Forum: Auto
Fahrprüfung im Alter: Warum Senioren zum Führerschein-Check sollten
DPA

Auf deutschen Straßen fahren immer mehr alte Menschen Auto, und sie bauen immer mehr Unfälle. Helfen könnte ein Gesundheitscheck für Senioren, doch Regierung und Verkehrclubs sträuben sich - aus teilweise bizarren Gründen. Warum eigentlich?

Seite 23 von 44
sobrinus 06.09.2012, 14:23
220. Wesenstest für Kradfahrer . . .

Zitat von surobm
Eigentlich ist ja schon alles in den Kommentaren gesagt worden.... Deshalb ganz kurz: Risikogruppe Fahranfänger: Ja gab es und gibt es: Deshalb wurden vom Gesetzgeber eingeführt: Führerschein auf Probe, Begleitetes Fahren mit 17, Null-Promille-Grenze, habe ich etwas vergessen? Ist bei diesen Maßnahmen von Diskriminierung gesprochen worden ?
wäre als weitere nicht diskriminierende Maßnahme noch einzuführen -:)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
slappy_hollow 06.09.2012, 14:24
221.

Zitat von wschwarz
Ich binb jetzt 84 Jahre alt und fahre quasi seit 61 Jahren Auto. Ich habe die Erfahrung gemacht, solange sich alle an die Verkehrsregeln halten, passiert auch nichts. dabei bleibe ich und werde weiterhin ungeprüft Auto fahren. Mir geht es gut, ich trage nicht einmal eine Brille! Wenn ich nicht mehr Auto fahren darf, werde ich in sträflicher Weise in meiner persönlichen Freiheit eingeschränkt. Guckt lieber ebi den Jungen, die machen nämlich die meisten Unfälle! Aber das ist ja heutzutageder Trend: immer auf die Alten, dabei haben wir Deutschland erst zu dem gemacht, was es heute ist!
Menschen wie sie sind der beste Grund solche Tests einzuführen. Es ging ja niemandem darum, Leuten ab einem bestimmten Alter pauschal die Fahrerlaubnis zu entziehen. Es geht darum herauszufinden wer eben aufgrund seiner Gesundheit nicht mehr dazu in der Lage ist ein Auto zu fahren, ohne eine Gefahr für sich und seine Umwelt zu sein. Das sie sich so sehr dagegen wehren, lässt mich vermuten, dass sie sich da bei sich selbst möglicherweise gar nicht mehr so sicher sind wie sie behaupten. Ich hoffe das sie niemals in die Situation kommen das auf die harte Tour heraus zu finden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
keyzer 06.09.2012, 14:24
222.

Zitat von rabandie
Mit 60 ist man heute noch absolut topfit und keinesfalls reif für den Kompostcheck. (Rentenalter ist 67 - soll ein Pendler, der auf dem flachen Land wohnt, in Zukunft die letzten 7 Berufsjahre mit dem Fahrrad in die Stadt fahren?)
Wenn er dazu absolut nicht mehr in der Lage ist, ja, Ganz einfach! Wenn der 18 Jährige dazu nicht in der Lage ist, bekommt er auch keinen Führerschein und muss mit dem Fahrrad/Bus fahren. Es gibt für alles Lösungen. Völlig unfähige Fahrer (EGAL welchen Alters!!) im Straßenverkehr auf die Allgemeinheit loszulassen, ist keine Lösung.
Ich werde auch mal alt, hoffe ich. Wahrscheinlich werde auch ich kein einsehen haben und mich für Topfit ansehen. Da ist es gut, wenn mir das jemand bescheinigt und mir hilft gegenzusteuern (Brille, Hörgerät, Physiotherapie für den Nacken usw).

Meine Mutter ist 61. Aus diversen Gründen hat sie Angst selbst Auto zu fahren. Meinen Rat suchend, habe ich ihr empfohlen es auch zu lassen. Wer Angst hat, ist auf der Straße mit 1300 k Stahl und Benzin schlecht aufgehoben. Sollte sie doch nochmal fahren wollen, werde ich ihr 2-3 Fahrstunden empfehlen, um sich dann selbst einzuschätzen bzw einschätzen zu lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
traurigewelt 06.09.2012, 14:26
223.

