werden, ist ein Punkt, an dem ich ein Verkaufsgespräch gruß- und kommentarlos abgebrochen hätte.

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ulf01 21.08.2019, 09:09
65. Die Japaner produzieren ihren Wasserstoff dafür aus Kohle

Bei der Herstellung von Wasserstoff geht die hälfte der Energie verloren. In der Brennstoffzelle später nochmal 30-40%.
Man braucht also Unmengen an Energie für dieses Konzept, weswegen die Japaner jetzt auf Wasserstoff in Australien - hergestellt aus Kohle - setzen wollen.
Siehe Forbes Jul 24, 2019 Japan And Australia Launch An Experimental Coal To Hydrogen Export Industry

Zum Vergleich: Vom Kraftwerk bis zum (elektrischen) Automotor gehen bei einem Elektroauto mit Batterie vielleicht 15-20% der Energie verloren, nicht 60-70% wie hier.

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Tiberio 21.08.2019, 09:10
66. Vorfreude

Auf solche Artikel hab ich gewartet. Es passiert etwas und ich freu mich auf die nahe Zukunft. Schritt für Schritt.

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anders_denker 21.08.2019, 09:12
67. An alle die über moderne Autos jubeln

Wasserstoffantriebe hatten BMW und Mercedes schon vor gut zwei Jahrzehnten. Sowohl als Brennstoffzelle als auch als Verbrenner. Allen voran fuhr Stoiber so eine Kiste als Dienstwagen (bzw. wurde gefahren). Und warum wurden nur Kleinserien gebaut - tja weil alle hier aufs Geld schauen müssen. Auch Toyota und Kia/Hunday produzieren keine großen Mengen, es geht eher um das schaut her, wir können auch. Tatsache - die Technologie ist verglichen mit Batterien die weitaus bessere, wenn auch etwas komplexere.

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lazyfox 21.08.2019, 09:15
68. Seltene Rohstoffe

Seltene Rohstoffe benötigen vor allem auch Katalysatoren für Diesel- und Benzin-Autos. Eine Brennstoffzelle ist entweder teuer (Titan) oder sie ist schneller defekt. (100.000 km?). Die Hamburger Verkehrsbetriebe haben den Testensatz mit Brennstoffzellen-Bussen abgebrochen, weil den hochexplosiven Wasserstoff zum Tanken der BSZ-Busse nicht sicher genug lagern konnte. Dann stellt sich auch noch die Frage, ob man Wasserstoff-betankte Fahrzeuge in Tiefgaragen abstellen darf? Zumdem ist die Energieblanz eine Wasserstoff-Fahrzeugs nicht gerade berauschend. Von 100 kWh Windenergie bleiben als Wasserstoff noch zirke 50 und weil die BSZ nur einen Wirkungsgrad von ca. 60 % hat bleiben zum Fahren dann nur noch 30 kWh. Das ist eher dürftig und eine Wasserstoff-Tankstelle kostet etwa das 10-fache einer Ladestation für Akkus. Also, die Verbreitung von BSZ-Fahrzeugen dürfe erhebliche Widerstände zu überwinden haben. Bis das soweit wäre fahren E-Fahrzeuge wahrscheinlich mit Superkondensatoren statt Akkus - ohne seltene Rohstoffe und mit Ladezeiten im einstelligen Minutenbereich. Es bleibt spannend und ich denke - weitgehend Wasserstoff-frei.

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neurobi 21.08.2019, 09:20
69.

Zitat von spidermax
... die Brennstoffzelle kommt also ohne seltene Rohstoffe aus, also nicht, wie bei den Batterien (wo sich das auch gerade ändert). Weiter unten heisst es - äh, doch, die Brennstoffzelle basiert auf Platin (womit wir die gleiche Problematik haben wie beim Kobalt). Eigentlich eine schöne Technologie. Schade nur, dass die H2-Kette etwa 8 bis 19x soviel Energie benötigt wie der reine Elektroantrieb mit Batterie. Wer erzählt denn den Leuten im Land, dass wir dann ein Mehrfaches an Windrädern brauchen? Ach ja: wenn es die ersten Unfälle mit explodierenden 700bar H2 Tanks im PKW gegeben hat, mag das zu einer Neubewertung der Antriebstechnik führen.
Mann, Mann, Mann.
Es sind 2-3 mal mehr und nicht 8 bis 19fach.
Akkus sind für Langstrecke nicht geeignet, was sollte man also sonst nehmen?
Der Co2 Rucksack eines 100KWH BEV ist so schlecht, dass man gleich weiter Dieseln kann. Die weiteren Umweltschäden immes.
Und wenn der brennt wird keine Feuerwehr den löschen ...

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