Forum: Auto
Fahrbericht Mitsubishi Pajero: Ein Auto zum Pferdestehlen
Jürgen Pander

In der Stadt wirkt der Mitsubishi Pajero wie ein Bauer beim Ballett. Auf dem Land jedoch passen die Größenverhältnisse. Hier gehört ein Auto auch hin, das 91 Prozent der Käufer mit Anhängerkupplung bestellen.

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chiemseecorsar 04.08.2017, 12:17
30. @jasper366

Bitte mal einen MAN TGX 2017 Fernverkehr, volle Hütte probesitzen, Der Fahrer arbeitet da drin. Man sitzt heutzutage im Büro auch nicht auf Holzbänken. Hänger ziehen mit 235/85R16 MT-Bereifung keinen Sinn. Schiebedach will der Jäger. Macht ja Sinn. Touchscreen? Also bitte. 21.Jahrhundert, die Dinger hat auch ein VW Transporter. Ach ja, Ledersitze, lassen sich besser reinigen als Stoff, Hi-End Sound? Wer´s mag und zahlt. Aber lästern und von einem Nutzfahrzeug heute eine Ausstattung einer Baumaschine vo 1950 zu verlangen ist - mit Verlaub - asozial. One World.No Border.

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Neandiausdemtal 04.08.2017, 12:25
31. Ist das so?

Zitat von jasper366
In Europa leider nicht mehr so häufig. Der inzwischen einzige in Europa erhältliche Geländewagen des Renault-Nissan Konzern ist dieser Pajero hier. Nissan hat hier inzwischen leider überhaupt nichts mehr anzubieten, Pathfinder eingestellt, US Pathfinder ist zu einem Frontscharrer SUV mit CVT Getriebe mutiert, der Patrol wurde ebenfalls zu einem (häßlichen) SUV und ist in Europa ebenfalls nicht mehr erhältlich. Das einzig verbliebene Geländefähige Fahrzeug von Nissan mit entsprechender Anhängelast ist der Navara.
Mitsubishi gehört zum Renault-Nissan Konzern? Seit wann das denn?
Und wieso ist dann, ebenfalls Ihre Aussage, der einzige Nissan Gelöndewagen der Navarra? Fragen über Fragen....

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Schneiderhahn 04.08.2017, 12:38
32. ja

Zitat von jasper366
Einen Mercedes G bekommen Sie auch von 'fast nackt' bis hin zu Luxus pur. Denke mal den Mistubishi bekommen Sie auch in einer abgespeckteren Version. Testwagen gehen Grundsätzlich immer in der besten Ausstattung zu den Verlagen.
Ist mir klar, es ging mir eher um die Behauptung des Autors, es handele sich um ein echtes Nutzfahrzeug ohne Schickschnack.

Natürlich kann man das "nackt" bewusst so bestellen, viele Pajeros dürften trotzdem als Lifestyle-Gimmick durch die Innenstädte bewegt werden, sonst gäbe es keine "860-Watt-Musikanlage der Firma Rockford inklusive eines Subwoofers mit 25 Zentimeter Durchmesser" im Angebot, oder gibts die etwa im Lada 4x4? ;-)

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chiemseecorsar 04.08.2017, 12:53
33. @schneiderhahn

Schon mal einen Lada gefahren? Niva? Auf Strecke? Mit Hänger? 3,5t? Nicht? ... sic tacuisses philosophus mansisses! One World.No Border.

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kfvk 04.08.2017, 13:02
34. Wie war das doch in den letzten Wochen?

Da sind doch Dieselautos grundsätzlich Dreckschleudern gewesen und jetzt plötzlich Werbung für so etwas?
Tobt hinter den Kulissen des Spiegels ein Machtkampf pro und contra Diesel oder fließt gar Geld?
Verbrauch nach der Lügennorm 9,3l/100km. Mit Doppelpferdehänger garantiert das Doppelte, was dann auch für alles gilt, was dem Auspuff entquillt. Wo bleibt der Aufschrei der DUH und der Grünen?

