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Fahrrad-Blog: Mode-Tipps für den "Mamil"
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blackbike67 08.12.2016, 14:02
60.

Die Bekleidung eines Radfahrers wird komplett im Verhältnis Autofahrer-Radfahrer überschätzt - gerade innerorts. Solange das Rad die vorgeschriebenen Reflektoren hat ist ehrlich auch die Frage, Licht an oder aus, eher irrelevant. Innerorts reicht für das Erkennen in der Regel schon die Straßenbeleuchtung aus, um gewarnt zu sein, dass ein Rad vor mir ist.
Und erscheint ein Fahrrad im Scheinwerferkegel des Autos,kann man auch nicht mehr sagen , ob nun die Reflektoren oder das Rücklicht für die Erscheinung sorgen. Und sichtbar wird ein Rad eigentlich immer rechtzeitig -innerorts.
Denn als Autofahrer muss man eben auch immer, gerade innerorts mit unbeleuchteten Hindernissen wie parkenden Autos oder auch Fußgängern rechnen.
Ganz anders sieht diese Frage im Verhältnis Fahrrad zu Fahrrad/Fußgänger aus. Hier ist es absolut kriminell , als Radfahrer ohne Licht zu fahren. Aber auch hier spielt die Frage der Farbe der Kleidung eher eine untergeordnete Frage.

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rennflosse 08.12.2016, 14:06
61. Weder noch

Zitat von misterknowitall2
ist es nicht ziemlich naiv, passive Beleuchtung als so wichtig anzusehen? Die Autofahrer übersehen den Radfahrer nicht, weil er kein Licht am Fahrrad hatte oder keine 3km langen reflektorsteifen um den Kopf gewickelt hat, sondern weil der .....
Weder ist der Autofahrer gemein noch blind.
Das Problem ist: gerade in der dunklen Jahreszeit ist der Verkehr bei Dunkelheit noch recht stark. Das bedeutet, dass neben Lichtreklamen jede Menge hell erleuchteter Verkehrsteilnehmer die Straße bevölkern.
Und was passiert demjenigen, der mittenmang von hunderten grell beleuchteten Verkehrsteilnehmern als dunkler Schatten herumgeistert?
Er wird übersehen! Das ist quasi ein Naturgesetz.

Ein dunkler unbeleuchteter Radfahrer, der sich dann nicht einmal an die Verkehrsregeln hält und einen Unfall verursacht, kann neben unangenehmen Prellungen und Wunden rechtlich in die sprichwörtliche Röhre gucken. Manchmal tut Dummheit nämlich doch weh.
Eine Beleuchtung am Rad ist sicher zumutbar. Von 3km langen reflektorsteifen um den Kopf oder wie eine leuchtreklame rumfahren redet ja keiner.

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Reflective Cyclist 08.12.2016, 14:45
62.

Wenns nicht nur schick, sondern dazu auch noch sichtbar und somit sicher sein soll, dann muss man zwangsläufig bei Happarel Bicycles landen: http://happarelbicycles.berlin/.

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heb78 08.12.2016, 14:50
63.

Flari heute, 12:46 Uhr
.
Es soll auch Autofahrer/Verkehrsteilnehmer geben, die aus unterschiedlichsten Gründen rote Ampeln, Verkehrsschilder, etc. übersehen oder missachten. Halten Sie diese Dinge daher auch für eher überflüssig? Als Fahrradfahrer mag ich selber den "ADAC- oder Müllwerker-Look" nicht, aber als Autofahrer, bzw. generell kann ich sagen, dass so gekleidete Fahrradfahrer ein bedeutend geringeres Risiko haben, übersehen zu werden.
.
Sie verwechseln da aber was. Die obengenannten Dinge sind Vorschriften, die zu mißachten u.u. Straftaten darstellen!
Neonkleidung und Reflektoren an derselben sind aber für Radfahrer keine Vorschrift.
Mit der aktiven Beleuchtung wird man zu 99 Prozent auch wahrgenommen, wenn beide Verkehrsteilnehmer sich ordentlich verhalten. Deswegen schreibt der Gesetzgeber für Fahrzeuge oder Fahrzeugführer eben keine besondere Kleidung vor!

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Arminiafan 08.12.2016, 15:51
64.

Zitat von bostonshaker
ist das jetzt wirklich der Ernst der Lage? Ist das fashionkorrekte Verhalten auf dem Rad tatsächlich so schwierig, dass ich mir Zeuch aus GB anschaffe? Naja zum Glück lebe ich nicht in Berlin, da trifft mich das Problem nicht :-)
Regenjacke und Hose bei Regen ist doch das einzige Fashion-Problem. Dann sind die Haare leider nass.
Ist es warm weniger anziehen und langsamer fahren dann schwitzt man nicht so.
Ist es kalt etwas mehr aufn Leib und ordentliche Handschuhe.
Aber das kann man jemanden mit Singlespeed nicht antun oder. Das werden Lösungen gesucht für die es kein Problem gibt. :-)

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Flari 08.12.2016, 16:31
65.

