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Fuhrpark des IS: Toyotas Problem mit den Terror-Trucks
AP

In vielen Propaganda-Videos fahren die Anhänger des IS schwer bewaffnet auf Pick-up-Trucks. Besonders oft handelt es sich bei den Fahrzeugen um Modelle von Toyota. Jetzt wollen US-Behörden von dem japanischen Hersteller wissen, wie das sein kann.

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Loddarithmus 07.10.2015, 17:44
1. Ich habe neulich ein Video gesehen, ...

... in dem ein ISISt eine Cola getrunken hat. da hat die Anti-Terror-Abteilung des US-Finanzministeriums aber ganz schön gepennt!

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klingeldraht 07.10.2015, 17:44
2.

Wahrscheinlich wurden die der UNO oder anderen NGOs geklaut. Nach VW möchten die USA wohl den nächsten großen Auto Hersteller kaputt machen sodass alle Welt bald nur noch amerikanische Autos fährt.

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Stäffelesrutscher 07.10.2015, 17:49
3.

»Demnach könne der Hersteller nicht nachvollziehen, warum der Fuhrpark der IS-Miliz ausgerechnet mit so vielen Pick-ups und Geländewagen aus Japan bestückt sei.«

Vielleicht weil die Dinger robust und preiswert sind?

Was hätten sie denn sonst fahren sollen? Eine G-Klasse oder einen VW-Pritschenwagen?

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glass88 07.10.2015, 17:51
4. Der HiLUX ist doch schon immer das Vehicle of Choice...

Einfach gebaut, leicht zu warten, kein Schnickschnack, fast unkaputtbar, was will der Terrorist mehr...
Und das nicht erst seit gestern. Überall fahren die Milizen damit rum. Da kommt die CIA erst nach reiflicher Sichtung von YouTube Videos drauf? Überbezahlter Haufen...

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alienscene 07.10.2015, 17:53
5. ECall

Wenn die Toyotas bereits sowas wie eine ECall-Funktion hätten, könnte die Russen die GPS-Koordinaten der Pickups gleich "gewinnbringend" nutzen....

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noalk 07.10.2015, 18:02
6. Da wünscht man sich dann doch, ...

... die Digital-Elektronik von Autos hacken zu können.

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panzertom 07.10.2015, 18:06
7. Keine schweren Geschütze

Toyota-Pickups mit "schweren Geschützen auf den Ladeflächen" (Absatz 2) - das ist eine leichte Übertreibung. Meist sehe ich nur Mörser oder leichte Panzerabwehr-Raketen auf den Toyota-Ladeflächen. Schwere Geschützen fangen bei einem Kaliber von etwa 15 Zentimetern an. Die wiegen etliche Tonnen. Darunter würde ein braver Toyota zusammenbrechen!

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tschanz51@bluewin.ch 07.10.2015, 18:11
8. Der Fuhrpark des IS.

Die Nutzfahrzeuge von Toyota sind in Afrika sehr weit verbreitet. Zudem hat Toyota in Afrika zwei Fabriken zur Herstellung auch dieser Fahrzeuge. Eine Fabrik befindet sich im südafrikanischen Durban und eine zweite im kenyanischen Nairobi. Die vom IS bevorzugten Modelle Hilux Single Cab und vor allem der seit vielen Jahren gebaute HZJ76, gelten weltweit als sehr robust, anspruchslos und zuverlässig. Sie sind ideal für die dort herrschenden Bedingungen. Die schlechten Strassen und Wege mit den vielen Schlaglöchern können ihnen kaum etwas entgegensetzen. Diese geländegängigen Fahrzeuge werden auf dem ganzen afrikanischen Kontinent zu tausenden und in vielen Bereichen erfolgreich eingesetzt. Ich kann mir nicht gut vorstellen, dass ein Hersteller Freude daran hat, seine Autos laufend in erheblicher Anzahl und im Besitz einer Terrororganisation in den globalen Medien zu sehen. Afrika ist sehr grosser Erdteil mit 54 unabhängigen Ländern. Es ist für Toyota kaum nachverfolgbar herauszufinden, auf welchem Weg die gelieferten Fahrzeuge zu den Kunden in den verschiedenen Länder gelangen. Zudem muss man auch bemerken, dass in vielen afrikanischen Ländern die Korruption mit bestechlichen Behörden, Polizeien und Zollämtern, der Schmuggel sowie der Schwarzmarkt im grossen Stil florieren. Dieses zum Teil chaotische und undurchsichtbare Umfeld, machen es für einen Hersteller fast unmöglich, seine gelieferten Produkte bis zum Endverbraucher zu verfolgen. Ich finde übrigens die Anfrage an Toyota etwas naiv und hilflos. Die USA verfügen doch über hunderte von US-Basen, auch in Afrika, sowie mehrere angeblich guten und ausgeklügelten Geheindiensten! Ich wüsste viel lieber, wo die vielen Maschinengewehre und Minenwerfer, die auf den Toyotas montiert sind, herkommen oder stammen! Mit Sicherheit nicht von Toyota!

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CT.Bauer 07.10.2015, 18:12
9. Viel wichtiger wäre es, die Geldströme

auszuleuchten, und die Quellen auszutrocknen. Die ganze Waffenlieferei oder sogar Kriegsführung ist Quatsch. Daran verdienen nur wieder die üblichen Verdächtigen. Oder sind das alles nur erste Versuche, die Zahl der Menschen auf dem Globus auf ein erträgliches Mass zu schrumpfen?

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