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mazzmazz 04.08.2017, 13:07
35. Ökoterror

Nun verkauft Mitsubishi einen Geländewagen mit einem für diese als einer der ganz, ganz wenigen Fahrzeugklassen wirklich geeigneten Dieselmotor, der auch noch die Emissionsgrenzwerte einhält und sich im echten Leben im Bereich der NEFZ-Verbrauchsangabe des Herstellers fahren lässt, und propmpt finden sich wieder die üblichen Verdächtigen mit ihrer witzlosen Kritik ein.
So gut wie niemand fährt einen Pajero, wenn er ihn nicht benötigt. Das Auto ist für die allermeisten seiner Eigner ein Arbeitsgerät, wie ein Bagger oder ein LKW.
Dass es gar nicht mal so doof wäre, ein solches Auto anstelle eines der üblichen großen Kombis oder SUVszu kaufen, ist ein Goodie nebenbei.
Denn mit 50.000 Eur ist der Pajero ausstattungsbereinigt ungleich günstiger als ein vergleichbarer A6, E, 5er oder X5, GLE, Q7, die dann eher bei 65-80.000 Eur liegen.
Zudem hält der Pajero erwiesenermaßen sehr lange bei vergleichsweise niedrigen Service- und Reparaturkosten. Der riesige 4-Zylinder mit einer Literleistung von unter 60 PS ermöglicht 500.000 Km. Ebenso der Antriebsstrang mit völlig ausreichenden 5 Gängen. Zur Erinnerung: ein mercedes 560 SE hatte auch "nur" eine 5-Gang Wandlerautomatik und lief damit locker 250 Km/h, war vom Komfort und vom Spritverbrauch her voll auf der Höhe heutiger Autos dieser Klasse und hielt viele 100.000 Km ohne nennenswerte Defekte. Bei einem drehmomentstarken Auto sind die 7-9 Fahrstufen, die man heute meist findet, völlig overengineered. Die Anfälligkeit der Getriebe steigt zudem.
Einzig für Dauervollgas auf der Autobahn ist der Pajero nicht geeignet, aber dies gilt auch für die weichgespülten o.g. SUVs. Die sieht man auch eher selten mit über 180 Km/h fahren, weil dann der ach so sparsame Diesel plötzlich doch etwas mehr als die 6,2 L Normverbrauch schluckt.
Den Pajero darf man daher getrost als vergleichsweise guten Deal bezeichnen. Auch für deutsche Straßen, sofern man Platz und keine 250 Km/h Vmax braucht und gerne Allrad hat.
Ob dem einen oder anderen Foristen hier auch ein Prius reicht, interessiert dabei nicht. Andere wollen so etwas nicht. Punkt.

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andrelei 04.08.2017, 13:45
36. Über deutsche Hersteller wettern und Japaner hofieren...

... so lesen sich hier Anklagen mehrerer Foristen. Leute, es ist nicht die Schuld des Spiegels und auch nicht die von Mitsubishi, dass die deutschen Hersteller jahrzehntelang systematisch beschissen haben.
Wieso ist der Verbrauch unzeitgemäß? Das ist halt kein VW Up. Das ist ein großer, schwerer Geländewagen. Die verbrauchen eben Sprit. Und jetzt bitte nicht mit dem Argument kommen, dass ein Touareg ja laut Angaben von VW einen Liter weniger verbraucht. Erstens ist ein Touareg kein Geländewagen sondern ein SUV, die allein bauartbedingt schon signifikante Unterschiede haben, und zweitens, naja, wie die angegebenen Werte da stimmen, hat man ja zuletzt gesehen.
Manche echauffieren sich, dass das Auto Leder und einen Touchscreen hat? Ernsthaft? Erstens ist das getestete Auto die Premiumausstattung mit allem Schnickschnack (den gibt's auch mit Stoffsitzen) und außerdem leben wir im Jahr 2017. Die gleichen Spezialisten, die hier die zu umfangreiche Ausstattung eines Pajero verteufeln, preisen üblicherweise ihren Golf, weil der ja so tolle Features hat, die die Konkurrenz nicht anbietet. Dass sie dann dafür im Paket 6000 Euro mehr bezahlt haben, aaaach egal.

