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Fußverkehr soll gestärkt werden: Umweltbundesamt fordert radikalen Parkplatz-Rückbau
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Zwei Drittel der Parkplätze in Städten sollen weg: Mit diesem Vorschlag will das Umweltbundesamt den Fußverkehr stärken. Der ist rückläufig - auch weil Platz für gehende Menschen knapper wird.

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Amadís 16.10.2018, 13:59
480.

Zitat von gitane
Dafür muss ich jederzeit und überall damit rechnen von einem Kampfradler über den Haufen gefahren zu werden.
Und jetzt raten Sie mal, warum Sie die "Kampfradler" fürchten müssen.

Eben.
Weil auch in Ihrer fahrradfreundlichen Heimatstadt der Autoverkehr überdurchschnittlich viel Fläche einnimmt, Radfahrer Umwege in Kauf nehmen müssen, udn sich Grünphasen nach dem Autoverkehr richten, und Radfahrer somit dazu verleitet werden, regelwidrig zu fahren.

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bluecharge 16.10.2018, 15:42
481.

Zitat von syt
und Radfahrer in Städten eine neue Ebene schaffen.Einfach den öffentlichen lauf und Radfahr Bereich anheben,mit einer Ständerbauweise. Lasst die Fahrzeuge unten fahren, Parken. So könnte ...
Genau, und dann einfach Leitern direkt runter zu den Ladeneingängen bauen. Was machen wir mit den Rollstuhlfahrern? Ach egal..
Bei so unglaublich geringer Intelligenz wie bei Ihnen frage ich mich, ob Sie schon in der Verwaltung sitzen, die ähnlich sinnfreie Dinge plant.

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ralf_maennchen 16.10.2018, 20:01
482.

Zitat von benmartin70
Es ist ziemlich dekadent dass Pendler denken Sie müssen um jeden Preis jede beliebige Strecke, steuersubventioniert von den günstigen, selbst gewählten Wohnorten in die Stadt mit dem KFZ tätigen (alleine im >1,5 to Fahrzeug).
Oft eine Notwendigkeit bei Arbeitsplatzwechsel. Bei städig steigenden Mieten und Mangel an mittelpreisigem Wohnraum ist es oft nicht möglich beim Arbeitsplatzwehsel umzuziehen . Auch wenn z.B. der Rest der Familie einen Arbeitsplatz am alten Wohnort hat/behält , ist ein Pendeln erforderlich.

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ralf_maennchen 16.10.2018, 20:24
483.

Zitat von misterknowitall2
sind ihre Argumente aber nicht, oder? Park und Ride Parkplätze sind jetzt so selten nicht, oder? Das Konzept gehört ausgebaut. Und natürlich bekommt man in der Bahn/Bus in Deutschland einen Familieneinkauf mit, Zustände wie in Japan, wo man sich in die Bahn quetscht, gibt es hier noch nicht. Es wird sicher auch mal eng, aber seine Brocken bekommt man in der Regel locker mit. Und Samstags ist es natürlich sinnvoller sich in die Reihe Autos einzureihen, die zu tausenden auf den Zentralparkplatz mit 200 Plätzen wollen. Haben sie denn ein Konzept? Oder sagen sie den Menschen nur was alles nicht geht, weil es ihnen nicht gefällt?
Japan hat ganz andere Verhältnisse. Habe in insges. > 18 Monaten nur 2 mal in der rush die beschriebenen Situation in der Regionalbahn gehabt. Ansonsten bieten die privat railways auch Wochen/Monatstickets mit Sitzplatzgarantie für Pendler an ( hatte es selbst für einen Limited Express von Kinetsu genutzt). Einkaufen kann man besser verteilen : 1 Department stores haben jeden Tag von 10.00-22.00 Uhr geöffnet , 2.nach spätestens 200 m findet man einen Combine (Famila , 7eleven , Slus , Lawson ect. ) der 365/7/24 geöffnet hat und alle wichtigen Sachen anbietet , 3. nach spätestens 100 m findet man mindestens einen Verkaufsautomaten für Getränke der max. 10% teurer als der combine und max. 20% teurer als der department store ist , 4. fast alle Geschäfte bieten eine Lieferung via Kureneko Yamamoto an ( innerhalb der Präfektur 500...1500 Yen ) mit der Möglichkeit via tanq-bin die Lieferzeit auf 3 Stundenintervalle zu beschränken ( z.B. 19.00-22.00 Uhr ) , auch gut zu nutzen um Gepäck zu versenden , 5. die Hotels haben nicht wie in Dtl. die Minibar als Einnahmequelle mit Preisen bis 5,00 bis 8.00 Euro für 0,5 l Mineralwasser entdeckt , in allen 3 / 4 Sternehotels habe ich bisher Verkaufautomaten mit Preisen von 120..170 Yen für 0,5 l Getränk ( Tee/Mieralwasser/Cafe/Softdrink) gehabt + Teekocher incl. free Tee in jedem Zimmer , falls das gewünschte nicht da war bin ich die max. 200 m zum combine gegangen - in Dt. Hotels nehme ich dann meine Getränke ect. im Kofferraum vom Auto mit , 6. ist das Essen außerhalb im Vergleich zum Einkauf und Selbstkochen relativ billig ( bei Coco Ichiban 500...1000 Yen für gutes Curry+Geflügelschnitzel+Getränk ,, oder in Koeran Grill-Restaurants oft 90 Min flat rate für Fleisch 1500..2500 Y + 500 Y für all yuo can drink ) , so daß man eher außerhalb ißt, anstatt selbst zu kochen , 7. die Bahnen extrem pünktlich sind > 30 Sek. Verspätung im Fernverkehr nur bei Quake oder Typhoon.

