Forum: Auto
Gemeinschaftsprojekt: Deutsche Hersteller planen Schnellladenetz für E-Autos
DPA

Zusammenschluss unter Rivalen: Um die Elektromobilität voranzubringen, wollen Daimler, BMW, der VW-Konzern sowie Ford gemeinsam tausende Schnelladesäulen in ganz Europa errichten.

Seite 6 von 22
malocher7 29.11.2016, 15:15
50. Aufklärung tut Not!

Zitat von hansulrich47
Selbst "Schnellladen" ist zu langsam. Ausserdem wird die Lebensdauer der Batterie dadurch geringer. Die Lösung ist viel einfacher: An der "Tankstelle" werden entladene Akkus gegen voll ausgetauscht. Die Akkus haben standardisierte Grössen und passen deshalb in ALLE E-Autos. Dann dauert der Austausch wie das Tanken nur wenige Minuten. Die "Batteriewechselstellen" können dann mit der Qualität (Kapazität, Alter) ihrer Akkus werben und konkurrieren. Es ist (natürlich) ein Rückschritt in die Postkutschenzeit, wo beim Pferdewechsel auch nicht immer das fitteste Pferd verfügbar war, aber 100% besser, als das Warten, bis eine Batterie wieder "nahezu" voll ist. (Und dabei hoffen, dass sie sich nicht zu stark erwärmt und abfackelt.)
Akkuwechsel und Einheitswechsel ist pure Theorie und funktioniert nicht. Ausführlich dazu hier mehr:

Wunderbare Aufklärung zum Thema Elektromobilität erfahren Sie leider nicht bei den Qualitätsmedien, sondern nur bei direkt vom User in Youtube oder im Netz:
- http://www.goingelectric.de/
- http://zoepionierin.de/
- https://www.youtube.com/watch?v=5QIq2lMHMjE&list=PLqSQHoWVoIpCOCd7q7wzq1Ul guX4m6JiF

So bin ich "aufgeklärt" worden und seit Juli Elektromobilist - es kommt mir kein Verbrenner mehr ins Haus!

Beitrag melden
nwz86 29.11.2016, 15:17
51. Akkuwechsel

Zitat von hansulrich47
Dann dauert der Austausch wie das Tanken nur wenige Minuten. Die "Batteriewechselstellen" können dann mit der Qualität (Kapazität, Alter) ihrer Akkus werben und konkurrieren. Es ist (natürlich) ein Rückschritt in die Postkutschenzeit, wo beim Pferdewechsel auch nicht immer das fitteste Pferd verfügbar war,
Der Vergleich mit dem Pferd passt, angesichts der Tatsache, dass der Akku auch ungefähr soviel wiegt (ca. 450kg bem Tesla). D.h., den Austausch kann man nicht selbst machen, es muss der gute alte "Tankwart", oder auch zwei, mit einem Kran oder einem Gabelstapler anrücken. Bei 8 "Zapfsäulen" wären das dann schon 8-16 Personen, die mit der "Betankung", dem Transport, der Lagerhaltung, der Aufladung usw. beschäftigt sind. Irgendwie klingt das ganze nicht wirklich praktikabel.

Beitrag melden
hugotheKing 29.11.2016, 15:21
52. BetterPlace

@hansUlrich47
Ihre Idee ist nicht neu. Die oben genannte Firma wollte so etwas konstruieren ist aber gescheitert. Soll ich Ihnen erklären warum Ihre Idee nicht klappen wird? Erstens: die Kapazität der Akkus werden immer größer. Bereits Chevy Bolt hat eine EPA-Reichweite von 238 US-Meilen. Wer über 380km reist ohne Pausen einzulegen, ist entweder ein autonomes Fahrzeug oder ist eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer. 30 Minuten Pause ist sinnvoll und diese Zeit reicht aus um an einer Schnellladestation den Akku halbwegs voll zu machen. Wie Sie sicher auch wissen, ist das Vollladen auch nicht gut für den Akku. Übrigens, werden die Traktionsakkus anders als Laptopakkus extra gekühlt und die meisten Fahrten sind keine Langstreckenfahrten, dass auch der Akkus schonend langsam geladen werden können. Sie brauchen also keine Sogen machen, dass die Elektroautos "abgefackelt" werden wie Samsung S7 Note.

