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Furchtsam im Verkehr: Ich hab Angst, ich geb Gas
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Rund eine Million Menschen in Deutschland verbinden Autofahren nicht mit Freiheit, sondern Furcht. Doch statt den Wagen stehen zu lassen, soll man seiner Angst begegnen, sagen Experten. Selbstversuch einer ängstlichen Autofahrerin.

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gorlois7 25.12.2015, 13:14
50. Augen zu und drauf!

Also ich weiss hinter mir genauso gut Bescheid wie vor mir! Und das halte ich auch für nötig!
Angstzustände und Panikattacken an einem Wochenende kurieren zu wollen scheint mir eher Bahnhofsbuchhandlungsbuchniveau zu sein : 5 Schritte zum angstfreien Autofahren!

Gute Güte, Sachen gibt`s !

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steffen.ganzmann 25.12.2015, 13:23
51.

Zitat von chroniom
Wennmanmeint der umgebende Verkehr sei im Auto schon ein Zumutung, dem empfehle ich einfach mal einen Tag Motorrad zu fahren. Da wird einem erst richtig bewusst wie wenig manche Autofahrer doch auf ihre Umgebung achten (zB. Manche Autofahrer scheinen Motorroller auf der Autobahn oder Landstraße überhaupt nicht wahrzunehmen und ziehen direkt seitlich auf einen zu so dass nur noch die Vollbremsung bleibt
Das glaube ich Ihnen. Ich fahre nicht umsonst grundsätzlich mit Licht, mein Wagen ist nur 110 cm hoch (A-Säule), der wird ansonsten verständlicherweise sehr leicht übersehen.

Aber bei 2 Scheinwerfern kann der Vorausfahrende oder der an der Kreuzung Stehende erahnen, wie schnell das Auto ist - ein Kraftrad hat in der Regel nur einen, da wird das Abschätzen schon schwieriger, wenn auch nicht unmöglich (Abstand Scheinwerfer - Fahrbahn).

Aber unbenommen: Motorradfahrer werden gerne übersehen oder deren Geschwindigkeit unterschätzt, warum auch immer ...

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_McCell 25.12.2015, 13:27
52.

Zitat von steffen.ganzmann
Mit Verlaub, aber ich lernte, den Fahrstreifenwechsel RECHTZEITIG anzuzeigen.
ja, dieser Punkt ist richtig. Mann sollte jedoch bei einem Fahrstreifenwechsel auf der Autobahn vor dem Blinken sicher sein, daß auch ausreichend Platz da ist. Mir rutscht das Herz in die Hose, wenn jemand kurz vor mir blinkt und klar ist, daß ich nicht mal mehr mit einer Vollbremsung einen Unfall verhindern könnte.

Auf der Autobhan also nur blinken, wenn man das beabsichtigte Fahrmanöver auch gefahrlos durchführen kann.

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steffen.ganzmann 25.12.2015, 13:30
53.

Zitat von PolitBarometer
Sehe ich ähnlich und aus diesem Grund werden diese Spiegel bei modernen Fahrzeugen auch immer größer dimensioniert und [...]
Nicht, dass Sie denken, ich würde nicht nach hinten sehen: Meinen Wagen gab es nur in GB ohne Rückspiegel, für die Schweiz musste er nachgerüstet werden.

Aber bei einem offenen Auto ist sich umzudrehen immer noch die beste Sicht nach hinten und zur Seite ...

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Etienne LM 25.12.2015, 13:30
54. Guter Artikel

Zitat von Ossifriese
Doch, kann und muss man sogar. Den Rat, den Rückspiegel für nicht so wichtig zu nehmen, halte ich geradezu für lebensgefährlich - vor allem auf der Autobahn.
Es geht um den Innenspiegel (!). Der verrät mir auf der Autobahn welche Automarke mich gerade am liebsten von der Spur schieben würde. Ansonsten ist der nur zum Einparken zu gebrauchen.

Den Muss man ja selbst als nicht Autophobiker weitgehend ignorieren um nicht ständig von üblichen Sicherheitsabständen (bzw. deren Abwesenheit) Irre gemacht zu werden.

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helmutjordan 25.12.2015, 13:34
55. Fahrangst

Gibt es eigentlich Untersuchungen, in wie vielen Fällen verängstigte Autofahrer durch unvorhersehbare und unnötigte Bremsmanöver Auffahrunfälle (auch mittelbare) verursachen oder durch Panik- oder unachtsames Verhalten (Tunnelblick; fehlende Kontrolle des rückwärtig anrollenden Verkehrs) andere Verkehrsteilnehmer gefährden und ihrerseits zu gefährlichen Manövern zwingen oder durch schleichendes Fahren, häufig besonders bei Dunkelheit an Unfällen beteiligt sind oder auch (nur) mit zum Entstehen beitragen?
Angst gehört nicht auf die Straße; Ausbildung zur Rücksicht und Vorsicht ja.
Ich denke, Fahrprüfungen sollten erst nach längerer Fahrübungspraxis und genügender theoretischer und psychischer Vorbereitung abgelegt werden und dies nicht nur auf Probe, sondern durch mit regelmäßige Wiederholungen der Überpüfung der Fahrfähigkeit nachgewiesen werden. Dies im Übrigen mit zunehmenden Alter in immer kürzeren Abständen.
Und für mich gehört neben der Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen, auch die verstärkte Durchsetzung des Rechtsfahrgebotes und die aktive Bekämpfung der massiv um sich greifenden Unsitte, bei Rot noch Gas zu geben, um die Kreuzung zu queren zu den wichtigsten Aufgaben der Verkehrsüberwachung. Zur Erinnerung: Gelb verlangt: Anhalten.
Assistenzsysteme und Regenreifen sind sicher tolle Erfindungen, machen aber auch unvorsichtig und manche Fahrer sogar gefährlich.
Und deshalb habe ich Furcht vor solchen Verkehrspsychologen wie Fr. Bärike, die derartige Tipps an ihre "Klienten" weitergeben, die ja eigentlich tatsächlich Patienten sind.
Übrigens: ich bin Vielfahrer, mittlerweile 67 und einäugig und fahre seit mehr als 30 Jahren unfallfrei, aber ich halte dieses laissez-faire Verhalten des Gesetzgebers für unverantwortlich, mich in all den Jahren nicht einmal zur Kontrolle gerufen zu haben! Ich lasse deshalb meine Fahrfähigkeiten selbst überprüfen, weil ich mir ihrer gewiß sein möchte.Aber ich befürchte, damit einer von zu Wenigen zu sein.

