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Formel E verbessert Elektroautos: Rasen für mehr Reichweite
BMW

Bessere Akkus, bessere Motoren, bessere Software: Deutsche Autohersteller entdecken die Formel E zunehmend als Techniklabor für Pkw. Die Formel 1 hat in dieser Hinsicht ausgedient.

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stefan.p1 12.12.2018, 21:16
60. Lieber Herr Piietschko

Meinen sie nicht auch,das sie sich etwas vom Thema entfernen?
Wobei dazu noch ihre Beiträge durchaus diskussionswürdig sind.

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pietschko 12.12.2018, 21:43
61.

https://www.motorsport-total.com/formel-1/news/hintergrund-wie-wir-im-alltag-von-formel-1-technologie-profitieren-18101611

https://www.berlin.de/special/auto-und-motor/autotechnik/1329264-61212-formel-1-co-was-in-unseren-autos-landet.html

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uwe4321 12.12.2018, 21:52
62. ich kann mir Formel E nicht anschauen

Habe es mal in der ersten Saison versucht, aber die Eigenart meines latenten Tinnitus, auf hochfrequentes "Fiepsen" "anzuklingen", machte es mir unmöglich, ein Rennen komplett anzusehen. Auch mit runtergeregelter Fernsehlautstärke - man will ja auch die Moderation noch verstehen. Mit der Formel 1 hatte ich auch zu Zeiten sehr hoch drehender Motoren nie Probleme.

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gerd0210 12.12.2018, 23:08
63.

Zitat von celebur.h
Hä? Oh ja ich vermisse in meinem EAuto den Lärm und den Leistungsverlust durch den Gangwechsel.
Auch ein Elektroauto hat eine gute Schalldämmung.

Wie kommen Sie auf Leistungsverluste durch den Wechsel auf einen anderen Gang? Sie haben doch durch die Schaltung die volle Leistung in jedem Gang.

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berndasbrot 13.12.2018, 06:20
64. Reichweite

Zitat von colinchapman
Ich war letzten Sommer mit einem Tesla Roadster von München aus am Gardasee gewesen. Fahrzeit München-Sterzing: gut zwei Stunden.
Sie werden es nicht für möglich halten, aber es gibt leider auch Menschen, die sind nicht so privilegiert, in München zu wohnen. Die wohnen in Hamburg, Flensburg, Wilhelmshaven, Brandenburg.
Und die wolllen auch mal nach Italien. Da reden wir dann nicht von 200 oder 400 km, sondern mal ganz schnell von 1400 km.
Und die möchten dann nicht alle paar Stunden immer wieder Mittag Essen und Shoppen. Zumal es auf den deutschen Autobahnen so selten Outlets direkt an den Tankstellen gibt...

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mikko11 13.12.2018, 09:01
65.

Zitat von ExigeCup260
Ich weiß ja nicht, was für Sie kleinere Unfälle sind. Bei Lotus kann man auchmal recht einfach die Crashboxen wechseln; wenn Sie bei einem VW Passat mal den kompletten Vorderwagen zerknautscht haben, können Sie in der Regel auch das Chassis wegwerfen; "kleinere" Unfälle bei einem konventionell hergestellten Wagen sind ganz schnell mal ein wirtschaftlicher Totalschaden. Bei den Lotus MKI-Modellen lohnen sich in der Regel auch bei 20 Jahre alten Autos der Ersatz von Crashboxen nach "kleineren" Unfällen. Wenn das Chassis beschädigt ist, lohnt sich da in der Regel eien Reparatur nicht - aber zeigen Sie mir ein Großserienwagen, bei dem das Chassis repariert wird nach z.B. einem Seitenaufprall. Generell ist so ein Lotus Elise/Exige sehr reparaturfreundlich, wüsste nicht, bei welchen Großserienautos man so leicht selber umfangreiche Arbeiten am Fahrwerk, Bremsen u.a. durchführen kann.
Das Vorhandensein von Crash-Boxen war mir unbekannt. Ich hatte mir Bedenken aus einer Kaufberatung zu eigen gemacht. Eine gewisse Skepsis bleibt.

Durch eigene Erfahrungen aus den Motorradbereich mache ich einen Bogen um Leichtmetall-Rahmen. LM-Schwinge gerne, ein stählener Gitterrohrrahmen ist aber kaum schwerer, dafür wesentlich unempfindlicher.

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mikko11 13.12.2018, 09:07
66.

Zitat von pietschko
https://de.wikipedia.org/wiki/TDI_(Motorentechnik) wirkungsgrad tdi 38% da geheimniss, gibt es zur f1 natürlich nicht die genau daten, aber der wirkungsgrad, liegt als BENZINER bei über 50%. ein traumwert. insbesondere die neuen zündsysteme sollen sehr viel ausmachen, weswegen honda ja teilweise nicht mitkam.
Dass die Mercedes- und Ferrari-F1-Triebwerke Wirkungsgrade von über 50 % haben, ist allerdings kein Geheimnis. Das kann man überall nachlesen. Rennmotoren haben fast immer höhere Wirkungsgrade (auch wenn das mit der gängigen Vorstellung nicht einhergeht).

