Forum: Auto
Fußgänger im Straßenverkehr: "Tempo 50 verträgt sich nicht mit Stadtleben"
DPA

Stau, Abgasprobleme, drohende Fahrverbote für Autos - als Alternative setzen viele Städte auf mehr Fahrradverkehr. Doch was ist mit den Fußgängern? Fragen an einen Lobbyisten.

Seite 1 von 14
hansfrans79 23.04.2018, 04:45
1. Viel Glück

Vernünftige Argumentation, so eine entspannte Zukunft wünsche ich mir auch.
Wird in Deutschland natürlich schwierig, da uns die Karren so lieb sind wie dem US-Ami seine Knarren.

Beitrag melden
Patrik74 23.04.2018, 05:35
2. Neue Städte braucht das Land

Nach den städtebaulichen Verirrungen der Nachkriegszeit, die die Städte auf Automobilisierung getrimmt hat, muss ein Umbau erfolgen, der die Städte wieder im wahrsten Sinne des Wortes fußläufig macht. Das ist aber eine Generationenaufgabe.

Goethe sagte schon sinngemäß: Fehler darf man machen, aber nicht bauen - leider ist aber genau das geschehen, mit weit reichenden Folgen.

Einstweilen empfehlen sich die Alternativen Fahrrad und ÖPNV, gerne auch in Kombination. Das hat jeder selbst in der Hand.

Beitrag melden
frank_n_furter 23.04.2018, 05:51
3. Fußgänger sind bei uns weitgehend rechtlos

Gehwege werden zugeparkt und/oder von Radlern mißbraucht, an rechts-vor-links-Einmündungen ist höchste Vorsicht geboten, da vielen Autofahrern der Vorrang der Fußgänger nicht bekannt ist und Tempo 30 bzw 50 nicht eingehalten wird, kaum ein Autofahrer hält Mal an für Fußgänger, sie blinken nicht und/oder telefonieren. An Ampeln warten Trauben von Menschen, um einzelne Pkw, besetzt mit i.d.R. 1 Person, passieren zu lassen.
So sieht die Realität aus. Wenn man Mal irgendwo anruft oder mailt, um ständig zugeparkte Gehwege oder Zebrastreifen zu melden, wird man abgewimmelt.
Fußgänger sind weitgehend ihrer Rechte beraubt und ständigen Gefahren ausgesetzt. Ihre Gefährdung können sie nur reduzieren durch ständigen Verzicht ihrer Rechte, weil das Fehlverhalten der Radler und Kraftfahrer berücksichtigt und "erahnt" werden muss, um das eigene Leben zu schützen. So ist die Realität.

Beitrag melden
flori74 23.04.2018, 06:01
4. leider auch mit eingeschränkter Sicht

Zitat:"Alles, was rollt, hat ein zusammenhängendes Netz, nur die Fußgänger nicht"
diese Aussage trifft für Fahrräder nicht zu. in viele Städten wir der Fahrradverkehr wahlweise den Fußgängern oder der motorisierten Verkehr zugeschlagen. wenn überhaupt eine "Verkehrstrennung" erfolgt, dann mit 'nem weissen Strich. und der wird auch nur dort gezogen wo sowieso genügend Platz ist. Auf Fußwegen malt man dann einfach das Schild zur gemeinsamen Nutzung, auf Straßen hört die Markierung einfach auf... Wenn's wird, ist jeder Verkehrsteilnehmer wieder auf sich selbst gestellt.
den Wunsch nach sinnvoll getrennten Verkehrswegen für Auto, Fahrrad und Fußgänger habe ich in Deutschland jedenfalls noch nicht umgesetzt gesehen.

Beitrag melden
anonym187 23.04.2018, 06:19
5. wird nicht kommen!

Wenn Autofahrer noch langsamer unterwegs sind, dann werden sich Kilometer lange Staus bilden, in manchen Städten ist das schon Gang und Gebe!

Beitrag melden
112211 23.04.2018, 06:37
6. Frankreichj??

Frankreich ist mit Abstand das schlechteste Beispiel in der Aufzählung von Begegnungszonen. Mag sein, dass es dort viele gibt, was es aber noch viel mehr als in vielen anderen Ländern Europas gibt, sind die Kfz-FahrerInnen, die sich einen Dreck um langsamere Verkehrsteilnehmer scheren. Ein einfacher Test beweist es: mal ne Runde zu Fuß oder auf dem Fahrrad durch frz. Städte, Dörfer ... Meine vielen Erlebnisse waren allesamt haarsträubend. Das Schneiden des Weges durch nach rechts abbiegende Kfz ist nicht die Ausnahme, es ist die Regel. Um nur mal ein drastisches Beispiel zu nennen.

Beitrag melden
unbekannt5555 23.04.2018, 06:38
7. Nein Nein Nein

Ich wohne in Berlin und habe einen wöchentlichen Durchschnitt von 13.000 Schritten oder mehr. Aber nein, der Typ hat Unrecht. Tempo 50 verträgt sich super mit der Stadt, eher ist es schlimmer durch die ganzen sinnlosen 30kmh Straßen geworden. Es ist keine Lebensqualität, wenn man für jede Strecke immer länger braucht. Es ist keine Lebensqualität, wenn Autos in einem schlechten Gewschwindigkeitsbereich übermäßig Schadstoffe ausstoßen. Gut sind die beruhigten Zonen. Hier sind 2 Grundschulen und da fahren zu viele zu schnell.

Beitrag melden
erzengel1987 23.04.2018, 06:50
8. es klingt schön

also die begegnungszonen würde ich begrüßen. ob man wirklich die stadt zur 30er zone erklären soll ist schon hart. ganz klar die sicherheit wird erhöht. dann fahren aber immernoch e bikes mit teils 50 herum. es dürfte vor allem am anfang zu sehr riskanten überholmanövern führen...

und ich persönlich hätte eher manch eine landstraße mit viel wildwechsel konstant auf 70 gesetzt. und 130 als absolute richtgeschwindigkeit.

aber viel wichtiger wäre mir persönlich ein europaweit geltendes verkehrsrecht und europaweit geltendes bußgeldsystem.

Beitrag melden
berbderberber 23.04.2018, 06:50
9. Süss !

Süss !

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!