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Feindbild Nahverkehr: Wie zwei Brüder Bahnprojekte in den USA zerstören
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Busse und Bahnen sind für sie Teufelszeug: In den USA kippen Gegner des öffentlichen Nahverkehrs ein Neubauprojekt nach dem anderen. In Deutschland formieren sich Nachahmer.

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ex-optimist 01.01.2019, 17:35
220. So ist das

Zitat von 5412
Wer bezahlt bestimmt auch welche Musik gespielt wird!
Deshalb ist auch das Geschwätz von Demokratie Volksverdummung.
"Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie längst verboten."

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basic11 01.01.2019, 17:39
221. Die Kinder der Koch Brüder werden

Ihre Kinder dann in einer Sauerstoffglocke unterbringen, wenn die Fossilbrennstoffe das Methan im Boden aufsteigen lassen u die Erde unbewohnbar wird.

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sparrenburger 01.01.2019, 17:41
222.

Von der Industrie hört man immer wieder das Argunent dass der Staat nicht zuständig wär. Eig'lich. immer dann wenn die Wirtschaft selbst Interessen in dem Bereich verfolgt. Nach der Meinung dieser Leute ist der Staat Erfüllungsgehilfe der Wirtschaft.

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KlausMeucht 01.01.2019, 17:42
223. Natürlich sind Busse ökologischer als Individualverkehr

Zitat von didel-m
ÖPNV schient für die meisten Unterstellt was sauberes, lautloses, umweltschonendes, ja sogar straßenloses Etwas zu sein. Denkt mal alle Autos weg und ersetzt sie der Einfachheit halber durch Busse. Genau. dann habe ich eben mit Bussen statt mit Autos vollgestopfte Städte, bei mindestens gleichem Dreck und Lärm.
Ohne Bus würde ich weder zum Arbeitsplatz noch zu den meisten meiner Ärzten kommen.

Es gibt Menschen - wie ich - die aus gesundheitlichen Gründen nicht fahren dürfen. Die Anteil der älteren Menschen wird zunehmen. Und bis die Autos in den 'Innenstädten autonom fahren wird es noch dauern. autonom fahrende Fahrzeuge werden in Zukunft den Busverkehr teilweise ersetzen. Vielleicht werden sich in Zukunft viele kleine Autos sich zu einem Bus verschmelzen und nur von einem einzigen Motor ziehen lassen um später wieder alleine bis zur Haustüre weiterzufahren. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Selbstverständlich benötigen wir ÖPNV. Nicht nur in den Großstädten, sondern auch auch auf dem Land. Und selbstverständlich sind Busse ökologischer als das Auto mit nur ein bis 2 Personen die mitfahren.

Richtig ist aber auch dass wir darüber diskutieren müssen wie wir den Bedarf verringern. Die allermeisten meiner Fahrten sind entweder berufs- oder gesundheitsbedingt. Letzteres dient auch zur Erhaltung der Arbeitskraft.

Die Leute ziehen ja nicht nach München nur weil die Stadt so schön ist. Ohne Frage ist München eine attraktive Stadt aber der Hauptgrund sind wohl die Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten.

Wir brauchen auf dem Land nicht nur ÖPNV, sondern auch Arbeitsplätze und eine Voraussetzung dafür ist eine gute digitale Infrastruktur in der Fläche.

Damit Dörfer nicht aussterben benötigt es Busse die auch nachts mit extrem wenigen Passagieren fahren. Da mag die einzelne Fahrt ökologisch nicht sinnvoll sein, aber in der Summe bleibt die Bilanz besser als mit Individualverkehr.

Des weiteren macht es mehr Sinn Busse und Taxis auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, die dann rund um die Uhr fahren, als Autos die jeweils einen ganzen Arbeitstag auf dem Firmenparkplatz stehen. Letzteres sehe ich als eine Vernichtung von Volksvermögen.


Ich finde ihre These abenteuerlich dass Busse genauso umweltschädlich wie Individualverkehr sind - auch wenn ein Bus mit extrem wenigen Passagieren sich kaum lohnt.

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Gruebel123 01.01.2019, 17:46
224. Esoterik

Zitat von hansfrans79
Wenn eine Revolution von der Gesundheit eines Mannes so stark abhängen sollte, kann man die Sache gleich sein lassen. Sie sehen sich offenbar weniger nach Revolution als nach einem sympathischeren Führer. Mein Tipp: schauen Sie auf Ihr eigenes Land, da finden Sie mehr Dreck als bei den Amis. Ist nur schwerer einzusehen, weil man ja dazugehört..
" schauen Sie auf Ihr eigenes Land, da finden Sie mehr Dreck als bei den Amis. Ist nur schwerer einzusehen, weil man ja dazugehört"

Das ist Esoterik in Reinform: Die Erleuchteten wissen auch ohne weitere Erklärungen bescheid. Den nicht erleuchteten die Lehre zu erklären ist der Mühe nicht wert.

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Ratzekarl 01.01.2019, 17:47
225. In USA steht immer unausgesprochen die Angst vor sozialer Durchmischun

In USA steht immer unausgesprochen die Angst vor sozialer Durchmischung im Raum. Eine einmal gelegte Schiene reißt man nicht wieder heraus, und sie verbindet Leute, die sich kein Auto leisten können, mit denen, die es tun. Eine schreckliche Vorstellung, und am Ende ziehen Farbige im Nachbarhaus ein.

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missourians 01.01.2019, 17:54
226.

