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Fahrzeuge schlucken zu viel Sprit: China stoppt Bau von 553 Automodellen - auch VW be
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China ergreift drastische Maßnahmen gegen Spritschlucker: Zum Jahresstart hat Peking den Bau von 553 Modellen untersagt, die nicht die staatlichen Verbrauchsvorgaben erfüllen. Betroffen sind auch Joint-Ventures, an denen VW und Daimler beteiligt sind.

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peterpanikkk 02.01.2018, 13:14
50. Die Schwarzmaler...

sind gut ins neue Jahr gekommen. Die deutsche Autoindustrie ist noch lange nicht am Ende. BMW war von Anfang an technologisch dabei, auch wenn der I3 eher erfolglos ist, stehen die sicher nicht bei Null. VW entwickelt den MEB, Opel plant die komplette Ausrichtung auf Elektromobilität. Wer genau hat denn die Deutschen überholt? Tesla? Im Massenmarkt sicher nicht. Ein Elektroauto ist immer noch mehr als ein paar Akkus und Elektromotoren.

Die Rolle unserer Politikerdarsteller in dem Ganzen war und ist dennoch einfach nur erbärmlich.

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tpro 02.01.2018, 13:15
51.

Zitat von monolithos
Nein, kann man nicht. Hätten sich diese Erdölverbrennungsvehikel bzw. ihre Erbauer an die chinesischen Gesetze gehalten, wäre ihre Produktion jetzt nicht verboten worden.
Und Sie kenen diese chinesischen Gesetze? Oder war das jetzt mehr ein Spruch aus dem Bauch?

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carahyba 02.01.2018, 13:15
52. in naher Zukunft ...

Zitat von monolithos
Nein, der Strommix Chinas stammt zu weniger als zwei Dritteln aus Kohle, dafür mittlerweile zu einem Viertel aus Erneuerbaren Energiequellen.
In ganz naher Zukunft sind die Gaspipelines aus Russland betriebsbereit. Dann werden Teile der Stromversorgung über Gas erzeugt. Diese Energieart soll zügig ausgebaut werden.

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vulcan 02.01.2018, 13:18
53.

Zitat von gruener_heinrich
greift jemand durch. Und wenn auch die deutschen Verbraucher, von der Volksvertretung und Regieurung ganz zu schweigen, irgendwas kapieren würden, dann hätten wir schon längst das 1 bis 2-liter-auto und so gut wie keine probleme mit Umwelt und Energie.
Seien Sie lieber froh, dass hier nicht à la China 'durchgegriffen' wird - das gilt erstens nämlich für alle Bereiche und zweitens ist das eh Augenwischerei - der vermeintliche 'Fortschritt' in China ist nur eine Verlagerung. Die Umweltbilanz dort ist nach wie vor eine Katastrophe und die diversen 'China-Jubler' hier würden sich in jeder Hinsicht die Augen reiben, wenn sie plötzlich dort leben sollten...mit allen Konsequenzen natürlich. Da reduzierten sich solche 'tollen' Entscheidungen sehr schnell bis zur Bedeutungslosigkeit.

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Sumerer 02.01.2018, 13:19
54.

Zitat von fat_bob_ger
Die Chinesen verbieten nicht die Schiffe, die mit ihrem Schweröl alle Hafenstädte verpesten und von denen 10 Stück ausreichen um die Luft so zu verpesten wie der ganze Dieselfuhrpark Deutschlands. Und wenn man ganz konsequent sein will, dann sollte man den Bürgern auch.....
Ihr letzter Satz stellt einen logischen Widerspruch in sich da. Demzufolge hätten Sie ein Verbot nicht formulieren dürfen, das Sie nicht betrifft. Nach Ihrer Aussage trifft Sie aber Ihr selbst formuliertes Verbot nicht.

Typisch: Vorteilsnehmer bei Ihrer kriminellen Arbeit. Setzen: Sechs!
Ihre Aussagen sind eine Verspottung/Verhöhnung des Lesers überhaupt: "Zum Glück wohne ich in einer Kleinstadt und wäre von dem von mir geforderten Verbot nicht betroffen. Überhaupt bin ich für Verbote von Verhaltensweisen, die mich persönlich nicht betreffen." - selbstwidersprüchlicher geht es kaum mehr!

Aber: Rhetorisch nicht so schlecht gemacht.

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Isegrim1949 02.01.2018, 13:22
55. Kommt Zeit kommt Rat

