Forum: Auto
Fahrbericht Maserati Levante: Ansichtssache
Maserati

Der italienische Autohersteller Maserati steht für Eleganz und Sportlichkeit. Wie schwer sich dieses Versprechen bei einem Diesel-SUV einlösen lässt, zeigt sich an dem Modell Levante.

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Fritz.A.Brause 23.02.2017, 19:02
70. Das ist Unsinn...

Zitat von DerBlicker
Zum anderen macht es keinen Spaß bei Tempo 200 mit dem Benziner alle 400 km an der Tanke zu stehen, schon deshalb macht Diesel bei uns Sinn. Richtig unsinnig ist es sich bei uns einen V8 Benziner mit 500 PS zu kaufen und dann mit 130 über die Autobahn zu schleichen, damit man nicht so oft tanken muss, dann kann man auch gleich Tesla fahren, der hat genau dasselbe Problem mit der Reichweite bei Tempo 200.
...denn die Energiedichte von Diesel- und Ottokraftstoff ist fast gleich und die Wirkungsgrade unterscheiden sich auch nicht nennenswert.
Wenn ich mit einem Ottomotor oder einem Diesel 200+ fahre, dann ist der Verbrauch praktisch identisch. Also ists dann mit der Reichweite auch nicht mehr so doll. Aber aus der Windschutzscheibe eines X1 betrachtet, ist die Physik vielleicht doch bestechlich...

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DerBlicker 23.02.2017, 19:10
71. man merkt es sofort

Zitat von Gleichstrom
Maserati, Diesel und SUV passen nicht zusammen. Was auch immer für eine merkwürdige Klientel da herangewachsen ist ... neureiche Hipster, die gehört haben, Maserati sei früher mal berühmt gewesen, aber keinen erkennen würden? Welcher Fahrer eines, sagen wir mal, Sebring, würde sich einen solchen Brocken zulegen? Das Ding ist mal wieder ein teures SUV, mal wieder sieht es aus wie erwartet, mal wieder unnütz. SUVs sehen ohnehin alle irgendwie gleich aus, vor Allem brüllen sie ihre Unsinnigkeit mit maximaler Lautstärke in die Gegend ... und dann einen Diesel, weils sparsam ist? Europas Sonderweg ... Otto-Hybrid ist immernoch sinnvoller. Ohne Plug-In, das braucht keiner. cW, A, m zu reduzieren macht mehr Sinn - kostet allerdings die Illusion einer ohnehin niemals genutzten Feldwegability. Das Ergebnis heißt dann "Auto" oder "Limousine", kann bei gleichen Fahrleistungen mit wesentlich weniger Leistung auskommen. Bentley hat ja auch sone Karikatur im Programm. Scheiußlich, beide - gegen den Abstieg zum SUV-Hersteller waren selbst die schlechten Seiten der Achtziger bei Maserati, die ich insgesamt positiv sehe, da die Firma damals innovativ war, kaum erwähnenswerte Fehlgriffe (wie das anfängliche Fehlen von Ladeluftkühlung und Einspritzung ... bei einem der ersten PKW-Motoren, die von vorneherein nur als Turbo geplant waren und dafür entwickelt wurden). Würde nicht ein Modell dieser immergleichen, immer gleich unnützen Gurken ausreichen, und man kann dann einen Aufkleber kaufen mit Emily, Dreizack, Pferedchen, Stern ... was immer man will?
Sie haben keine Ahnung vom Automarkt, SUV sind weltweit das Wachstumssegment, Limousinen will in Europa kaum noch jemand, in USA will keiner mehr Kombis oder Vans. Bei uns in der Firma sind inzwischen fast alle vom Kombi oder Limousine auf SUV umgestiegen.

Und nein, die Maserati waren noch nie so gut wie heute, früher konnte man die gar nicht fahren, denn die waren immer kaputt.

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DerBlicker 23.02.2017, 19:15
72. weil der Benziner Motor nicht schön ist

Zitat von mazzmazz
Bei diesen Kisten mag ein Diesel sogar noch von Vorteil sein, weil z.B. ein Porsche Cayenne V8 bei höheren Autobahn-Vs in der Tat sehr viel mehr Benzin verbraucht als als Diesel. Aber wer will bitte einen Nageldiesel, wenn es, wie bei Porsche, wirklich schöne Benzinmotoren gibt?
Er säuft viel zu viel bei hohem Tempo. Den Cayenne kann man nur mit Diesel kaufen, mit Benziner kommt man bei Tempo 200 keine 300 km weit. Innen hört man beim Porsche eh nichts vom Diesel. Der Cayenne mit Benziner ist in Deutschland praktisch unverkäuflich. Einen Benziner fährt man im 911 oder Cayman, aber niemals im SUV.

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Fritz.A.Brause 23.02.2017, 19:36
73. Leider nein, denn...

Zitat von krypton8310
Diese ewige Leier mit dem Tanken ist doch ein Scheinargument. Wenn das wirklich ein so großes Problem wäre, würde man die Tanks einfach größer machen und fertig.
...die Verbrauchsmessung beim NEFZ setzt einen halb gefüllten Tank voraus. Der geht dann via Leergewicht mit in die die Messung ein. Darum haben z.B. die C-Klassen ab Werk so einen lächerlich kleinen Tank, den man gegen Aufpreis natürlich auch grösser bestellen kann.

