Forum: Auto
Geheime Studie zum Tempolimit: Nur jeder zehnte Autofahrer fährt deutlich schneller a
Jens Büttner / DPA

Ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen würde den Verkehr kaum verlangsamen. Schon jetzt halten sich die meisten Fahrer laut einer Regierungsstudie an diese Geschwindigkeit.

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bambata 07.04.2019, 18:20
710.

Zitat von tempus fugit
...29 Fussgängerinnen und Fussgänger - auf der Autobahn? Echt? Beleg dazu? Ich hab' nur auf marokkanischen Autobahnen Fussgänger erlebt, noch paar im NO. Oder meinten Sie jetzt 'Fussgänger' die sich von Fussgängerbrücken über Autobahnen auf die Autobahn gestürzt haben? Hab' grad was gepostet (mal gespannt ob's freigeschaltet wird...) zu Ihrer virtuosen Faktenverdrehung - aber die Fussgänger auf der Autobahn, die werd' ich abspeichern. Denn geheilt sind noch lange nicht...
Ich gebe bei allen meinen Postings, in denen ich Bezug auf Daten nehme, meine Quellen an. Sogar als klickbaren Link, ein Extra-Service nur für Sie ;-)

Lesen Sie die Quellen, dann sind sie schlauer. Die Zeit, die Sie dafür benötigen, dürfte ganz nebenbei zu einer etwas geringeren Beitragsintensität Ihrerseits führen und - vielleicht - zu einer etwas höheren inhaltlichen Qualität? Nicht böse sein, aber den konnte ich mir nicht verkneifen ;-)

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zappomat 07.04.2019, 18:26
711. @mikko

Geschenkt, kann passieren. Dieses Forum ist eh nicht geeignet, zu diskutieren. Mir ist das auch alles mehr oder weniger Wurscht. Wenn auf der BAB 130 gelten sollte, setze ich mich eben in den Zug oder ins Flugzeug ab einer gewissen Strecke. Kann ich mir zum Glück leisten und ich bin von der BAB auch nicht abhängig.

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tempus fugit 07.04.2019, 18:27
712. Genau,...

Zitat von bambata
Die deutsche Familie wurde bedauerlicherweise zwischen 2 LKW eingeklemmt. Aus dem Unfallbericht geht hervor, dass "ein Lastwagenfahrer aus Italien mit seinem Fahrzeug auf das Auto am Stauende auffuhr und es gegen einen vorausfahrenden Lkw drückte. So tragisch der Vorfall ist, ich sehe keinen Zusammenhang zu einem TL für PKW. Mögen Sie den erläutern?
...und mein Hinweis war natürlich, dass es auch auf AB mit Tempolimits zu tragischen Unfällen kommen kann. Also auch in der Schweiz.
Ebenso der Hinweis - von wem noch mal? - dass es in DE ja soviel mehr 'Transitverkehr' gäbe als in der Schweiz.
Lesen Sie - und ein deutscher Raser der mit 1xx km/h durchraste, überholte und sich um die Doppelspur (Gegenverkehr..) mehrmals keinen Deut kümmerte..

Die Todesfallrate in der CH auf den AB aber mit 'nur' 16% unter der in DE zu verharmlosen, das finde ich mehr als zynisch...


....

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bambata 07.04.2019, 18:33
713.

Zitat von tempus fugit
...29 Fussgängerinnen und Fussgänger - auf der Autobahn? Echt? Beleg dazu? Ich hab' nur auf marokkanischen Autobahnen Fussgänger erlebt, noch paar im NO. Oder meinten Sie jetzt 'Fussgänger' die sich von Fussgängerbrücken über Autobahnen auf die Autobahn gestürzt haben? Hab' grad was gepostet (mal gespannt ob's freigeschaltet wird...) zu Ihrer virtuosen Faktenverdrehung - aber die Fussgänger auf der Autobahn, die werd' ich abspeichern. Denn geheilt sind noch lange nicht...
Hier, nochmal nur für Sie, lesen Sie Seite 14 unten, vorletzter Absatz.

Bundesamt für Statistik: Unfallentwicklung auf deutschen Straßen 2017

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tempus fugit 07.04.2019, 18:34
714. Seien Sie so nett und zeigen Sie mir auf - oder posten es -

Zitat von bambata
Ich gebe bei allen meinen Postings, in denen ich Bezug auf Daten nehme, meine Quellen an. Sogar als klickbaren Link, ein Extra-Service nur für Sie ;-) Lesen Sie die Quellen, dann sind sie schlauer. Die Zeit, die Sie dafür benötigen, dürfte ganz nebenbei zu einer etwas geringeren Beitragsintensität Ihrerseits führen und - vielleicht - zu einer etwas höheren inhaltlichen Qualität? Nicht böse sein, aber den konnte ich mir nicht verkneifen ;-)
...wo die 29 Fussgänger unter welchen Umständen auf der Autobahn das Leben lassen mussten - ich glaub', dass sowas
nicht nur mich interessiert.
Oft verlinke ich Hinweise ohne Aufforderung - denn en Flari und ein Klimagas'er sind ja echt spitz drauf! (;>)))

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Klimagas 07.04.2019, 19:05
715. Ja, stellen Sie sich vor,

Zitat von tempus fugit
...29 Fussgängerinnen und Fussgänger - auf der Autobahn? Echt? Beleg dazu?
es gibt Menschrn, die steigen nach einem Unfall aus, sei es, um sich selbst in Sicherheit zu bringen, sei es um Unfallopfern zu helfen und werden dabei von fahrenden Fahrzeugen erfasst und verletzt oder getötet. Noch nie gehört?

