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Gemeinschaftsprojekt: Deutsche Hersteller planen Schnellladenetz für E-Autos
DPA

Zusammenschluss unter Rivalen: Um die Elektromobilität voranzubringen, wollen Daimler, BMW, der VW-Konzern sowie Ford gemeinsam tausende Schnelladesäulen in ganz Europa errichten.

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Oberleerer 30.11.2016, 09:58
130.

Zitat von peteftw
Das Konzept was Sie beschreiben ist schon gescheitert. Siehe BetterPlace: https://de.wikipedia.org/wiki/Better_Place Standardisierung über Akkus wird es nicht geben, da Akkus analog der Motoren die Technologie- und Kostentreiber werden und die Hersteller versuchen werden sich darüber zu differenzieren. Es entsprechend kleine/große/teure/billige Akkus geben, was eben der Markt verlangt. Wenn bald innerhalb von 5-10 Minuten zu 80% geladen werden kann ist das nicht mehr zu langsam. Bezahlung per Abbuchung, fertig. Ist man schneller wieder auf der Straße wie aktuell bei der Tankstelle.
Selbst mit Supercaps fehlt mir etwas die Phantasie, 250kWh in so kurzer Zeit mit billiger Elektronik in ein Auto zu übetragen.

Das Projekt Betterplace war in meinen Augen nicht weit genug und der Zeit voraus. Da wurde ein Akku von der Größe eines Sargs mit eine riesigen Maschinerie unters Auto geklemmt.

M.M nach muß ein Akku tragbar sein, max. 25kg. 8 Stück davon im Auto sind 200kg und bedeuten derzeit nur eine Reichweite von 100km.

Wenn die Akkus sich weiterentwickeln, profitiert man direkt von der technischen Entwicklung. Die teuren Akkus bleiben im Kreislauf und werden, entsprechende Mietpreise vorausgesetzt intensiver genutzt, da man nur die Akkus montieren muß, die man die nächsten Tage/Stunden benötigt.

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syracusa 30.11.2016, 09:59
131.

Zitat von hansulrich47
Selbst "Schnellladen" ist zu langsam. Ausserdem wird die Lebensdauer der Batterie dadurch geringer. Die Lösung ist viel einfacher: An der "Tankstelle" werden entladene Akkus gegen voll ausgetauscht. Die Akkus haben standardisierte Grössen und passen deshalb in ALLE E-Autos.
Die Akkutechnik ändert sich noch viel zu schnell, als dass das heute sinnvoll sein könnte. Da müsste dann v.a. auch das Akku-Kühlsystem bei allen Fahrzeugen gleich sein.

Das Schnellladen binnen 30 Minuten auf 80% der Kapazität ist absolut zumutbar, denn bei angemessen großer Akkukapazität muss man dann nur noch alle 250 bis 300 km nachladen, und in solchen Abständen sind solche Pausen auch für die Fahrer von Benzinautos dringend empfohlen.

Damit kann man dann auch Fernreisen mit dem E-Auto so schnell absolvieren wie mit dem Benziner. 2 halbstündige Pausen auf der Fahrt von Frankfurt nach Florenz sind jedem Autofahrer zumutbar.

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syracusa 30.11.2016, 10:04
132.

Zitat von klimalike
...und nicht fertig gedacht. Ich bin gespannt, wie das Stromnetz aussehen soll, das tausende oder zehntausende Ladesäulen speisen soll.
Da brauchen Sie sich nur das heutige Stromnetz anzusehen. Das ist nämlich auf allen Spannungsebenen ausreichend dimensioniert, um die vollständige Elektrifizierung aller PKWs stemmen zu können.

Durch die vollständige Elektrifizierung aller PKWs und bei gleibbleibenden Fahrleistungen würde der deutsche Stromverbrauch nur um 120 TWh jährlich ansteigen, also um 20% gegenüber heute. Weil der Großteil der Ladung nachts erfolgt, also in Zeiten, in denen das Stromnetz ohnehin in Niedriglast läuft, würde sich die Jahreshöchstlast höchstens um 5 GW (gegenüber 85 GW heute) erhöhen. Die durchschnittliche Fahrtstrecke eines PKWs könnte mit nur 1 kW Leistung während der 8 Nachtstunden nachgeladen werden.

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c.PAF 30.11.2016, 10:05
133.

Zitat von isi723
Heute lese ich, dass die CDU darüber nachdenkt die Förderung der erneuerbaren Energien auszusetzen. Da stellt sich dann die Frage wo der Strom für die Elektroflitzer herkommen soll.
Wo kommt er denn heute her? Die erneuerbaren Energien sind derzeit Mist. Solarzellen und auch Wind liefern meist dann die Energie, wenn sie meist nicht gebraucht wird.
Der gewöhnliche Pendler lädt sein Auto über Nacht, also kein Solar, und Wind nur Zufall. Und warum sollte ich an windigen Tagen mein Auto mehr laden?

Solange es keine Speichermöglichkeiten für die Energie gibt, macht es keinen Sinn, erneuerbare Endergien weiter zu fördern. Wir müssen schon jetzt Massen an Strom verschenken bzw. die Abnehmer dafür bezahlen (!), daß sie den Strom nehmen, der nahezu unkontrolliert erzeugt wird. Erst wenn das Problem gelöst ist (durch Speicher), ist eine Förderung wieder sinnvoll...

