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Fahrbericht Toyota Prius Plug-in: Graue Maus unter Strom

Der Toyota Prius Plug-in ist für die Japaner der nächste Schritt in die Zukunft der Mobilität. An der Steckdose aufgeladen, kann der Wagen bis zu 20 Kilometer rein elektrisch fahren, danach sorgt ein Benziner für Vortrieb. Roman Büttner hat ausprobiert, ob Toyota sein Versprechen hält.

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Leser161 14.11.2011, 09:43
1. Immer diese Seitenhiebe

Ein überraschend neutraler Artikel über das Hybridkonzept. Weiter so! Wenn jetzt noch die letzten Seitenhiebe verschwinden ist alles in Ordnung
"Der Inneraum ist trist, wie bei vielen Modellen des Herstellers"
- Setzen Sie sich mal in einen VW, überall pseudogenarbter schwarzer Schaum, das ist trist
- Gucken Sie mal in Autobörsen Priusinnenräume, die sind evt schräg/gewöhnungsbedürftig, aber nicht trist

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r-le 14.11.2011, 09:54
2. Keine Reichweite

Zitat von sysop
Nach Angaben der Toyota-Leute reichen die Batterien für 20 Kilometer Stromfahrt und das bei einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Im SPIEGEL-ONLINE-Test erwies sich das jedoch als deutliche Übertreibung - unter anderem wegen eines hohen Stopp-and-Go-Anteils musste nach knapp elf Kilometern der Verbrennungsmotor den Vortrieb übernehmen.
Reichweite 20 Km Soll und dann wiederum nur 11? Beides ein Witz. Schade, dass geht schon besser. Siehe Opel Ampera.

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acitapple 14.11.2011, 10:01
3. ...

Zitat von Leser161
Ein überraschend neutraler Artikel über das Hybridkonzept. Weiter so! Wenn jetzt noch die letzten Seitenhiebe verschwinden ist alles in Ordnung "Der Inneraum ist trist, wie bei vielen Modellen des Herstellers" - Setzen Sie sich mal in einen VW, überall pseudogenarbter schwarzer Schaum, das ist trist - Gucken Sie mal in Autobörsen Priusinnenräume, die sind evt schräg/gewöhnungsbedürftig, aber nicht trist
genau, denn wenn etwas so grün, so umweltverträglich, so gut ist, dann darf es natürlich keine nachteile geben und niemand darf auch nur die kleinste ausrede parat haben so ein ding NICHT zu kaufen.
hybrid ist (noch) keine lösung für alles. im stadtverkehr ist sowas sicher sehr sinnvoll, jedoch auf langstrecken ist ein sauberer diesel immer noch besser.

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snark 14.11.2011, 10:07
4. 6 l "nicht wenig"?

Zitat von
Während der Testfahrten mit hohem Autobahn- und Vollgasanteil [...] Laut Bordcomputer lag der Durchschnittsverbrauch bei sechs Litern. Das ist nicht wenig
6 l/100km Durchschnittsverbrauch bei hohem "Vollgasanteil", also irgendwas zwischen 180-190 km/h (damit wird der Hybridantrieb natürlich zum grünen Deckmäntelchen) für ein 1500kg-Auto sollen "nicht wenig" sein? Welches konventionelle Auto dieser Gewichtsklasse würde das denn schaffen? Oder sollte das eigentlich "nicht viel" heißen?

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andischatz 14.11.2011, 10:23
5. 20km sind nicht so unrealistisch.

Ich fahre den Prius Plug-In schon seit einer Weile öfter mal als Car-Sharing-Auto über Flinkster in Berlin. Und dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die 20km elektrische Reichweite durchaus erreicht werden können, bei entsprechender Fahrweise.

Das schöne am Prius ist, dass man sich mit der Zeit tatsächlich auch eine andere Fahrweise angewöhnt, da man über das Display ständig darüber informiert wird, wie energiesparend man gerade fährt. Man entwickelt da einen regelrechten Ehrgeiz, möglichst sparsam zu fahren. Und der wird dann auch mit einem niedrigen Verbrauch belohnt.

Dabei kann er durchaus auch fast sportlich, der Prius, aber dabei bekommt man dann tatsächlich ein bisschen schlechtes Gewissen. ;-)

Der Innenraum und die Instrumentierung sind sicher gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, durchaus praktisch und innovativ. Und nicht zu vergessen sehr sehr bequem. Der Prius fühlt sich sehr wertig an, das Fahrgefühl ist durchaus angenehm. Ganz besonders natürlich , wenn er im Elektromodus dahin surrt.

Unterhaltungselektronik & Co sind übrigens auch nicht von schlechten Eltern und es gibt sogar ein automatisches Einparksystem als Extra.

(Nein, ich werde nicht von Toyota bezahlt) ;-)

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Datensatz 14.11.2011, 10:29
6. ...

Zitat von
Wer keinen Stromanschluss am Arbeitsplatz oder zu Hause hat, ist auf die wenigen verfügbaren öffentlichen Ladesäulen angewiesen.
Der Satz weist auf ein Problem hin, das die Industrie gerne ignoriert. Wer keine elektrifizierte Garage hat, kann ein Elektro- oder Plug-in-Hybridauto fast nicht aufladen. Vor allem in der Stadt haben das die Wenigsten. Stromladesäulen sind rar und erfordern in der Regel große Umwege und mehr oder weniger lange Standzeiten. Das ist nicht praktikabel.

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tropicali 14.11.2011, 10:46
7. 37.000€

Wenn der nur kanpp unter 37.000€ kostet, dann ist doch für 3.000€ der Ampera die deutlich bessere Wahl. Wenn man eh ne Steckdose braucht, dann lieber nen elektrischen mit range extender.

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ergoprox 14.11.2011, 10:54
8. ...

Zitat von Leser161
Ein überraschend neutraler Artikel über das Hybridkonzept.
Finde ich überhaupt nicht, eher tendenziös. Wäre es ein Golf, würde sich der Redakteur überschlagen.

Ein Auto,dass bei hohem Vollastanteil 6 Liter Benzin "gönnt", das ist ausgesprochen sparsam und von keinem der Mitbewerber (in dieser Leistungsklasse) auch nur annähernd zu erreichen. Andererseits ist das völlig schnurz, denn kein Mensch, der dauerhaft 180 auf der BAB fahren möchte, würde sich einen Prius Hybrid anschaffen, also ist dieser "Test" völliger Unsinn, die Schlußfolgerungen auch.

Der Aufpreis zum normalen Prius ist aber wirklich sehr erheblich (ca. 10.000€). Das holt man niemals herein. Ich glaube nicht, dass dies die Verkäufe nach oben ziehen wird.
Man sieht, auch Toyota kocht nur mit Wasser.

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ergoprox 14.11.2011, 10:56
9. ...

Zitat von tropicali
Wenn der nur kanpp unter 37.000€ kostet, dann ist doch für 3.000€ der Ampera die deutlich bessere Wahl. Wenn man eh ne Steckdose braucht, dann lieber nen elektrischen mit range extender.
Woher haben Sie die Preisangabe für den Ampera, dass sind nicht 3, sondern 6T€ Differenz für das (noch nciht lieferbare) Einstiegsmodell.

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