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helmutjordan 25.12.2015, 13:51
56. Fahrangst

Gibt es eigentlich Untersuchungen, in wie vielen Fällen verängstigte Autofahrer durch unvorhersehbare und unnötigte Bremsmanöver Auffahrunfälle (auch mittelbare) verursachen oder durch Panik- oder unachtsames Verhalten (Tunnelblick; fehlende Kontrolle des rückwärtig anrollenden Verkehrs) andere Verkehrsteilnehmer gefährden und ihrerseits zu gefährlichen Manövern zwingen oder durch schleichendes Fahren, häufig besonders bei Dunkelheit an Unfällen beteiligt sind oder auch (nur) mit zum Entstehen beitragen?
Angst gehört nicht auf die Straße; Ausbildung zur Rücksicht und Vorsicht ja.
Ich denke, Fahrprüfungen sollten erst nach längerer Fahrübungspraxis und genügender theoretischer und psychischer Vorbereitung abgelegt werden und dies nicht nur auf Probe, sondern durch mit regelmäßige Wiederholungen der Überpüfung der Fahrfähigkeit nachgewiesen werden. Dies im Übrigen mit zunehmenden Alter in immer kürzeren Abständen.
Und für mich gehört neben der Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen, auch die verstärkte Durchsetzung des Rechtsfahrgebotes und die aktive Bekämpfung der massiv um sich greifenden Unsitte, bei Rot noch Gas zu geben, um die Kreuzung zu queren zu den wichtigsten Aufgaben der Verkehrsüberwachung. Zur Erinnerung: Gelb verlangt: Anhalten.
Assistenzsysteme und Regenreifen sind sicher tolle Erfindungen, machen aber auch unvorsichtig und manche Fahrer sogar gefährlich.
Und deshalb habe ich Furcht vor solchen Verkehrspsychologen wie Fr. Bärike, die derartige Tipps an ihre "Klienten" weitergeben, die ja eigentlich tatsächlich Patienten sind.
Übrigens: ich bin Vielfahrer, mittlerweile 67 und einäugig und fahre seit mehr als 30 Jahren unfallfrei, aber ich halte dieses laissez-faire Verhalten des Gesetzgebers für unverantwortlich, mich in all den Jahren nicht einmal zur Kontrolle gerufen zu haben! Ich lasse deshalb meine Fahrfähigkeiten selbst überprüfen, weil ich mir ihrer gewiß sein möchte.Aber ich befürchte, damit einer von zu Wenigen zu sein.

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steffen.ganzmann 25.12.2015, 13:55
57. Ich kenne diesen Irschenberg nicht!

Zitat von Flying Rain
Ich möchte ja jetzt nicht gemein sein aber Angst vorm Irschenberg?_? ....ich weis ja nicht welche Panik sie bei Schnee in der Münchner Innenstadt dann haben muss.... Leider muss ich sagen das jemand der so eine Angst vor dem fahren hatt und entsprechend extrem Unsicher ist bitte nicht fahren sollte da er eine Gefahr für alle anderen darstellt. Raser sind auch gefährlich aber sie wissen idr was sie tuen bzw tuen es bewusst. Leute mit einer extremem Fahrphobie sind dagegen unberechenbar...leider...
Aber wieso hat man Angst beim Bergauffahren? Beim Bergabfahren ok - beim Gefälle hinter dem Tunnel Olten auf der Strecke Basel - Bern habe ich bei Nässe und Glätte auch ein komisches Gefühl in der Magengegend ...

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an-i 25.12.2015, 14:00
58.

"Doch statt den Wagen stehen zu lassen, soll man seiner Angst begegnen, sagen Experten."

...immer wieder diese "Experten" die auch den letzten Menschen hinter das Steuer zwingen wollen.
Wobei jeder "Experte" es weiss dass Angst was gesundes ist, sie schützt uns vor Blödsinn!!! (aber nicht in der Presse)

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emeticart 25.12.2015, 14:01
59. Hmm, ...

... als Vielfahrer und ehem. Berufskraftfahrer, muss ich leider sagen, dass es Leuten mit einer Angststörung von Rechts wegen untersagt gehört, ein Fahrzeug im Straßenverkehr zu führen. Eine Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs, liegt unter diesen Umständen, definitiv NICHT vor. MfG

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