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Fahrrad-Blog: Mode-Tipps für den "Mamil"
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trians 08.12.2016, 05:42
1. Super Idee!

Dann sind nun auch die Radfahrer im Straßenverkehr nicht mehr zu erkennen. Ja, tragt nur alle grau! Das nennt man dann wohl modernen Darwinismus.

Ich bin selbst Radfahrer und froh, dass meine Kleidung mich wenigstens sichtbar macht, wenn ich schon weder Knautschzone noch Airbag habe. Im Alltag trage ich auf dem Rad übrigens Kleidung in Neongelb mir Reflektoren von Engelbert-Strauß. Diese Arbeitskleidung ist zusätzlich auch noch günstig.

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iwes69 08.12.2016, 05:53
2. Wissenschaft

Ich hatte es befürchtet: aus jedem Aspekt des Radfahrens eine Wissenschaft machen und sich mit viel Zeit und Muße über jedes noch so kleine Detail den Kopf zerbrechen damit alles Perfekt ist.
Mit teurem Material und hohem Technikaufwand lässt sich das natürlich alles lösen. Modernes Spießertum eben.
Ich fahre seit einigen Jahren mehrmals in der Woche mit dem Rad zur Arbeit, ins Büro, 5 km auch bei kaltem, schlechten Wetter, außer bei strömenden Regen. Über die hier geschilderten "Probleme" habe ich mir noch nie auch nur ansatzweise Gedanken gemacht. Aber ich lebe auch nicht in Berlin oder HH und muss nicht im trendy Radel-Kurztrenchcoat durchs Office laufen. Das ist Lifestyle-Getue, kein ernsthaftes Radhobby.

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huckzuck 08.12.2016, 05:54
3.

Was für ein flacher Beitrag. Content Marketing par excellence. Der Autor hat ein echtes Problem. Der klassische Stadt-/Pendelradler trägt, was er immer trägt – und fährt das passende, alltagstaugliche Fahrrad. Wozu braucht man da eine Radlerhose? Der sportliche Fahrer trägt optimale Funktionskleidung. Nur der Pseudo-Radfahrer benötigt diese Abgrenzungsmode für teuer Geld aber keinem bis wenig Nutzwert.
Glücklich ist, wer sich auf Arbeit umziehen kann.

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DerRegionator 08.12.2016, 05:56
4. Warum dieser Zwang, alles richtig machen zu müssen?

"Radfahren, das habe ich mittlerweile gelernt, ist nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch eine ästhetische", schreibt der geschätzte Ralf Neukirch.
Und gibt damit mehr über unser gesellschaftliches Miteinander preis, als ihm vielleicht lieb ist. Gelernt habe er es. Aber wozu? Warum in Gottes Namen müssen wir - abseits von allerlei Lebens- und Arbeits-Coachings - auch beim Radfahren "Neues" lernen?
Wer heute Rad fährt, präpariert sich für so alles Mögliche, was ihm während der Fahrt passieren könnte. Dazu reichten vor zehn Jahren noch Sneaker, Jeans, ne gute Jacke und ggf. ein Basecap. Die Uniformierung der Freizeit steht im Kern für etwas ganz anderes: Immer mehr Menschen benötigen in immer mehr Bereichen Anleitungen. Die Sucht nach Leitfäden für ein richtiges, Gesellschaftskonformes Verhalten ist groß. Das macht mir Sorge. Denn es steht für Unmündigkeit, für Unsicherheit ("Bin ich richtig angezogen?") und für Gleichmacherei. Ich, Motorradfahrer, werde jedenfalls niemals auf einem Rad einen Helm tragen. Oder Lycra. Und ich habe für solche "Männer" nur Spott übrig: halbe Stunde Anziehen für ne 4-Min-Fahrt zum Bäcker, aufm geräumten Radweg bei Tempo 26 ...

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ctwalt 08.12.2016, 06:16
5.

Klar, wenn die Klamotten dann ein Vielfaches des Rades kosten. Auf einen hässlichen Helm verzichten wir ebenfalls........... Wer einmal auf einem sandigen, schmierigen oder blätterbedeckten Radweg gestürzt ist, wird ohnehin wissen, dass stabile Vollfingerhandschuhe neben dem Helm das zweitwichtgste Kleidungsstück sind. Schürfwunden an den Händen brachen lange zum heilen.

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danielc. 08.12.2016, 07:08
6.

Es gibt schon schöne Sachen, leider nur in den Standardgrößen was mich leider noch mehr in die leuchtende Lycra-Ecke drängt.
Im Sommer ist das OK, leichte Sachen gibt es riesig. Im Winter fahrel ich dann nur noch in gemütlichem Tempo mit funktionsloser Straßenkleidung, um mich nicht unnötig zu erhitzen.
Den roten Kugelblitz gebe ich jedenfalls nicht!

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perpetualis 08.12.2016, 07:16
7. Extra Kleidung?

OK, es gibt chice Klamotten, die speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern zugeschnitten sind. Andersrum fahre ich seit inzwischen 45 Jahren Fahrrad in der Stadt (auch mal die langen Strecken & bei schlechten, kaltem Wetter), & ich hab mir all die Jahre als einziges, extra für das Fahrrad Handschuhe aus dem Skibereich zugelegt.
Mag sein, der besonders sportive Rennradler benötigt was auch immer an Polster in der Hose .... für den Alltagsradler tun es die Alltagsklamotten. Die haben auch den Vorteil, nicht nur multisituationsfähig zu sein, sondern man sieht auch nicht aus wie ein Joghurtbecher.
Aber Geschmack - nun ja ... Fragen wir Kalle Lagerfeld, was er empfehlen würde - allemal keine Jogginghosen.
Jetzt höre ich auf, sonst Thema verfehlt.

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glasperlenspieler 08.12.2016, 07:23
8.

Die hübsch verpackte und nicht als solche gekennzeichnete Werbung des Autors ist wenig zweckmäßig und stellt sogar ein Sicherheitsrisiko für den Radfahrer da. Mehr von solchen platten Produktplacement und das Niveau von Cosmopolitan & Co. ist bald erreicht.

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nickellasso 08.12.2016, 07:27
9. Wo ist das Problem?

wenn ich Sport mache trage ich mein Lycra Bodypainting, wenn ich was erliegen möchte normale Klamotten ( Jacken mit langem Rücken sind hat keine so neue Erfindung) und wenn ich einen trinken möchte geh ich zu Fuß oder fahre Bahn. einzig für lange Strecken tut Arbeit braucht's einen guten Kompromiss. Und wenn mir jetzt einer mit dem Familienausflug kommt: zur Not tut's auch mal eine Polsterhose ?drunter?.
Nach meiner Erfahrung ist dad wie mit Reifen: drei sich widersprechende Punkte und man kann nur Prioritäten setzen: trocken aber muffig, nass aber schick, langsam aber gesellschaftsfähig.
in diesem Sinne: Auf die nächsten tausend Km!

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