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Führerscheinentzug bei Jogi Löw: "18 Punkte? Eine beachtliche Negativleistung"
DPA

Joachim Löw muss seinen Führerschein abgeben. Der Verkehrssoziologe Alfred Fuhr erklärt, wie ernst man die Verkehrsverstöße des Bundestrainers nehmen muss - und dass seine Vorbildfunktion empfindlich beschädigt ist.

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phil_harmony 28.05.2014, 19:16
400.

Zitat von WILHHERDE
Wenn bei mir auch nur jeder Dritte Regelverstoß geahndet würde, dann wäre ich meinen Führerschein spätestens nach drei Wochen los. Und das Tolle ist, ich habe ihn schon länger als 40 Jahre und war ihn noch nie los. Aber ich achte immer peinlich auf fest installierte Radarfallen, Kombis am Straßenrand, Autos, die hinter mir fahren. Und noch was, meine Vollkaskoversicherung habe ich 1981 abgeschlossen und den Vollkaskoteil noch nie in Anspruch genommen, damals hatte meine Frau den Wagen in die Leitplanken einer Autobahn gesetzt.
Vollkasko?

Da scheint Ihr Vertrauen in die eigene "Fahrkunst" ja nicht allzu ausgeprägt sein...

Vollkasko ist doch nur was für Loser und Arme.

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onceagain 28.05.2014, 21:11
401. man kann einfach nicht

langsam fahren mit einem Mercedes AMG da fühlen sich 80kmh an wie 15 kmh , wenn man davor z.B 120 kmh fahren durfte und man ist selber 170 kmh gefahren.

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dedie 28.05.2014, 21:15
402.

Zitat von vulcan
Das kommt auch daher, dass mit Vorliebe dort geblitzt wird, wo es sich 'richtig lohnt'; sprich wo die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht den Straßenverhältnissen entspricht und die Leute schon rein gefühlsmässig schneller fahren, weil schlichtweg kein Grund vorliegt, so langsam zu fahren wie vorgeschrieben. Dort stehen die Blitzer. Keineswegs immer dort, wo es Sinn macht.
Also macht es nur Sinn dort zu auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu achten wo es sich nicht Lohnt zu blitzen weil dort könnte ja wirklich eine Gefahrenstell sein?

Sie sollten ihren Führerschein gegen eine Monatskarte des ÖPNV eintauschen, hinterm Steuer sind sie eine Gefahr für die Allgemeinheit.

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donkischot 29.05.2014, 08:15
403. Negativleistung

"Eine beachtliche Negativleistung" ist dieser Artikel in der Tat. Er strotzt nur so von Annahmen, die hemmungslos zu Vorverurteilungen und Verallgemeinerungen führen. Jeder zweite Satz beginnt mit Äußerungen wie „Das muss man annehmen“ oder „Ich gehe davon aus“. Dies ist leider eine sehr populäre Art der Berichterstattung im Journalismus geworden. Zusammen mit dem Abschreiben von Kollegen ist das aber eine Todsünde. Bleiben Sie bei den Fakten, liebe Journalisten! Und die persönliche Meinung vom „freiberuflichen Berater Fuhr“ – die übrigens keinen Mensch interessiert - sollte als solche gekennzeichnet werden, und nicht als Erklärung der Ernsthaftigkeit von Verkehrsverstößen von „Über-Funktionen“. Herr Hengstenberg, das ist eine miserabler Artikel!

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marienkäfer 29.05.2014, 11:46
404.

Zitat von donkischot
"Eine beachtliche Negativleistung" ist dieser Artikel in der Tat. Er strotzt nur so von Annahmen, die hemmungslos zu Vorverurteilungen und Verallgemeinerungen führen. Jeder zweite Satz beginnt mit Äußerungen wie „Das muss man annehmen“ oder „Ich gehe davon aus“. Dies ist leider eine sehr populäre Art der Berichterstattung im Journalismus geworden. Zusammen mit dem Abschreiben von Kollegen ist das aber eine Todsünde. Bleiben Sie bei den Fakten, liebe Journalisten! Und die persönliche Meinung vom „freiberuflichen Berater Fuhr“ – die übrigens keinen Mensch interessiert - sollte als solche gekennzeichnet werden, und nicht als Erklärung der Ernsthaftigkeit von Verkehrsverstößen von „Über-Funktionen“. Herr Hengstenberg, das ist eine miserabler Artikel!
Wo ist die Feststellung von 18 Punkten eine Vorverurteilung und Verallgemeinerung? Der Mann ist ein Verkehrsrowdy. Da gibt es gar nichts zu beschönigen oder zu verharmlosen - auch wenn's der Bundestrainer ist!

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timi_moon 29.05.2014, 14:34
405.

