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Fahrrad-Blog: Kannste knicken
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openda 02.01.2017, 22:12
20. Da fehlt doch was

wo ist die Beleuchtung, der Gepäckträger, Ständer, das Flickwerkzeug, die Reflektoren, Federung, Luftpumpe, die Anhängerkupplung, Falttasche, sein Schutzhelm?

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Stäffelesrutscher 02.01.2017, 22:20
21.

Da fällt mir nur der Spruch mit dem Affen und dem Schleifstein ein.
Bei einer Vollbremsung aus mehr als 6 km/h dürfte vermutlich die Nase Bekanntschaft mit dem Asphalt machen.

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Sibylle1969 02.01.2017, 22:21
22.

Zitat von rainerwäscher
Am Abfahr- und am Ankunftsbahnhof habe ich jeweils ein 50-Euro-Rad stehen für jeweils 2-3 km. Ersparnis: 1400 Euro und kein sperriges Gepäck im Zug.
Und, wie oft wurde Ihnen schon eines geklaut? Das mit dem Billigfahrrad am Bahnhof habe ich vor Jahren auch schon mal probiert. Dauerte keine 4 Wochen, da war es weg, und ich habe diese Idee aufgegeben. Alle 4 Wochen ein Fahrrad für 50 Euro da hätte sich das Faltrad für 1500 Euro nach einem guten halben Jahr amortisiert.

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Sibylle1969 02.01.2017, 22:26
23.

Zitat von dröhnbüdel
Ein interessanter Versuch, mehr aber nicht, und mit 1500 Euro viel zu teuer. Aber das Fahrrad ist im Kommen, bei hoffnungslos verstopften Innenstadt-Straßen wird es bald eine gute Alternative zum Auto sein. Schon vor Jahren soll ein Manager eines amerikanischen Autokonzerns das Fahrrad zum Verkehrsmittel der Zukunft erklärt haben. Mit der Kombination S- oder U-Bahn und Fahrrad kommt man heute schon in vielen Großstädten schneller voran als mit dem Auto, und beispielsweise in Hamburg kann man das Fahrrad außer in den Hauptverkehrszeiten umsonst in der Bahn mitnehmen, sogar in einigen Buslinien. Damit dieses Konzept wirklich aufgeht, muss aber erst ein robustes, leicht zu transportierendes, leichtgewichtiges und flott zu fahrendes Fahrrad erfunden werden, also fast eine eierlegende Wollmilchsau. Ich bin überzeugt, dass ein solches Fahrrad auch bald angeboten wird, denn die Nachfrage dafür ist längst da.
Die Alternativen im Faltradbereich sind aber keineswegs billiger. Ein Brompton kostet gut und gerne 3000 Euro. Das Konzept von dem Kwiggle ist ja gerade deshalb interessant, weil es leichter und billiger ist als bisherige Faltradkonzepte. Und übrigens sind Fahrräder nicht BALD eine gute Alternative zum Auto, sie sind schon JETZT im Stadtverkehr dem Auto deutlich überlegen. Auf Strecken bis zu 6 km ist man im Stadtverkehr mit dem Fahrrad so gut wie immer schneller als mit dem Auto. Würde ich zu meinem Arbeitsplatz die Strecke von 5 km mit dem Auto fahren, so bräuchte ich normalerweise 30 Minuten, an üblen Tagen könnten es auch mal 40-45 Minuten sein. Mit dem Fahrrad brauche ich relativ konstant zwischen 20 und 22 Minuten. Wenn es leicht bis mittelstark regnet, dann trage ich eine gute Goretext-Regenjacke, außerdem habe ich eine Ersatzhose im Büro deponiert. Wenn es schüttet wie aus Eimern, dann nehme ich mal die U-Bahn, aber das ist im Jahr 2016 ganze nur 4-5 mal vorgekommen.

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soeltiger 03.01.2017, 00:15
24. Kwiggle

Das Design vom Kwiggle spaltet sich hier in Antipathie oder Sympathie. Die Argumente sind dann entsprechend unreflektiert. Es gibt inzwischen 5 Updates auf Kickstarter zu sehen. Das Kwiggle erfüllt alle DIN Norm Anforderungen. Die Vorderbremse hat ABS, sodass sicheres Abbremsen ohne Überschlag möglich ist. Die Kette ist nicht oelig sondern gewachst. Da das Faltrad zum Trolly gefaltet wird, soll es immer beim Nutzer bleiben. Ein einfacher Diebstahl ist somit nicht möglich. Mehrere Videos zeigen das Kwiggle beim Bremsen, Bergfahrten, überfahren von Stufen und im Gedränge einer Fussgaengerzone. Es gibt so viele Meinungen wie Bedürfnisse der Menschen. Mir mit einer Gehbehinderung wird das Kwiggle enorm helfen, Wege in der Stadt zu bewältigen.

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Leser161 03.01.2017, 08:27
25.

