Forum: Auto
Fahrbericht Maserati Levante: Ansichtssache
Maserati

Der italienische Autohersteller Maserati steht für Eleganz und Sportlichkeit. Wie schwer sich dieses Versprechen bei einem Diesel-SUV einlösen lässt, zeigt sich an dem Modell Levante.

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schocolongne 23.02.2017, 21:58
90. Meine Güte ist der hässlich!

...und zudem nicht einmal für Feldwege geeignet. Lange Überhänge, tief hängende Spoilerdinges, lächerlich geringe Bodenfreiheit.

Wie wurde von den Journalisten denn der Verbrauch ermittelt? die Angabe "zügige Nachtfahrt" ist ja nun wirklich völlig nichts sagend, persönlich würde ich da an zwischen 180-220km/h denken, da wären 8,5l/100km sehr, sehr, günstig.
Wurde der Verbrauch lediglich gutgläubig dem Bordcomputer entnommen, oder aus echtem Verbrauch und gefahrenen Kilometern errechnet? - schätze mal, allenfalls bei einem Schnitt 100-130 km/h sind 8,5l realistisch. Der angebliche Normverbrauch von 7,2 l dürfte eine Schnittgeschwindigkeit von max 100 km/h bedingen.

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mazzmazz 23.02.2017, 22:07
91. Moooomeeeeent!

Selbst in einem derart extremen Fall von Vielfahrer ist ja noch nicht gesagt, dass ein Diesel wirklich günstiger ist.
Es ist sehr viel mehr als bei einem Benziner Glückssache, ob Injektoren, Turbos, Antriebswellen und Getriebe die vom Kunden kalkulierte Lebensdauer erreichen.
Der Kaufpreis ist höher, der Wertverlust seit einiger Zeit bereits auch.
Die Fixkosten ebenso.
Mich jucken nun glücklicherweise meine Autokosten nicht so sehr, aber ich habe durchaus größtes Verständnis für diejenigen, die das wirklich(!) beschäftigen muss(!).
Die meisten die privat einen Diesel fahren benötigen allerdings kein Mitleid.
Sie hätten Geld genug, den Diesel abzustoßen und ihre Wege mit einem ggf. etwas bescheideneren Benziner zu meistern und dabei sogar ncoh Geld zu sparen.
Es geht um Image, Prestige und Angeberei.
Keineswegs muss ein angestellter mit mittlerem Einkommen mit Gewalt einen jungen Audi TDI fahren. Er käme genauso mit einem Ford Focus 1.0 zurecht.
Er will es halt nicht. Und dafür muss man kein Verständnis aufbringen.
Natürlich wird es auch Härtefälle geben. Pendler in Meklenburg mit prekärem Job, Autobastelkenntnissen und 100 Km Arbeitsweg, die einen 2000er A4 TDI. Der ist dann aber nicht vom aktuellen Einfahrverbot in Stuttgart betroffen, weil er mit seiner roten Plakette sowieso schon seit Jahren in keine Stadt mehr fahren darf und ihn das auch nicht juckt, weil er neben Job und wochenendlicher "Nachbarschaftshilfsarbeit" gar keine Zeit für Städtetrips hat.
Nein, die Betroffenen in den Großstädten sind wohl meistens eher die o.g. Leute, die über den Diesel bislang Autos einer Klasse fahren konnten, die sie sich eigentlich nicht leisten können.
In den meisten Fällen geht es 1-3 Klassen kleiner mit Benzinmotor, ohne dass die nötigen Transportaufgaben ungelöst blieben.
Es ist vielleicht an der einen oder anderen Stelle in Zukunft etwas Bescheidenheit und Realitätssinn gefragt.
Verantwortlich dafür ist der Bürger selbst, der sich mit den Politdarstellern der Altparteien auch gleich die Diesellobbyisten mit ins Parlament gewählt hat.
Selbst schuld.

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mazzmazz 23.02.2017, 22:08
92. Oh doch!

Zitat von nick_neuer
Also bitte. Wer wie Sie Wert auf Antriebskultur legt, kann nicht ernsthaft einen 4-Zylinder im 5er in Betracht ziehen (530i). 540 ix ist eine andere Sache, den kann man sicher durchgehen lassen.
Fahren Sie das Auto mal.
Nicht schlecht.
Außerdem nutze ich den Wagen nicht privat.

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Rahvin 23.02.2017, 22:36
93.

