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Fahrrad-Blog: Kannste knicken
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vish 02.01.2017, 14:29
1.

Das Ding sieht ungefähr so bequem aus wie ein Gyn-Stuhl. Würde man den "Sattel" durch ein Phallusförmiges Objekt ersetzen, könnten man die Gesamtkonstruktion wahrscheinlich im Rektum verankern.

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hmutt 02.01.2017, 14:41
2.

Der Schwerpunkt liegt so ungünstig, und der Radstand ist so kurz, dass man bei jedem zweiten Schlagloch einen Überschlag machen wird. Glaube kaum, dass es sich lohnt, für so etwas Platz im Handgepäck zu verschwenden. Am Zielflughafen ein richtiges Rad zu leihen dürfte wesentlich sinnvoller sein.

Ein klappbarer Tretroller dürfte jedenfalls den gleichen Zweck erfüllen, und man kann wenigstens abspringen.

Ich besitze ein geniales 26" Faltrad in Lizenbau von Dahon. Das ist leicht und erstaunlicherweise stabil wie ein normales Mountainbike. Außerdem mit einer 9x3 Schaltung mit ordentlicher Spreizung ausgestattet. Dazu habe ich eine große Tasche, wo es vollständig rein passt und wo man auch noch weiteres Gepäck reinstopfen kann, ist dann etwas größer als eine große Reisetasche. Passt zwar nicht unter den Sitz, aber es ist definitiv dazu geeignet, um z.B. mit dem Zug Radreisen zu machen. Ich war damit sogar schon auf dem Ventoux, wenn ich auch nicht mit dem Zug hin gefahren bin. Für den täglichen Einsatz im Pendlerzug ist es jedenfalls auch geeignet. Für dieses Minirad sehe ich da aus Sicherheitsgründen keinen wirklichen Nutzen, zumal man kein Gepäck transportieren kann. Und mit Rucksack wird der Schwerpunkt noch ungünstiger. Aber jeder wie er mag, für mich wär's jedenfalls nix, dazu ist mir meine Gesundheit zu viel wert.

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was-zum-teufel... 02.01.2017, 14:55
3. Hahaaaahaaaaahaaahaaa :-)))

1.500 Euro für dieses lächerliche Teil? Völlig absurd. Solche Räder sind Antworten auf Fragen, die NIE jemand gestellt hat. Welcher Dummbatz gibt denn für solch einen unpraktischen Quatsch Geld aus?!

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jallajalla 02.01.2017, 14:57
4.

Schwerpunkt weit hinten und sehr hoch. Da sollte man nicht allzu kräftig in die Pedale treten und auch nicht stark bremsen. Ich nehme die 2 zusätzlichen Kilos des Brompton bei unwesentlich größerem Faltmaß gerne in Kauf, denn ein Brompton ist durchaus als Rennrad geeignet und ist auch bei abschüssiger Strecke beherrschbar.

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gumbofroehn 02.01.2017, 14:59
5.

Das ist eine interessante Konstruktion. Benutze selber ein Tern Link D8 zum Pendeln, was im Vergleich dazu riesig ist (20-Zoll-Räder und ein Faltmaß von 38 x 79 x 72 cm) aber sich auch schon recht problemlos im Regional- und sogar Fernverkehr der Deutschen Bahn transportieren lässt (zusammengefaltet gilt es als Gepäck und kann sogar im ICE mitfahren). Das Kwiggie geht da wohl noch einen Schritt weiter. Man darf gespannt sein, ob es trotz seiner Besonderheiten (Sitzposition und fehlende Gangschaltung) seine Fangemeinde findet. Ich drücke die Daumen.

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faustus-von-zeuch-strasse 02.01.2017, 15:01
6.

Für den Zweck ist ein Tretroller besser geeignet.

Was soll das? Entweder ich fahre Rad oder Auto. Ich verstehe ja, wenn Radfahrer einen uninteressanten und gefährlichen Teil der Strecke mit der Bahn zurücklegen, aber dann heisst es rein ins Vergnügen mit einem ausgewogenen Rad. Diese Falträder sind doch recht wackelig.

Auch im Urlaub braucht man keine Protzrad auf der Stossstange, da man sich am Urlaubsort fast überall ein Fahrrad leihen kann. Die Benzinersparnis zahlt die Leihgebühr locker.

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silenced 02.01.2017, 15:07
7.

Wenn ich mir das dritte Foto genauer anschaue ... was ist wenn man bergauf oder bergab fährt? Oder die Füße leicht nach vorne knickt? Mir scheint das als würden die Pedale knapp über dem Boden sein wenn die Pedale unten ist (so von der Länge her, siehe Bild 5). Dazu die sehr kleinen Räder, bestimmt perfekt für perfekte Radwege, aber nicht für Deutschland, wer hier täglich Rad fährt weiß was ich meine.

Erscheint mir außerdem sehr unbequem die "Sitzhaltung.

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silenced 02.01.2017, 15:08
8.

Wenn ich mir das dritte Foto genauer anschaue ... was ist wenn man bergauf oder bergab fährt? Oder die Füße leicht nach vorne knickt? Mir scheint das als würden die Pedale knapp über dem Boden sein wenn die Pedale unten ist (so von der Länge her, siehe Bild 5). Dazu die sehr kleinen Räder, bestimmt perfekt für perfekte Radwege, aber nicht für Deutschland, wer hier täglich Rad fährt weiß was ich meine.

Erscheint mir außerdem sehr unbequem die "Sitzhaltung.

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Sibylle1969 02.01.2017, 15:35
9.

Interessantes Konzept. Ich selber habe kein Faltrad, kann aber nachvollziehen, warum man es braucht. In vielen Verkehrsverbünden ist Fahrradmitnahme in den Stoßzeiten in den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erlaubt. Oder es kostet eine Extra-Fahrradkarte. Im ICE ist Fahrradmitnahme erst recht nicht erlaubt. Wer also jeden Tag auf dem Weg von und zur Arbeit einen Weg von und zur S-Bahn- oder Zugstation zurückzulegen hat, der zum Laufen zu lang ist, da ist ein Faltrad natürlich nützlich. Auf ein "richtiges" Fahrrad würde ich aber natürlich nicht verzichten wollen, denn eine längere Radtour will man mit so einem Ding natürlich nicht machen. Preislich sind die Bromptons natürlich schon in einer eigenen Liga. Ich habe mal auf der Brompton-Webseite mit dem Konfigurator eines konfiguriert und kam auf einen Preis von über 3000 Euro. Wenn das Kwiggle was taugt, wäre es für Pendler natürlich interessant im Vergleich zum Brompton.

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