Beitrag melden
blacksmart 29.11.2016, 15:41
53. Na, dann plant mal schön!

Plant ruhig noch ein paar Jahre. Ankündigen und Planen können die deutschen Hersteller, während Tesla längst ein flächendeckendes Supercharger-Netz hat.

Beitrag melden
nwz86 29.11.2016, 15:43
54. Ladezeiten

Zitat von peteftw
Ich denke wir werden (je nach Batteriekapazität) bald mal die Richtung 10-15 Minuten Ladezeit (bis 80%) und künftig auch darunter kommen. Dann ist es praktikabel.
10-15 Minuten sind nicht praktikabel. Zu Stosszeiten haben Sie 3 Fahrzeuge vor sich an der Tankstelle. Da warten Sie dann 30-45 Minuten bis Sie überhaupt drankommen?

Beitrag melden
bogdan8128 29.11.2016, 15:46
55. immer hinterher hinken

Zitat von cindy2009
"----bogdan8128 heute, 13:37 Uhr 39. Henne-Ei Problem Damit ist das Henne-Ei Problem gelöst. Übringens, Tesla hat das Problem schon vor Jahren gelöst. Unsere Autobauer haben es bisher gar nicht angepackt. Die dachten dieses Problem werden die niemals treffen.---" Tesla hat gar nichts gelöst. 5000 Lade Plätze weltweit!
5000 sind mehr als Null. Ich bin gespannt wie lange brauchen die um Tesla aufzuholen, falls die überhaupt den Tesla jemals aufholen werden.

Beitrag melden
blacksmart 29.11.2016, 15:54
56.

Zitat von nwz86
10-15 Minuten sind nicht praktikabel. Zu Stosszeiten haben Sie 3 Fahrzeuge vor sich an der Tankstelle. Da warten Sie dann 30-45 Minuten bis Sie überhaupt drankommen?
Genau das wird nicht passieren. Erstens laden die meisten Autos zu Hause. Und für Langstrecken stehen heute bei Tesla immer acht Säulen nebeneinander. Und wenn die nicht reichen, werden es halt 16, 24 und so weiter. Ich habe ein Tesla Model 3 reserviert, Der würde vielleicht ein- zweimal im Jahr die Supercharger anfahren. Sonst lade ich zu Hause.

Beitrag melden
taglöhner 29.11.2016, 15:57
57. Das wird nix

Zitat von nwz86
10-15 Minuten sind nicht praktikabel. Zu Stosszeiten haben Sie 3 Fahrzeuge vor sich an der Tankstelle. Da warten Sie dann 30-45 Minuten bis Sie überhaupt drankommen?
So ein Mist aber auch. Völlig undenkbar, dass die Stationen anders bestückt sind sind, als die heutigen Tankstellen. Schon wegen der Stromauffangwanne und dem Stromabscheider.

Beitrag melden
allegro_assai 29.11.2016, 15:58
58.

Zitat von nwz86
Der Vergleich mit dem Pferd passt, angesichts der Tatsache, dass der Akku auch ungefähr soviel wiegt (ca. 450kg bem Tesla)...
Beim Model S sind es 600 kg.

Beitrag melden
jeremy_osborne 29.11.2016, 15:58
59.

Zitat von Thilo_Knows
Etwas mehr Genauigkeit wäre hier angebracht. Wieviele Minten sind denn "wenig"? Alles, was länger als ein regulärer Tankvorgang dauert, ist zu lang. Solange diese Autos nicht mindestens 600 Kilometer bei einer Durchschnittgeschwindikeit von 130 km/h mit einer Ladung schaffen und dann inerhalb von 2 Minuten voll aufgeladen werden können, sind sie keine gleichwertige Alternative.
Ich gebe zu, dass ich nicht sehr oft Auto fahre. Trotzdem halte ich für unwahrscheinlich, dass man in 2 Minuten tanken kann. Tankdeckel auf - Rüssel rein - Tank voll machen - Rüssel raus - Tankdeckel zu. Das geht sicherlich in 2 Minuten. Aber zumindest ich habe bisher immer noch bezahlen müssen. Dann ist man doch wohl eher bei 4-5 Minuten.

Zumal: 600km am Stück fahren, dann 2 Minuten tanken, dann noch einmal 600km am Stück? Ich hoffe, ich begegne Ihnen niemals auf der Autobahn...

Beitrag melden
Seite 6 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!