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Fahrerin gewinnt vor Gericht: Porsche muss erstmals manipulierten Diesel zurücknehmen
Porsche

Eine enttäuschte Autofahrerin hatte geklagt - jetzt muss Porsche ein manipuliertes Dieselauto zurücknehmen und Schadensersatz zahlen. Die VW-Tochter will das nicht hinnehmen.

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Bibe 05.11.2018, 19:10
20. Woher wissen Sie eigentlich,

dass der Porsche manipuliert war? Das Gericht hatte keinen Beweis dafür, sondern folgte lediglich den Darstellungen der Klägerin.

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salomohn 05.11.2018, 19:13
21. Grundsatzurteil

De facto geht VW massenhaft in Vergleiche, um rechtskräftige Urteile zu vermeiden. So bleiben sie ein Stück weit unter dem öffentlichen Radar. Die Chancen für den Verbraucher, seinen fast wertlosen Diesel zurückgeben zu können, sind exzellent. Wer mit einem Betrugs-VW nicht zum Anwalt geht, ist selbst schuld. Man sieht hier wieder, daß die Moral des Konzerns unter aller Kanone ist: Auch wenn es der Belegschaft weh tut, das ist für mich kein seriöser Betrieb.

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wi_hartmann@t-online.de 05.11.2018, 19:14
22. Porsche

Wie sich die so Besorgten endlich ihren Schmutzkübel über die
angeblichen Umweltverschmutzer entladen können und sie bald
viel Zeit haben werden über alle Ungerechtigkeiten dieser Welt
nachdenken zu können bis ihnen das Nichtstun auch nicht
gefällt.
Auffällig ist dabei auch, daß sie irgendein Urteil eines Gerichtes
unterer Instanzen reflexartig das Todesurteil über einige hundert-
tausend Arbeitsplätze aussprechen.

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Grummelchen321 05.11.2018, 19:15
23. Muss der

Händler oder der hersteller Porsche das Fahrzeug zurück nehmen.Das geht nicht genau aus dem Artikel hervor.

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jasper366 05.11.2018, 19:18
24.

Zitat von olli47
Bin mal gespannt, ob wohl der TÜV bei der nächsten HU auch wieder fragt, ob er Abgas messen soll.
DerTÜV Prüfer fragt nicht, der steckt einfach die Sone in den Auspuff.
Beim Benziner wird dann wie früher der Kohlenmonoxidgehalt gepüft beim Diesel der Trübungswert (Ruß), also sollen sie da vorher den DPF wieder einbauen ;-)

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LuPy2 05.11.2018, 19:25
25. ein Landesgericht:

Spätzle mit Linsen und Saitenwürstchen, geschmelzte Maultaschen, schwäbischer Kartoffelsalat, Flädlesupp das sind alles typisch schwäbische Landesgerichte, kein Wunder mitten in Stuttgart!

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lachabaur 05.11.2018, 19:26
26. Porsche weg - so what?

Gesetzt den Fall das Urteil ginge durch alle Instanzen und würde jeweils bestätigt - was mich ob der Argumentation und meines bescheidenen Rechtsempfindens nicht wundern würde. Und das hätte zur Folge, dass viele andere Käufer ebenfalls klagen und gewinnen würden, dann hätte die Firma in absehbarer Zeit Probleme und würde eventuell insolvent gehen. Dann würde ich das als gerecht empfinden. VW dagegen -> to big to fail. Obwohl es die gleichen Schw...nepriester sind. Aber bitte, deutsche Justiz: Zeigt uns, dass ihr nicht Marionetten der Tagespolitik seid und noch vielmehr, Marionetten des Kapitals. Grazie Mille! Euer allerkleinster gemeinsamer Nenner.

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LuPy2 05.11.2018, 19:36
27. Jetzt mal ernsthaft!

Das Auto ist doch unter arglistiger Täuschung des KBA durch die Fa. Porsche zugelassen und verkauft worden. Diese Täuschung war zum Schaden der Kundin, denn sie konnte sich guten Glaubens darauf verlassen, dass Fa. Porsche sich an geltendes Umweltrecht hält und ihr ein umweltgerechtes Fahrzeug verkauft. Dem war nicht so. Durch die Täuschung ist der Kauf anfechtbar. Dass Porsche im Nachhinein eine saubere Nachrüstung anbietet, macht die Täuschung nicht ungeschehen, (zumal sie weiter gemacht hätten, wäre ihnen u. a. SPIEGEL nicht auf die Schliche gekommen) das Umweltrecht wurde gebrochen. Und von wegen Arbeitsplätze: kein Mensch entschuldigt Drogenhandel durch die Arbeitsplätze der Cannabis- und Kokabauern in Südamerika.

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goldstein.84 05.11.2018, 19:47
28. Also

an Dreistigkeit ist dieses Unternehmen nicht mehr zu überbieten, also ein Produkt fälschen dann für VIEL GELD verkaufen, dann auch noch ein Gerichtsurteil nicht anerkennen. SCHULD sind doch die, die AUTOS von dieser FIRMA kaufen, also selbst schuld fräulein.

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Ein Mechaniker 05.11.2018, 19:49
29. #26 Hatte mich vorhin schon gefragt ...

... wie man das jetzt für das spezielle Weltbild mancher in den 1980ern stehen gebliebener SPIEGEL Leser passend kriegt und #26 hat es als erster geschafft. Nieder mit Porsche und rein in die Insolvenz alle auch der Daimler und BMW gleich mit. So kann die klagende Dame - die ja eigentlich nur einen zutiefst verabscheuungswürdigen Beruf haben kann, erlaubt ihr dieser doch die Anschaffung eines protzigen PKW der oberen Mittelklasse - eine Art Rehabilitation erfahren. Sie hat dankenswerter Weise den Stein ins Rollen gebracht der endlich Porsche von der Welt hinweg fegt und den Dacias und Berlingos endlich die Herrschaft der Straßen zurück gibt.

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