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Klimagas 07.04.2019, 19:19
716. Und immer

Zitat von tempus fugit
...wo die 29 Fussgänger unter welchen Umständen auf der Autobahn das Leben lassen mussten - ich glaub', dass sowas nicht nur mich interessiert. Oft verlinke ich Hinweise ohne Aufforderung - denn en Flari und ein Klimagas'er sind ja echt spitz drauf! (;>)))
die neuesten Nachrichten von 2010 oder sogar von 2011!

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bambata 07.04.2019, 19:25
717.

Zitat von tempus fugit
Lesen Sie - und ein deutscher Raser der mit 1xx km/h durchraste, überholte und sich um die Doppelspur (Gegenverkehr..) mehrmals keinen Deut kümmerte.. Die Todesfallrate in der CH auf den AB aber mit 'nur' 16% unter der in DE zu verharmlosen, das finde ich mehr als zynisch... ....
Lassen Sie sich mal den Ausdruck "Einzelereignisse" auf den Unterarm tätowieren. Und jedes Mal, wenn Sie von einem Vorfall, wie von dem des deutschen Tunnel-Rasers (in dem Fall ist "Raser" eine durchaus zutreffende Bezeichnung) in der Schweiz, lesen oder hören, schauen Sie auf Ihren Unterarm und überlegen: "Kommt das ständig vor? Sind wir von hirnlosen Rasern umzingelt? Gibt es für diese Leute bereits heute ausreichend harte Strafen?" und "Sind das nicht doch vielleicht Einzelereignisse?" und "Brauchen wir wegen einer verschwindend geringen Zahl an Leuten, die sich nicht sozialadäquat verhalten können, tatsächlich ein TL?"

Was Drängler oder Nötiger anbelangt, habe ich ja bereits mein Statement abgegeben. Für Leute, die in Innenstädten oder auf TL-begrenzten Landstrassen- oder BAB-Abschnitten das bestehende TL drastisch überschreiten, befürworte ich ähnlich hohe oder gerne auch höhere Strafen, bis hin zu Knast und Beschlagnahmung der Fahrzeuge.

Mein Fazit lautet ganz einfach: Wir sind durchaus in der Lage, die Unfallzahlen auch ohne TL deutlich zu reduzieren. Man muss nur die bestehenden Regelungen konsequent durchsetzen und in Einzelfällen gerne deutlich abschreckendere Strafen ins Gesetzbuch aufnehmen.

Was die 16% anbelangt (die ich jetzt nicht geprüft habe), ziehen Sie den gebotenen Schluss aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik. 368 Todesopfer von 409 (Gesamt in 2017) unter Unfallbeteiligung von Güterkraftfahrzeugen. Natürlich sind das in D andere Gegebenheiten als in der Schweiz, die sehr erfolgreich den Schwerlastverkehr auf die Schiene verlagert haben. Da müssen wir ansetzen.

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tempus fugit 07.04.2019, 19:46
718. Ich muss garnichts tätowieren,,,

Zitat von bambata
Lassen Sie sich mal den Ausdruck "Einzelereignisse" auf den Unterarm tätowieren. Und jedes Mal, wenn Sie von einem Vorfall, wie von dem des deutschen Tunnel-Rasers (in dem Fall ist "Raser" eine durchaus zutreffende Bezeichnung) in der Schweiz, lesen oder hören, schauen Sie auf Ihren Unterarm und überlegen: "Kommt das ständig vor? Sind wir von hirnlosen Rasern umzingelt? Gibt es für diese Leute bereits heute ausreichend harte Strafen?" und "Sind das nicht doch vielleicht Einzelereignisse?" und "Brauchen wir wegen einer verschwindend geringen Zahl an Leuten, die sich nicht sozialadäquat verhalten können, tatsächlich ein TL?" Was Drängler oder Nötiger anbelangt, habe ich ja bereits mein Statement abgegeben. Für Leute, die in Innenstädten oder auf TL-begrenzten Landstrassen- oder BAB-Abschnitten das bestehende TL drastisch überschreiten, befürworte ich ähnlich hohe oder gerne auch höhere Strafen, bis hin zu Knast und Beschlagnahmung der Fahrzeuge. Mein Fazit lautet ganz einfach: Wir sind durchaus in der Lage, die Unfallzahlen auch ohne TL deutlich zu reduzieren. Man muss nur die bestehenden Regelungen konsequent durchsetzen und in Einzelfällen gerne deutlich abschreckendere Strafen ins Gesetzbuch aufnehmen. Was die 16% anbelangt (die ich jetzt nicht geprüft habe), ziehen Sie den gebotenen Schluss aus den Zahlen des Bundesamtes für Statistik. 368 Todesopfer von 409 (Gesamt in 2017) unter Unfallbeteiligung von Güterkraftfahrzeugen. Natürlich sind das in D andere Gegebenheiten als in der Schweiz, die sehr erfolgreich den Schwerlastverkehr auf die Schiene verlagert haben. Da müssen wir ansetzen.
....sondern nur feststellen, drüber nachdenken und ggfls. meine Meinung äussern.
Ist das jetzt was, was man tätowieren muss? Gessunder Menschenverstand und Verhältnismässigkeiten sind in - nicht auf - meinem Kopf gespeichert.

