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Führerscheinentzug bei Jogi Löw: "18 Punkte? Eine beachtliche Negativleistung"
DPA

Joachim Löw muss seinen Führerschein abgeben. Der Verkehrssoziologe Alfred Fuhr erklärt, wie ernst man die Verkehrsverstöße des Bundestrainers nehmen muss - und dass seine Vorbildfunktion empfindlich beschädigt ist.

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tobo5824-09 27.05.2014, 19:54
210. Treppenwitz der Geschichte

Zitat von allereber
Löw wurde sein Lappen abgenommen,entschuldigt sich, aber schickt seine Spieler zum Schnellfahren.Dafür gab es wohl wieder Sponsorengelder für den DFB.Das Lazarett wird immer größer.
Nun, er hat seine Spieler nicht zum Schnellfahren geschickt. Da saßen zwei gestandene Motorsportprofis am Steuer.

Zum anderen: Ja, an diesem Tatbestand gibt es nichts zu beschönigen.
Und nein: Das sagt überhaupt nix über seine Qualifikation als Trainer. Und wer ihn oder einen Spieler als Vorbild braucht für sich, seine Kinder oder gleich die gesamte Volksmoral, dem ist eh nicht zu helfen.

Er soll seine Strafe tragen inkl. anschließender MPU wie andere auch und sich überlegen, wie vollmundig er bei anderen noch Vorbildverhalten einklagen will.

Es ist geradezu ein Treppenwitz der Geschichte, dass diese Großkreutz-Sache in der gleichen Woche passiert ist

Sodann soll er jetzt einen guten Trainerjob machen und fertig.

Nur eines noch: Dass Oliver Bierhoff sich bei der PK nicht entblödet hat, auch noch breit grinsend dumme und relativierende Witzchen zu reissen ("Mercedes darf ihm nur noch Autos mit Tempomat usw. liefern", hihi) wird nun hoffentlich auch dem letzten zeigen, dass es nicht der Job dieser Herren ist, das Volk moralisch zu ertüchtigen.

Der Gipfel bzw. der Tiefpunkt: "Wir wollen zwar Vorbild sein, aber so was kann jedem mal passieren." Lass es, Olli.

Ihr sollt gescheiten Fußball spielen (lassen), und es ansonsten öfter mal mit Dieter Nuhr halten.

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masseur81 27.05.2014, 19:54
211. Verachtungswert

Herr Löw sollte sich öffentlich entschuldigen dafür, die Gesundheit seiner Mitbürger dermaßen zu gefährden... ach ja, und zurücktreten.

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bildungsarbeiter 27.05.2014, 19:55
212. Wer sich bewegt, hat Verantwortung

Zitat von Freedom of Seech
..leider hat es sich immer noch nicht herumgesprochen, dass es einen Unterschied macht ob man 50.000km pro Jahr fährt oder 5000km - in der Regel berufsbedingt. Nach dieser Logik sind 10 Punkte = 1 Punkt. Man kann ja noch verstehen, dass das schwer ist im Rahmen von Gesetzen zu berücksichtigen. Ein absolutes No-Go sind aber Moralapostel die morgens zwei Staionen mit der U-Bahn zur Arbeit fahren und den PKW lediglich für Einkäufe, Besuche bei Mamma und den Kurzurlaub benutzen.
Ein hohles Statement. Als Vielfahrer tragen Sie genauso viel Verantwortung wie jeder andere Verkehrsteilnehmer. Ihre Verachtung für andere Mobilitätsnutzer spricht Bände. Falls Ihr Drecksjob Sie zum Rasen zwingt, können nur Sie das Problem lösen, und zwar nicht per Asozialität (ICH, ICH, ICH), sondern per Intellekt (Was tue ich hier eigentlich?).

Dies alles schreibt Ihnen ein Vielfahrer, der bis heute keinen einzigen Punkt kassiert hat.

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olegb 27.05.2014, 19:55
213. wo bleibt die deutsche Gesetzestreue

die Ausländern wie mir stets propagiert wird, wenn es darum geht mir die deutsche Welt zu erklären?
Im Gegenteil zu den ehrlichen deutschen Fußballern habe ich keinen einzigen Punkt in Flensburg!!!
Aber wenn es darum geht mir ein Knöllchen fürs Überziehen der Parkzeit (nich mal falschparken) zu geben, dann ist die brave detusche Polizei voll dabei. Bravo, vor allem an die PR-Abteilung des DFB, welche den Fall so lange verschwiegen hat. Nichts als Heuchler.