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bartsuisse 23.02.2017, 19:50
74. premstar-pill - Schlitten

kennen sie das Wort Shiptar. Söhne der Adler. Dort sind folgende Autos am beliebtesten. 1. BMW. 2.Audi. 3.Mercedes.
Das gibt dann den Autocorso bei einer Hochzeit. Und wir, ich und meine Shipy Freunde nennen diese Wagen dann liebevoll Shipyschlitten.
Maserati und Ferrari sind da aber nie dabei.

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Fritz.A.Brause 23.02.2017, 19:51
75. Sie haben es nicht so mit dem Leseverständnis, denn...

Zitat von DerBlicker
Er säuft viel zu viel bei hohem Tempo. Den Cayenne kann man nur mit Diesel kaufen, mit Benziner kommt man bei Tempo 200 keine 300 km weit. Innen hört man beim Porsche eh nichts vom Diesel. Der Cayenne mit Benziner ist in Deutschland praktisch unverkäuflich. Einen Benziner fährt man im 911 oder Cayman, aber niemals im SUV.
...wie ich weiter oben schon schrieb, ist:

...die Energiedichte von Diesel- und Ottokraftstoff ist fast gleich und die Wirkungsgrade unterscheiden sich auch nicht nennenswert.
Wenn ich mit einem Ottomotor oder einem Diesel 200+ fahre, dann ist der Verbrauch praktisch identisch. Also ists dann mit der Reichweite auch nicht mehr so doll. Aber aus der Windschutzscheibe eines X1 betrachtet, ist die Physik vielleicht doch bestechlich...

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mazzmazz 23.02.2017, 19:56
76. Ist auch keins.

Mein Gott, ich fahre mit meinem S500 normalerweise 500-600 Km mit einem Tank.
Leider kann man ja immer nur kurzzeitig wirklich >200 fahren.
Ab 40 muss man spätestens dann sowieso mal austreten.
Ob das Auto nun 11-14 L Benzin oder 9-12 L Diesel verbraucht, interessiert mich am Ende des Tages nicht wirklich.
Ich nehme dafür lieber die erstklassige Laufkultur und Leistungsentfaltung sowie die geringeren TCO des Benziners im Vergleich zum kleineren V6 Diesel schon bei 15.000 Km p.a. mit.

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cybion 23.02.2017, 20:10
77. Stinkbombe

Der am südspanischen Atlantik öfters heftig blasende Ostwind "Levante" bringt zwar immer mal Sand aus der Sahara, ist aber kein Stinker wie dieser misslungene Maserati.

Sehr lustiges Forum, wie eigentlich immer bei Autothemen. Schon lange vor der SUV (oder SUFF?) Welle waren 3 Ford Explorer, 1 Chevy Trailblazer, danach 1 kurzzeitiger Fehltritt (Mercedes ML 320 CDI, 2 Serie, ständig kaputt) und jetzt 2 x Cayenne MOPF (kurz vor der häßlichen 2. Generation) meine Fortbewegungsmittel.
Bequem nicht nur für Opas (Sportzeug, Fahrrad, Großeinkäufe wirft man nur rein, ohne Packverrenkungen) und nach dem brutalen Wertverlust der ersten 2 Jahre als Fast-Neuwagen auch noch günstig zu erstehen.

Der Sündenfall CDI lehrte mich: ich will keine Stink-/Schmierhände an der Tankstelle (oder in USA mit den Trucks tanken), keine kaputten Injektoren oder gedämpfte Traktorgeräusche unter der Haube. Also V8 und 20 – 30 Euronen mehr an der Zapfsäule. Lohnt sich. Man wird vom Tankwart freundlich behandelt und darf in Innenstädte.
Trotz meiner heftigen und politisch unkorrekten Versuche, die Klimaerwärmung in D durch die diversen V8 zu beschleunigen, lebe ich inzwischen meistens in Iberien, wo auch die Cayennes nur zwischen 9 und 12,5 Liter schlürfen, dafür aber jede unbefestige Gebirgsstraße und Seitenpfade mit Freude meistern. Und immer mal geht es auch in einem alten 450 SL Cabrio an die frische Luft, aber das Einsteigen .....
So, bitte alle Basher an die Schreibfront!

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ctwalt 23.02.2017, 20:10
78. Klar

erst offreoad über Stock und (spitzen) Stein und dann auf dei Bahn und 230 kmh fahren, LEBENSMÜDE. Nebenbei eignen sich die Reifen gar nicht für einen Geländeeinsatz !

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warum_nicht? 23.02.2017, 20:10
79. Traurig

Maserati hat früher elegante, meist filigrane Autos mit Neigung zum Understatement gebaut. Der 3200 GT dürfte dann der letzte klassische Maserati gewesen sein.
Dann gingen die Stückzahlen rauf, die Preise runter (relativ, in den 70ern lag Maserati preislich bei Ferrari), und die Eleganz dahin.
Klar war die Fertigungsqualität nicht auf Niveau von Mercedes und Co., die Ersatzteilpreise jenseits von Gut und Böse (Satz Stossdämpfer sollte für den QP IV 3600,- + Einbau kosten, ich habe dankend abgelehnt, war ja nur die Verstellung, nicht der Dämpfer hinüber ;-), aber dafür war es eben ein Exot, der nicht an jeder Ecke stand.
Die jetzigen Modelle sind doch nur noch beliebig.

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