Forum: Auto
Funktionale Fahrradbekleidung: Das Beste? Die Weste!
Getty Images

Seite 1 von 4
user124816 27.10.2018, 17:19
1.

Ich fahre mit Baumwoll T-Shirt, 08/15 Fleece Pollunder (Wahrscheinlich aus recycleten PET-Flaschen) und Neongelb/Schwarzem Kaputzenpulli mit reichlich Reflektoren.
Die Schicki-Micki sonder-Fahrradbekleidung kann mir gestohlen bleiben - wenn ich schwitze dann schwitze ich halt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sibylle1969 27.10.2018, 18:26
2.

Ich fahre bei Touren im Herbst erst los, wenn es draußen mindestens 12 Grad hat, sonst bleibe ich zuhause. Die Radsaison ist für mich wahrscheinlich für dieses Jahr abgeschlossen. Ich habe eine lange, sehr warme Radhose, die bei kalten Temperaturen getragen wird. Oben ein Sportunterhemd mit Windstopper, darüber ein kurzärmeliges Radtrikot sowie Armlinge. Bei Bedarf noch eine Windjacke drüber, die kann ich meist später ausziehen. Steigen die Temperaturen wie Mitte Oktober noch auf 20 Grad oder mehr, dann ziehe ich eine kurze Radhose und Beinlinge an. Bei 5 Grad fahre ich noch nicht los, mit Ausnahme von Kurzstrecken in der Stadt, dann mit Winterjacke, Schal und Handschuhen. Eine Weste besitze ich nicht und habe sie auch nicht vermisst.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frechsprech 27.10.2018, 18:44
3. Und die Preise erst...

420.-DM für so'ne Winterweste von Gore, Nalini & Co
Und Reißverschluss können die alle nicht,
nur Probleme mit den Luxusschrott.
Es ist der Wahnsinn.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dbeck90 27.10.2018, 18:54
4. dünne daunenjacke 850cuin 150gramm schwer

fertig. Wenns mittags warm ist, kann man sie in ihre eigene tasche auf 10x15cm falten und beim fahrrad mit krepp dran klemmen, und wenns unter 10 grad ist, zieht man sie wieder an. Keine Jacke hält besser warm wie daune. Und verhindert besser Überhitzen auf der anderen Seite. Und Merino? Ich halte das mit dem Schweiß und Geruch für ein Gerücht, wir haben uns selbst mal mit Merino Unterwäsche fürs Himalaya eingedeckt. Eben wegen der tollen Videos und Tips der Webseiten Anbieter. Von wegen die wär sogar so gut, dass Ärzte warnen, die natürliche Regulierung des Körpers wäre dadurch gefährdet und was für ein Zeug... Von wegen. Geschwitzt wie Tiere sobald es wärmer als 0 grad wurde. Und nach 2 Tagen gestunken wie blöd. Obwohl der Hauptgrund des Kaufes der Geruch war. Beim Klettern hat man mal ne Woche keine Zivilisation. Wobei bei einer Daunenjacke der Geruch erst nach vielleicht 2 Monaten dauertragen auffällt. Und auch Belüftung ist bei einer guten Daunenjacke kein Problem.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Speedwing 27.10.2018, 19:13
5. Es geht auch günstig

Ich fahre das ganze Jahr (100km die Woche), auch bei Minusgraden, schaut mal in den Onlineshop von L***, da gibt's alles was Mann/Frau braucht zum Radeln in der kalten Jahreszeit. Es muss nicht Luxus sein, da schließe ich mich an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000012354 27.10.2018, 20:26
6.

Die Bekleidung ist m.E. durchgängig viel zu dunkel und reflektiert offenbar nicht ausreichend. In Münster werden reflektierende Westen kostenlos an Radfahrer verteilt: Besonders in den Wintermonaten bekommt das Thema „Sehen und gesehen werden“ eine große Bedeutung. In den langen Abend- und Nachtstunden werden Radfahrerinnen und Radfahrer mit dunkler Bekleidung häufig erst in letzter Sekunde wahrgenommen. Reflektoren und reflektierende Kleidung erhöhen die Sicherheit der Radfahrer deutlich. Denn so werden sie von Autofahrern bereits in einer Entfernung von 150 Metern erkannt– etwa wenn sie eine der gelben, reflektierenden „Sicher durch Münster“-Westen tragen. Die Warnwesten haben in Münster bereits Kult-Status erlangt. Jeden Morgen tragen Berufstätige, Studierende und Schülerinnen und Schüler die Westen auf ihrem Weg durch die Stadt Münster.
https://muenster-journal.de/2015/10/reflektierende-westen-werden-wieder-verteilt/
https://www.verkehrswacht-muenster.de/index.php?id=2283

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gerchla63 27.10.2018, 20:30
7.

Ich wundere mich regelmäßig, wie viele Radler (egal ob Alltagsradler oder Sportradler) in Tarnfarben unterwegs sind. Was nützt mir bei einer schwarzen Jacke (oder einem schwarzen Trikot) irgend ein kleines Reflektorchen, wenn ich bei diesigem Herbst- oder Winterwetter übersehen und über den Haufen gefahren werde?? Von der vielfach fehlenden Beleuchtung ganz zu schweigen. :-(

Beitrag melden Antworten / Zitieren
was_nun_machen? 27.10.2018, 20:34
8.

und wie immer hat jeder das einzig wahre Rezept für sich...

Solange CO2-freie Kilometer auf dem Drahtessel gedreht werden ist doch alles gut.... egal ob L*** oder A*** C-Ware oder sündhaft teure Markenware.
Ich habe so Einiges an Kleidung ausprobiert, bin bei einem Mix aus billig und teuer hängen geblieben. Was Gold (bzw Geld) Wert ist: vernünftige Hose und wInddichte Jacke sowie Handschuhe

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frittenbude 27.10.2018, 21:24
9. Merino

Das Merinowolle die Quadratur des Kreises hinbekommen soll und "kühlt, wenn es warm ist", halte ich für einen Mythos. Wie soll das funktionieren?
Und zweitens: Wenn ich schwitze, ist das nicht unbedingt ein Beinbruch, sofern man 1x täglich duscht.... Und die durchgeschwitzten Baumwoll- und Kunstfaserklamotten lassen sich wenigstens unkritisch u d schnell in der Waschmaschine reinigen - während das bei den Merino-Shirts wahrscheinlich eine Wissenschaft ist und schnell aufs Material geht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4