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Für Berufspendler: Bund will Fahrradschnellwege ausbauen
DPA

Mehr Geld für sogenannte "Fahrradautobahnen": Der Bund will im laufenden Jahr 25 Millionen Euro zusätzlich für neue Schnellwege ausgeben. Über die Investitionen dürften sich vor allem Berufspendler freuen.

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monoman 03.04.2017, 00:16
1.

Nur mal so rein verständnishalber: Sind damit Wege gemeint, auf denen man Rad fahren kann oder wieder nur die übliche Mischung aus Taxistand, Ladezone und Hundetoilette?

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dr.klugscheisser 03.04.2017, 00:28
2. 25 Millionen?

Wahnsinn! Damit liesse sich auch ein knapper Kilometer Autobahn sanieren.

Das wirds bestimmt bringen. Was für ein grandioser Plan! Soviel Geld! Und sicher noch viel mehr Verstand!

Geht nach Hause und weint. Wir sind alle in der Hand dieser Trottel...

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mens 03.04.2017, 01:01
3. Löblich.

Mal eine praktische Verbesserung im täglichen Verkehrschaos - statt des ewigen Gejammers. Ab einer gewissen Distanz wird Radeln jedoch zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Wer nicht auf dem Bau oder am Hochofen arbeitet hat dann wohl ein Dusch-Problem. Vielleicht löst der eine oder andere Arbeitgeber das ja aus Liebe zur Umwelt und den Nasen der Kollegen.

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mikaiser 03.04.2017, 03:44
4. Richtig und gut so

Es war doch gerade die Rede davon, dass die Zahl der Berufspendler steigt. Dass das nicht nur die Straßen und Nahverkehrssysteme verstopft, sondern auch der Gesundheit der Beteiligten schadet. Die durchschnittliche Pendelentfernung sind nicht mal 15 km. Das ist eine locker per Rad zu bewältigende Strecke. Nicht bei Sturm, Hagel oder Glatteis, aber an über 90% der Arbeitstage. Man sollte kein quasi-religiöses Glaubensbekenntnis daraus machen, sondern erkennen, dass Radfahren gleichzeitig die Lösung für alle angesprochenen Problembereiche ist. Hier zu investieren ist die beste Lösung.

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baghira1 03.04.2017, 04:17
5. Politischer Wille

Wenn die Politik den Radverkehr wirklich fördern will, müssen es Milliarden sein Die 100 Millionen sind etwas über einen ?pro Einwohner. Die bekannten Fahrradländer Niederlande und Dänemark zahlen rund 30? pro Einwohner und Jahr in den Radverkehr. Da würde sogar was zurückkommen, wenn mehr Leute das Rad nehmen in Form von besserer Gesundheit der Beevölkerung,weil weniger Übergewichtt,Herzkrankheiten,ect.
Zudem muss die Politik gewillt sein,den verteilten Platz auf den Straßen zugunsten des Rad umzuverteilen.Die jetzige Fläche ist viel zu schmal,um sicheren,komfortablen Radverkehr abzuwickeln.
Da der Radverkehr kommunalsssache ist und nur an Bundesstraßen Bundessache,ist die Finanzierung vielerorts lächerlich.

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matbhmx 03.04.2017, 05:08
6. Au ja, jetzt kleistern ...

... wir die Landschaft auch noch neben regulären Straßen, Fahrrad- und Fußwegen noch mit Fahrradschnellstraßen zu! Das müssen wir natürlich tun, weil sich künftig immer weniger Pendler noch die Fahrt mit dem Auto werden leisten können. Mit dem Diesel, gerade Mal vor zwei Jahren gekauft, kommt man nicht mehr in die Innenstädte. Den Benziner wird's zeitnah auch treffen, weil der nämlich inzwischen auch fleißig Feinstaub in die Luft bläst. Wenn alle Pendler mit Diesel auf den - dank vorausschauender Politik - ausgedünnten Nahverkehr ausweichen würden, bräche der völlig zusammen. Außerdem dürfen die Pendler demnächst jene Maut zahlen, von der die Kanzlerin behauptete, unter ihrer Kanzlerschaft würde eine Maut für PKW nie kommen! Zwar soll die Maut auf die Steuer angerechnet werden, aber da wird der EuGH einen Strich durch die Rechnung machen - und schon kann die Politik sagen, dass sie für die Sonderkosten nichts könne und auf den EuGH schimpfen. Bei dem umfassenden Ausbau der Fahrradinfrastruktur wird dann auch sicherlich irgendwann die Fahrradsteuer kommen, die ja schon länger in der Diskussion ist. Am besten mit bedingungsloser Helmpflicht (fördert die deutsche Wirtschaft) und Kennzeichenpflicht (da kann man die Racker auch endlich alle ordnungswidrigkeitsrechtlich 'ran bekommen!). Wir haben nicht genug Geld, um die tausende Brücken, die dringend saniert werden müssen, zu sanieren, die Städte haben einen unglaublichen Stau an Straßensanierungen, eine Menge von Autobahnen könnten als Teststrecken für die Fahrwerke deutscher Fahrzeughersteller dienen - aber wie bauen "Fahrradautobahnen". Das übrigens schreibt hier jemand, der leidenschaftlich gerne Fahrrad fährt - auch weite Strecken!

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auswerter25 03.04.2017, 05:48
7. Zeit wird es.

Seit Jahren radel ich in Berlin von Zehlendorf nach Mitte. Ein Schnellweg im Zuge der stillgelegten Bahntrasse würde uns Radpendlern täglich unzählige gefährliche Situationen ersparen und noch mehr Leute vom Auto abbringen.

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dondon 03.04.2017, 06:21
8. Noch mehr Geld bitte

Die Leute hätten das Fahrrad schon viel früher als Alternative entdeckt, wäre man nicht so blind einzig aufs Auto fixiert gewesen. Als ich vor ca 25 Jahren als Kind das erste mal in Holland war und die dortigen Radwege kennengelernt hatte, wurde ich schon neidisch auf das holländische Radfahrnetz. Man müsste noch viel mehr Geld dazu verwenden, denn ich denke mit den 100 Mio kommt man nicht sehr weit und der Bedarf dazu, bzw. das Interesse daran ist groß.

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eigutewie 03.04.2017, 06:23
9. Infogehalt

die Meldung hat das Niveau einer Wettermeldung..... weniger - bzw. gar nichts - ist manchmal mehr.
25 Millionen....für ganz Deutschland ....WOW
Das ist pure Augenwischerei, kein Mensch weiß wo und wann das passieren soll.... oder jemals umgesetzt wird.

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