Die 16% mehr Autobahnopfer in DE kommen - nebenbei - nicht von mir, das hat der Verdreher und Faker Flari genannt - aber ich gehe mal davon aus, dass das stimmen könnte (es gibt ja auch den Begriff 'auf Bewährung')...

Schwerverkehr? Wieviele LKW fahren denn täglich - ausser auf der Rollenden Landstrasse - in der Schweiz und durch die Schweiz? Und dies ins Verhältnis setzen zum DE-VErkehrsaufkommen.
Weiss nicht, was dabei rauskommt, aber soooo wenig Schwerverkehr herrscht in der Schweiz eher nicht. Und wie schon andere Forumer hingewiesen haben: das Strassennetz der Schweiz besteht zu einem sehr hohen Anteil von Steil-
und abschüssigen Strecken, die durch viele Kurven, Tunnel und
über Brückenbauten gehen.

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karl-felix 07.04.2019, 20:01
719. Nein

Zitat von meandmycat
1)aus der Untersuchung geht, konsequent zu Ende gedacht auch hervor, dass es die Unfallkostenrate noch wesentlich geringer wäre, wenn man die Geschwindigkeit noch weiter reduziert, oder man gleich zu Fuß geht. 2) Was ist eigentlich ihre Motivation TL130 zu fordern? 3)Gibt es für den von ihnen konstruierten Zusammenhang von Verkehrstaus und Tempolimit auch Untersuchungen?
1)die unterste Geschwindigkeitsbegrenzung war 80 . Die haben bei 120 gezählt, weil 130 keine Geschwindigkeitsbegrenzung vorhanden war- nach meiner Erinnerung .

Unter 80 km/h, so habe ich das verstanden wird es zweifelhaft, ob ein Nutzen für die Allgemeinheit entsteht, da dann der Zeitfaktor als Kostenfaktor
deutlich stärker wird.
Die Zahlen bezogen sich auf 4 spurige und 6 spurige Autobahnen bei Tempolimit 120 und ohne Tempolimit.
Fazit :
Bei Geschwindigkeitsbegrenzung sinken die KOsten bis auf 8 Euro, ohne liegen sie bei bis zu 19 Euro.
Die Autobahnen werdenn für jeden sicherer. Es ereeignen sich 25% weniger Unfälle, insbesonder die Anzahl der schweren Unfälle ist rückläufig. Bei einer angeordneten Geschwindigkeitsbegrenzung für PKW entsteht für die Allgemeinheit ein Nutzen .
2)
Die Autobahnen werden für alle sicherer.
Die Zahl der Toten und Schwerverletzten sinkt
Die Betriebskosten und Kraftstoffimporte sinken
Der Verschleiss sinkt
Die Lärmbelästigung sinkt
Der Verkehrsfluss wird erhöht
Der Schadstoffausschuss sinkt
Regeln wir das nicht, regelt es das chaotische System selber bis zum Verkehrsinfarkt . Lt. ADAC bereits heute über 2000 Staus- täglich und der Verkehr wird bei uns als Transitland deutlich zunehmen .

Die Mehrheit der Bevölkerung ist für ein Tempolimit , 2 Drittel der alten Mensch und 2 Drittel der Frauen .
Die Raser machen vielleicht 10% der Autofahrer aus.
Ich denke, die Grünen haben das begriffen .

3) Gehirn einschalten , Rettungsgasse bilden . Ein Unfall mit Schwerverletzten führt praktisch immer zum Stau . Fast 1/3. unserer Staus auf Autobahnen sind Unfallbedingt . Sinken die Unfälle, sinken logischerweise auch die Staus. Einfach selber denken anstatt denken zu lassen .

Ziel ist : Auf deutschen Autobahnen darf kein Mensch mehr sterben und da ist das Tempolimit aus physikalischen Gründen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung .

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