Forum: Auto
Furchtsam im Verkehr: Ich hab Angst, ich geb Gas
SPIEGEL ONLINE

Rund eine Million Menschen in Deutschland verbinden Autofahren nicht mit Freiheit, sondern Furcht. Doch statt den Wagen stehen zu lassen, soll man seiner Angst begegnen, sagen Experten. Selbstversuch einer ängstlichen Autofahrerin.

Seite 8 von 18
ManuelBerlin 25.12.2015, 14:58
70. Wie oft sind ....

Zitat von schmidt herbert
für LKW gelte eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h
sie schon zu schnell gefahren ? Wenn sie sagen "Niemals !" lügen sie. Dazu kommt das selbst die Polizei und die BAG (Bundesamt für Güterkraftverkehr, diese VW Busse mit Gelb- und Blaulicht auf dem Dach) mir bei allen Kontrollen die ich bis jetzt hatte noch nicht einen Strafzettel ausgestellt hat auch wenn ich mal 89 Km/h über längere Zeit fuhr. Mein Durchschnittsreisetempo ist übrigens meistens bei 86 Km/h eingestellt da meine Termine meistens so liegen das ich mich nicht verhetzen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bernd.Brincken 25.12.2015, 15:17
71. Schutzkleidung

Zitat von irgendeinleser
... als Motorradfahrer ... Es hilft anscheinend meist auch, das ich in der Regel Schutzkleidung in leuchtendem Neongelb trage.
Ganz schlecht. Diese Neongelben Jacken werden vom Unterbewußtsein automatisch ausgeblendet, ganz unnatürliches Signal.

Klamotten-Farbe ist egal, Licht einschalten - und immer in Bewegung zum restlichen Verkehr bleiben, das hilft, nicht übersehen zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frowin 25.12.2015, 15:24
72.

Dieser Artikel steht sinnbildlich für Alles was ich auf der Straße täglich erlebe. Bitte lassen sie das Auto stehen wenn sie unsicher sind, sie gefährden sekündlich die Menschen um sie herum! Als erstes Mal der Abschnitt über das nach Hinten schauen, also wenn eine Fahrlehrerin allen ernstes behauptet das wäre nicht so wichtig gehört ihr auf der Stelle die Zulassung entzogen. Ich weis immer und zu jeder Sekunde wo sich um mich herum Autos befinden um in brenzligen Situation schnell zu reagieren. Als vielfahrer kommt man regelmäßig in solche Situationen wo es unerlässlich ist zu wissen wo sind Autos hinter einem befinden / auf den anderen Spuren befinden. Dann das mit der Autobahnauffahrt, viele könnten da nicht gemütlich beschleunigen. Da wird mir übel wenn ich das lese, diese Selbstmordattentäter habe ich jeden Tag x fach vor mir, fahren mit 60-80 auf die freigegebene Autobahn. Links die LKWs deutlich schneller und dann wundert man sich dass Panik ausbricht. Wie wäre es einfach mal mit Gas geben auf 120 dann kann man da ganz gemütlich einscheren, einfacher geht es nicht. Jeden Tag erlebe ich das, jeden Tag sieht man wie diese zutiefst verunsicherten Menschen hektisch und nervlich am Ende alle anderen gefährden. Nicht die Vielfahrer mit 180 auf der linken Spur sind das Problem, 99% beherrschen ihr Fahrzeug und schätzen den Verkehr richtig ein, diese Leute stellen kein Risiko dar wenn alle anderen sich an die Regeln halten, darunter liegt das Rechtsfahrgebot und nachschauen bevor man mit 110 nach links rüberzieht. Nein das Problem sind die im Artikel genannten Verunsicherten, nervlich am Ende ausscheren in den denkbar unnötigsten Situationen, auf den Autobahnauffahrten unverhältnismäßig langsam andere ausbremsen und ein gefahrloses Einscheren unmöglich machen, schleichen auf der Rechten Spur um dann die Straße zu blockieren weil sogar LKWs überholen müssen, mit 110 bei freier autobahn links rüberziehen obwohl klar erkennbar schnellere Fahrer unterwegs sind. Jede Geschwindigkeitsbegrenzung ist überflüssig wenn es endlich ein Mindestfahrgebot in Deutschland geben würde und die Polizei die vorhandenen Gesetze endlich umsetzt, denn unsere Gesetze sind völlig ausreichend. Problem ist ein Auto ist eine Waffe, man kann in einer Sekunde unzählige Menschen töten. Wer gesundheitlich nicht in der Lage ist darf nicht fahren. Angst hat sicherlich einen ähnlichen Einfluss wie Alkohol oder andere Drogen, der Körper reagiert falsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
MatthiasMuttersbach 25.12.2015, 15:27
73. Guter Beitrag!

Zitat von ManuelBerlin
Dann gibt es sehr viele davon ! Ich bin von Beruf Fernfahrer. [...] Wenn wir es schaffen das wir ALLE uns wieder mehr miteinander "verstehen" dann haben solche Menschen die psychische Probleme mit dem Pkw fahren haben auch wieder eine reale Chance von Ihrem Leid geheilt zu werden.
Besonders auch der Schlusssatz.

Ich selbst würde mich auch eher als Vielfahrer bezeichnen. Auf Autobahnen habe ich mit LKW-Fahrern weniger Probleme als mit PKW-Fahrern. Es gibt natürlich Ausnahmen und für LKW-Fahrer auch unvorhersehbare Situationen, in denen dieser plötzlich rausziehen muss und dann das "Monster" vor einem "steht". Alles schon erlebt, auch mit Bussen.
Jedoch, wenn man den Verkehr (die Fahrzeuge!) sorgfältig beobachtet (besonders vor - aber auch hinter einem), erkennt man zu 99,99% schon vorher was Sache ist und kann entsprechend reagieren. So ist jedenfalls meine Erfahrung.

