Forum: Auto
Geschönter Spritverbrauch: Autokonzerne tricksen immer dreister
imago/ JOKER

42 Prozent - so viel verbrauchen Autos im Schnitt mehr als vom Hersteller angegeben. Das hat die Umweltorganisation ICCT herausgefunden. Die Konzerne sagen: alles legal.

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porlox 17.11.2016, 07:55
80. Ach was!

Jeder Drittklässler weiß das. Es wird sich aber nichts tun, weil die Autoindustrie das Sagen haben und nicht unser Meck-Pomm-Tanzmaus.

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rizzorat 17.11.2016, 07:55
81. Ja wir werden beschissen.....

wer mit gesundem Menshenverstand hat das jetzt noch nicht mitbekommen?

Jedesmal wenn irgendwelche Regeln und Gesetze erlassen werden, hört man kurze Zeit später, dass dies Gesamte Grundidee ad adsurdum geführt wurde weil bewusst Hintertüren und Schlupflöcher in die Gesetze eingeaut worden sind um "setzte Industriezweig mit guter Lobby hier ein" zur hoffieren.

Lobbyismus ist das Problem. Es ist nichts weiter als Korruption, das können die nennen wie Sie wollen.

Industrie und Lobbyverbände untergraben jedewege Form der Demokratie, da sie einer kleinen Gruppe mehr Bedeutung zu messen als anderen. Frei nach Orwell "Alle sind gleich, aber einige sind gleicher".

Solange Lobbygruppen in Bundesbehörden ein und aus gehen wird das so laufen........

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tuniotoa 17.11.2016, 07:58
82.

Zitat von redbayer
Das Paradebeispiel ist dir Glühlampe. Da wusste man fast 150 Jahre, dass Strom sie nur zu etwa 1% Licht macht, 99% sind Wärme. So lange man sie als Lichterzeuger verkauft (nicht als Ofen) und es technische Alternativen gibt, hätte diese ineffiziente Fehlkonstruktion schon vor über 100 Jahren verboten werden müssen. Genau so der Verbrennungsmotor. Seit 120 Jahren bringen es die Ingenieure nicht fertig, dessen Effizienz d.h. Umsetzung von (Kraftstoff-)Energie in Bewwegungsenergie (Rollen) über 30 bis 35% zu bringen. Jeder Elektromotor setzt (Strom-)Energie mit 95% und mehr in Bewegungsenergie um. Der deutsche Verbrennungsmotor gehört sofort (EU-weit) verboten ...
Der Strom eines E-mobils muss auch erst mit einem Verlust erzeugt und transportiert werden.

Eine Glühlampe setzt 5% der Energie in Licht um. Allerdings ist die Wärme in der kälteren und dunkleren Jahreszeit ja nicht verschwendet. Die Einsparung durch Energiesparlampen muss dann wieder zugeheizt werden. Daher relativiert sich das.

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lupenreinerdemokrat 17.11.2016, 08:01
83. Legal, Illegal, Sch.....egal

So oder so ähnlich lautete doch ein verbreiteter Slogan der "Szene" in den 80ern ;-)
Oder mit anderen Worten: who cares?
Will uns der Artikel etwa suggerieren, der Autokäufer wäre ernsthaft so blöde und würde auf die Verbrauchsangaben der Hersteller Wert legen oder ihnen Glauben schenken?
Wenn man ein Auto kauft, weiß man selbst, dass diese Angaben rein theoretisch sind und NUR auf den gesetzlich vorgeschriebenen Testzyklus zutreffen. Genauso weiß man, dass ALLE Hersteller, egal ob deutsche, französische oder japanische diese Werte im realen Betrieb nicht erreichen und somit ist es völlig schnuppe, ob man nun einen VW, Citroen oder Toyoata in der gleichen Klasse kauft, verbrauchen tun sie alle so gut wie identisch.
So lange man nur noch Autos angeboten bekommt, die mit einer Unzahl elektronischem Schnickschnack, Komfort-Gimmicks und mit ständig steigender passiver Sicherheit ausgerüstet sind, wird man nun mal kein 150 PS- Auto in der 1,5 Tonnen Klasse mit einem sagenumwobenen Durchschnittsverbrauch von 5 l / 100km bekommen können. Und wenn man meint mit E-Antrieb würde man der Umwelt einen größeren Gefallen tun, ist das ebenfalls ein Fehlschluss, da wird die Verschmutzung nur woanders hin verlagert.

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el_grande_reader2 17.11.2016, 08:02
84. Greenpeace-TV...

