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Gefahr im Straßenverkehr: Frankreich verbannt E-Scooter von Gehwegen
KENZO TRIBOUILLARD/ AFP

Können E-Scooter eine Antwort auf den Verkehrskollaps in Europas Metropolen sein? Frankreich hat schon erste Erfahrungen gemacht - und zieht bereits eine rote Linie, "damit Fußgänger nicht länger gegen Häuserwände gedrückt werden".

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jjkoeln 05.05.2019, 00:40
150. Oops

Na, das findet der Sascha Lobo gar nicht gut.
Wo wir doch in Deutschland viel zu ängstlich sind.

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gwyar 05.05.2019, 03:00
151. oh, Überraschung!

Jedem, der mal so ein ganz klein wenig darüber nachdenkt, oder sogar in der Schule aufgepasst hat, sollte klar sein, dass entweder der Bremsweg bei gleichem Tempo mit einem Roller entweder deutlich länger ist, oder der Versuch unweigerlich in einem Sturz endet. Und dieser Sturz erfolgt (wider der vermeintlichen Annahme einer geringeren Höhe) härter, als ein Sturz mit einem Fahrrad (infolge einer Notbremsung). Zur Seite abspringen und stehenbleiben wird gerne angeführt - nun gut, bei 20 km/h möchte ich das gerne einmal sehen... Abspringen und Abrollen schon eher, aber damit wird vielleicht der eigene Kopf geschützt - für den Fußgänger braucht es aber die Ambulanz. Das Gefährdungspotenzial durch einen 20 km/h-Scooter ist nicht zu vergleichen mit einem gleichschnellen Fahrrad, welches sicher auf kürzerer Distanz verzögert werden kann und im (deutlich weiter gestecktem) Grenzbereich beherrschbar bleibt. Das Fahrrad darf zurecht nicht auf dem Gehweg bewegt werden, diese Nutzung nun einem E-Scooter zu gewähren ist einfach absurd.

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SusiWombat 05.05.2019, 08:53
152. Bloß keine Veränderung?

Deutschland scheint lieber im Stau ersticken zu wollen als über Alternativen auch nur nachzudenken. Jeder Artikel über Roller wird genutzt um gegen Radfahrer zu hetzen, eine Auseinandersetzung mit dem Thema "Roller" findet eigentlich gar nicht statt. Schade um die Gelegenheit, sich mit der Mobilität der Zukunft auseinander zu setzen.

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zensurgegner2016 05.05.2019, 08:56
153.

Zitat von neurobi
Wo die Radweg so schlecht sind, dass sie für Roller nicht geeigent sind, sind die Fußwege in der Regel noch schlechter. Dann nimmt man lieber die Straße. Warum Deutschland mit den 20km/h wieder einen Sonderweg gehen will, begreiefe ich nicht. Warum nicht die international üblichen 25km/h, die ja auch beim E-Bike gelten? Und dann können sie sich mit denen auch den Radweg teilen. Ich finde allerdings, dass das Fahrrad heute schon priviligiert ist. Wer darf denn gegen die Einbahnstraße fahren? Und im Fall eines Unfalls mit einem Auto müssen sie oft nicht in dem Umfang haften wie sie müssen, weil man dem Autofahrer eine Mitschuld aufs Auge drückt, selbst wenn dieser keine Chance hatte, Fahrräder bekommen teuere eigene Straßen, ohne einen Cent dafür bezahlen zu müssen.
Das ist doch schlicht Altherren und Gutsherrendenken
Das Problem unserer desaströsen Verkehrsinfrastruktur

1: Ja, Radler sind bei Unfällen rechtlich gering besser gestellt
Grund: Autofarer werden weder nennenswert verletzt noch durch Radfahrer getötet

2: Selbstredend zahlen Radfahrer Steuern
Oder glauben Sie etwa, der Autofahrer bezahle die Infrastruktur?
Was ist denn mit Fußgängern?

3: Was glauben Sie denn wäre, wenn all die Radler aufs Auto umsteigen?
Dann würde dem Platzhirsch Autofahrer die STraße ganz allein gehören
...
Und es würde nicht einen einzigen MM mehr vorwärts gehen
Sie müssen über jeden Radweg froh sein

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zensurgegner2016 05.05.2019, 09:02
154.