Zitat von woswoistndu
gar nicht sagen, wie mich das Wühlen in den Angelgenheiten anderer ankotzt. Klar, er ist zu schnell gefahren. Er bekommt die dafür vorgesehene "Strafe", so what? Diese Gesellschaft erstickt an seinem moralischen Überanspruch. Und keiner kehrt mehr vor seiner eigenen Haustür.
Die meisten, die hier mit Genuß über Löw herfallen, haben wahrscheinlich gar keine eigene Angelegenheiten. Deshalb müssen sie in denen Anderer wühlen.

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Petersbächel 30.05.2014, 11:26
406.

Zitat von timi_moon
Die meisten, die hier mit Genuß über Löw herfallen, haben wahrscheinlich gar keine eigene Angelegenheiten. Deshalb müssen sie in denen Anderer wühlen.
Naja, ein bisschen hat das auch damit zu tun, daß man im Leben erfahren und erkannt hat, daß im selben Fall Herr Otto Normalbürger wenig Chance mehr geboten wird, da rauszukommen. Reden Sie mal mit jemanden, dem sie den Führerschein entzogen haben, weil er in seiner Zeit als Heranwachsender nen Joint zuviel hatte - und jetzt mit jahrelang für Irrsinnskosten auf Gedeih und Verderb einem positiven MPU-Ergebnis hintennachrennt.

Ich kann am Fall Löw nix unbedingt sensationelles finden - der hats eben übertrieben. Aber ne Rechtsprechung, die Strafen für jeden ähnlich gleich empfindlich gestaltet, wäre schon wünschenswert. So gesehen ist der skandinavische Ansatz, Strafen vermögens- bzw- einkommensbezogen zu machen, schon sinnvoll. Und sinnvoll wäre auch ein Arbeitgeber, der den jetzt z.B. nötigen Chauffeur NICHT finanziert.

So zahlen wirs.

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Hans58 30.05.2014, 12:09
407.

Zitat von Petersbächel
.... Ich kann am Fall Löw nix unbedingt sensationelles finden - der hats eben übertrieben. Aber ne Rechtsprechung, die Strafen für jeden ähnlich gleich empfindlich gestaltet, wäre schon wünschenswert. So gesehen ist der skandinavische Ansatz, Strafen vermögens- bzw- einkommensbezogen zu machen, schon sinnvoll. Und sinnvoll wäre auch ein Arbeitgeber, der den jetzt z.B. nötigen Chauffeur NICHT finanziert. So zahlen wirs.
Nochmal: Geldstrafen sind einkommensabhängig, Verwarnungsgelder und Geldbußen nach dem OWiG sind es nicht.

Bei (alt) 18 Punkten war man - unabhängig vom Einkommen - seinen Lappen los, wie wollen Sie das über das Einkommen regeln?

P.S.
Was "zahlen wir" im Falle Löw?

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kojak2010 30.05.2014, 21:39
408. ............

Zitat von malocher77
Einen schweren Lebensabschnitt und hab in kurzer Zeit 16 Punkte gesammelt.Nach 2 Monaten Fahrverbot und empfindlichen Strafen hatte ich beinen M3 verkauft und fahre seit 4 Jahren ohne Punkte.Ohne Führerschein wäre meine Existenz bedroht, und nach vielen Busfahrten hab ich mein Verhalten überdacht.Ein Auto mit über 400 PS verleitet zum schnellen fahren und da muss man anfangen kürzer zu treten.Jetzt fahre ich einen Geländewagen mit 250PS und habe einen lockeren Fahrstil,und wenn ich mal schnell fahren will,dann fahre ich nachts auf eine Autobahn ohne Geschwindigkeitbegrenzung.

ein guter Geschäftspartner von mir hat zwei AMG (SLS und E63), dazu noch ne S-klasse S600 und einen älteren Porsche. ne, der ist nicht zuhälter sondern einfacher unternehmer mit gespür fürs geld machen.. der fährt seit jahrzehnten mit max. 3 punkten.

mag sein das viele PS verleiten, aber verblöden tut die PS die wenigsten menschen, die aufrecht für das geld gearbeitet haben.

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kojak2010 30.05.2014, 21:41
409. andere länder, andere titten.

Zitat von nochnbier
... die Bußgelder eben an das Bruttomonatseinkommen gekoppelt werden. 50 % zu schnell gefahren = 50 % des Bruttomonatsgehalts bezahlen. Funktioniert in Skandinavien wunderbar - warum nicht bei uns?
in Südafrika gibt es nicht dieses dumm doofe rechts vor links das den verkehr bremmst, sondern first in - first out. funktioniert dort ohne probleme, der verkehr fliesst gleichmässig. in deutschland hätten wir damit täglich min. 3.000 tote verkehrsteilnehmer...

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