Sieht von vorne aus wie ein Peugeot, von der Seite wie ein Nissan, von hinten wie der pummelige Porsche. Von innen sieht er gut aus, trotz all des Chichis... Aber in einer Besprechung für ein Auto einen "schwach beleuchteten Schminkspiegel" aufzuführen. Dann muss das Auto wirklich erste Sahne sein. Trotz des hohen Verbrauchs.

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Gleichstrom 23.02.2017, 22:41
94.

Zitat von DerBlicker
Sie haben keine Ahnung vom Automarkt, SUV sind weltweit das Wachstumssegment, Limousinen will in Europa kaum noch jemand, in USA will keiner mehr Kombis oder Vans. Bei uns in der Firma sind inzwischen fast alle vom Kombi oder Limousine auf SUV umgestiegen. Und nein, die Maserati waren noch nie so gut wie heute, früher konnte man die gar nicht fahren, denn die waren immer kaputt.
Der Markt ist nicht logisch. Mag ein Kriterium sein für Kaufmänner, für Planung, eine objektive Bewertung eines Konzepts läßt sich aus seiner Beliebtheit allerdings nicht ableiten. Macht Dieter Bohlen gute Musik? Er ist jedenfalls reich damit geworden.

Peter Ustinov war mit seinem Quattroporte sehr zufrieden. Mit einem Alten und einem (damals) Aktuellen, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

Gut und innovativ sind zwei verschiedene Begriffe. Ein Auto, das einer komplett unnützen Gattung angehört, hat allerdings an beiden Fronten schlechte Chancen. Die ganz alten Maserati - V8-Sauger, Reihensechszylinder - gelten i.A. als robust und durchdacht. Die der Achtziger haben Probleme gehabt, die man heute alle kennt und die damals auch nicht geheim waren. Wenn die "immer kaputt" waren, haben die Besitzer sich offenbar ebenso immer nicht drum gekümmert. Da gibt es umfangreiche Checklisten, was alles passieren kann und nicht darf, wie man es erkennt etc. Alles gelöste Probleme und manchmal eben der Preis des Fortschritts.

Maserati waren auch noch nie so wenig Maserati wie heute. SUV und Diesel stehen dem eben komplett entgegen.

Davon abgesehen interessiert mich der Markt nur sekundär, beruflich. Physik, Technik, Wissenschaft sind interessanter, und die kommen am Ende zu dem Schluß, daß die Fahrzeugklasse SUV objektiv keine die Negativen kompensierenden positiven Eigenschaften zuläßt, aber eine subjektive Kaufentscheidung ist davon allein nur selten abhängig. Da sieht der Schreibtischtäter halt auch mal nach Abenteurer aus, wenn er in sonem Panzer vorfährt, und vielleicht hat er ja sogar ein Hemd mit Matschaufdruck an...

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Gleichstrom 23.02.2017, 22:59
95.

Am Vierzylinder find ich jetzt auch nichts ablehnenswert. Sind vier sehr schöne Zylinder bei BMW...

... ist doch schön, wie jeder Fahrbericht dieselbe Diskussion hervorbringt.

@ Anfetten: Das wird schon länger zurückgefahren und damit geht es weiter. Durch geänderte Arbeitsverfahren kann man die Abgastemperatur senken, durch hochwarmfeste Werkstoffe die zulässige Temperatur erhöhen, und auf einmal sind 100°C weniger runterzukühlen. Wassereinspritzung bleibt immernoch eine Option, die ich auch für jedem Alltagsfahrer zumutbar befinde (wer das nicht kann, muß keinen Führerschein haben - ich würd ihm den nicht aushändigen...).

Bei Leistunsdichten, die den stärksten Turbo-Ottomotoren der Neunziger oder Nulljahre (oder wie das heißt) entsprechen - etwa runde 100 PS/Liter - sind heute Nennleistungsverbräuche um 240 g/kWh möglich und prakisch umgesetzt.

Zu Zeiten zweiventiliger freisaugender Saugrohreinspritzer war das ein typischer Wert für den Bestpunkt, zu Zeiten von Vergasern und mechanischer Zündverstellung unerreichbar. Die Minima gehen Richtung 220 g/kWh, und auch darunter. Die Vorteile des Diesels werden so langsam aber sicher aufgebraucht, die Vorteile des Ottos dagegen sind noch lang nicht inner Sättigung.

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krypton8310 23.02.2017, 23:04
96.