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ralf_maennchen 16.10.2018, 20:41
484.

Zitat von crazy_swayze
Das Auto steht in der Regel 22 von 24 Stunden auf dem Parkplatz. Der Individualverkehr hat nicht ausgedient, denn er ist immer noch deutlich schneller als der ÖPNV. Aber das Auto als persönliches Besitztum ist zu hinterfragen. Breit genutztes Carsharing würde die simultane Anzahl an benötigtem Parkraum drastisch senken, man könnte mit weniger Mitteleinsatz mehr Personen schnell von A nach B bringen. Und darum geht es. Carsharing (Mopedsharing) muss billiger werden. Die Firmen brauchen mehr Kundenumschlag und der Staat muss hier fördernd eingreifen, z.B. indem man sie von generellen Innenstadtverboten ausschließt (wie die Anlieger), oder indem man z.B. die MwSt bei solchen Mobilitätsangeboten und beim ÖPNV senkt. Die meisten Carsharer nutzen E-Autos, also auch besser für die Luft und die Umwelt. Gleichzeitig muss der Carsharer sein Angebot ausbauen (z.B. nicht nur reine Innenstadtfahrten anbieten).
Löst aber nicht das Problem von Wochenendpendlern - Freitag /Sonntag , sowie eine massive NAchfrage an Sa/So -- Wochendfahrten zu Verwandten/Erholungsgebieten/Besuch von Freunden ect. Am Fr...So käme es zu einer nicht zu bewältigenden Nachfrage.

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ralf_maennchen 16.10.2018, 21:16
485.

Zitat von wombie
Das ist nur die erste Woche so. :) Die gleiche Anzahl von Ampeln haben Sie mit dem Auto auch. Wenn Sie mit Ruhe treten, erreichen Sie locker ihre recht "flotten" 15 km/h und kommen unverschwitzt an. Mit der Zeit und Regelmäßigkeit werden Sie feststellen, dass ihr Schnitt locker auf 20 km/h geht. Zudem sparen Sie noch Zeit durch Wegfall der Parkplatzsuche und den kurzen Weg vom abgestellten Fahrrad zur Arbeitsstelle. Bei mir sind es 9 km in die Stadt und die Strecken mit dem Auto zum Zielort dauern insgesamt mindestens so lange wie mit dem Fahrrad, bei mehreren Zielen in der Stadt ist das Fahrrad dann schneller. Auf derart kurzen Strecken ist das Fahrrad dem Auto haushoch überlegen.
Und sie wollen dann als Kunde / Patient dem vollständig durchgeschwitzten Verkäufer/Berater/Arzt/Krankenschwester gegenübersitzen??? Eklig!!!!

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ralf_maennchen 16.10.2018, 21:54
486.

Zitat von newdealsozialstaat
Genauso kann man dann sagen, ihr Kommenstar sei ideologisch gefärbt und überdies von ihrem Eigeninteresse geprägt und schon daher tendenziös. Der Hinweis auf andere Industriezweige und von diesen angerichteten Schäden hat in dieser Diskussion erst einmal nichts verloren. Auch diese müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Externalisierung von Kosten ist überall ein Problem, nicht nur in der Autoindustrie. Das Autofahren ist aber ein gigantisches Problem an und für sich. Menschen an Hauptverkehrsstraßen entwickeln öfter Lungenkrebs, Feinstaub tötet Zehntausende Menschen in Deutschland jedes Jahr, der Lärm macht Menschen krank. Wir haben es da auch mit Schäden zu tun, die nie wieder gutgemacht werden können und die in Geld nicht aufzuwiegen sind. Noch dazu kommen die massiven Schäden, die in der Vorproduktion auch im Ausland angerichtet werden, in der Rohstoffextraktion etwa. Die Schäden in Deutschland und anderswo sind immens, und das alles wegen eines Produktes, das es in dieser Form überhaupt nicht geben sollte. Die Autodichte pro Quadratkilometer in Deutschland übersteigt die Bevölkerungsdichte der meisten Länder der Welt. Der Mensch muß essen, braucht Nahrung und Behausung, und auch dadurch entstehen Schäden, aber der Mensch muß nicht Auto fahren, schon gar nicht braucht eine Gesellschaft von 82,8 Millionen Menschen 64 Millionen Fahrzeuge. Da werden Schäden angerichtet, die durch nichts gerechtfertigt werden können.
Es gibt keine wissenschaftlich haltbaren Studien zu den angebliche Feinstau- Stickoxid und Dieseltoten.

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rockwater 18.10.2018, 08:37
487. "Shared Space" Konzepte ohne Ampeln, Schilder, Bürgersteige...

funktionieren in Modellstädten allerbestens, mit viel weniger Staus, Unfällen, Abgase. Und sind langfristig sogar noch billiger, als der Schilderampelwald wie bekannt.
Ich will eine flächendeckende Einführung, zur Not per Volksabstimmung.

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