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Focus Paralane2: Dieses Rad ist gedopt - mit E-Motor
Stefan Weißenborn

Ein Rennrad mit Elektromotor? Das klingt nach einer ziemlich unsportlichen Angelegenheit. Doch im Sattel des Focus Paralane2 verfliegen die Bedenken schnell. Allerdings nicht beim Preis.

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gwyar 10.09.2018, 14:40
50. Klasse!

Zitat von vinzenz
.... und wenn man einen Hügel nicht hochkommt.. dann gibts imer noch die Möglichkeit des .. ja, trainierens, aber das ist in der heutigen Zeit des Ich will alles und zwar sofort und anstrengend darfs nicht sein nicht mehr drin.. hauptsache oben am Pass das Selfie posten..
Ja und dann gibt es in der heutigen Zeit eine Menge weniger begnadete Menschen, welche viel und hart für den eigenen Unterhalt und den der Familie arbeiten müssen; wobei "viel und hart" nicht bedeutet, dass Waden und Oberschenkel gestählt werden... Da bleibt mitunter keine Zeit für effektives Training! Natürlich muss Mann klare Prioritäten setzen! Sind wohl nur Argumente von Weicheiern: Familie.... Ja, die Kinder möchte man schon heranwachsen sehen, vielleicht auch etwas Zeit für den Ehepartner. Jetzt unterstelle ich mal provokativ auf gleichem Niveau wie soviele Kommentatoren bisher: Wer derart intolerant auftritt, muss ganz massive Defizite in seinem sozialen Gefüge haben, um sich derart über seine sportliche (?) Leistung zu definieren! Ich tendiere zu der Annahme, dass kein tatsächlicher, im Vereinswesen organisierter Radsportler vergleichbar intolerant, teils diffamierend über die Nutzung von Pedelecs denkt/redet; er sieht sich hier nicht in Konkurrenz, er weiß um seine konstitutionelle Überlegenheit und muss im Alltag niemanden etwas beweisen. Viele der Kommentare hier lassen tief blicken, auf wirklich arme Charaktere. Ob es jemand für sich selbst braucht, oder mag, ist eine Sache. Aber in welcher Form über andere geurteilt wird, ist eine ganz andere Sache. Gibt es den gleichen Aufschrei beim Skifahren? Wer regt sich über Skilifte auf? Sollte dort nicht ebenfalls nur der Dienst Abfahrt genießen (dürfen), der zuvor den Berg zu Fuß erklommen hat? Ist es nicht toll, dass jetzt mehr Menschen die Möglichkeit haben, tolle Paßstraßen zu erkunden, zu genießen? Oder fühle sich einige dadurch bedroht? Warum ist es diesen Personen nicht einfach eine Genugtuung, zu wissen, hey - ICH brauche keinen Motor. Der Alltag als ständiger Wettbewerb... Wo fehlt es da?

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kaiosid 10.09.2018, 14:45
51. E-bike generell

Dass immer wieder mit der allgemeinen Fitness argumentiert wird (bin noch fit genug), oder Leute direkt als unmündig hingestellt werden (Rentenalter etc.) finde ich unmöglich.
Ja, das allgemeine Leibensrisiko steigt, wenn Leute unterwegs sind und nicht im Fernsehsessel das Ende erwarten...
Und ja, es macht einfach Spaß mit dem E-Bike. Das zählt nämlich auch: SPASS! Und nicht diese verkniffene Selbstquälerei.
Der Preis des Rades ist allerdings gaga, immer dieses dusselige Carbon. Aber vollintegriert wird Alu doch recht schwer...

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pit.duerr 10.09.2018, 14:55
52.