Euch geht's doch nur um eins: kann doch nicht sein, dass UNSERE Hersteller Probleme haben, die AUSLÄNDISCHE Hersteller nicht haben! Wir sind doch die Autonation Nr.1!

Wir sind auch die Fußballnation Nr.1. Deswegen haben wir auch alle ganz furchtbar geschrien, als Russland und Katar sich eine WM gekauft haben. Furchtbar sowas. Dann kam raus, das haben wir 2006 auch gemacht. Naja, das ist ja was völlig Anderes.

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artusdanielhoerfeld 04.08.2017, 13:52
37. Ganz sicher ein solides, praktisches und gutes Auto...

...aaaber: Wer ist denn heutzutage so verrückt und kauft sich ein Fahrzeug mit Dieselmotor, wo der doch aktuell von der EU-Kommission zu Abschuss freigegeben wird??? Belustigend finde ich den dezenten Hinweis im Artikel, dass der Pajero hautsächlich für das Land geeignet sei. Ja, nee, ist klar: Wenn Diesel-PKW nicht mehr in die Innenstädte dürfen (und das kommt!), dann stimmt das natürlich. Doch wer braucht ein Auto, das nicht überall fahren darf? Und: Der Pajero erfüllt zwar Euro-6, aber was vor der Bundestagswahl keiner sagen will, ist die Tatsache, dass am 01. September ´17 Euro-6c in Kraft tritt! Dann werden die Abgase der PKW nach der neuen (angeblich realistischeren) WLTC-Norm gemessen, und bisher kann (oder will) niemand sagen, welche aktuellen Euro-6b-Fahrzeuge die überhaupt erfüllen können. Und dann? Leute, lasst die Finger vom Diesel, denn eine Abgas-Sondersteuer ist genauso denkbar wie eine Verweigerung der nächsten TÜV-Plakette!

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spicer011 04.08.2017, 14:11
38. @neandiausdemtal

Zitat von Neandiausdemtal
Mitsubishi gehört zum Renault-Nissan Konzern? Seit wann das denn? Und wieso ist dann, ebenfalls Ihre Aussage, der einzige Nissan Gelöndewagen der Navarra? Fragen über Fragen....
Nissan ist 2016 bei Mitsubishi Motors eingestiegen. Und ich denke mal, das mit dem Navarra erklärt sich von selbst - das ist eben ein Nissan. Ein Mitsuishi Pajero ist aber kein Nissan. Soweit begriffen?

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DerBlicker 04.08.2017, 14:11
39. davon hat der Kunde nichts

Zitat von Knacker54
ist es offensichtlich völlig egal, wenn sie belogen und betrogen werden. Das hat auch JP versucht, sanft zu vermitteln - ist nicht angekommen. Dass ein Verbrauch von 9,3l/100km viel ist, bestreitet niemand, aber ich halte es für wichtig, dass er ausgewiesen ist und dann tatsächlich eingehalten wird
Lieber verbraucht der Wagen real 7 Liter und wird mit 6 Liter ausgewiesen, als 9,3 Liter wie im Pajero. Zumal der Pajero nur Kleinwagen Fahrleistungen hat. Ein Audi Q7 3.0 TDI mit kleinerem 3 Liter Diesel schafft 235 Spitze und 6,5 s von 0 auf 100 und braucht nur 5,7 Liter, real ca 7 Liter, der fährt im Vergleich zum Pajero in einer anderen Galaxie. Das zeigt, wie schlecht Mitsubishi ist.

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