Zitat von kenterziege
....macht Beobachtungen, die man hier kaum glauben kann! Da schlafen die Chauffeure in ihren Autos, während sie auf den Boss warten und lassen wegen der Klimaanlage den Motor stundenlang im Leerlauf laufen. Im Winter werden die eiskalten Wohnungen elektrisch beheizt - und zwar mit Kohlestrom. Dann werden im Zweifel die Fabriken heruntergefahren, damit die Leute in ihren Blocks nicht einfrieren. Den elenden SMOG hat es auch schon vor der Massenmotoriesierung gegeben. In den Industriestädten des Nordens kann man im Winter kaum die Hand vor Augen sehen. Die Flüsse sind verseucht, und, und, und.... Der Preis des plötzlichen kleinen Wohlstandes für hunderte von Millionen ist hoch. Die Funktionäre und Kader der Partei und der Wirtschaft werden weiter "dicke" Autos fahren. Das Ganze ist ein Machtspielchen der Zemtralregierung. Im März ist in Peking die internationale Autoshow. Dort wird man die Realität besichtigen können. Und es wird die Frage zu beantworten sein, woher der Strom kommt, der für Millionen für E-Fahrzeuge erforderlich ist. Soweit ich weiß, aus australischer Steinkohle. Was China durchsetzen muss, ist eine Luftreinhaltungsrischtlinie, wie die TA Luft, die es bei uns seit über 40 Jahren gibt.
In China hat man nach der Machtübernahme zunächst den Hunger bekämpfen müssen, man hat eine Rohstoffindustrie (Stahl) aufgebaut, sich eine schlagkräftige Armeee angeschafft eine eigene Raketentechnik entwickelt, die energetische Basis für die Industrie entwickelt, fleißg technische Errungenschaften abgekupfert und die eigene Forschung vorangetrieben, jetzt kümmert man sich um die Elektromobilität ..... Was wird der nächste Schritt sein ?

Die ganze Entwicklung sieht nach einem langfristigen Plan aus, zu dessen Realisierung man zumindest zeitweise "ohne Rücksicht auf Verluste" (der Lebensqualität / Umwelt) gearbeitet hat. Jetzt scheint der Augenblick gekommen zu sein , wo man gezwungen ist und die Mittel hat an die Umwelt zu denken. Es wird dauern, aber wird passieren.
ich bin neugierig, ob es die Chinesen "drauf haben" zum Zweck der Luftverbesserung auch einige ihrer Stahlwerke zu schließen, Überkapazität haben sie ja genug.

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zensurgegner2016 02.01.2018, 13:26
56.

Zitat von Marut
Da hat wohl die Autoindustrie etwas verschlafen: es ist eben nicht überall auf der Welt so, dass die Produktions- und Absatzmöglichkeiten, so wie in der EU, von den Lobbyverbänden von Einschränkungen freigehalten werden. Jetzt müssen die wohl umdenken und dazulernen, dass es auch Gegenden gibt, in denen die Interesse der Autoindustrie nicht unumstößlich heilig sind und man sich nicht weiter drum scheren muß. So geht diese Industrie eben vor die Hunde: aus Arroganz und Dummheit
Bevor sie in Ihrer Vorstellung die chnesische Entscheidung veröttlichen hilft vielleicht etwas rationaler Abstand:

1: China hat keine nennenswerte bedeutenden Verbrennermotorhersteller
2: Nur bei E Mobilität kann China was gewinnen

Deswegen gibt es auch keinen mächtigen Interessensverband der Verbrennermotorhersteller, die hätten intervenieren können.

Zudem ist die Luft in Städten für Chinas KP mittlerweile gefährlich

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aspi01 02.01.2018, 13:29
57. Panikschieberei

So wie sich das anhört, sind von vw bmw und daimler je ein Modell betroffen, vielleicht sogar nur eines, dass die lokalen Partner bauen und gar nicht unter dem deutschen Label läuft. Vermutlich hochmotorisierte 12-Zylinder-Exoten, die in D gar nicht erhältlich sind. Aber gleich mal pauschal und klugschwätzerisch auf die höchst erfolgreichen deutschen Autobauer draufhauen.

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Rubyconacer 02.01.2018, 13:30
58. Mercedes und AUDI

Wieso da jetzt nur VW als Aufreißer genannt wurde, erschließt sich dem geneigten Leser nicht. Es klingt vernünftig, gegen Mobile mit zu umweltfeindlichem Spritverbrauch vorzugehen. Die Superreichen fahren jedoch Lamborghini, Bugatti, Maybach etc. Die chinesische Regierung muss allerdings endlich gegen den SMOG vorgehen. Der Hausbrand, illegale Müllkippen und ungebremste Industrie sollten im Eigeninteresse begrenzt oder „gefiltert“ werden.

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Isegrim1949 02.01.2018, 13:30
59. Wer hindert....

Zitat von redrat69
Aus dem Loch gekrochen, all die deutsche Automobilindustrie Basher. Ja glaubt ihr wirklich, dass China sooo sehr am Umweltschutz gelegen ist? Das ist nur vorrangig das Argument. Hier geht es in erster Linie um Protektionismus und Förderung der eigenen Industrie. Umweltschutz ist da nur in zweiter oder dritter Linie von Bedeutung. Das Auto ist in China das kleiner Übel der schlechten Luft. Leute wacht mal auf.
...unsere Autobauer endlich ein bezahlbares E-Mobil auf den Markt zu bringen ? Dagegen haben die Chinesen doch keinen Beschluss gefasst.
Zudem ist zu erwarten, dass mit der fortschreitenden Industrialisierung Chinas auch der Anteil der Chinesen wachsen wird, die sich ein eigenes Fahrzeug leisten können. Bei einer runden Miliarde Menschen bestimmt eine beachtliche Anzahl, da würde schon einiger Sprit verbrannt. So gesehen ist der Beschluss nachvollziehbar.

Freche Nachfrage : Wie groß sind eigendlich die Aktienpakete der Ölproduzenten an deutschen Autoherstellern ?

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