Wer dagegen ist speist seine Argumente aus Antipathie. Und wer dafür ist macht jetzt was? Bleiben wir doch einfach sachlich? Ein sog. Fahrrad-ABS reduziert die Bremskraft und dadurch Überschlagsgefahr, stimmt, sorgt aber auch dafür das die Bremskraft geringer bleiben muss - also längerer Anhalteweg. Eine gewachste Kette zieht in der Tat weniger Schmutz, das Nachwachsen ist aber schwierig und es gibt weitere Teile die dreckig werden an einem Rad. Einen Trolley kann ich hinter mir herziehen das würde ein paar Probleme lösen, auf den Bildern kann man das nicht erkennen, da sieht es nach unter den Arm klemmen aus. Wenn ich ein bisschen übe und die Situation kenne kann ich sehr viele Tricks machen, es geht jedoch darum in plötzlich auftauchenden Situationen die Kontrolle zu behalten, ein paar Videos sagen da wenig. Schlussendlich bin ich der Meinung, dass körperlich beeinträchtigte Menschen kein Rad fahren sollten, diese Menschen haben weniger Kontrolle und verletzen sich leichter. Aber das brauchen sie ja auch nicht, reicht ja wenn die gesunden Rad fahren.

Weiterhin eine witzige Idee, aber ich weiss nicht ob sie es sein wird die dem Faltrad zum Durchbruch verhilft.

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mazzmazz 03.01.2017, 08:40
26.

Bei einem bekannten Segelzubehör-Versand gibt es für 180 Eur (keine "0" vergessen!!) Folgendes:
"16 Zoll Faltrad mit einem stabilen Stahlrahmen und Aluminium Felgen mit Stahlspeichen. Spass und Mobilität für Unterwegs. Der Lenker ist individuell einstellbar und kann an die Bedürfnisse des Fahrers angepasst werden. Eine 6-Gang Shimano Gangschaltung und Aluminium Felgen mit Korrosionsschutz unterstützen den Fahrer bei Wind und Wetter in jedem Gelände. Das Rad ist mit einer Vorder- und Hinterradbremse ausgestattet, besitzt einen Gepäckträger und Schutzbleche. Wiegt 14 kg und kann klein zusammen gefaltet werden. Tragkraft bis 100 kg. Klappmasse: 71 x 63 x 29 cm."
Ist zwar schwerer, aber dennoch auch im ÖPNV handlebar.
Ein großer Kundenkreis findet sich dann auch bei Bootseignern und Wohnmobilisten.
Da kommt es dann auch auf 20cm und 5 Kg nicht unbedingt an.
Das Kwiggle ist ausgefeilter. Aber die 1.500 Eur halte ich für weit überzogen.
Das ist genauso ein Lifestyle-Unsinn wie Fixies für mehr als 150 Eur .

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heb78 03.01.2017, 08:54
27.

ABS verlängert keinen Bremsweg, es verkürzt ihn.
Denn kaum einer ist in der Lage, den optimalen Bremsdruck zu finden, gerade in einer Gefahrensituationen.
Durch das ABS kann ich immer voll bremsen und ich komme optimal zum Stehen. Es gibt ganz wenig Situationen, wo ein ABS schlechter ist.

Nicht ohne Grund ist es in jedem Auto und mittlerweile auch in jedem Motorrad verbaut.

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l/d 03.01.2017, 08:55
28.

Da könnte man eigentlich auch auf das Hochrad zurückkommen. Also ein 20 Zoll Einrad mit Stützrad weit dahinter. Das 20 Zollrad braucht natürlich eine integrierte Übersetzung, sonst "temmelt" man sich zu Tode.

Andererseits bin ich kurz davor, mir ein E-Monowheel zu kaufen und ich denke, dagegen hat solch ein Klapprad leider keine Chance. Wenn ich sportlich Betätigung brauche, kann ich ja zu Hause einen Heimtriner mit Generator in den Garten stellen und in 14 Stunden meinen Akku wieder vollstrampeln. Wenns reicht.

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Leser161 03.01.2017, 09:13
29.

Um einen kürzeren Bremsweg als von Hand zu liefern müsste ABS wissen welches der angemessene Bremsdruck ist. Weiss es aber mangels Sensoren nicht - ein sog. Fahrrad-ABS ist lediglich ein ein Bremskraftlimitierer. Nicht umsonst bestehen bei Autos und Motorrädern die ABS aus hochkomplexen Hydraulik/Sensoreinheiten. Um sicher zu funktionieren muss der Bremsdruck also unter dem Optimum liegen. Und wie gesagt, der limitierend Faktor für das Bremsen ist das kleine Laufrad, das wird durch das ABS nur maskiert. Mit einem grösseren Rad komme ich schneller zum Stehen weil die Bremskraft grösser sein kann. Ist dem kleinen Packmass geschuldet, da muss der Käufer halt abwägen.

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