Auf die Serie allerdings wenig übertragbar: Spezialtreibstoffe, äußerst enges Drehzahlfenster, Kosten und Lebensdauer spielen keine Rolle, ebenso Abgas- und Geräuschvorschriften.

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MatthiasPetersbach 13.12.2018, 10:22
67.

Zitat von mikko11
Gut - bei "gefühlt" hätte ich mir den Kommentar wohl auch verkniffen. Vielleicht teilen wir uns die Verantwortung (90% ich - 10% Sie) ;-)
Ich könnte mich sogar auf 75 zu 25 einigen :)

Trotzdem: Für mich geht die Entwicklung NICHT in die richtige Reichtung. Die wäre nämlich eher 5 Liter maximal, 3 Liter einige.

Klar, es gibt auch heute wenig verbrauchende Autos. Genauso wie es leichte Autos gibt. Und Autos mit vernünftiger Technik - und Preis. Wenn auch oft nicht gleichzeitig.

Die nehmen eben in den Regal nur ein paar exotische Plätze ein - im Gegensatz zu der Flut der Unsinnigen.

Und daß DIE dann gekauft werden, ist keine Begründung dafür, daß die Leute genau DAS wollen. Die Leute, die Joghurt aus runden Plastikbechern kaufen, bestätigen auch nicht den Wunsch nach runden Plastikbechern. Sondern die kaufen, was (überwiegend) im Regal steht.

So wie es sicher nicht der Wunsch des Golf3 Fahrers war, daß jedes Nachfolgemodell 2 cm breiter daherkommt. Und mittlerweile gibts Autos, die weder in Norm-Parkplätze passen noch im rollenden Verkehr problemlos durch enge Ortsdurchfahrten. Nur EIN Beispiel.

Und genaus DAS ist die Schuld der Autoindustrie. Von wem sonst? Was soll ich von nem Schreiner halten, der Betten baut, die in kein Schlafzimmer passen?

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ExigeCup260 13.12.2018, 11:08
68.

Zitat von mikko11
Das Vorhandensein von Crash-Boxen war mir unbekannt. Ich hatte mir Bedenken aus einer Kaufberatung zu eigen gemacht. Eine gewisse Skepsis bleibt. Durch eigene Erfahrungen aus den Motorradbereich mache ich einen Bogen um Leichtmetall-Rahmen. LM-Schwinge gerne, ein stählener Gitterrohrrahmen ist aber kaum schwerer, dafür wesentlich unempfindlicher.
"... Ich hatte mir Bedenken aus einer Kaufberatung zu eigen gemacht. ..." ||| Wenn man natürlcih davon ausgeht, dass man einen Unfall haben wird, ist eigentlich jeder Autokauf bedenklich.

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mikko11 13.12.2018, 11:18
69.

Zitat von MatthiasPetersbach
Ich könnte mich sogar auf 75 zu 25 einigen :) Trotzdem: Für mich geht die Entwicklung NICHT in die richtige Reichtung. Die wäre nämlich eher 5 Liter maximal, 3 Liter einige. Klar, es gibt auch heute wenig verbrauchende Autos. Genauso wie es leichte Autos gibt. Und Autos mit vernünftiger Technik - und Preis. Wenn auch oft nicht gleichzeitig. Die nehmen eben in den Regal nur ein paar exotische Plätze ein - im Gegensatz zu der Flut der Unsinnigen. Und daß DIE dann gekauft werden, ist keine Begründung dafür, daß die Leute genau DAS wollen. Die Leute, die Joghurt aus runden Plastikbechern kaufen, bestätigen auch nicht den Wunsch nach runden Plastikbechern. Sondern die kaufen, was (überwiegend) im Regal steht. So wie es sicher nicht der Wunsch des Golf3 Fahrers war, daß jedes Nachfolgemodell 2 cm breiter daherkommt. Und mittlerweile gibts Autos, die weder in Norm-Parkplätze passen noch im rollenden Verkehr problemlos durch enge Ortsdurchfahrten. Nur EIN Beispiel. Und genaus DAS ist die Schuld der Autoindustrie. Von wem sonst? Was soll ich von nem Schreiner halten, der Betten baut, die in kein Schlafzimmer passen?
Also 80 / 20 - Deal?

Nehmen wir die SUV-Sparte. Die Leute kaufen sowas, weil es ein paar sachliche Gründe dafür gibt (leichterer Einstieg ... ähh, mehr fällt mir nicht ein), den Eindruck, mehr fürs Geld zu bekommen und so etwas wie das Gefühl der Unbesiegbarkeit. Aber niemand zwingt die Leute zum Kauf. Einfach nur von der Werbung verführt? Glaube ich eher nicht.

Zum Größenwachstum "normaler" Autos: etwas mehr Beinfreiheit hinten klingt überzeugend (aber in der Regel sitzt da niemand); ein bisschen mehr Innnebreite für verbesserten Seitenaufprallschutz; vorne sucht man bessere Überlebenschancen für Fußgänger und mehr Sterne beim Crashtest; hinten ein paar Liter mehr Kofferaumvolumen als Argument gegen Konkurrenten - schwupps, gleich hat man ein anderes Auto. Dass der Kunde weiter in "seinem" Segment bleiben will, ist oft irrational (das Auto ist eben auch ein Spiegel des wirtschaftlichen Erfolgs).

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