Zitat von gwyar
Ja und dann gibt es in der heutigen Zeit eine Menge weniger begnadete Menschen, welche viel und hart für den eigenen Unterhalt und den der Familie arbeiten müssen; wobei "viel und hart" nicht bedeutet, dass Waden und Oberschenkel gestählt werden... Da bleibt mitunter keine Zeit für effektives Training! Natürlich muss Mann klare Prioritäten setzen! Sind wohl nur Argumente von Weicheiern: Familie.... Ja, die Kinder möchte man schon heranwachsen sehen, vielleicht auch etwas Zeit für den Ehepartner. Jetzt unterstelle ich mal provokativ auf gleichem Niveau wie soviele Kommentatoren bisher: Wer derart intolerant auftritt, muss ganz massive Defizite in seinem sozialen Gefüge haben, um sich derart über seine sportliche (?) Leistung zu definieren! Ich tendiere zu der Annahme, dass kein tatsächlicher, im Vereinswesen organisierter Radsportler vergleichbar intolerant, teils diffamierend über die Nutzung von Pedelecs denkt/redet; er sieht sich hier nicht in Konkurrenz, er weiß um seine konstitutionelle Überlegenheit und muss im Alltag niemanden etwas beweisen. Viele der Kommentare hier lassen tief blicken, auf wirklich arme Charaktere. Ob es jemand für sich selbst braucht, oder mag, ist eine Sache. Aber in welcher Form über andere geurteilt wird, ist eine ganz andere Sache. Gibt es den gleichen Aufschrei beim Skifahren? Wer regt sich über Skilifte auf? Sollte dort nicht ebenfalls nur der Dienst Abfahrt genießen (dürfen), der zuvor den Berg zu Fuß erklommen hat? Ist es nicht toll, dass jetzt mehr Menschen die Möglichkeit haben, tolle Paßstraßen zu erkunden, zu genießen? Oder fühle sich einige dadurch bedroht? Warum ist es diesen Personen nicht einfach eine Genugtuung, zu wissen, hey - ICH brauche keinen Motor. Der Alltag als ständiger Wettbewerb... Wo fehlt es da?
Ihre Argumentation mag ja richtig, aber ich frage mich immer, wie unsere Großeltern das Ganze, samt Kindern und hartem Arbeiten , gestemmt hatten und sehr wahrscheinlich auch ne Menge Spaß an der Freizeit und oder Sport hatten. Vielleicht sind in der heutigen Zeit, doch etliche Weicheier unterwegs. Wie schon gesagt, erfreut euch an diesen elektrischen Hilfsmittel, ich arbeite weiterhin trotz harter Arbeit , direkt mit den Oberschenkeln. Und übrigens, wenn ich mal doch irgendwo nicht hochkommen sollte, behelfe ich mir mit simplem schieben.

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gwyar 10.09.2018, 15:13
53. Eine Linie

Zitat von pit.duerr
Ihre Argumentation mag ja richtig, aber ich frage mich immer, wie unsere Großeltern das Ganze, samt Kindern und hartem Arbeiten , gestemmt hatten und sehr wahrscheinlich auch ne Menge Spaß an der Freizeit und oder Sport hatten. Vielleicht sind in der heutigen Zeit, doch etliche Weicheier unterwegs. Wie schon gesagt, erfreut euch an diesen elektrischen Hilfsmittel, ich arbeite weiterhin trotz harter Arbeit , direkt mit den Oberschenkeln. Und übrigens, wenn ich mal doch irgendwo nicht hochkommen sollte, behelfe ich mir mit simplem schieben.
so sehe ich das auch - wenn ich mich mal langsam abstrample, oder gar schiebe und ein Pedelec zieht an mir vorbei - who cares? Und wenn der Anstieg allzu lang ist denke ich (und auch nur in diesem Augenblick!) "Motor wär schon cool", und bei der Abfahrt ist dann auch schon wieder alles vergessen.... Übrigens bin ich überzeugt: schon unsere Großeltern, also zumindest ein Teil derer, hätten sich Pedelecs gekauft, so es welche gegeben hätte. Wahrscheinlich hätte es nicht einmal solche Diskussionen wie heutzutage gegeben. Damals war das Fahrrad eine Notwendigkeit, heute ist es darüber hinaus eine Glaubensfrage.

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7eggert 10.09.2018, 16:35
54.

Zitat von barlog
@jufo: Um die Speedfreaks der Seniorenradwandergruppe nicht aufzuhalten, könnte der solvente, ältere Herr auch sein wesentlich preiswerteres Einkaufselektrofahrrad (mit Körbchen und bequemem Breitsattel) nutzen. Macht aber vor den Seniorinnen am Straßenrand nicht soviel her - vermutlich ein Grund für die Entwicklung dieses merkwürdigen Gerätes.
Fazit: "Hilfe, man kann mich nicht mehr als Jungen Fitten identifizieren, wenn Pedelecs nicht mehr grottig aussehen!"

