Forum: Auto
Fiat 500L Cross: La Famiglia
Jürgen Pander

Fiat wirbt mit dem Kompaktvan 500L Cross erfolgreich um Familien. Schade, dass dem Wagen ausgerechnet beim Fahren etwas Entscheidendes fehlt.

Seite 2 von 2
Dr.Fuzzi 23.01.2018, 10:12
10. Ups...

Zitat von redneck
1600kg schwerer Kleinwagen mit 120 PS. Bums wie ein 1980 Polo mit 700kg und 60 PS.
Das Gewicht habe ich ausnahmsweise fast überlesen. Auch wenn dieses doch rund 200 kg weniger ist, ist das Gewicht des 500L faktisch ein Ausschlußkriterium und in Zeiten des vielbeschworenen angeblichen "Leichtbaus" definitiv ein "Nein Danke".

Da bleiben wir lieber bei dem sachlich nüchternen Panda aus gleichen Hause. Der ist deutlich leichter und verbraucht real weniger. KW/PS zwar oft auch weniger, meist allerdings nicht weniger flott!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
desmoulins 23.01.2018, 10:42
11. Viva Multipla

Zitat von iamguesthere
die Autoren haben recht, die originalen Retro-karosserien vom 500, Käfer und Mini waren noch o.k., insbesondere einen 500 dann so aufzublasen, dass keinerlei Ähnlichkeit mit dem 500er mehr bleibt, ist sinnfrei. Ich bezweifle auch, dass das Raumangobot so gut ist wie es bei einem Neukonzept auf fast 4,30 Länge sein könnte. Wenn die Tester es geschafft haben, mit 4 Personen und Gepäck auf 7 Liter zu kommen, mögen sie zwar umsichtig gefahren sein, aber egal wo sie da gefahren sind, es spricht für das Auto. Die VW/SKODA/AUDI-Fahrzeuge sind nicht mal in die Nähe des angegebenen Verbrauchs (nichtmal in die Nähe des Stadtverkehrverbrauchs) zu bringen, wenn man alleine mit 80 auf der Autobahn fährt. 7 Liter, wenn echt gemessen und nicht nur von den lügenden ordcomputtern abgelesen, wären ein extrem guter Wert.
Also Ihre Überschrift habe ich mal überlesen: ich fahre seit 18 Jahren einen solchen Multipla, bin jetzt bei 180.000 km und habe den Kauf nie bereut. Was mich noch Immer fasziniert (und was ich ansatzweise auch im 500L bemerkt habe), ist die Konzeption eines Auto gewissermassen von innen heraus -- das Raumgefühl in einem Multipla ist unvergleichlich und wird als solches auch gleich von jedem neuen Mitfahrer bemerkt und herausgestrichen. Mehr solche Autos, bitte, anstelle von vom Aussendesign nach innen gedachter!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dr.Fuzzi 23.01.2018, 10:53
12. Bingo!

Zitat von taste-of-ink
Das traurige ist, dass sich am Realverbrauch in den letzten 10 - 15 Jahren im Grunde nichts getan hat, wenn man die vorgestellten Autotests verfolgt. Die Ersparnis durch Technikverbesserungen wird aufgefressen durch höhere Leistung, die wiederum vom höheren Gewicht (und aerodynamischer fragwürdigen Karosserietrends) geschluckt wird. Mein letzter Kombi-Benziner vor 10 Jahren hatte 80 PS und eine vergleichbare Beschleunigung und lag im Realverbrauch zwischen 7 - 8 Litern.
So ist es real und absolut!

Ich selbst halte daher seit Jahren eisern an meinen alten Fahrzeugen fest und denke nicht im Traum daran mir ein aktuelles Kfz mit faktisch irrelevantem Schnickschnack zu kaufen. Es sieht zwar manchmal sogar ganz nett aus - aber was soll es denn?

Ich lasse meinen "alten" Fahrzeugen lieber jede Pflege angedeihen, die in Toto deutlich günstiger ist, wie der Neukauf einer aktuellen Klicki-Bunti-Karre, die bei gleichen Leistungsdaten über die nächsten 10 Jahre nicht deutlich weniger Service- und Betriebskosten erfordert. Exakt das bezweifle ich sehr stark. Insofern ist auch ein evtl. geringerer Verbrauch völlig irrelevant - den ich bei gelegentlich gemieteten aktuellen Kfz, ähnlicher nomineller Leistungsklasse, bis dato noch nie erlebt habe.

Ich habe bei meinen Fahrzeugen der End-60ger (Lotus) einen Gesamtdurchschnittsverbrauch von 8,5 Litern (fahre ich nun seit 30 Jahren, früher im Alltag, heute als Hobby), auch bei den Kfz der 90ger einen von 8,5 Litern (BMW M3 bzw. MB E 220 T, je min. 300 tkm im Alltag erfahren und immer noch im Einsatz).

Ich weis daher definitiv nicht, warum ich aufgrund einer vollmundig versprochenen und doch nur vordergründigen Verbrauchseinsparung für Vollpfosten, ein Kfz mit z.B. Start/Stopp Automatik kaufen sollte, was mir als Nutzer wenn überhaupt max. 0,1 L Ersparnis auf 100 km bringt, jedoch maximale Reparaturkosten weil z.B. die Flansch zwischen Starter und Motor so geblieben ist wie "immer", wenn das Kfz einmal die ach so moderne Leasingnutzungsdauer absolviert hat, kaufen sollte.

