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Gebrauchtwagen VW-Golf: Vier gewinnt
Andreas Wallner

Der VW Golf wird seit 45 Jahren gebaut, bald geht die 8. Generation des Bestsellers in Fertigung. Welches war die beste Baureihe? Die meisten VW-Experten kennen einen klaren Sieger.

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pracz 06.06.2019, 07:39
10. gerade gekauft

Mein Sohn hat gerade einen Vierer 1.9 TDI gekauft. Ich war erstaunt über den guten Zustand des Wagens trotz 14 Jahre und 236 tkm.

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guema 06.06.2019, 07:48
11. Ein echter Sprung...

In der Technologie war das damals. Allein wie die Bremsen beim 4er zupackten im Vergleich zu den Vorgängern...ich hatte einen Variant mit 100PS Diesel. Ein super Auto! Danke an Piëch und sein Team für diese tolle Auto damals.

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Zucchi_Magico 06.06.2019, 08:12
12. Bin beim IIer geblieben solange es ging

Ich hatte einen Golf GTD II er, Baujahr 1988. Den hatte ich 1997 gebraucht mit 120.000 km gekauft, für 5200 DM, was für mich damals sehr viel war, in der Tat hatte ich in den 10 Jahren zuvor nie mehr als 1300 DM für ein Auto ausgegeben. Es war ein wirklich sehr sinnvolles Auto. Genug Platz für vier Personen, man konnte ihn mit fünf Litern auf 100 km normal und flott fahren, manchmal, wenn's über kleine Straßen in den Alpen ging feuchten auch vier Liter und er war mit seinen 70 PS hervorragend, ausgewogen motorisiert. Nicht zuletzt, weil das Leergewicht bei ca. 930 Kilo lag und nicht bei 1200, wie bei den Folgemodellen. Anfangs nutzten sich die Reifen vorn einseitig ab. Die Spur schien verstellt zu sein. In Wirklichkeit waren die Schrauben, welche den Stossdämpfer vorn mit dem Radnabenhalter verbanden, mit den vorgeschriebenen 80 Nm nicht ausreichend fest und die Nabe sackte nach innen, was einen negativen Sturz bei gleichzeitig auftretender Vorspur zur Folge hatte. Das Problem habe ich ao gelöst: Auto an einer Seite vorn aufgebockt, Radnabenhalterbefestigungsschrauben gelöst. Rad "nach unten" gezogen und dann besagte Schrauben wieder festgezogen. Aber mit 90 Nm. Das auf beiden Seiten. Die anschließende Kontrolle der Spur mit Holzlatte ergab, dass auch so die Spur wieder in der Toleranz lag und die Reifen wurden von da an gleichmäßig und mit normalem Verschleiß abgenutzt. Das Problem trat nie wieder auf, nachdem ich 90 Nm als Anzugsmoment angewandt hatte.
Bei 250.000 km wechselte ich die Zylinderkopfdichtung und bei der Gelegenheit auch gleich (zum ersten und einzigen Mal für mich) den Zahnriemen. Ansonsten übliche Verschleissteile wie Bremsbeläge und Scheiben, einmal Stoßdämpfer (Gasdruck statt serienmäßige Ölstossdämpfer) und tankte. Nach 380.000 km hat das Auto dann mein Bruder übernommen in der Absicht, es bis zur nächsten TÜV Kontrolle "aufzubrauchen". Er hat allerdings noch ein Paar hundert Euro reingesteckt und es dann noch mal über den TÜV gebracht und bei 450.000 km ca und nach insgesamt 11 Jahren verschrottet. Vom finanziellen Aufwand kann man nicht günstiger fahren, als mit diesem Auto.

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shinichya 06.06.2019, 08:20
13. Geht noch besser !

Falls man in dieser Qualitätsklasse nur zwei Türen braucht und ein wirklich schickes Coüpe für kleines Geld fahren möchte, sollte man den Audi TT ( erste Serie; am besten ab Bj. 2000 ) , in die engere Wahl ziehen.
Dieser Audi basiert komplett auf Golf IV Technik, hat halt nur eine andere Karosserie.
Mein Audi ist ein 1.8 Turbo Quattro mit mitlerweile 240000 Kilometer; erster Motor ;erster Turbo; erste Küpplung; erste Stoßdämpfer.
Buchsen am Fahrwerk wurden alle erneuert-Auto fährt richtig gut.
Sitze und Inneneinrichtung sind für die vielen Kilometer noch Top.
Außen Dunkelblau mit schwarzer Alcantara Lederinnenausstattung.
Alles für schlanke 4.300 Euronen.........

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dieraute 06.06.2019, 08:21
14. Zweitwagenbilanz

Golf IV, Bj 2001, TDI mit 150PS. In den ersten vier Jahren 200tkm ausschließlich mit Biodiesel gefahren (dann kam die Umweltkanzlerin und der Biodiesel starb). Nach weiteren 7 Jahren war der Tachostand 460tkm. Defekte: Eine Windschutzscheibe, wg. Einschlag eines Vogels. Sonst: Nur Verschleißteile, die Kupplung war bis 460tkm nicht getauscht und ok. Rost? Fehlanzeige.
Es folgte ein Golf VI. Für knapp ein Jahr; totale Fehlkonstruktion.
Nun Golf VII, und der könnte die Qualität des IVers erreichen.

