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Ford Fiesta e-Wheeldrive: Motoren müssen draußen bleiben
Ford

Dieser Antrieb schafft Platz für neue Ideen: Der Autobauer Ford hat zusammen mit dem Zulieferer Schaeffler einen Fiesta mit Radnaben-Elektromotoren gebaut. Der Kleinwagen könnte Platz für sieben Leute bieten - und Einpark-Versager von ihren Ängsten befreien.

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Jule29 11.05.2013, 09:36
1. .

Mich interessiert wie man sich die ungedämpfte Masse auf die Fahreigenschaften auf der Ruckelpiste auswirkt. Nicht, dass das Heck auf Pflastersteinen anfängt auszubrechen. Eine aktive Dämpfung wäre da angebracht.

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hyho 11.05.2013, 09:58
2. radnabenmotoren

sind natürlich ein alter Hut. heute fahren die e-bikes damit, vor fast zwanzig Jahren hab ich alle deutschen Auto-Hersteller flehentlich gebeten, doch endlich mal sich an ein Auto mit vier radnabenmotoren zu machen, selbstverständlich klein, leicht, schwach, sparsam, umweltfreundlich. Aber wenn nach wie vor das Wichtigste ist, daß man den phänomenalen Spurt eines e-Motors will, dann "Gute Nacht".

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emantsol 11.05.2013, 10:23
3. Der Duke lässt grüssen ... ;-)

Tolles Konzept, aber leider mal wieder nur ein Prototyp, eine Ankündigung, ein Test-Objekt, eine Vision, ...

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gersco 11.05.2013, 10:54
4. Ford macht schon länger einen guten Job, es ...

...wäre denen zu wünschen, daß sich das irgendwann auch mal geschäftemäßig für die auszahlt. Zumal Ford der einzige Konzern, zumindest in den USA war, der die Krise ohne Staatshilfen überstanden hat, entgegen der "Strategie" von General Motors/Opel oder Chrysler/Fiat.

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litholas 11.05.2013, 11:01
5. ...

Zitat von hyho
...vor fast zwanzig Jahren hab ich alle deutschen Auto-Hersteller flehentlich gebeten, doch endlich mal sich an ein Auto mit vier radnabenmotoren zu machen, selbstverständlich klein, leicht, schwach, sparsam, umweltfreundlich. Aber wenn nach wie vor das Wichtigste ist, daß man den phänomenalen Spurt eines e-Motors will, dann "Gute Nacht".
Die E-Motoren sollten leistungsstark sein, weil sie auch als Bremsen arbeiten sollen, damit man die "Bremsenergie" in den Akku einspeisen kann.

Und bei der Energiedichte der heutigen Akkus müssen E-PKW sehr viel Gewicht an Akkus mitführen, weshalb sie ein sehr hohes Gesamtgewicht haben müssen.

Gegen den Rollwiderstand gewinnt man damit zwar nicht viel, weil der direkt proportional zum Fahrzeuggewicht ist - es wird lediglich der Einfluss von Zuladung, Aussenhülle und insassenbezogener Technik verringert.

Aber der Luftwiderstand ist vom Fahrzeuggewicht völlig unabhängig, und der ist bei längeren Fahrten entscheidend, weil man auf längeren Fahrten ja gern schneller fährt. Ein PKW, der das zulässige Gesamtgewicht von 2800kg ausreizt, verbraucht gegen den Rollwiderstand um 10kWh auf 100km, aber gegen den Luftwiderstand 15kWh bei 120km/h.

Ist der PKW halb so schwer, dann verbraucht er nur 5kWh auf 100km gegen den Rollwiderstand, aber immer noch 15kWh gegen den Luftwiderstand. Dafür kann er aber nur etwa ein Viertel der Akkumulatoren haben, kommt also nur etwa ein Drittel so weit.

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hyho 11.05.2013, 11:19
6. hammer's wieder

[QUOTE=litholas;12709126]Die E-Motoren sollten leistungsstark sein, weil sie auch als Bremsen arbeiten sollen, damit man die "Bremsenergie" in den Akku einspeisen kann.

das Zauberwort: leistungsstark

Wenn ich heute mit meinem leider mit fast 60 ps viel zu starken 5-Sitzer, 5-Türer, vollautomaten, absolut nicht teuren, aus deutscher produktion stammenden über 10 Jahre alten auto auf strecke gerade mal 4 Liter Benzin, nicht Diesel, auf 100 km brauche, dann weiß ich, daß ich keine Bremsenergie brauche um irgendwas aufzuladen. Den Wagen ausrollen lassen bringt die kinetische Energie zu fast 100% zurück (Rückgewinnungsfaktor über Batterie liegt weit drunter!). Vom Fahren sollte man allerdings schon was verstehen, und da liegt halt auch der Hase im Pfeffer.

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statussymbol 11.05.2013, 11:29
7.

[QUOTE=hyho;12709241] Zitat von litholas
Wenn ich heute mit meinem leider mit fast 60 ps viel zu starken 5-Sitzer, 5-Türer, vollautomaten, absolut nicht teuren, aus deutscher produktion stammenden über 10 Jahre alten auto auf strecke gerade mal 4 Liter Benzin, nicht Diesel, auf 100 km brauche, dann weiß ich, daß ich keine Bremsenergie brauche um irgendwas aufzuladen.
Da haben wir sie wieder. Die Leute die mit ihren 10+ Jahre alten Kisten angeblich so wenig verbrauchen, dass das Auto am besten schon gar kein Sprit mehr verbraucht sondern noch produziert...

Ist sicherlich eine Frage auch des Fahrprofils. Ein anderes Fahrprofil als Landstraße mit Tempomat 70 kann ich mir in diesem Fall kaum vorstellen.

Mir ist jedenfalls kein Wagen der letzten 10 Jahre bekannt der als Benziner und 5-Sitzer mit Automatikgetriebe(!) auch nur annähernd an 4l ran käme.

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litholas 11.05.2013, 11:32
8. ...

Zitat von hyho
... Den Wagen ausrollen lassen bringt die kinetische Energie zu fast 100% zurück (Rückgewinnungsfaktor über Batterie liegt weit drunter!). Vom Fahren sollte man allerdings schon was verstehen, und da liegt halt auch der Hase im Pfeffer.
Dann wird Ihnen im Gebirge schnell der Saft ausgehen.

Ausserdem ist es völlig egal ob Sie 100kW Elektromotoren plus normale Bremsen im Fahrzeug eingebaut haben oder 800kW Elektromotoren und dafür keine anderen Bremsen bzw nur eine Notfallbremse. Elektromotoren sind leicht.

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hartmannulrich 11.05.2013, 11:35
9. optional

"Es geht um ein Stadtfahrzeug." Damit werden die Mängel des Konzepts weggebügelt. Aber wer Zigtausende für ein Fahrzeug ausgibt, will damit auch längere Strecken fahren können - wenn er nicht so wohlhabend ist, es sich als Zweitfahrzeug leisten zu können. Und wieso sollen Elektromobile den Verkehrsinfarkt aufhalten können?
Die Rede vom Pkw als "Stadtfahrzeug" ist - in Europa jedenfalls - unsinnig. Die wahren Stadtfahrzeuge heißen S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Fahrrad.

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