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syracusa 30.11.2016, 10:06
134.

Zitat von Mikrohirn
sind wieder mal so ein Schnellschuss der Politik. Der Strom kommt nämlich nicht aus der Steckdose, sondern wird bei uns immer noch und bis auf weiteres in dreckigen Kraftwerken produziert.
Heute nur noch zu 65%, Tendenz weiter stark fallend. E-Autos sind aber schon ab einem Anteil von nur 15% EE-Strom im Netz sauberer als Autos mit Verbrennungsmotor.

Ihr Argument hält der Faktenlage also nicht stand.

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tttk 30.11.2016, 10:06
135.

Zitat von M. Michaelis
Nur dass viele weder am Arbeitsplatz noch zuhause Lademöglichkeiten haben.
Kommt Nachfrage, kommt Angebot.

Wenn mehr eFhz zugelassen werden, umso mehr Anschlussmöglichkeiten wirds geben. Irgendwann werden auch Vermieter das anbieten müssen.. aber das wird noch dauern.

Tesla hat mit der Oberklasse angefangen. Dort hat wohl jeder eigene Lademöglichkeiten. Nun ist der nächste Schritt da für die Mittelklasse. Nicht jeder wird ein eFhz kaufen, aber es werden mehr werden und in der Mittelklassen werden wohl auch die meisten Möglichekiten haben zuhause oder auf der Arbeit zu laden.

Danach wird es noch günstigere Modelle geben...

Nur weil "jetzt" noch nicht überall geladen werden kann, heisst das nicht, dass es zukünftig auch so sein wird.

Zumal wohl nicht 80 Mio Deutsche von heute auf morgen auf ein eFhz umsteigen werden.

Und wenn sie in 5 Jahren die Wohnung wechseln, dann werden Sie darauf achten, dass dann ihr zukünftiges eFhz auch geladen werden kann.

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c.PAF 30.11.2016, 10:11
136.

Zitat von hansglück
falsch ! Benziner müssen IMMER an einer Tankstelle laden. Elektroautos nur auf der Durchreise. Das ist der große Unterschied ! Elektroautos werden zu 95 Prozent des Jahres in der eigenen Garage, beim Einkaufen und bei der Arbeit geladen, somit sind die Ladestationen auf der Autobahn nicht so voll.
Stromer brauchen auch immer (!) eine Ladestation, so wie der Benziner immer der Tankstelle benötigt.

Stromer müssen i.d.R. täglich laden, Benziner meist nicht mehr als 1x wöchentlich oder sogar noch seltener.

Sollte eine Benzintankstelle wirklich mal übervoll sein, fahre ich halt weiter zur nächsten. Für einen Stromer eher ein Risiko, denn wo ist die nächste Ladestation? Und wenn dann da auch einer steht, der da erstmal seine 20 Minuten lädt? So einfach ist das also nicht...

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tttk 30.11.2016, 10:13
137.

Zitat von M. Michaelis
1000 km fahre ich mehrfach im Jahr. Da liegt weit uber dem was E-Autos realiter schaffen. Bei den E-Reichweiten ist es wie be den Verbrauchsangaben der Verbrenner., die Realität ist weitaus schlechter. Zudem gehen Hitze, Niedrige Temperaturen und Nässe empflindich auf die E-Reichweite. Da werden aus den 500 gemäss Herstellerangabe denn schnell man 200 km. Ausserdem ist nicht die Reichweite sondern der Aktionsradius entscheidend. Und der würde im worst case dann gerade mal noch 100 km betragen.
Ich kenne kein Auto, welches 1000km schafft ohne zu tanken... somit völlig belanglose Aussage.

Nachweis für die 200km?

Und wer pendelt täglich mehr als 100km zur Arbeit und zurück?

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molker 30.11.2016, 10:18
138. Falsche Satzaussage - auf Rechtschreibunsicherheiten basierend

Der Satz: "Beim zuständigen Bundesamt Bafa gingen bis Ende Oktober knapp 5800 Anträge für die Kaufprämie für reine E-Mobile, sogenannte Plug-in-Hybride mit kombiniertem Sprit- und Stromantrieb ein." ist falsch. Es muss: "Beim zuständigen Bundesamt Bafa gingen bis Ende Oktober knapp 5800 Anträge für die Kaufprämie für reine E-Mobile und sogenannte Plug-in-Hybride mit kombiniertem Sprit- und Stromantrieb ein." heißen.

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blogreiter 30.11.2016, 10:36
139.

Zitat von c.PAF
Stromer brauchen auch immer (!) eine Ladestation, so wie der Benziner immer der Tankstelle benötigt. Stromer müssen i.d.R. täglich laden, Benziner meist nicht mehr als 1x wöchentlich oder sogar noch seltener. Sollte eine Benzintankstelle wirklich mal übervoll sein, fahre ich halt weiter zur nächsten. Für einen Stromer eher ein Risiko, denn wo ist die nächste Ladestation? Und wenn dann da auch einer steht, der da erstmal seine 20 Minuten lädt? So einfach ist das also nicht...
In früheren Zeiten hatte man immer einen Kanister als Reserve mit. Geht bei dem Batteriesystem schlecht. Also brauche ich jetzt einen Kanister mit Benzin/Diesel und einen Notstromaggregat im Kofferraum für ganz ungünstige Gegenden.

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