Forum: Auto
Geheime Studie zum Tempolimit: Nur jeder zehnte Autofahrer fährt deutlich schneller a
Jens Büttner / DPA

Ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen würde den Verkehr kaum verlangsamen. Schon jetzt halten sich die meisten Fahrer laut einer Regierungsstudie an diese Geschwindigkeit.

Seite 13 von 73
helmut.alt 06.04.2019, 09:34
120. Die selbstfahrenden Autos

werden bald das Raserproblem lösen, deshalb erachte ich eine weitere Reglementierung als überflüssig, insbesondere auch deshalb weil auf Bundesstraßen und Landstraßen mehr Menschen durch Rasen zu Tode kommen als auf Autobahnen.

Beitrag melden
moltomuell 06.04.2019, 09:35
121. Na dann.

Und weil es so "wenige" sind, wie die Überschrift zu suggerieren versucht, dürfen die das. Rechtsfreier Raum für alle, das ist Deutschland 2019.

Beitrag melden
paul40545 06.04.2019, 09:35
122. Ich verstehe...

...die Diskussion um das Tempolimit nicht wirklich. Angepasstes fahren wird vom Gesetzgeber sowieso verlangt. Wer heute "rast" und unangepasst fährt, lässt sich im Normalfall auch von einem Tempolimit nicht reglementieren. Sieht man zuhauf in den limitierten Bereichen.

Für mich als Auto-, Fahrrad- und Motorradfahrer ist die größte Gefahr die eingetretene Blinkfaulheit. Selbst die Polizei meint nicht mehr blinken zu müssen. Gerade auf dem Zweirad benötige ich die rechtzeitige Blinkerverwendung aber, um zumindest den Spurwechsel oder das Abbiegen antizipieren und mich darauf einstellen zu können, dass der andere Verkehrsteilnehmer mich nicht sieht. Insbesondere auf Fahrradwegen bei rechtsabbiegenden Teilnehmern.

Beitrag melden
rigoh 06.04.2019, 09:35
123. Entspanntes Fahren

Zum entspannten Fahren gehört ein entspanntes Verhältnis zum Rest des Verkehrs. Wenn ich entspannt mit 130 fahre rege ich mich nicht über andere auf die mich mit 200 überholen. Es gibt genügend die sich aufregen, alleine durch einen Überholvorgang.

Beitrag melden
chense90 06.04.2019, 09:36
124. Ich bin und bleibe

ja ein Freund des Tempolimits (wobei ich 140) angemessener fände. Einfach weil ich aus Österreich und Italien merke wieviel entspannter das Fahren ist und wieviel besser der Verkehr fliesst.

Was ich mir aber dann im Gegenzug auch wünschen würde - Grundsätzlich bauartbedingte Mindestgeschwindigkeit auf der 3. Spur von 130 (LKW und Busse dort komplett verbannen) und dass endlich das Gesetz rigoros durchgesetzt wird und Fahrer die auf der linken / mittleren Spur den Verkehr behindern bzw. sich nicht an die Rechtsfahrpflicht halten konsequent abgestraft werden.

Beitrag melden
tempus fugit 06.04.2019, 09:36
125. Und wenn dem so ist,...

....dann sollen DIE Raser abgerast werden, durch drakonische
Straffen und Führerscheinentzug.
Denn es ist anzunehmen, dass gerade durch solche unverantwortliche Zeitgenossen direkt oder indirekt schwere
Unfälle ausgelöst werden.
1 Jahr durchziehen, 120 oder 130 und massiv kontrollieren,
dann weiss man, wo die Verursacher fahren oder die Ursachen
liegen.
Ein eklatantes Beispiel zu meiner Vermutung:

https://www.abendblatt.de/vermischtes/article106964281/Schon-wieder-Mercedes-Testfahrer-faehrt-Frau-tot.html

Und ich habe den konkreten Eindruck, dass sich immer mehr
SUFFer & Co. von sich meinen, selbst Supertestfahrer zu sein....

Beitrag melden
bluemetal 06.04.2019, 09:36
126. Umkehrschluss

Wenn also jetzt schon kaum jemand schneller fährt wie soll dann ein Tempolimit den Schadstoffausstoß messbar reduzieren ?????
Antwort: gar nicht !
Merkt eigentlich irgend jemand wie hinrissig diese polemische Förderung ist ?

Beitrag melden
moltomuell 06.04.2019, 09:36
127.

Zitat von RMG
scheint bei den meisten Verkehrsteilnehmern zu funktionieren. Bei Herrn Scheuer wohl eher nicht.
Da steckt die Antwort schon im Namen.

Beitrag melden
030Berlin 06.04.2019, 09:37
128. Wissenschaftlichkeit?

Zu blöd, dass die Aussagekraft der Studie im Bezug auf den Anteil der "rasenden" Autofahrer gleich null ist. Die Informationen die SPON liefert sind mal wieder minimal (wir sollen ja das Magazin kaufen) aber die Messung der Fahrer X,Y,Z zum Zeitpunkt A lässt keine Rückschlüsse darauf zu, wie sich diese Fahrer zum Zeitpunkt B und C verhalten. Ich kann jetzt mit 120km/h mitschwimmen und später meine Fahrt mit 250km/h fortsetzten. Ich schlage vor, alle Hitzköpfe sollten nochmal nachschauen wie man statistische Erhebungen durchführt und korrekt bewertet.
Im übrigen sehe ich keine Grund für ein permanentes Tempolimit auf gähnend leeren Autobahnabschnitten zu bestimmten Tages- und Nachtzeiten (A9, Leipzig - Berlin ab 20 Uhr). Geschwindigkeitsregelungsanlagen sind doch prima. Unbegrenzte Abschnitte auf zweispurigen Autobahnabschnitten halte ich persönlich aber für gefährlich und unsinnig.

Beitrag melden
Zoroaster1981 06.04.2019, 09:37
129. Sicherheitsrisiko?

Ich persönlich hasse Auto fahren, habe auch keines und wenn ich mal dienstlich fahren muss, dann fahre ich das Auto an den wenigen Strecken, bei denen es noch einigermaßen frei ist, auch aus, gerne auch mit über 200km/h. Bei diesen Geschwindigkeiten bin ich sehr achtsam und vorsichtig und ich glaube sogar sicherer unterwegs als würde ich stattdessen mit 130km/h dahingurken.

Worin ich allerdings das größte Sicherheitsrisiko sehe, sind die ganzen LKW-Kolonnen, die die rechte Spur besiedeln und sehr häufig auch nach links wechseln.
Auch die PKW, die eben wegen dieser ganzen LKW ständig Spurwechsel ausführen müssen, sind ein Risiko und die damit einhergehenden Unfälle werden offensichtlich statistisch nicht erfasst.

Aber hier passiert nichts, wie bspw. Anstrengungen, den Gütertransport auf die Schiene zu verlagern.

Daher bitte erst mal das wahre Übel anpacken. Dann kann man immer noch weiter sehen, was sinnvoll ist.

Beitrag melden
Seite 13 von 73
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!