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Fahrradhelme: Machen Sie mal einen drauf
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Deutschland ist eine Nation der Helmmuffel: Nur jeder sechste Radfahrer trägt eine schützende Kopfbedeckung. Attraktivere Modelle und trickreiche Konstruktionen sollen das ändern. Ein Auswahl.

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dolfi 28.08.2017, 05:33
1. Niemals...

werde ich zum Fahrrad fahren einen Helm aufsetzen. Bei meinen gelegentlichen Ausfahrten bin ich vorsichtig und fahre eh meist nur auf Radwegen. Der Helm nimmt mir die Freiheit, einfach aufs Rad zu steigen und loszufahren. Was kommt als nächstes? Der Helm beim Laufen?

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Palisander 28.08.2017, 05:57
2. Kein Wunder

das hier noch keiner kommentiert hat. Das muss doch ein Witz sein. Ich kenne kein Land das so viele Eier auf dem Kopf trägt wie der Deutsche. Wenn ich eines wirklich widerlich finde dann solche Überschriften, die ein völlig verzerrtes Bild karikieren. Mehr Rücksicht ganz besonderes von Radfahrern im Straßenverkehr sollte hier lieber stehen. Dann müsste man wesentlich seltener Helm tragen. Der Spiegel, dein Freund im Verkehr...

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herjemine 28.08.2017, 06:09
3. Verschont mich!

Vor zwei Wochen war es soweit: Nach 43 Unfallfreien Jahren bin ich mit vollem Tempo mit dem Rad in die Beifahrertür eines SUVs gekracht. Die Dame meinte nicht blinken zu müssen. Wie erwartet zog ich mir kräftige Schürfungen an den Handflächen und starke Stösse an den Knien zu.
Mein Kopf blieb jedoch völlig unbeschadet.
Das Helm-Blabla dient nur dem Umsatz der Wassermelonenagroindustrie (Freunde von von Politikern). Wenn schon Knieschützer und Handschuhe. Da könnte man ja vor entsetzten Kinder- und Elternaugen Kartoffeln über den Asphalt schleifen oder Mohrrüben gegen Kantsteine schlagen um die Sinnhaftigkeit vorzuführen.
Und ich dachte mal "mit dem Essen spielt man nicht"

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RalfHenrichs 28.08.2017, 06:17
4. Fahrradhelme sind Quatsch

und werden sich auch nicht durchsetzen. Wohne ja in der Fahrradhauptstadt Münster. Fahrradfahren hat sich hier vor allem deshalb durchgesetzt, weil man einfach so fahren kann. Mit Helm muss man sich immer fragen, wohin anschließend mit dem Helm? Und wenn man viele kleine Touren macht (ist hier üblich), z.B. in ein Geschäft, ein paar Meter weiter, ins nächste Geschäft etc. immer wieder Helm auf und ab. Mit dem Auto hat man das Problem nicht, obwohl man hier Platz hätte, den Helm zu verstauen (im Auto halt). Hinzu kommt, dass es Studien gibt, dass Fahrradhelme mehr schaden als nutzen. Wichtiger wäre es, die Infrastruktur zu verbessern und das Fahrradfahren sicherer zu machen. Wer das Fahrrad als Sportgerät nutzt (Rennrad, BMX) sollte aber einen Fahrradhelm nutzen. Aber das tun die meisten Sportler ja auch heute schon.

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jojack 28.08.2017, 06:30
5. Hausaufgaben gemacht?

Ich hoffe, die Hersteller haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind sich sicher, dass ihre Helmkreationen die bisherigen Verweigerer umstimmen koennen. Ansonsten wird das naemlich ein Flop. Und die hier genannten Ausreden halte ich fuer Unfug. Fahrradhelme sind klein und leicht, passen in jeden Rucksack. Wo ist das Problem?

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r.muck 28.08.2017, 06:35
6. Nicht verifizierbar

Dass die Fahrradhelme irgendetwas schützen außer die Umsätze der Händler ist nicht verifizierbar.
In Kanada gibt es in den verschiedenen Provinzen unterschiedliche Regelungen. Mal Helmpflicht, mal nicht.
Nur, der Anteil an verletzten Radlern die in kanadischen Kliniken behandelt werden mussten, entspricht exakt ihren jeweiligen Bevölkerungsanteil. Auswirkungen, gar positive des Helmtragens sind nicht festzustellen.

Vermutlich wäre eine Helmpflicht kontraproduktiv. Viele würden bei Helmpflicht hierzulande das Rad stehen lassen und die positiven Aspekte in Sachen Herz-Kreislauf und Gewicht gingen verloren.

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Okello 28.08.2017, 07:13
7. Fahradhelme sind die Bachblüten des Straßenverkehrs

Fahrradhelme schützen nicht nur vor z.B. Steinwürfen, sie erhöhen auch das Risiko einer Verletzung da sie den Kopfdurchmesser erheblich vergrößern. Insbesondere vergrößern sie die Gefahr von Gesichtsverletzungen, da wenn der Helm seitlich den Boden berührt, der Kopf mit erheblich höherer Kraft mit dem Gesicht zum Boden gedreht wird verglichen zu einem Aufschlag ohne Helm.
Wenn Fahrradhelm, dann Integralhelm.
Anderseits ist bei den meisten Fahrradunfällen der Kopf nicht betroffen und das Risiko einer Kopfverletzung ist bei Fahrradfahren ist vergleichbar mit Fußgängern und angeblich geringer als bei Autoinsassen.
Daraus der Schluß: wer im Alltag einen Fahrradhelm trägt, sollte auch als Fußgänger und Autofahrer sich entsprechend schützen um Konsequent zu sein.
Aber wie im Artikel erwähnt: es geht gar nicht um den Schutz, sondern um das Marktpotenzial.

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anton_ansichtsbuch 28.08.2017, 07:36
8. Helmlos glücklich

Helmmuffel sein ist vielleicht gar nicht so schlimm. Wer ohne fährt, bekommt von Autofahrern mehr Platz eingeräumt, sagt eine Studie.

Mikael Colville-Anderson: ' Die Angst vor Unfällen mit Autos, wenn man mit dem Rad unterwegs ist, ist hauptsächlich eine gefühlte. Um sie zu vertreiben, braucht es eine gute Fahrradinfrastruktur. Das Tragen von Helmen vorzuschreiben gehört sicher nicht dazu. Im Gegenteil, eine Helmpflicht hat negative Konsequenzen auf den Radverkehr. Jeder, der für Helme wirbt oder sie zur Pflicht machen will, ist ein Feind urbanen Radfahrens.'

Helm ab, ja bitte. Aber zugleich die Infrastruktur verbessern.

'Helmpflicht im Stadtverkehr' klingt immer ein bisschen wie 'kugelsichere Weste im Kampfeinsatz'. Nicht die Radfahrer müssen sich vor den Autos schützen, sondern die Autofahrer müssen sich ihrer Gefährlichkeit bewusst sein und entsprechend fahren.

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hypervasquez 28.08.2017, 07:36
9. Wo ist denn der Uvex City 5?

Der hat zB austauschbare Visiere für Brillenträger und man sieht eben nicht aus wie vom Team Telekom.

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