... ermittelte schon in den 90ern wegen des Spritverbrauchs auf einer IAA. Damals stellten die Journalisten die einfache Frage an die namhaften Hersteller, warum sich der Spritverbrauch in den letzten 100 Jahren Automobilentwicklung eigentlich nie wirklich geändert hat bzw. nicht geringer wurde. Stand damals im Zusammenhang mit der Verschwörungstheorie, die Automobilindustrie hätte diesbezüglich ein Abkommen mit der Erdölindustrie... schien mir damals weit hergeholt, und auch als die Journalisten vor laufender Kamera vom Sicherheitsdienst entfernt wurden, weil die Vertreter der Autohersteller sichtbar in Erklärungsnot gerieten, konnte ich mir nicht vorstellen, dass da was dran ist - eher schien es mir tendenziöser Journalismus und geschickt geschnitten zu sein. Heute denke ich mir immer öfter: War vielleicht doch was dran, wenn auch eher dahin gehend, dass die Automobilindustrie schon damals keine Möglichkeit sah, jemals den Spritverbrauch ernsthaft senken zu können, und dass die Verbrenner als Antrieb - wenn überhaupt - dann aus diesem Grund irgendwann verboten werden müssen. In dem Fall hätte der Wahnsinn Methode und alle vorgeblich verbrauchsarme Modelle dienen bloß der ?Laufzeitverlängerung? längst überfälliger Technologie. Das wäre dann ein Betrugsfall gegenüber Behörden und Verbrauchern, der schon 20 Jahre lang läuft. Man darf die Frage stellen, ob so etwas möglich wäre, ohne das Behörden und Regierungen beide Augen zudrücken...

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behemoth1 17.11.2016, 08:02
85. Warum jetzt?

Das ist doch schon alles lange bekannt und auch hier im Forum haben wir darüber oft diskutiert, aber es wurde nicht nur von den Autokonzernen, sondern auch von vielen Foristen stets als unhaltbare Behauptungen hingestellt.
Es ist nichts neues, die Konzerne dürfen mit der Unterstützung der Politik den Käufer ständig belügen/betrügen.
Wenn man mal die Autohersteller wegen falschen Angabe verklagen könnte, vielleicht würde sich dann was ändern.

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tuniotoa 17.11.2016, 08:02
86.

Zitat von grabenkaempfer
die haben nicht wirklich Webseiten als Quelle herangezogen wo jeder seinen Verbrauch angeben kann ohne das etwas kontrolliert wird? das die Verfahren mit denen die Hersteller den Durchschnittsverbrauch berechnen mit der Realität nicht viel zu tun haben ist nichts neues, daran wird sich aber kaum sinnvoll etwas ändern lassen, wenn man vergleichbare Werte haben will bei meinem 12Jahre alten Wagen gibt es aber erstaunlicherweise weniger Unterschiede zwischen offiziellen Angaben und meinen Ergebnissen (6,8 vs 7,2)
Messen Sie den Verbrauch auch selbst oder nehmen Sie die Angaben des Bordcomputers? Letztere weichen nach meinen Messungen ca. 5-10% vom tatsächlichen Verbrauch ab.

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lucky.sailor 17.11.2016, 08:05
87. Völliges Staatsversagen!

Wen wundert, dass die Hersteller von Jahr zu Jahr dreister BETRÜGEN (nicht "schummeln"!), wenn die Aufsichtsbehörden ihre Angaben überhaupt nicht überprüfen.
Auch mein mit 4,2 l Diesel Durchschnittsverbrauch angegebener Audi A1 hat laut Bordanzeige für die ersten 40.000 Km auf der Straße im Schnitt 5,3 l verbraucht. Das sind trotz gemäßigter Fahrweise 26 % mehr Treibstoff und natürlich auch mehr Emissionen.
Da weder BMVI noch KBA gegen diesen massenhaften organisierten Betrug vorgehen und die Medien (insb. auch SPON!) dies als "Schummelei" verniedlichen, wird sich weder für die Kunden noch für die Umwelt etwas zum Besseren wenden. Staatsversagen aller vier Gewalten auf ganzer Linie!

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staffriend 17.11.2016, 08:06
88. Der Verbrauch

unseres Megane Diesels hat auf der Strecke Mannheim - Wien 3,9 l auf 100km mit durchschnittliche 120 km/h ergeben, das sind 0,9l weniger als die Werksangaben. In der Stadt jedoch schluckt er seine 6l. Trotzdem, etwas bewusster fahren hilft gewaltig.

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aktenzeichen 17.11.2016, 08:08
89. Wer weiß schon, welche Sonntagsfahrer die Testwagen fuhren.

Ich bin mal auf der AMI in Leipzig mit einem Passat eine Drittel-Teststrecke. Das erste Mal so, wie ich immer fahre und das zweite Mal mit Tipps des Fahrtrainer. Mit meiner Fahrweise blieb ich einen Liter unter dem Normverbrauch, das zweite Mal fast zwei Liter.
Es kommt also auf die Fahrweise an. Wer beim Anfahren pennt, der erhöht den Spritzverbrauch auch merklich.
Übrigens, der Normverbrauch ist immer ohne Zusatzverbraucher angegeben.

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