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juppi-o 10.09.2018, 17:45
55. Rad fahren in der Gruppe macht Spass,

und wenn man die Gruppe nicht an jedem Berg fünf Minuten warten lassen möchte, why not. Übrigens, es gibt nicht wenige Radler die auch für ihr "normales" Rad ohne Motor gerne mal über 5.000,-- Euro ausgeben.

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Papazaca 11.09.2018, 09:07
56. DIE Frage des Lebens: E-Motor oder nicht?

Für mich stellt sich die Frage nicht. Jedem, wie es ihm gefällt. Und wenn jemand ein schnittiges Rennrad oder Mountainbike mit E-Motor fährt, ok!

Aber auch die Frotzeleien dürfen erlaubt sein, wenn sie nicht eine bestimmte Grenze überschreiten. In einer Leistungsgesellschaft machen sich Menschen eben über nachlassende Leistung lustig. Und die betrifft eben eher Ältere.

Aber Radfahren ist alle mal besser als Autofahren und viele Ältere sind so wieder zu Radfahrern geworden. Und das es auch bei Pedelecs Auswüchse gibt, ok. Die gibt es überall.

In Wahrheit ist das hier eine Debatte um Leistung und das "Älter werden". Und da gilt wie immer: Einige sind sehr gut, andere weniger. Und im Alter läßt die Leistung nach. So, wo ist das Problem? Und etwas Humor brauchen wir alle, schon um einige Kommentare hier zu lesen ....

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karl-felix 11.09.2018, 16:36
57. Na,ja

Zitat von pit.duerr
komme ich zu dem Entschluß, das ich weiterhin schön brav in die Pedalen von meinem MTB samt Hundeanhänger treten Werde. Ganz ohne Hilfsmittel und ich freue mich weiter über mein selbst erarbeitets Schwitzen und brennen im Oberschenkel. Ihr könnt euch ja alle irgendwelche E-Bikes kaufen, wenn es euch Freude macht. Ich bleibe beim Kampf mit dem inneren Schweinehund.
meine Schwiegertochter kam neulich mit dem Kinderwagenanhäger , Kind und 30 kg Lebensmittel den Berg hoch vom Kindergarten , klar kann die das locker ganz ohne Hilfsmittel und sich übers Schwitzen freuen , aber so ein E-Motörchen hat schon was.
Jetzt kann die das mit dem Auto machen und mein Sohn fährt mit dem E-Möppchen in die Arbeit .
Ich bin mal mit dem Ding gefahren , macht Spaß . ca. 300 km Reichweite., das ist schon was für starke Beine.
Meine Frau : Probefahrt war Kaufentscheidung . Bräuchte ich ein Fahrrad, käme mir nur noch so ein E-bike ins Haus.
Ich denke, das ist genauso wie vor 60 Jahren mit den Gangschaltungen . Fahrräder ohne E-Motor werden demnächst genauso Exoten sein wie heute die ohne Gangschaltung .

Suum cuique

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karl-felix 11.09.2018, 16:43
58. Na,ja

Zitat von Papazaca
1)Für mich stellt sich die Frage nicht. Jedem, wie es ihm gefällt. Und wenn jemand ein schnittiges Rennrad oder Mountainbike mit E-Motor fährt, ok! 2)Aber auch die Frotzeleien dürfen erlaubt sein, wenn sie nicht eine bestimmte Grenze überschreiten. In einer Leistungsgesellschaft machen sich Menschen eben über nachlassende Leistung lustig. Und die betrifft eben eher Ältere. 3)Aber Radfahren ist alle mal besser als Autofahren und viele Ältere sind so wieder zu Radfahrern geworden. Und das es auch bei Pedelecs Auswüchse gibt, ok. Die gibt es überall. In Wahrheit ist das hier eine Debatte um Leistung und das "Älter werden". Und da gilt wie immer: Einige sind sehr gut, andere weniger. Und im Alter läßt die Leistung nach. So, wo ist das Problem? Und etwas Humor brauchen wir alle, schon um einige Kommentare hier zu lesen ....
1) Vernünftig

2) Meine Alltagserfahrung ist eine andere. Auf unseren Feierabendtouren überschätzen sich regelmässig die jungen Fahrer, einen über 50jährigen habe ich noch nie im Lumpensammler gesehen .
Junge Fahrer überschätzen sich häufig sowohl hinsichtlich der Durchschnittsgeschwindigkeit als auch der Strckenlänge und der Steigungen . Da fährt bei uns mancher 70 jährige einem 35jährigen davon .

3) So ist es.

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