Angst im Straßenverkehr ist ein schlechter Ratgeber. Deswegen muss die Dame auf die Straße, wenn sie weiter Auto fahren möchte. Ich glaube, dass einige Foristen den Artikel in den falschen Hals bekommen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
laubblaeser 25.12.2015, 15:33
74. So etwas sollten mehr Menschen tun!

Sehr oft sehe ich verunsicherte oder ängstliche Fahrer(innen)! Vor allem auf der Autobahn! Und Angst ist ein wirklich schlechter Begleiter im Straßenverkehr! Wahrscheinlich ist die oben beschriebene Maßnahme eine gute Möglichkeit, solch verängstigte Leute wieder an ein sicheres Fahren zu gewöhnen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smartlinks 25.12.2015, 16:58
75. Quintessenz

Wie man auch zu den Ratschlägen der Fahrschule und Umgang der Verfasserin mit einem ihrer Angst stehen mag, positiv erscheint mir auf jeden Fall sich erstmal zu seiner Angst und Unsicherheit zu bekennen. Ich könnte mir vorstellen, dass man in dieser Lage auch leicht dazu neigen könnte die anderen Verkehrsteilnehmer zu verdammen und zu "Rasern" zu degradieren. Zu oft muss man lesen, in was für einer gruseligen Republik von "Rasern" man angeblich unterwegs ist. Dass es ein legitimes Interesse daran gibt auch einmal ankommen zu wollen, wird gleich mit Verkehr-Rowdytum gleichgesetzt. Diese Wahrnehmung empfinde ich als bedenklich. Von Verkehrserziehern wird man heutzutage wesentlich häufiger drangsaliert...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ludwig49 25.12.2015, 18:30
76. Bei vierzig Jahren Autofahrt...

...gab es nur einen Unfall, verursacht nicht von mir, sondern von einem 18-Jährigen, der eine Kurve zu
schnell nahm. Er traf auf mein abgebremstes, stehendes Auto. Seither achte ich ständig auf andere und sehe
Verkehrsteilnehmer, die ihr Handy bedienen, sich mit Kindern auf dem Rücksitz unterhalten oder die Vorfahrtsregeln noch nie beherrscht haben. Ich bin inzwischen, früher habe ich das abgelehnt, für Geschwindigkeitsbeschränkungen und wesentlich härtere Strafen, wenn Fahrer nicht die Finger vom Handy lassen können. Wenn schon Tempo-Messung, dann wären auch Fotos der Telefonierer aus dem VW-Bus möglich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aschu0959 25.12.2015, 19:00
77. Mein alter Fahrlehrer

sagte als erstes, bevor wir uns in den 5 Tonner setzten:
"Wenn du Angst hast lass es".
Wenn ich heute sehen muss wer da alles einen Führer-schein bekommt, frage ich mich oft warum das nicht jeder Fahrlehrer tut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schlipsmuffel 25.12.2015, 19:01
78. Die Kommentare

hier sind zum guten Teil ein hervorragendes Beispiel dafür, daß Lesen noch nicht Verstehen bedeutet! Die meisten versuchen, sich ihr eigenes gefestigtes Weltbild in den Artikel "hineinzulesen"! Es wird nirgends behauptet, den Rückspiegel überhaupt nicht mehr zu benutzen, sondern es sollen Ängste abgebaut werden.
Und das dümmliche LKW-Fahrer-bashing darf natürlich auch nicht fehlen! Die dummen Trucker sind eh immer und überall an allem schuld, wie billig.
Und bei allen Kommentatoren sind nie eigene Fehler vorhanden, sondern es sind - typisch - immer die Anderen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Etienne LM 25.12.2015, 19:03
79. Sinnbild

Zitat von frowin
Dieser Artikel steht sinnbildlich für Alles was ich auf der Straße täglich erlebe. Bitte lassen sie das Auto stehen wenn sie unsicher sind, sie gefährden sekündlich die Menschen um sie herum! Als erstes Mal der Abschnitt über das nach Hinten schauen, also wenn eine Fahrlehrerin allen ernstes behauptet das wäre nicht so wichtig gehört ihr auf der Stelle die Zulassung entzogen.
Ihr Beitrag steht Sinnbildlich für alles was ich täglich auf der Straße erlebe. Wenn einem 120 km/h auf der Autobahn ausreichen ist man der Depp vom Dienst. Rechts die LKW, die fleissig ihr Ding abziehen um falls es sie Juckt mal eben die mittlere Spur belegen. Links die achso tollen Vielfahrer, die der Meinung sind, dass PKW langsamer als 180 km/h am besten gar nicht auf die Autobahn gehören. Da braucht es nicht viel, sich irre machen zu lassen, es ist ja nun mal nicht jeder Autofahrer der lockere Supertyp.

Beim nach hinten schauen haben sie den Artikel nicht gelesen. Da steht nicht, dass man beim Spur wechseln nicht in den Spiegel schauen soll, da steht dass die Leute nicht die ganze Zeit in den Innenspiegel schauen, sondern sich auf den Verkehr vor ihnen Konzentrieren sollen.

Klar, dass kann mal einen armen Vielfahrer zum Bremsen zwingen, ein Recht auf Schnell fahren haben sie aber nun einmal nicht. Eine Pflicht zur Vorsicht und Gegenseitigen Rücksichtnahme aber. Rücksicht des Stärkeren für den Schwächeren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 18