Was lassen uns evtl. 1 L Verbrauchsersparnis auf 100.000 km wirklich sparen? Bingo, bei aktuellen Spritpreisen maximal 1.500 Euro. Das ist in Anbetracht der Neugestehungskosten doch wahrhaft sowas von irrelevant wie nur sonst was!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jan-c137 23.01.2018, 12:43
13.

Zitat von Dr.Fuzzi
...Da bleiben wir lieber bei dem sachlich nüchternen Panda aus gleichen Hause. Der ist deutlich leichter und verbraucht real weniger. KW/PS zwar oft auch weniger, meist allerdings nicht weniger flott!
Was für ein Vergleich. Der Fiat 500 L ist in einer vollkommen anderen Klasse unterwegs und bietet deutlich mehr Raum als ein Panda. Der 500 L gilt als Minivan, der Panda ist ein klassischer Kleinwagen. Natürlich ist der Kleinwagen leicher und verbraucht weniger. Es geht nur eben auch nicht so viel rein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Charlie Whiting 23.01.2018, 13:37
14. witzig...

...finde ich die fetten Reifen in 225/45. Die passen überhaupt nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neurobi 23.01.2018, 14:04
15.

Zitat von taste-of-ink
Das traurige ist, dass sich am Realverbrauch in den letzten 10 - 15 Jahren im Grunde nichts getan hat, wenn man die vorgestellten Autotests verfolgt. Die Ersparnis durch Technikverbesserungen wird aufgefressen durch höhere Leistung, die wiederum vom höheren Gewicht (und aerodynamischer fragwürdigen Karosserietrends) geschluckt wird. Mein letzter Kombi-Benziner vor 10 Jahren hatte 80 PS und eine vergleichbare Beschleunigung und lag im Realverbrauch zwischen 7 - 8 Litern.
Wenn man der Versuchung wiederstehen kann, mehr Leistung zu wählen stimmt das nicht.
Mein Erstwagen heute hat nur 3PS mehr als mein, wiegt 100kg mehr, ist innen deutlich größer, hat fast identische Fahrleistungen und verbraucht gut einen Liter weniger als der vor 20 Jahren.
Der Zweitwagen wiegt das gleiche, hat 15PS mehr, ist innen größer, ist deutlich schneller und verbraucht 2 Liter weniger.

Mein Erstwagen ist im Grunde in der gleichen Klasse wie ein 500L, es gab ihn auch in Geländeoptik. Er ist aber innen größer, 100kg leichter und braucht nur 105PS für die gleichen Fahrleistungen. Nur braucht er einen halben Liter/100km verglichen mit dem Testverbrauch.
Ist aber auch schon 5 Jahre alt.

Und da auch Fiats nicht mehr schon bei der Auslieferung rosten, ein ordentliches Auto.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
medwediza 23.01.2018, 15:45
16. Ist bei allen gleich

Zitat von alex300
Ist das Wunder der Italotechnik sehr zu empfehlen. Eigen würde ich das Auto nicht nennen. Zu anfällig. Italotechnik eben.
Als ob Teutonen-Technik auch nur einen Hauch besser wäre... - ich fahre seit vielen Jahren kein deutsches Auto mehr. Zu anfällig. Zu teuer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Stäffelesrutscher 23.01.2018, 16:07
17.

Das Wichtigste ist auf Bild 12 und in der Legende von Bild 13 zu sehen:
»Die Heckklappenöffnung ist enorm, die Ladekante vergleichsweise niedrig und das Stauvolumen ordentlich.«
Also ein schöner Kombi.
Wie hoch ist die Öffnung der Heckklappe eigentlich im Vergleich zum aktuellen Golf, Astra oder 3er?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
premstar_pill 23.01.2018, 16:54
18.

Zitat von medwediza
Als ob Teutonen-Technik auch nur einen Hauch besser wäre... -
Ja ist sie. Sogar noch wesentlich mehr als einen Hauch. Wechseln Sie mal eine Kupplung bei einem VW Polo und danach bei einem Fiat 500. Oder sehen Sie sich die Rostsituation bei einem Iveco Daily nach fünf Jahren an und danach bei einem gleich alten Mercedes Sprinter.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
medwediza 23.01.2018, 19:58
19. Nein, ist sie nicht.

Zitat von premstar_pill
Ja ist sie. Sogar noch wesentlich mehr als einen Hauch. Wechseln Sie mal eine Kupplung bei einem VW Polo und danach bei einem Fiat 500. Oder sehen Sie sich die Rostsituation bei einem Iveco Daily nach fünf Jahren an und danach bei einem gleich alten Mercedes Sprinter.
Ihren Nationalstolz in Ehren, aber mehr als ein Meinung und ein Gefühl ist das nicht. Ich kann Ihnen gerne den Ordner mit den Reparaturbelegen von meinem Münchner-Luxusgefährt zeigen, das ich vor Jahren aus einem Anflug von Leichtsinn mal anschaffte (ein Neuwagen, wohl verstanden). Mehr als zwei Wochen am Stück bin ich mit der Karre nie gefahren, dann musste er wieder in die Werkstatt. Nach drei Jahren habe ich ihn halb veschenkt, einfach um ihn loszuhaben. Der Firmenwagen hingegen, ein Fiat Marea Kombi, lief 7 Jahre ohne eine einzige Reparatur, wies Null Rost auf. Das beste Auto, das ich je hatte. Deutsche Autos - nein danke, nie wieder.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2