Zitat von merlion
Es fehlt die dringend erforderliche Kennzeichenpflicht. Auch für Rüpelradler. Die leider von der sog. Umweltlobby seit Jahrzehnten - obwohl genauso lang überfällig - verhindert wird. Und zu den Kopfverletzungen: Es heißt "Jeder zweite Unfall auf dem E-Scooter endet mit Kopfverletzungen". Frage: für WEN??? Die Kennzeichenpflicht ist kein Allheilmittel, ein das Allerschlimmste verhinderndes schon.
Und was passiert dann:

Weniger Radler, dafür mehr Autofahrer
SIE ersticken im Stau
Städte müssen Fahrverbote verhängen

Und der Michel, der sich aus Gestrigkeit und Starrsinn gegen Neuerungen wehrt, der ist nun gezwungen zu laufen

abgesehen davon reissen wir die Klimaziele , in direkter Folge werden 600 Millionen Menschen nach Europas flüchten, da deren Heimat schlicht unbewohnbar werden wird

zugegeben, das betrifft Eure Enkel, kann Euch egal sein
Ihr könnt noch mit fettem Bauch das ganze aussitzen

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TaramTaram 05.05.2019, 09:21
155.

Tretroller sollten nicht ohne weiteres auf der Straße fahren. M.E. gehört dies verpflichtend gebunden an eine funktionierende Beleuchtung für vorn und hinten.
Schlimm genug, dass sich gefühlt immer mehr Fahrradfahrer (m.E. unerlaubt) ohne Beleuchtung im Straßenverkehr bewegen.

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zensurgegner2016 05.05.2019, 09:21
156.

Das ist doch schlicht Altherren und Gutsherrendenken
Das Problem unserer desaströsen Verkehrsinfrastruktur

1: Ja, Radler sind bei Unfällen rechtlich gering besser gestellt
Grund: Autofarer werden weder nennenswert verletzt noch durch Radfahrer getötet

2: Selbstredend zahlen Radfahrer Steuern
Oder glauben Sie etwa, der Autofahrer bezahle die Infrastruktur?
Was ist denn mit Fußgängern?

3: Was glauben Sie denn wäre, wenn all die Radler aufs Auto umsteigen?
Dann würde dem Platzhirsch Autofahrer die STraße ganz allein gehören
...
Und es würde nicht einen einzigen MM mehr vorwärts gehen
Sie müssen über jeden Radweg froh sein

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w.hoffmann 05.05.2019, 09:36
157. Freilandhalltung für Fußgänger

UND Fußgänger laufen dann auf dem Gehweg abgepolstert wie Eishockeyspieler mit Helm rum und gucken dabei Glotze - das ist DER Fortschritt ...

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zensurgegner2016 05.05.2019, 10:16
158.

Es wäre auch mal schön wenn die DAGEGEN Fraktion aufzeigt was die Alternativen sind

Stupide DAGEGEN zu sein ist eigentlich witzlos

1: Radwege und STraßen sind überwiegend in einem so schlechten Zustand dass da Roller mit Winzigreifen wenig Chancen haben
Zudem sind die Radwege so mies und so wenig vorhanden, dass der Tretroller auf die Straße müsste

2: D muss bis 2030 den rad/Alternativverkehr verdoppel
Ansonsten reissen wir alle Klimaziele
Fahrverbote kommen, etc etc

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neurobi 05.05.2019, 10:42
159.

Zitat von Dokoqueen
Diesen Mist kann man nur wirklich nicht den Grünen anlasten. Herr (Be)Scheuer(t) ist in der CSU! Die Grünen sind dezidiert gegen deren Benutzung auf Gehwegen. Diese Roller, egal, wie schnell sie sind, auf den Gehweg zu lassen ist geradezu hanebüchen. Der Gehweg muss ein Bereich sein, auf dem sich Fußgänger, Kinder oder Rollstuhlfahrer sicher fühlen können. Da haben E-Scooter nichts zu suchen. Durch diese Geräte wird ohnehin vermutlich nicht ein einziger Autokilometer eingespart. Die dienen allenfalls als Alternative zum zu-Fuß-Gehen oder vielleicht noch für kurze Strecken als Fahrradersatz. Demnächst werden die Dinger dann auf Gehwegen und Plätzen geparkt und verstopfen in U- und S-Bahnen die ohnehin überfüllten Abteile. Da sind die Franzosen klüger. Merci!
Also diese "Dinger" verstopfen die Busse und Bahnen weniger als Rucksäcke und Einkaufstaschen, vom Klappfahrrad ganz zu schweigen. Genau diese Verknüpfung macht E-SCOOTER so attraktiv.
Zusammenklappen und mit Gurt über die Schulter ...

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