Zitat von abi68
80jährige verursacht Verkehrsunfall mit 12 Verletzten. Schlimm und tragisch für alle Beteiligten. Viel öfter lese ich aber: 18jähriger kommt nach Disco Besuch mit überhöhter Geschwindigkeit von derFahrbahn ab, alle 5 Insassen tot. Egal, das interessiert aber keinen, so sind junge Leute nun mal. Jetzt kommen sie wieder alle raus aus .....
Darum tragen alte fahrer in bis zu 76% der fälle die schuld an den unfällen an denen sie beteiligt sind.
Dazu kommt, dass alte leute meist weniger Fahren als junge(fahranfäger fahren auch meist viel) und leute die mitten im Beruf stehen. Ich denke beim vergleich gefahrene Strecke zu Unfälle stehen ältere Fahrer schon schlechter da.
Und natürlich jeder will den alten nur das geld aus der tasche ziehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
husker 06.09.2012, 14:26
224. Unsinnsargument Diskrimierung

Wer schreit gleich Diskriminierung?
Jeder Mensch wird irgendwann einmal zum Rentner, es sei denn er tritt früher ab.
Wer wird da denn diskriminiert? So ein Unsinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chalchiuhtlicue 06.09.2012, 14:28
225. optional

Als Notarzt erlebe ich jeden Tag wieder aufs neue, was auf deutschen Straßen so alles falsch läuft. Bei den jüngeren Autofahrern ist es zu spätes Reagieren auf das Notarzteinsatzfahrzeug, weil der Fahrer/die Fahrerin gerade mit dem Handy beschäftigt ist, bei Personen in mittleren Jahren ist es schlichtweg Verweigerung Platz zu machen (bei Männern) und absichtliches Beibehalten dessen, was sie gerade tun, bei Frauen (denn wenn man nichts macht, kann man ja nichts falsch machen) und bei den älteren Verkehrsteilnehmern sind es Reaktionszeiten im Bereich von 10 sec aufwärts und Wahrnehmungsstörungen, die Blindheit und Taubheit vermuten lassen. Wobei wirklich gefährliche Situationen überwiegend von den älteren Verkehrsteilnehmern erzeugt werden. ----------------------------------
Meine Forderungen an die Politik wären daher folgende: 1. Für Verkehrsteilnehmer ab einem bestimmten Alter (65/70) eine strenge (!) Überprüfung ihrer Befähigung zum Führen eines Kraftfahrzeuges alle 2 Jahre. 2. Eine Meldepflicht für Krankheitsbilder, die die Befähigung zum Autofahren herabsetzt bzw. für Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer sorgt (Epilepsie, Narkolepsie, schwerwiegende psychiatrische Erkrankungen, Demenz etc.) an eine zentrale Stelle, die dann die Fahrerlaubnis einschränkt oder zeitweise oder dauerhaft widerruft. 3. Empfindliche Strafen für das Benutzen von Handys während des Autofahrens (ohne Freisprecheinrichtung). 4. Noch empfindlichere Strafen für Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluß. 5. Empfindliche Strafen für das Behindern von Einsatzfahrzeugen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
whs 06.09.2012, 14:28
226. Mal 'n bisschen langsam

Wenn es wirklich darum gehen würde, weniger Unfälle zu verzeichnen, wäre ein Tempolimit das Mittel der Wahl. Beispiel: Auf der A1 gab es trotz Baustelle mit Tempo 80 bzw. 100 deutlich weniger Unfälle, als zuvor ohne Limit! Tempolimit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
buntbarsch 06.09.2012, 14:28
227. Einverstanden!

Als 73 Jahre alter Mann, der immer noch ziemlich gesund ist, ca 25 000 km im Jahr fährt, in über 40 Jahren keinen Unfall verursacht hat und sich für einen mindestens durchschnittlichen Fahrer hält, bin ich mit einer regelmäßigen Fahrtauglichkeitsuntersuchung voll einverstanden.

Es kann und darf nicht sein, dass unter Medikamenten stehende, bewegungsunfähige, oder demente alte Leute in dem immer rasanter werdenden Verkehr sich und Andere gefährden.

Also: regelmäßige Fahrtauglichkeitsprüfungen, für die Alten im 2 Jahresrythmus, für alle anderen in längeren Zeitabständen und für die zahlreichen Rabauken, Raser und Verrückten, die regelmäßig ihr Punktekonto durch ihre aggressive, rücksichtslose Fahrweise überziehen jährlich!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dale_gribble 06.09.2012, 14:30
228.

Zitat von ag999
Alle 2 Jahre einfach für alle Füherscheinbeitzer einen Check. Sehkraft, Hörtest, Reaktion, Leberwerte u. Drogentest.
Sehen Sie; genu das meinte ich mit der 'deutschen Gruendlichkeit', wegen der ich (in Deutschland) solche Tests strikt ablehne.
Immer gleich alles uebertreiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lasalette13 06.09.2012, 14:31
229. Führerscheincheck für ältere ?

Ja - unbedingt ! Bin 64 Jahre und würde einen Führerscheincheck unbedingt befürworten ! Allerdings sollte dieser fair und vorurteilslos sein. Es gibt ja für die Jungen auch schon "Führerschein auf Probe" . Es wäre ja gerecht gegenüber den jungen Fahranfängern.

Der 1. Check sollte mit 70 Jahre gemacht werden - dann alle 3 Jahre .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 23 von 44