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PeterLublewski 27.05.2014, 19:55
214. Hermann Gerland

Zitat von hirzer68
wie oft der jogi nicht erwischt wurde, wo es auch Punkte gegeben hätte.
Hätte, wenn und aber - alles nur Gelaber.


Hermann Gerland

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Altesocke 27.05.2014, 19:56
215. Darf ich es diesmal schreiben?

18 Punkte, als Vorbild?
Das ist aehnlich, wie in eine Hotellobby urinieren!
Wer im Glashaus sitzt, und nuechtern (???) war, sollte nicht mit Steinen nach Betrunkenen werfen!

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hefe21 27.05.2014, 19:56
216. Isch(t) schon eh echts vorbiild

Was die Öffentlichkeit noch nicht weiss, die Hälfte der Punkte geht darauf zurück, dass sich der Jogi mit der seltsamen Frisur gegenüber den kontrollierenden Staatsorganen nicht verständlich rechtfertigen konnte: Isch bin mir koiner Schuuld bewuscht, wia moinen Sie des jetzt Herr Wochtmeistr? Es ist ja auch kaum auszuhalten, dass ein ganzer Volksstamm im Südweschten so ein irres Deutsch(?) aus dem Munde perlen lässt. Der Bruder im Volksgeiste, der Wolfgang Schäuuble, kann´s da wohl auch nicht mehr richten. Aber dem blasenschwachen Lobbyisten Kevin Grosskreutz ins Gewissen reden. Des is scho irre.

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bandelier 27.05.2014, 19:57
217. @ kalle040

Leider lässt Ihre Sprache nicht darauf schliessen, dass Ihr Beitrag ironisch gemeint ist. Wenn sie kein Problem damit haben, vor Schulen und Kindergärten geblitzt zu werden, sollte man Sie wegen mangelnder Reife aus dem Verkehr ziehen. Sie sind offensichtlich zum Führen eines Kfz charakterlich ungeeignet. Es gibt auf der Welt nicht einen einzigen Menschen, der so wichtig ist, dass er zu schnell fahren muss. Leider wimmelt jedoch die Welt von Menschen, die sich selbst so wichtig fühlen, dass sie diese Wichtigkeit nur durch kriminelles Fahren beweisen können. Wer zu schnell fährt, ist schlichtweg nicht in der Lage, sich selbst und seine Zeit zu organisieren. Und das ist ein Armutszeugnis.

Löw "steht" zu seinem Fahrverbot. Och, wie edel ist das denn? Lebt der überhaupt noch in der realen Welt? Bin ich froh, dass ich niemals Fussball sehe und diese asozialen Elemente nicht noch mit meinem Einschalten unterstütze.

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altmannn 27.05.2014, 19:57
218. Die wichtigsten

Zitat von westerwäller
Warum sollte ein Fußballtrainer für mich eine Vorbildfunktion haben? Bin ich nur noch ein akzeptables Mitglied der Gesellschaft, wenn ich nicht rauche, nicht trinke, vegan lebe, nur den ÖPNV benutze und Conchita Wurst mag?
Dinge hätten Sie genannt. Grün wählen fehlt noch.

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carranza 27.05.2014, 19:57
219. Sowas weiß man doch

Zitat von Freedom of Seech
..leider hat es sich immer noch nicht herumgesprochen, dass es einen Unterschied macht ob man 50.000km pro Jahr fährt oder 5000km - in der Regel berufsbedingt. Nach dieser Logik sind 10 Punkte = 1 Punkt. Man kann ja noch verstehen, dass das schwer ist im Rahmen von Gesetzen zu berücksichtigen. Ein absolutes No-Go sind aber Moralapostel die morgens zwei Staionen mit der U-Bahn zur Arbeit fahren und den PKW lediglich für Einkäufe, Besuche bei Mamma und den Kurzurlaub benutzen.
Allerdings ist Jogi Löw nicht mit dem aufstockenden Mercedes Sprinter Fahrer vergleichbar, der die deutschen Autobahnen beständig rauf und runter fährt und der noch eine Sperrzeit bekommt, wenn er seine Fläppe los wird.

Gewiss hätte man bei der letzten Punktereform die Punktekartei gleich abschaffen sollen und stattdessen einkommensbezogene Bußgelder nach finnischem Vorbild einführen sollen. Da hätte Jogi Löw sehr schnell gemerkt, dass er preiswerter fährt wenn er öfter mal fliegt, zumindest eben dann, wenn er es eilig hat.

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