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Führerscheinentzug wegen Kiffen: Die Folgen des Cannabis-Urteils für Autofahrer
DPA

Der Konsum von Cannabis kann zum Führerscheinentzug führen. Das Bundesverfassungsgerichts hat erstmals eine THC-Grenze festgelegt - und die liegt niedrig. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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infoseek 24.10.2014, 19:59
10. Repression

Wenn der Staat Wind davon bekommt, dass man irgendwann mal einen Joint geraucht und ein Glas Wein dazu getrunken hat, wird der Führerschein konfiziert.

Das hat mit Sicherheit, Recht und Ordnung nichts mehr zu tun. Das ist Repression übelster Sorte, einer Diktatur würdig. Diese Art "Drogenpolitik" ist einfach nur widerlich.

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hubie 24.10.2014, 19:59
11. Entmündigung

Der Staat ist einfach ein Witz in dieser Angelegenheit. Ich kann als Vollalkoholiker, wenn ich meinen Rausch ausgeschlafen habe, hinterm Steuer sitzen und nix passiert. Wenn ich Cannabis rauche und NICHT hinterm Steuer sitze kann ich ihn verlieren? Zudem: Alkohol und Zigaretten fordern jährlich hunderttausende Tote, und THC? Was nimmt sich der Staat heraus seinen Bürgern alles vorzuschreiben, vor allem bei so "sanften" Drogen wie Gras? Es ist einfach nur ein kompletter Witz.

PS: Natürlich sollte man nicht unter Drogeneinfluss hinterm Steuer sitzen. Aber nach 24h kann jeder normal denkende Mensch davon ausgehen, dass man in der Lage dazu ist ein Auto zu steuern. Vor allem wenn man sich nicht in den Vollsuff begibt, dann kann ein Tag ja auch schon nicht ausreichend sein.

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jambon1 24.10.2014, 20:01
12.

Jeden Morgen einen Joint und die A1 / A5 / A6 ist dein Freund !

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kdshp 24.10.2014, 20:01
13.

Zitat von johnnybongounddie5goblins
"Kann ich meinen Führerschein selbst dann verlieren, weil ich Cannabis konsumiert habe, ohne danach berauscht Auto gefahren zu sein? Die Antwort darauf lautet: Ja. Selbst derjenige, der nur gelegentlich einen Joint raucht und ein Bier dazu trinkt, könnte seinen Führerschein verlieren - auch ohne je berauscht hinterm Steuer gesessen zu haben. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom November 2013. Begründung: Der "Mischkonsum von Cannabis und Alkohol rechtfertigt selbst dann die Annahme mangelnder Fahreignung", wenn der Konsum "nicht im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr steht". Wer jetzt noch Etatist ist, dem ist nicht mehr zu helfen - End Gov
Und wie ist das mit der mischung alkohol und gewalt?! Oder medikamente und alkohol.

Crystal Meth: Verfahren gegen SPD-Politiker Hartmann eingestellt
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/crystal-meth-ermittlungen-gegen-michael-hartmann-spd-eingestellt-a-993822.html

Hat er auch seinen führerschein verloren? Weiß der spon das was?

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twister-at 24.10.2014, 20:02
14. Absurdistan

Die Regelung in Bezug auf eine Untauglichkeit zum Fahren eines Fahrzeuges, selbst wenn dieses bisher nie unter Drogeneinfluss gefahren wurde, zeugt von dem Drogenprohibitionsirrsin in D. Während man locker-flockig hackedicht durchs land torkeln kann und deshalb kaum der Führerschein eingezogen wird, so man sich nicht hinters Steuer klemmt (und hier noch genau unterscheiden wird ob man nur sitzt, den Schlüssel schon eingesteckt oder das Fahrzeug bewegt hat), wird beim Kiffen gleich angenommen, man würde per se dauerhaft zugedröhnt sein.

Selbst der Besitz zum Eigengebrauch kann schon zumFührerscheinentzug führen - würde man dies analog auf Alkoholkonsumenten anwenden, würde jeder, der sich mit einem Sixpack im Auto erwischen lässt, der gerade seinen Elitewein abholt oder sich ein Partyfässchen holt, automatisch ohne Scheinchen dastehen.

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schwencky 24.10.2014, 20:03
15. oh man Spon!

Ich weiß nicht, ob es einfach nur Unwissenheit ist oder Desinteresse an den Fakten. Das Bundesverfasungsgericht hat anders als in dem Teaser zu dem Text unterhalb der Überschrift von dem Artikel kein Urteil zu einer THC-Grenze gesprochen. Bundesverwaltungsgericht und Verfassungsgericht sind nicht die selben Gerichte lieber Spon! Das ist peinlich!

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boingdil 24.10.2014, 20:03
16. Das Nachwirken ist doch genau das Problem

Kiffen wirkt bei jedem anders, und Flashbacks gibt es schließlich auch. Zudem ist ja meist nicht nachweisbar ob der Konsum eine, zwei oder acht Stunden zurückliegt. Da muss es einen Grenzwert geben. Und btw: mit 0,5 Promille bin ich auch nicht wirklich betrunken. Den Grenzwert stellt zurecht niemand in Frage. In vielen Ländern gilt 0,0. Kiffen und Fahren ist genauso gefährlich wie saufen und fahren. Its that simple, dude!

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retterdernation 24.10.2014, 20:04
17. Und die Jagd hat begonnen...

und wie man seinen Führerschein verlieren kann, erlebte eine Münchnerin unlängst. Um ihren Führerschein zu schützen, setzte sich die Frau in ein Taxi. Das Fahrzeug geriet in eine Verkehrskontrolle und auch die Münchnerin wurde als Fahrgast kontrolliert. Die Beamten fanden 1,5 Gramm Rauchstoff und entzogen der Frau den Führerschein. Das man die Fahrerlaubnis verlieren kann, ohne am Steuer zu sitzen ist wohl einfach DIKTATUR... der Alkis!

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twister-at 24.10.2014, 20:09
18.

Zitat von myoto
Wer will denn abschätzen ob er noch Nachwirkungen von Cannabis hat? Zudem würde doch kaum einer freiwillig zugeben Auto gefahren zu sein, wenn man 2-3 Tage vorher einen Joint hatte.
Gegenfrage: wieso wird nicht auch bei jemandem, der sturzbesoffen nach Hause torkelt, angenommen, dass er sich auch besoffen hinter den Lenker klemmt?

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twister-at 24.10.2014, 20:10
19.

Zitat von boingdil
Kiffen wirkt bei jedem anders, und Flashbacks gibt es schließlich auch. Zudem ist ja meist nicht nachweisbar ob der Konsum eine, zwei oder acht Stunden zurückliegt. Da muss es einen Grenzwert geben. Und btw: mit 0,5 Promille bin ich auch nicht wirklich betrunken. Den Grenzwert stellt zurecht niemand in Frage. In vielen Ländern gilt 0,0. Kiffen und Fahren ist genauso gefährlich wie saufen und fahren. Its that simple, dude!
Und wo gibt s die Regelung, dass jemandem, der besoffen aufgefunden wird, der FS entzogen wird, egal ob er hinter einem Steuer saß oder nicht?

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