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Führerscheinentzug wegen Kiffen: Die Folgen des Cannabis-Urteils für Autofahrer
DPA

Der Konsum von Cannabis kann zum Führerscheinentzug führen. Das Bundesverfassungsgerichts hat erstmals eine THC-Grenze festgelegt - und die liegt niedrig. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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karend 24.10.2014, 20:40
30. Ruhige Straßen

Zitat von xfüru
sind laut bayrischem Ex-Verkehrsminister ok, aber bloss nicht am Joint ziehen, wenn man einen Tag später ans Steuer will?? Letzte Woche gab es eine Meldung über eine Frau im Taxi, (Fahrgast wohlgemerkt), die auf dem Weg zu einem Konzert kontrolliert worden ist. Nach Auffindung der riesigen Menge von 2gr Marihuana in ihrer Tasche war der Führerschein komplett eingezogen, nicht nur für 4Wochen. Muss ich jetzt Angst haben, wenn ich einen Kasten Bier im Kofferraum habe?
Noch nicht. Das wäre aber etwas und würde deutschlandweit nahezu verwaiste Straßen nach sich ziehen. Noch interessanter wäre die Frage, was mit Abgeordneten/Ministern bei Medikamenten-/Alkohol-oder Cannibisgebrauch geschehen würde, selbst wenn sie eigene Fahrer haben. Wird dann die Immunität aufgehoben?

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thomas.mann1 24.10.2014, 20:41
31. Bundesverwaltungsgericht und Verfassungsgericht

Das Bundesverfasungsgericht hat kein Urteil zu einer THC-Grenze gesprochen!
Wie peinlich ist das denn lieber SPON. Wieder von BILD abgepinselt?!

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herrfranzs. 24.10.2014, 20:49
32. ?

Warum wird dieser Artikel eigentlich im KFZ Bereich versteck?

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n01 24.10.2014, 20:50
33. Und was ist mit Bier und Schnaps?

Zitat von johnnybongounddie5goblins
"Kann ich meinen Führerschein selbst dann verlieren, weil ich Cannabis konsumiert habe, ohne danach berauscht Auto gefahren zu sein? Der "Mischkonsum von Cannabis und Alkohol rechtfertigt selbst dann die Annahme mangelnder Fahreignung", wenn der Konsum "nicht im Zusammenhang mit der Teilnahme am Straßenverkehr steht". Wer jetzt noch Etatist ist, dem ist nicht mehr zu helfen - End Gov
Und der übliche Mischkonsum von Bier, Wein, Whisky, Bowle usw. bedeutet keine mangelnde Fahreignung? Meiner Meinung nach ist alles berauschende, was unkontrolliert eingenommen wird, ein Grund für eine mangelnde Fahreignung. Es gibt aber auch Menschen, die irgendwann Ihre Finger von Drogen und Alkohol lassen. Sind die nun trotzdem "Fahrungeeignet." ? Oder sind gerade diejenigen die besseren Fahrer/innen?

Wenn ich daran denke, wie wir früher manchmal nach Hause gekommen sind. Gottseidank hatte ich damals noch keinen Führerschein. Kann nun von mir sagen, das ich trotz früheren Mischkonsums noch keinen Unfall hatte.

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Marc Anton 24.10.2014, 20:54
34.

Was ist denn so schwer zu verstehen?,Am Vortag Alkohol=am Tag danach abgebaut=freie Fahrt. Bei anderen Drogen=Wirkstoff nicht abgebaut=kein Auto fahren. Vollkommen logisch und genauso richtig.

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fairnes 24.10.2014, 20:55
35. Lobby Urteil der alk. Industrie

das sollte doch eigentlich unseren Bundespräsidenten auf den Plan rufen zumal hier die Grundrechte der bürger beschnitten werden (Entmündigung). die DDR war ein unrechtsstaat ok und was ist dann das hier? aber solange es noch unqualifizierte Kommentare zum Konsum und Wirkung von gras hier gepostet werden sagt das ja eine Menge über uns deutsche aus. 2-3 Tage nachdem ein joint geraucht wurde bekommt man flashbacks und ist untauglich zu fahren!?! daraus lässt sich schon erahnen welche Erfahrung dieser Mensch von der Materie hat. KEINE!
Bier ist eine Einstiegsdroge für Wodka etc. und Leute die in berlin am Alex Leute angreifen und sogar im schlimmstenfalls sogar töten waren etwa nicht unter Alkohol... da ich kaum glaube das jemand der kifft Lust auf Stress machen in irgendeiner Form hat. bin Berliner und lebe hier und die diffus sind nun mal die die hier am meisten Pöbeln und stressmachen. All oder dope etc. haben hinterm Steuer nichts zu suchen! aber das Urteil ist nur noch schändlich. Gott sei dank gibt es hier genug rationale Leute .

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TS_Alien 24.10.2014, 20:58
36.

Wem der Führerschein etwas wert ist, der verzichtet auf Drogen. Ganz einfach. Die machen sowieso auf Dauer die Birne weich.

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det42 24.10.2014, 20:59
37.

Warum bleiben dann zum Beispiel Medikamente außen vor, obwohl es sich hier teilweise um harte Drogen handelt ? .... höchst Absurd, diese Regelung. Sie zeugt keineswegs von wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern von einem ideologisch extrem veralteten Menschenbild, das zu einem modernen Rechtsstatt 0,0 passt.

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Dr.Fuzzi 24.10.2014, 21:02
38. Och Joh!

Zitat von myoto
Wer will denn abschätzen ob er noch Nachwirkungen von Cannabis hat? Zudem würde doch kaum einer freiwillig zugeben Auto gefahren zu sein, wenn man 2-3 Tage vorher einen Joint hatte.
Ein vor 2-3 Tagen erfolgter Cannabiskonsum, gleich welcher Form, hat absolut Null Auswirkung mehr.

Wer anderes behauptet, frönt vermutlich intensiv dem Alkoholkonsum und/oder hat offensichtlich keine Ahnung...

Interessant ist hier übrigens die Tatsache, das die hierzu bestehenden Gesetze von Leuten beschlossen werden, die eher der ganz harten Alkoholkonsumfraktion zuzuordnen sind. Denn auch heute gilt noch immer, wer erfolgreich in der Politik sein will, muß außerordentlich trinkfest sein!

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never-stop 24.10.2014, 21:12
39. Rückzugsgefechte

Mir kann doch keiner erzählen dass die Scharfmacher Abstinenzler sind. Das ist die Alk-Fraktion die ihren Kleinkrieg gegen die "Kiffer" führen will. Da ist also der Gesetzgeber gefragt die zurück zu pfeifen.
Es ist klar dass hier die konservative Bier-Fraktion glaubt einen eventuell anstehende Entkriminalisierung konterkarieren zu müssen. Indem sie den Konsumenten des Stoffes den sie nicht mögen, vor allem weil sie ihn im Gegensatz zu ihrer eigenen Bierseligkeit nicht verstehen, noch schnell eine aufs Dach geben. Führerscheinentzug ist bei Strafrechtlern übrigens in Diskussion als Alternative zum Gefängnis. Im Prinzip wird hier eine erhebliche Strafe, die Menschen auch beruflich schwer schaden kann, für bloßen Konsum verhängt. Das kann man Spaltung der Gesellschaft nennen.

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