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Flixbus: Erste elektrische Fernbuslinie der Welt startet
DPA

Wer künftig in einen neuen Flixbus steigt, darf keine Angst vorm Liegenbleiben haben: Ab April schickt das Unternehmen die ersten voll elektrischen Busse auf die Reise, deren Batterien aber oft nur für kleinere Strecken reichen.

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vitalik 13.03.2018, 22:56
30.

Zitat von tempus fugit
...einer Haltestelle ein-/und aussteigen lässt, könnte man wei bei E-Zügen einen Stromabnehmer nach oben fahren um über paar Meter Stromleitung solchen zu laden... Wie machen das dann in Shenzhen - mit 16.000 Einheiten?!...
Sicherlich eine gute Idee. Aktuell wird in vielen Bereichen an automatischen Ladeeinrichtungen geforscht. Das Ziel ist es wohl, dass ein Roboterart automatisch eine Kabelverbindung zwischen dem Fahrzeug und der Ladesäule herstellt.
Wie ich bereits gesagt habe, eine Aufladung über die Induktion hat zu viele Nachteile als dass es sinnvoll eingesetzt werden könnte.

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vitalik 13.03.2018, 22:59
31.

Zitat von tempus fugit
...von Ihnen angenommenen 170 km und einer Schnittgeschwindigkeit von 17 km - inkl. Ein/Aussteigezeiten - für 10 Stunden Autonomie. Durch das zwingende andauernde Anfahren und per Rekuperation Bremsen ist das doch ganz ordentlich. Da wird z.B. gerade beim Bremsen viel an Dreck und Staub eingespart.
Hä? Für eine Strecke von 150 km braucht ein Bus 2 bis maximal 3 Stunden. Die meiste Strecke verläuft über die Autobahn und da ist die Durchschnittsgeschwindigkeit 70-80 km/h. Erst wenn man in die Stadt reinfährt reduziert sich diese eventuell auf 17 km/h.
Was meinen Sie mit 10 Stunden Autonomie?

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vitalik 14.03.2018, 23:02
32.

Zitat von Tobi_86
Das ist wirklich peinlich für Deutschland. Bei den vielen Milliarden die der Staat und die Wirtschaft in die Elektromobilität gepumpt haben, nichtmal eine Testflotte von ein paar hundert Batteriebusse auf die Straße bringen zu können. Die chinesischen E-Busse fahren mittlerweile bereits in vielen europäischen Städten, z.B. London. Es ist doch wirklich nicht so schwierig. Einfach mal machen...
Wie kommen Sie auf das schmale Brett, dass es in Deutschland kein Elektrobustestflotten gibt? https://de.wikipedia.org/wiki/Batteriebus

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jasper366 14.03.2018, 23:49
33.

Zitat von tempus fugit
Die DeutschePost macht das mit dem Streetscooter, was Daimler und VW und MAN offensic htlich nicht machen wollten.
Das ist schlicht und einfach falsch...
Die Post trat an die Unternehmen heran, sagte was die Fahrzeuge können sollten und was sie bezahlen wollten.
Für dieses Geld konnte und wollte keiner der großen Hersteller ein Fahrzeug entwickeln.
Tja, und jetzt baut die Post für das doppelte des Geldes das sie ursprünglich ausgeben wollte, selbst ein Auto das extrem Pannenbehaftet ist.

Sobald es hier unter Null Grad ware oder Schnee lag, kam unser Postbote nicht mehr mit seinem Streetscooter sondern mit seinem alten T5, jetzt fährt er wieder Scooter...

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Flying Rain 14.03.2018, 06:52
34. @1

Stemmen sie erst einmal in den Städten bei jeder Bushaltestelle den Boden auf um dort Induktionsspulen zu verlegen. Desweiteren müsste dann auch noch sehr sehr viel Strom fließen um halbwegs laden zu können..... das weiter auszuführen ist mir jetzt zu leidig aber es ist schlicht nicht machbar alleine wegen den Verlusten. Eine Schnellkupplung wöre noch eine Idee aber selbst das ist schon schwer machbar wenn man wieder den Strom bedenkt der für die ~30-60 Sekunden pro Stop fließen müsste.

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112211 14.03.2018, 06:56
35. Sondermüll

Und nach den maximalen Ladezyklen? Sondermüll. Auch bei einem guten Recyclingprozess wird nicht alles verwendet und neue Akkus werden daraus auch nicht.

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horstmoik 14.03.2018, 07:00
36. Schwachsinn

So lange die Energie für Elektrofahrzeuge aller Art nicht vollständig aus regenerativen Energiequellen stammt, ist jede Diskussion über E-Mobilität obsolet. Darüber hinaus wird bei der Herstellung so viel Energie benötigt (s. Lithium-Gewinnung), dass ein Elektrofahrzeug Hunderttausende von Kilometern fahren müsste, um ökologisch einen Vorteil heraus fahren zu können.

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bigbubby 14.03.2018, 07:35
37. Überschrift

Unterschätzen Sie die dt. Autobauer nicht. Der Wechsel zu Elektro wird schneller passieren als mancher Käufer glauben mag. In 4-5 Jahren wird es zu jedem Modell eine E-Variante geben. Weitere 5-10 Jahre nur noch die E-Variante mit seltenen Verbrenner Modellen, die dann nach und nach auslaufen.
Bei Bussen wird es wohl ein wenig länger dauern, aber das wird auch kommen. Da können noch so viele Zweifler kommen.

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krustentier120 14.03.2018, 07:48
38. Pferde wechseln

Es sollte Austauschakkus geben, die an Tankstellen gegen frisch geladene gewechselt werden. Akkus gehören dann einem Dienstleister, der sich auch um Wartung, Reparatur und Austausch kümmert. Von diesem mietet man die Akkus dann nur. Das muss doch möglich sein, und die Tankstellen hätten auch weiterhin ihre Existenzberechtigung.

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jhea 14.03.2018, 08:13
39.

Zitat von vitalik
Von den riesigen Nachteilen der Induktionstechnologie haben Sie wohl noch nie gehört oder?
Die da wären...?
Verluste in der Energieübertragung?

Wayne?
Es geht darum dass der Bus am Ende ein paar km mehr fahren kann, wenn er nach 80% der strecke nur noch bei 5 % Batterieleistung ist, so dass man den dann quasi unterwegs mit ein bissel mehr Strom versorgen kann, ohne dass er dann mit allen Passagieren erstmal für 4 stunden in die Ladestation geklemmt wird.

Versuch doch mal deine Fantasie spielen zu lassen...

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