Forum: Auto
Falsche Herstellerangaben: Neuwagen schlucken 39 Prozent mehr als angegeben
DPA

Trotz aller Debatten über den Abgasskandal: Autos verbrauchen im Straßenverkehr deutlich mehr Sprit, als die Herstellern angeben. Eine Studie zeigt, dass die berechnete CO2-Reduktion damit weit verfehlt wird.

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leander.1991 11.01.2019, 14:10
231. Nein, kann man nicht...

Zitat von fahrgast07
30% spart man alleine mit der Fahrweise! Und das hat nichts mit "schleichen" zu tun, sondern mit Köpfchen. Den meisten Autofahrern ist es wurscht. Ich wette, man kann jedes Auto mit Nennverbrauch fahren, ohne merklich länger zu brauchen.
ich habe es versucht, sogar unter noch besseren Bedingungen als im Testlabor (fast nur Landstrasse, warmer Motor, sinnigstes Beschleunigen ohne Bremseingriffe) und da auch noch nur nach Bordcomputer der zusätzlich ja auch anzeigen darf wie er lustig ist, also immer zu wenig.

Und ich glaube nicht das es den meisten Autofahrern wurscht ist das seit Jahrzehnten in der Automobilbranche Fortschritt beim Verbrauch nur simuliert wird es aber deutlich wird das die nächsten Jahre noch politische Maßnahmen folgen werden um die "dummen Verbraucher" endlich in die gewünschte Richtung zu erziehen. Keine Angst wir leben ja im Kapitalismus, ausreichend Kapital vorausgesetzt dürfen sie also frei weitermachen wie es beliebt, es wird aber nicht billiger.
Wenn Ihnen das also die geschönten Verbrauchsangaben und damit auch simulierten Minderverbräuche und nur gefühlt geringeren Emissionen wert sind, bitteschön. Nebenbei kann man ja auch noch komfortablere und schwerere und somit in der Regel auch stärkere Autos fahren als physikalisch möglich, ist ja immerhin ein schöner Nebeneffekt, die Realität interessiert sich für diese Befindlichkeiten aber halt leider nicht.

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GrüneLeuchte 11.01.2019, 14:11
232. Schummeleien bei Stickoxidwrrten

Wie niedlich und harmlos das doch klingt. Warum wohl nur diese Formulierung. Die Hersteller haben mit viel krimineller Energie betrogen. So sieht es aus. Und sie betrügen weiter. Sie tricksen, täuschen und erzählen Unwahrheiten. 40 Prozent über den Angaben mehr an Spritverbrauch. Das ist Betrug. Auch im strafrechtlichen Sinne. Wieder einmal. Wer es jetzt noch nicht kapiert hat, das diese Unternehmen keine Zukunft haben dem ist nicht zu helfen.

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k70-ingo 11.01.2019, 14:11
233.

Zitat von Ottokar
nach der Überschrift nur um Neuwagen handelt bin ich froh einen alten Karren zu fahren.
Bei Ihrem alten Karren stimmen Prospektangaben und Realverbrauch auch nicht überein.
Das juckt nur niemandem.

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lassmabessersein 11.01.2019, 14:12
234. Ganz ehrlich: Wen interessieren die Herstellelrangaben?

Es ist seit eh und je bekannt, dass Autos deutlich mehr verbrauchen. Habe mich gerade über die SPON-Überschrift heftig gewundert. Ist das hier nicht eine NEWS-Seite? So ein alter Hut!
Früher musste man BEkannte fragen, was ein Wagen wirklich verbraucht. Heute guckt man bei Spritmonitor. Damit ist die Sache erledigt.
Newsvorschläge für SPON:

- Drucker brauchen mehr Tinte, als die Hersteller angeben!
- Faltencreme hilft gar nicht gegen Falten!
- Digicams machen weniger Bilder pro Akkuladung, als die Hersteller angeben!
- Mit dem Waschmittel macht man weniger Maschinen als gedacht!
- Die Rente ist doch unsicher!
- Riestern lohnt sich nicht, obwohl die Regierung es versprach!

Ich höre auf, sonst ist mein Internet am Ende noch langsamer, als die Drosselkom verspricht.

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hexagon7467 11.01.2019, 14:13
235.

Die Forderung die Differenz zwischen Hersteller Angabe und tatsächlichem Verbrauch zu verkleinern ist der völlig falsche Ansatz .
Warum soll es bei der Hersteller- Angabe überhaupt Abweichungen geben ?
Realistische Angaben sind doch eine Selbstverständlichkeit.
Bei Abweichung von mehr als 5 % sollte der Hersteller eine hohe Strafzahlungen an den Käufer tätigen müssen .
Wenn es so wäre, würden wie von Zauberhand die Angaben plötzlich realistisch sein .
Da in unserem Land allerdings schon seit vielen vielen Jahren Politik nur noch für die Wirtschaft und gegen den Steuerzahler und Bürger gemacht wird, bleibt das wohl ein Wunschtraum .
Lobbyrepublik Deutschland.

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MeinPseudonym 11.01.2019, 14:14
236.

Zitat von susuki
Skandal! Ein "A"-Kühlschrank verbraucht mehr Strom als angegeben! Verschwörungstheoretiker sprechen von Aktionen der Illuminaten. Ein einfacher Elektro-Verbrauchsmesser, 25 Euro beim......
Doch, früher schon. Früher war eben doch einiges besser.

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nurmeinsenf 11.01.2019, 14:14
237. Zähneknurren

Seit Jahren bekannt - und mit einem gewissen Zähneknurren akzeptiert - dass die Verbrauchszahlen unter Optimalbedingungen ermittelt wurden und im Realbetrieb nie erreichbar sind. Wenn man sowas wie CO2-Ziele erreichen will, müßte man (wahrscheinlich politisch) erzwingen, daß die Hersteller realistische Werte angeben und erreichen. Aber das will ja wieder keiner.

Schon gar nicht der Kunde, der in seinem großen SUV Marke "Vorsprung durch Technik" oder "Freude am Fahren" vorfährt. Wen interessieren bei so viel Auto schon ein paar Literchen mehr.

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MatthiasPaschke 11.01.2019, 14:16
238. Mit Elektroautos wird alles besser...

Die haben keine Aufwärmphase, sondern verbrauchen vom Start weg ihr Üptimum. Anfahren und Stoppen sind dank Rekuperation auch kein solcher Schrecken für den Verbrauch. Nur auf der Autobahn schlägt die Kombi aus Gewicht und Windwiderstand verbrauchserhöhend zu.

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Pickle__Rick 11.01.2019, 14:17
239.

Zitat von Realist111
... nicht ohne vollständige Abschaltung der Klimaanlage; ... nicht ohne Lichtmaschine; ... nicht mit unrealistischer.......
Der Fahrzyklus nach WLTP entspricht dem schon eher: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzyklus
Siehe: Vergleich der Messverfahren WLTP (WLTC) und NEFZ (NEDC)
Dieser gilt mittlweile und die im Artikel erwähnte Studie erwähnt auch, dass damit etwas realitätsnähere Werte ermittelt werden.

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