Forum: Auto
Fazit der IAA 2019: Unsere Gewinner und Verlierer der Automesse
Christian Frahm

Retro-Elektroauto, PS-Rakete oder selbstaufblasbare Reifen: Die diesjährige IAA hatte einige automobile Überraschungen zu bieten. Unsere SPIEGEL-Autoren küren ihre persönlichen Tops und Flops.

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mr_t 13.09.2019, 11:09
90. Porsche bleibt spitze

Zitat von burlei
Der Byton M-Byte für 45.000 Euro oder der Porsche Taycan für 150.000? Genau! Der Porsche. 700 PS, in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h! Das sind die Werte, auf die der deutsche Autofahrer steht. Preis, Praxis, Alltagstauglichkeit, das sind Sachen, auf die man getrost verzichten kann. Nur deutsche Werte zählen! 700 PS, in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h! Da rutscht das Gehirn schon mal in die Hose und das Testosteron übernimmt das Denken.
Der Porsche Taycan ist ein tolles Auto. Tatsächlich ist es der erste E-Wagen, den ich mir in der Anschaffung vorstellen könnte. Ich selber fahre noch einen klassischen Porsche 911 Benziner, der nächste könnte aber ein Taycan werden. Und ob Sie es glauben oder nicht, es macht manchen Menschen einfach Spaß mit über 200 km/h bei maximalem Schub über die Autobahn zu donnern. Und diesen Spaß möchte ich mir nicht nehmen lassen. Insofern können Sie sich Ihre Ironie sparen...

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neurobi 13.09.2019, 11:13
91.

Zitat von Kritik
Das Thema wird meines erachtens bewußt verschwiegen, weil man das zarte Pflänzchen "Elektromobilität" nicht plattmachen möchte. Die im internationalen Vergleich hohen Strompreise in Deutschland werden "durch die Decke" gehen, sobald der Umschwung vom Verbrenner zum Elektroauto los geht (so es denn eintritt).
Das muss nicht sein, wenn man die Steuern zum steuern einsetzt.
Hier sollte langsames Laden gegenüber schnellen Laden bevorzugt werden.
Wer mit 6KW läd zahlt normale Energiesteuern, wer meint mit 60kw laden zu müssen einen ordenlichen Expresszuschlag.
Das muss auch für Hersteller gelten, die heute den Strom verschenken (von den Anlegern zahlen lassen).

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el__cid 13.09.2019, 11:14
92. Verlierer? Verlierer sind wir alle!

Die Akkutechnik ist ein umweltschädlicher Irrweg, Brennstoffzellen sind viel besser (nicht umsonst ist man z.B. bei der U-Boot Klasse 212 auf diese Technik umgestiegen). Die Autokonzerne treiben den PS-Wahnsinn auch in der E-Mobilität weiter, als wenn dort Mehrleistung nicht auch Mehrverbrauch bedeuten würde. Das pauschale Verbot von Verbrennungsmotoren ist kompletter Blödsinn: Serielle Hybride dürften in der Umweltbilanz die beste Lösung sein. Bei der Betrachtung reiner E-Mobile wird die Umweltbelastung allein durch den Aufbau der Ladeinfrastruktur völlig unterschlagen. Wir werden wieder von den Konzernen an der Nase herumgeführt. Und unsere Politiker? Unsere Politiker sind entweder dämlich oder gekauft!

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miketrout 13.09.2019, 11:16
93. 5 Reporter

für eine Autoausstellung? Overkill!

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felixJongleur 13.09.2019, 11:24
94. Meinungen müssen nicht abgeglichen werden

Die Kommentarschreibenden scheinen offenbar zu einem grossen Teil das Prinzip, dass jeder Autor eine eigene Meinung haben darf, wie das in solchen Artikeln eigentlich immer der Fall ist, nicht verstanden zu haben. Ich lange mir grad etwas an den Kopf.

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cyborgpiratelaserninja 13.09.2019, 11:26
95.