Zitat von Fritz.A.Brause
...mein BMW E91 335d und E90 M3 haben bei "alles was geht" auf der Autobahn beide 16.8l gebraucht. Aber vielleicht habe ich was falsch gemacht :-)
Auch wenn ich Ihnen diese Verbrauchswerte nicht so ganz abnehme, eines ist schon richtig: Die Sauferei von Benzinern bei höheren Geschwindigkeiten ist bei gut (über)dimensionierten Motoren nicht so das Problem. Wenn man z.B. bei 250 in der Abregelung hängen bleibt und der Motor trotzdem noch gut Reserven hat, muss er nicht anfetten und der Unterschied zum Diesel nicht so extrem wie wenn man mit 200 PS bei 230 km/h am Gegenwind hängen bleibt. Das ist natürlich kein Tipp für Sparfüchse aber wenn man sowieso aus Spaß ein Auto > 300 PS kauft, ist das Problem mit der Volllastanreicherung auf Strecke sowieso gegessen. Anders als in der

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diotto 23.02.2017, 23:29
97. Maserati auf gutem Weg!

Nachdem FIAT in der a. Autobianchi, Lancia, Alfa mehr oder weniger versenkt hat sieht es so aus, als hätten sie bei der Revitalisierung von Maserati Erfolg! Und das heißt, Maserati baut endlich Autos, die nicht nur Liebhabern gefallen, sondern die am Markt erfolgreich verkauft werden. Wer bhat nicht schon alles von Markenkern pp geschwafelt, und dann doch den Markt bedient. Man denke nur an Mercedes (Kombi:nie!), BMW, dito und VAN? Nie! Porsche, Jaguar, Bentley sind über den Schatten gesprungen und bauen das, was der Markt auch von Ihnen verlangt: SUV! Porsche inzwischen mit über 50% Anteil! Maserati hätte nach Meinung einiger Foristen also lieber in Ehren mit den Mini-Stückzahlen der Limos in die Pleite fahren sollen!? FIAT plant für Maserati den Markteintritt in den USA und in China, auch bei den Ölscheichs und reichen Russen wird Luxus geSUVt,wer auf diesen Volumenmärkten für Luxuxcmarken Erfolg haben will, muß so ein Modell im Programm haben. Also: Alles richtig gemacht. Und der Wagen soll nicht den Foristen gefallen, die sich diesen Wagen eh nicht leisten können / werden, sondern eben Chinesen, Arabs und Co.Und - jede Wette - das Ding wird ein Erfolg!!!

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teilzeitmutti 24.02.2017, 06:51
98. Ich spreche nicht von privatem Leasing

Zitat von nick_neuer
Zum Thema Leasing wiederholen Sie aber einen häufig geäußerten Irrtum. Privates Neuwagenleasing ist so ziemlich die teuerste Möglichkeit ein Auto zu besitzen. Sie zahlen den Wertverlust plus Zinsen plus Gebühren des Leasinggebers. Am Ende geben Sie in der Regel mehr Geld aus als bei Kauf und Wiederverkauf. Und für den Unterhalt müssen Sie doch auch aufkommen, warum sollte ein Leasingnnehmer sich den nicht leisten können?
wer sowas macht ist eh nicht der Schlaueste. Es geht um diejenigen mit "Firmenwagen-Anspruch". - Solange noch der "Anspruch" auf einen "Firmenwagen" besteht wird A6, 5er oder E-Klasse gefahren. Kaum sind die Leute im Ruhestand oder haben einen anderen Arbeigeber und keinen "Firmenwagen" mehr, wird meist 1 oder 2 Fahrzeugklassen niedriger gekauft.

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teilzeitmutti 24.02.2017, 06:54
99. Wer mit wem

Zitat von Fritz.A.Brause
...denn der Cayenne wurde massgeblich von Porsche entwickelt und von VW und Audi zweit-genutzt. Bentley bietet den Bentayga deswegen an, weil sie wissen, dass sie davon ne stattliche Menge verkaufen werden. Waren Sie jüngst mal in London? Alles voll mit den Dingern.
ist so ziemlich belanglos. Ohne die "Unterstützung" von VW hätte es sich Porsche nicht leisten können den Cayenne zu entwickeln. - Bentley bietet den Bentayga deswegen an weil sie quasi nichts für die Entwicklung ausgeben mussten, und sich mit dem Fahrzeugkonzept Geld verdienen lässt. Gehörte Bentley nicht zum VW-Konzern gäbe es den Bentayga nicht.

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