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Geschützter Fahrradweg : "Kampfradler sind das Ergebnis einer schlechten Infrastruktu
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Berlin hat als erste Kommune in Deutschland einen geschützten Radweg vorgestellt. Sollen mehr Menschen vom Auto aufs Fahrrad umsatteln, braucht es davon nach Expertenmeinung mehr.

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Freundschafter 09.11.2017, 18:28
10. Gute Idee!

Mehr Gleichberechtigung im Straßenverkehr! Mal abwarten was die Fahrrad-Hater hier dazu meinen!

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baghira1 09.11.2017, 18:30
11. Stimmt leider.

Das die Städte ihre Kampfradler selber herangezüchtet haben, ist schon wahr. Nachdem die CDU hier einige Ampeln hier so eingestellt haben, das Radfahrer und Fußgänger Grün anfordern müssen, dieses nur 6 Sekunden grün zeigt, währenddessen die parallel fahrenden Autos eine Minute grün haben.Da gehen halt viele bei Rot über die Ampel.
Zudem hat die Stadt Hamburg einige große Straßen der Benutzungspflicht enthoben wie der Friedrich Ebert Damm oder Hammer Landstraße. Das sind 4 spurige Straßen.

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pulverkurt 09.11.2017, 18:35
12. Gut, dass...

Zitat von DanielHartmut
… jetzt ihre vergoldeten Radwege bekommen, sollten wir zunächst über Kennzeichen, Fahrradsteuern und eine verpflichtende Fahrradprüfung nachdenken. Es kann nicht sein, dass sich Radfahrer an keine Regeln halten müssen und der Autofahrer die Zeche zahlt.
... Leute wie Sie nicht das Sagen haben. Wie kommen Sie eigentlich auf das schmale Brett, dass Radfahrer sich generell nicht an Regeln halten und Autofahrer "die Zeche" (welche eigentlich und wofür?) zahlen müssen? Abgesehen davon sollte inzwischen eigentlich jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass Verkehrs- und Schadstoffentlastung in Ballungsräumen ohne einen massiven Ausbau der Radinfrastruktur nicht funktionieren wird.

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Ökofred 09.11.2017, 18:36
13. Dann denken Sie mal nach!

Zitat von DanielHartmut
… jetzt ihre vergoldeten Radwege bekommen, sollten wir zunächst über Kennzeichen, Fahrradsteuern und eine verpflichtende Fahrradprüfung nachdenken. Es kann nicht sein, dass sich Radfahrer an keine Regeln halten müssen und der Autofahrer die Zeche zahlt.
Der Zug istr schon längst abgefahren. Glauben Sie es gäbe ein Verfahren, dessen Kosten den Nutzen daraus nicht unglaublich übersteigt? Verpflichtende Prüfungen gibt es übrigens längst - für Kinder, denn das sind ja die Nachwuchsradfahrer.
Welche Zeche zahl der Autofahrer genau? Wenn ich mich als Radfahrer nicht an die Regel halte, hat er eine Delle im Lack - und ich im Kopf. An 2/3 aller tötlichen Radunfälle sind übrigens Autofahrer schuld.

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krustentier120 09.11.2017, 18:38
14. Rad vs Auto

Wenn Fahrräder kennzeichnungspflichtig werden sollen, müssen erstmal die Autofahrer soviel mehr an Steuern zahlen, wie die Auto-Infrastruktur mehr kostet als die paar Radwege. Mit der KFZ-Steuer ist das nämlich nicht annähernd abgegolten.

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dirk warkner 09.11.2017, 18:39
15. "Kampfradler sind das Ergebnis einer schlechten Infrastruktur"...

...steht im Titel des Artikels. Im tatsächlichen Interview steht jedoch "Kampfradler sind auch das Ergebnis einer schlechten Infrastruktur".....das zusätzliche Wörtchen "auch" im Originaltext macht die Aussage inhaltlich zu etwas ziemlich anderem. So wie im Titel angegeben war die Aussage vom Interviewpartner keinesfalls gemeint und wird somit deutlich verfälscht. So etwas sollte guten Journalisten nicht passieren!!!

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Real Nobody 09.11.2017, 18:39
16. Bevor die dummen Autofahrer...