Zitat von burlei
Der Byton M-Byte für 45.000 Euro oder der Porsche Taycan für 150.000? Genau! Der Porsche. 700 PS, in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h! Das sind die Werte, auf die der deutsche Autofahrer steht. Preis, Praxis, Alltagstauglichkeit, das sind Sachen, auf die man getrost verzichten kann. Nur deutsche Werte zählen! 700 PS, in 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h! Da rutscht das Gehirn schon mal in die Hose und das Testosteron übernimmt das Denken.
Nicht nur der deutsche Autofahrer steht darauf. Daher ist der Hauptabsatzmarkt für diese Fahrzeuge auch schon lange nicht mehr Deutschland, sondern Nationen wie China oder die USA. Der Taycan ist deswegen so interessant, weil er in der Luxusklasse eine alltagstaugliche Elektroalternative bieten soll. Wenn Sie nicht zur Zielgruppe gehören oder warum auch immer auf andere Eigenschaften achten müssen, sollten Sie einfach ein anderes Fahrzeug kaufen. Zum Beispiel einen ID3, Corsa E oder ein Model 3. Oder geht's nur mal wieder darum dem Internet zu erklären, dass Sie ja so gaaanz anders und sowieso viel vernünftiger sind als der Rest?

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benmartin70 13.09.2019, 11:37
96.

Zitat von mr_t
Der Porsche Taycan ist ein tolles Auto. Tatsächlich ist es der erste E-Wagen, den ich mir in der Anschaffung vorstellen könnte. Ich selber fahre noch einen klassischen Porsche 911 Benziner, der nächste könnte aber ein Taycan werden. Und ob Sie es glauben oder nicht, es macht manchen Menschen einfach Spaß mit über 200 km/h bei maximalem Schub über die Autobahn zu donnern. Und diesen Spaß möchte ich mir nicht nehmen lassen. Insofern können Sie sich Ihre Ironie sparen...
Es gibt viele Dinge die Spaß machen, nur manche sind überdenkenswert.

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chavezding 13.09.2019, 11:40
97.

Die Redaktion bei Spiegel Online scheint sich nicht ganz einig zu sein. Verbrenner SUVs sind offenbar eine Inkarnation der Hölle (siehe Unfallberichte und Kommentare), sobald man irgendwas mit Elektro draufschreibt geht die Sache aber klar.
Wenn der Spiegel den Taycan schon so runterschreibt kann man quasi davon ausgehen, dass er ein voller Erfolg wird :D

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HansGluck 13.09.2019, 11:57
98. Das einzige Top

Der Opel
Einfach günstig und von der Reichweite ausreichend.
Porsche mercedes oder die Chinesen.
Alles am Alltag und der Realität vorbei.
Anstatt das Design in den Vordergrund zu setzen lieber in Brennstoffzellen Technik investieren und dann ein ausgereiftes Produkt präsentieren.
Tesla war übrigens nicht auf der IAA ganz klar Konkurrenz zu groß.

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cyborgpiratelaserninja 13.09.2019, 11:58
99.

Zitat von el__cid
Die Akkutechnik ist ein umweltschädlicher Irrweg, Brennstoffzellen sind viel besser (nicht umsonst ist man z.B. bei der U-Boot Klasse 212 auf diese Technik umgestiegen). Die Autokonzerne treiben den PS-Wahnsinn auch in der E-Mobilität weiter, als wenn dort Mehrleistung nicht auch Mehrverbrauch bedeuten würde. Das pauschale Verbot von Verbrennungsmotoren ist kompletter Blödsinn: Serielle Hybride dürften in der Umweltbilanz die beste Lösung sein. Bei der Betrachtung reiner E-Mobile wird die Umweltbelastung allein durch den Aufbau der Ladeinfrastruktur völlig unterschlagen. Wir werden wieder von den Konzernen an der Nase herumgeführt. Und unsere Politiker? Unsere Politiker sind entweder dämlich oder gekauft!
Was heißt: "..Brennstoffzellen sind viel besser..."?
Ja, man hat viel schnellere Lade bzw. Tankzeiten. Man kann ein ähnliches Tanknetz wie das aktuell nutzen oder eben umrüsten. Die Reichweitenangst wird hier ganz gut bekämpft. Wenn man den Hertellern glauben darf, reinigen Brennstoffzellenfahrzeuge sogar die Luft. Ja natürlich klingt das toll. Die reine Funktion macht aber noch kein besseres Gesamtkonzept.
Problematisch ist die Versorgung mit Wasserstoff. Der muss erst mal gewonnen werden und da bieten die beiden gängigen Methoden (Dampfreformierung, Elektrolyse) so ihre ganz eigenen Probleme. Bei der Dampfreformierung ist es die Emmission von Kohlenwasserstoffen (CO und CO2). Die Eletkrolyse krankt am schlechten Wirkungsgrad. Bis jetzt sieht es eher nicht so aus als würde es sich lohnen Strom zu erzeugen und dann mit hohen Verlusten Wasserstoff zu produzieren. Den kann man schließlich auch direkt zum Laden eines Akkus nutzen.

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