Zitat von heb78
Sie verwechseln da aber was. Die obengenannten Dinge sind Vorschriften, die zu mißachten u.u. Straftaten darstellen! Neonkleidung und Reflektoren an derselben sind aber für Radfahrer keine Vorschrift. Mit der aktiven Beleuchtung wird man zu 99 Prozent auch wahrgenommen, wenn beide Verkehrsteilnehmer sich ordentlich verhalten. Deswegen schreibt der Gesetzgeber für Fahrzeuge oder Fahrzeugführer eben keine besondere Kleidung vor!
Warum sollte ich etwas verwechseln, wenn ich etwas zur Sinnhaftigkeit von sicherheitsrelevanten Dingen rede, OHNE darauf einzugehen, ob diese vorgeschrieben sind oder nicht?

Sinnvoll werden (sinnvolle) Dinge NICHT erst dadurch, dass sie vorgeschrieben sind, genauso wie man die Sinnhaftigkeit mancher Vorschrift auch mal anzweifeln kann.
Eine Warnweste im PKW war in DE auch sinnvoll, bevor sie 2014 zur Pflicht wurde.
In Frankreich MÜSSEN Fahrradfahrer ausserorts eine Warnweste mitführen und nachts, bei Starkregen und Nebel auch tragen.

Bei zig millionen Radfahrern täglich geht es nicht darum, dass nach Ihren Worten 99% rechtzeitig erkannt werden.
Zum Glück sind es noch bedeutend mehr!
Ich selber trage aber wie bereits geschildert keine solche Weste, im übrigen auch keinen (Fahrrad-) Helm.
Dennoch hält mich das nicht davon ab, die Sinnhaftigkeit solcher Dinge anzuerkennen.

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Flugor 08.12.2016, 17:05
66.

Sonntagsradler und Schleichwerbung wie bei den von SPON kritisierten Frauenmagazinen...

Dies war so der erste Gedanke beim Lesen jenes Artikels.
Was man als Radler so anzieht ist, hängt vom Wetter und dem Autoverkehr ab:
Im Sommer reichen idR. Shorts und T-Shirt, im Herbst/Frühjahr Jeans und eine dünne Jacke und im Winter Jeans, Unterhemd, Pullover und dicker Mantel und Fäustlinge(!)
Im Winter friert man nach spätestens 20 Minuten eh nicht mehr. Dabei sind dann -10°C auch egal. Dann zählt es eher, wie man die Abwärme los wird, ohne dass die Kleidung durch Schweiß trieft.

Dazu ein bequemer Sattel, dann braucht man auch diese komischen gepolsterten Hosen nicht ;)
Bei viel Autoverkehr (Stadt, ...) wäre zusätzlich eine Warnweste angebracht. Diese kostet ja nix, schützt aber vor dem Übersehenwerden durch die nervigen "meiner ist Größer"-SUVs.
Helm?
Kommt drauf an:
Wer langsam und nur auf Rad-/Waldwegen fährt, braucht das nervige Ding eher nicht, es sei denn man neigt dazu, im Falle des Falls wie ein nasser Sack zu fallen. Bei 16 km/h kommt es hingegen eher nicht zum Sturz. Dieses Tempo lässt sich idR. noch anderweitig abfangen.

Wer sich unter Autofahrer mischt oder durch die Gegend Bretter, sollte über eine veränderte Fahrweise und/oder Helm ernsthaft nachdenken. Darwin und so...

Dieser Beitrag wurde von 200000km unfallfreiem Radfahren gesponsert.

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HH1960 08.12.2016, 21:27
67. Gute Idee!

Ich bin immer interessiert, wenn es mal Hinweise auf gute Kleidung speziell für Radfahrer gibt. Denn als MaMiL muss Mensch nun wirklich nicht durch die Stadt kurven. Super wären noch Links zu den Websites der Unternehmen.

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Flari 08.12.2016, 21:44
68.

Zitat von HH1960
Ich bin immer interessiert, wenn es mal Hinweise auf gute Kleidung speziell für Radfahrer gibt. Denn als MaMiL muss Mensch nun wirklich nicht durch die Stadt kurven. Super wären noch Links zu den Websites der Unternehmen.
Kennen Sie den Begriff "Suchmaschine" oder sogar Google?
Möchten Sie einen Link zu einer Suchmaschine, ggf. direkt zu deren Hilfeseite, wo erklärt wird, wie man sie bedient und wo man einen Suchbegriff eingeben kann?

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varesino 09.12.2016, 08:20
69. Niederlande

Sitze gerade beim Frühstück in den Niederlanden. Ein Strom von Radfahrern zieht vorbei, aber niemand in Lycra und auch niemand in Hipster Klamotten.
Aber toller Artikel, toller Blog zum Thema, mir ist so langweilig.

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