"Auf die Frage, was er für den zentralen Konflikt unserer Zeit hält, hat Warren Buffet gesagt: „Der Klassenkampf natürlich, Reich gegen Arm, und meine Klasse, die Reichen, die gewinnen gerade." "

Und er scheint Recht zu behalten. Überall sieht man den mächtigen Einfluss von Industrie, Konzernen, Reichen... auf die Politik und ihren massiven Einfluss auf das Leben aller!

Diese zwei Brüder sind nur ein bestes Beispiel dazu. Politik machen, ohne Politiker zu sein, und das Leben Millionen von Mitbürgern beeinflussen. Aber das Gleiche haben wir hier in D auch, Bundesweit und Regional! Regional siehe nur Hannover 96, die Familie Schwarz (Lidl in Neckarsulm/HN..... Bundesweit siehe die mächtige Automobilindustrie, Chemie, Banken…
Der Bürger regiert schon lange nicht mehr über die Demokratie.

Scheint nur niemand zu interessieren.

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BBirke 01.01.2019, 18:01
227.

Zitat von newdealsozialstaat
Meine Komfortzone wird durch den Autoverkehr zerstört, durch die Zerschneidung und Zerstörung schöner Landschaften und wertvoller Biotope. Frische Luft und Stille ist Mangelware, die Aufenthaltsqualität in Städten stirbt täglich den Verkehrstod, [...]
Einfache Frage: wird die Stadt wieder zum schönen, sauberen Biotop, wenn man die Autofahrer gängelt? Wird der Krach und Gestank dann verschwinden, mehr als durch Umstellung auf E-Mobilität? Und: behält sie damit ihre Funktion als Stadt bei, dass man überall findet was man sucht und vom Wohnort zum Arbeitsplatz kommt, auch, wennder abgelegen ist? Die saubere Stadt ohne Verkehr wäre ein Friedhof, da würde keiner mehr wohnen wollen oder können. Oder es wäre ein faktisch vom Umland abgetrennter Bereich, wo man entweder drinnen oder draußen ist.

Einiges kann ich schon mal vorweg nehmen: Wenn man Ampeln auf rote Welle oder Sekundenrot-Schaltungen stellt, gibt das eine Menge zusätzlichen Krach und Abgase! Autofahrer müssen mit irrwitzig überhöhter Geschwindigkeit dem frustrierenden Rot vor der Nase zu entgehen, oder Rotlicht gleich ganz missachten, wenn sie nicht aus reiner Boshaftigkeit nur zum kurzen Anhalten für eine Sekunde gezwungen werden wollen. Und leider ist das keine "was wäre wenn"-Fantasie, sondern vielerorts bittere Realität. Und im Jahr 1900 gabs neben ÖPNV (u.a. Dampfzüge) auch noch Pferdemist auf den Straßen.

Soll es da nur einen reinen Rachefeldzug gegen die Autofahrer geben, egal, ob man da nur alles noch schlimmer mit macht? Leider haben solche Anti-Auto-Extremisten, wie Knoflacher in München und Wien, schon Machtpositionen erreicht und Millionen Menschen ihr Leben versauert.

Wenn man Autofahrer beschränkt, sollte die Mindestanforderung ein entsprechender Nutzen sein, sei es für Umwelt, Verkehrssicherheit, andere Verkehrsteilnehmer oder Lebensqualität von Anwohnern. Ist ein solcher Nutzen nicht oder in keinem angemessenem Verhältnis gegeben, dann ist die Beschränkung nur eine unangemessene Behinderung, die aufgehoben gehört!

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spon_12 01.01.2019, 18:03
228.

Zitat von didel-m
Aber nur wenn alle zum gleichen Ziel wollen und zur gleichen Zeit losfahren. Also bräuchte ich 50 Busse um dem individuellen Verkehrsbedürfnis zu entsprechen. Denn nur dann habe ich den gleichen Komfort und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit! Alles andere ist Rückschritt und Wirtschaftskraftverlust durch zusammenpferchen, lange Wartezeiten, ewig dauernde Anschlüsse. Kurz: man braucht ewig um anzukommen. Und der Transport von Dingen wird sowieso immer schön ausgeblendet.
Sie wissen das vielleicht nicht, aber ein Bus bedient meist eine Linie. Diese Linie führt von Punkt A in der Stadt zu Punkt Z, der woanders liegt. Dazwischen gibt es viele Punkte B, C, D... an denen man ein- und aussteigen kann.

Eine Stadt, die dem ÖPVN Vorrang vor dem Individualverkehr gäbe - und zwar richtig, nicht nur die Ampeln freischalten - könnte ihr gesamtes Infrastrukturkonzept so ausrichten, dass weder überlange Wartezeiten - oder noch schlimmer - verpasste Anschlüsse entstünden.

Würde dann zum ausgebauten ÖPVN-Netz noch ein vitales Leihfahrradnetz hinzukommen, wäre aus stadtökologischer Sicht wohl viel gewonnen.

Diejenigen, die dann IMMER noch darauf angewiesen sind, individuell in die Stadt zu gelangen, könnten, gegen einen Nachweis, die ansonst horrend hohen Benzinpreise gern steuervergünstigt bekommen. Gestaffelt ans Einkommen, versteht sich, nicht dass das ganze Konzept am Ende nur die Gängelung derer wäre, die finanziell eher knapp stehen.

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Steve111 01.01.2019, 18:07
229. Nur in Amerika hat man die Wahl....

Nur in den Weiten Nordamerikas kann man solche Diskussionen,
die ich für sinnvoll erachte, bevor in großem Stil Geld ausgegeben
wird, führen.
In Europa, zB in Städten wie Paris oder London, würde der Verkehr ohne Öffis
wegen hoffnungsloser Überlastung still stehen (wer die
Périphérique in Paris kennt, der weiss, was ich meine).

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