@DanielHartmut
Haben Sie einfach keine Ahnung, oder sind sie wirklich ein na Ja, dumm?

Warum sollte ein Umweltschonendes Verkehrsmittel besteuert werden? Über den restlichen Quatsch von ihnen möchte ich nicht reden, nur:

Radfahrer haben Probleme wegen Autofahrern wie ihnen. Sie können es einfach nicht ertragen, dass die in der Stadt schneller sind als sie. Wie arm.

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barlog 09.11.2017, 18:40
17.

Zitat von Benjowi
Zitat: "...doch es fällt auch mir als Radfahrer schwer, mich an Regeln zu halten, wenn ich den Sinn der Verkehrsführung nicht erkenne." Wenn ich mich so als Autofahrer verhalte und mich nur an Regeln halte, deren Sinn ich erkenne, bin ich in kürzester Zeit den Führerschein los. Seit wann darf man wählen, welche Regeln iman einzuhalten gedenkt. Der Gipfel ist noch, wenn es zu einem Unfall wegen gravierendem Regelverstoß des Radlers mit einem Kfz kommt, ist obendrein der Autofahrer Schuld.
Ich darf für Sie den nachfolgenden Satz aus dem Text zitieren: "Da enden Fahrradwege im Nichts oder es gibt an der Ampel keine Möglichkeit, links abzubiegen."
Ich erlebe täglich als Rad- und Autofahrer, daß gerade Letztere sich in hohem Maße einen Dreck um Regeln scheren. Wenn, um auf oben zitierten Satz einzugehen, mal ein Hindernis die Fahrt des Kraftwagenbewegers zu behindern droht, wird ohne Zögern über den Radstreifen gebrettert, auf diesem geparkt oder gern ganz rechts vor der Ampel auf diesem gehalten. Rotlichtverstösse sind die absolute Normalität und wo sich eine Gelegenheit ergibt, wird auch links abgebogen, egal ob da ein Verbotsschild steht.
Also mal den Ball ganz flach halten!
Als Autofahrer sage ich ganz offen: Mit Radfahrern habe ich nur äußerst selten ein Problem, wenn überhaupt mit Kindern, die überraschend über den Zebrastreifen radeln, wo ich schon mal etwas schärfer bremsen musste.
Ansonsten fällt mir zu diesem Artikel nur ein: Mal wieder erbärmliches Clickbaiting mit einer "Kampfradler"-Überschrift, die dauerempörte KFZ-Nutzer anzieht wie eine gerade auf Rot schaltende Ampel.

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pulverkurt 09.11.2017, 18:41
18. Kleiner aber feiner Unterschied...

Zitat von Benjowi
Zitat: "...doch es fällt auch mir als Radfahrer schwer, mich an Regeln zu halten, wenn ich den Sinn der Verkehrsführung nicht erkenne." Wenn ich mich so als Autofahrer verhalte und mich nur an Regeln halte, deren Sinn ich erkenne, bin ich in kürzester Zeit den Führerschein los. Seit wann darf man wählen, welche Regeln iman einzuhalten gedenkt. Der Gipfel ist noch, wenn es zu einem Unfall wegen gravierendem Regelverstoß des Radlers mit einem Kfz kommt, ist obendrein der Autofahrer Schuld.
Der kleine aber feine Unterschied in Ihrem Vergleich: Ein Radfahrer der sich nicht an Regeln hält, gefährdet vor allem erst einmal sich selbst. Ein Autofahrer, der sich nicht an Regeln hält, gefährdet in seinem tonnenschweren Gefährt vor allem andere Verkehrsteilnehmer. Oh Gott, wie ich es leid bin dass in jeder Diskussion über infrastrukturelle Verbesserungen für den Radverkehr sofort die Autobetonköpfe mit ihrem Feindbild "Radfahrer" auf den Plan treten...

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tonitornado 09.11.2017, 18:43
19. immer schön Angebote machen....

bei den kampfradlern in Freiburg nützt das alles nichts. Nummerschildpflicht wie in der Schweiz dann kann man die Rowdies anzeigen. Die fahren hier entgegen aller Regeln kreuz und quer obwohl nebenan extra Radwege für teuer Steuergeld gebaut wurden. Rote Ampeln - scheiß egal / Straßenbahn gequert hoppela liegt wieder einer drunter...

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