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phiasko76 06.06.2019, 08:37
15. Optisch..

..bin ich kein großer Fan des Golf 4. Speziell die Front gefällt mir nicht wirklich. Außerdem werde ich nie verstehen, wieso in der Mittelkonsole Radio und Klimabedingung so tief platziert wurden. Ergonomisch Murcks..

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yonosoymarinero 06.06.2019, 08:42
16. Damals..

....hat VW tatsächlich noch zuverlässige Autos gebaut. Mittlerweile ist dem leider nicht mehr so. Bei meinem Golf 6 (Zweitwagen , damals neu gekauft) hat sich bei einer Laufleistung von gerademal 60.000 km das DSG Getriebe "verabschiedet. Für VW aber kein Problem, da der Einfachheit halber seitens VW mit dem Alter des Fahrzeuges argumentiert wird. Die Tatsache, dass in 2013 in China immerhin 400.000 DSG Getriebe von VW zurück gerufen wurden, lässt tief blicken. Aber mit der Kundschaft in Deutschland kann man es ja machen...die Frage ist, wie lange noch !

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Leser161 06.06.2019, 08:49
17. Auch das Design

Mir fehlt ein Hinweis auf das Design. Ich finde der IVer ist sehr zeitlos und ansprechend designt. Der Ier und der IIer sind auch gut aber der IVer ist mein Favorit.

Bzgl. der angesprochenen Unkaputtbarkeit. Ist nicht generell so. Ich habe lange Einen gefahren und ich hatte im unteren 6stelligen km Bereich 3 Probleme die Abschleppen und kostspielige Reparaturen für die ich mir erst jemanden suchen musste (Die Vertragswerkstatt macht dir Hau-ab-Preise und nicht jeder Freie traut sich grössere Operationen zu).

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ardbeg17 06.06.2019, 09:02
18. Meilenstein

Haptisch, technisch für die Zeit top. Aber genauso wichtig ist das Design: Bis auf die Partie des Kühlergrills und der Frontscheinwerfer auch heute noch modern. Und das vielleicht einzige Auto überhaupt, das in drei Karosserievarianten stimmig aussieht. Selbst im Innenraum ist das Design und die Haptik noch up to date. Was die Leute um Piech damals auf die Beine gestellt haben, sieht man vor allem im Direktvergleich mit dem damaligen Kompaktklässler der renommierten Firma mit dem Stern: die erste A-Klasse sieht dagegen in jeder Beziehung alt aus.

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Reiner_Habitus 06.06.2019, 09:02
19. 4er

Bei der Frage weleches das bessere Fahrzeug für den Alltag ist, würde ich dem 4er den Vorzug geben. ABS und Airbags sind essentiell.

Habe aus der Zeit schon einige Fahrzeuge diverser Hersteller durch. Generell sind alle auch noch jenseits der 200000km motortechnisch gut gewsen. (Mit Ausnahme eines Erdgas-Zafia A)

Meine Highlights waren:

Twingo aus 2000 - Vorteil: supergünstiger Stadtwagen selbst bei 200.000 km kein nennenswerter Ölverbrauch - Nachteil: Kleinstwagen

MB A190 aus 2001 mit 190000km gekauft - Vorteil: Fahrleitsungen und Raumkonzept Nachteil: Reparaturunfreundlich

Opel Astra G 1.2 als höher gelegter kombimit 75 PS aus 2003 mit 240.000 bekommen - läuft heute noch bei bekannten in Osteuropa.
Vorteil: 6l/100km, reparaturfreundlich Nachteil: Herstellung von Wasserpumpen sind bei dem Modell wohl ne Kunstform...

Generell gilt:

Man sollte beim Kauf von einer Haltezeit von 2-4 Jahren ausgehen.
Mehr als 1 mal bring man die wenigsten Altwagen älter 15 Jahre noch so über den TÜV, dass es sich wirtschaftlich lohnt. Daher entweder:

Option A: Alte Karre von Privat für kleines Geld mit wenig Resttüv (brauchts für die Ummeldung) bei einem bekannten Schrauber fit machen lassen.

Option B: Fahrzeug mit neuen Verschleißteilen und TÜV beim Händler des geringsten Mistrauens erwerben.

Option A war allerdings bisher immer günstiger. Den A190 habe ich z.B. 2015 für 300€ bekommen. 500€ für den TÜV gelassen und nach 2 Jahren für 300€ losgeschalgen.

Beispiel für Option B: Twingo recht teuer beim Händler gekauft. Nach 4 Jahren mit 1500€ Wertverlust verkauft. Zwischendrin aber nochmal 500€ für den lassen.

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