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Geschwindigkeitskontrollen: Niedersachsen testet den Strecken-Radar
DPA

Vor dem Blitzer wird auf die Bremse getreten, danach geht die Raserei weiter. Genau das soll der "Strecken-Radar" verhindern. Niedersachsen testet die Technologie jetzt als erstes Bundesland.

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jj2005 01.09.2014, 19:17
1. Ueberfaellig

Gibt's auf Italiens Autobahnen schon seit Ewigkeiten. Von den vier "Bedingungen" verstehe ich allerdings nur 2+3: Warum nur bei ueberdurchschnittlich vielen Gesetzesverstoessen? Und warum muessen die Raser ausdruecklich gewarnt werden à la "Hier gilt nicht nur das Gesetz, hier wird sogar kontrolliert"???

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Toleranz&Meinungsfreiheit 01.09.2014, 19:17
2. .

Dabei gilt auch hier, dass jeder ein Raser ist, der 1 km/h oder mehr schneller fährt als erlaubt - auch beim Überholen eines Traktors (oder einer Frau^^) darf nicht über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit hinaus beschleunigt werden... Ergo: Alles Raser auf deutschen Straßen!

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Mindrock 01.09.2014, 19:17
3. Es geht immer weiter

...mit der Überwachung und dem gängelndem Polizeistaat, angeblich werden die Daten sofort wieder gelöscht, für wie doof halten die eigentlich die Bürger? Unter dem Deckmäntelchen der Verkehrssicherheit auch noch die letzten weißen Stellen ausradieren. Nur eine Frage der Zeit bis auch die letzte Privatsphäre den Bach runter gehen wird.

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adorfer 01.09.2014, 19:24
4. Strecken-RADAR? Stimmt doch gar nicht!

Ich könnte schwören, dass da keine Radar-Technik zum Einsatz kommt.
Warum nicht bei dem etablierten Begriff "Section Control" bleiben? Das umschreibt, was da passiert. Ob da jetzt mit Induktionsschleifen, Gummischläuchen oder meinetwegen auch Radar gemessen wird ist schlichtweg egal.

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Bonanza 01.09.2014, 19:27
5. Alles geht technisch ...

"Das Recht auf zu schnelles Fahren gibt es nicht"

Mag sein, einen Anspruch nicht unter Verfolgungswahn zu leiden, gibt es demgegenüber auf jeden Fall. Man kann jeden praktisch lückenlos überwachen. Smartphonepflicht, Chipimplantat nach der Geburt, Onlineüberwachung von Autos. Alles geht technisch.

Hoffentlich ist noch genug Bundesverfassungsgericht übrig, um beizeiten festzustellen, dass so in das Wesen der Freiheit eingegriffen wird.

Wenn sich die Politik um alles so nett kümmern würde, wie um die Gängelung der Autofahrer gäbe es längst keine bösen Menschen mehr.

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hyperlord 01.09.2014, 19:27
6. Datenschutz?

Na toll, d.h. es werden also ähnlich wie bei der VDS erstmal alle Autofahrer unter Generalverdacht gestellt und entsprechend "erkennungsdienstlich behandelt", d.h. fotografiert.

Natürlich würde man diese Daten niemals und unter gar keinen Umständen... bla bla bla - den gleichen Müll hat man seinerzeit bei den Mautbrücken erzählt.
Wie heißt es so schön? Wo ein Trog ist, da kommen die Schweine - werden die Daten erstmal gesammelt, dann wird es nicht lange dauern, bis die ersten Forderungen kommen, dass man damit doch auch böse Verbrecher und Raubkopier-Pädokriminelle verfolgen kann und wer kann da schon "Nein" sagen...

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unpolit 01.09.2014, 19:32
7. Einseitig

Das mit dem Streckenradar auf wirklich gefährlichen Straßenabschnitten ist ok. Ob es allerdings hilft, Unfälle dort zu vermeiden, wir werden sehen. Möglicherweise zuckeln dann wieder übervorsichtige Verkehrsteilnehmer mit 20-30 km/h weniger als erlaubt oder fahren extrem dicht auf einen vorausfahrenden LKW auf und provozieren so riskante Überholmanöver.
Ich finde es ziemlich befremdlich, dass in D nur einseitig auf Geschwindigkeit geachtet wird. Gerade die Abstandsregel wird hinter einem LKW häufig missachtet, immer unter dem Motto: wenn ich nicht überhole, dann soll das auch kein anderer tun.
Und völlig in Vergessenheit geraden ist Blinken, insbesondere bei Spurwechsel auf der Autobahn kann das zu erheblichen Gefährdungen führen. Und beim Abbiegen oder Ausfahren aus dem Kreisverkehr interessiert es keinen mehr, und es wird konsequent nicht verfolgt und geahndet.
Dazu das Mittelspurfahren: gestern Mittag auf der A81, wenig Verkehr, aber 90% der PKW auf der Mittelspur, obwohl die rechte völlig frei war.

So, und nun können alle wieder auf die RASER eindreschen.

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pefete 01.09.2014, 19:36
8.

1. Unfallträchtige Stellen gibt es überall. 2. Wer glaubt, dass Datenschützer Daten schützen, glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten. 3. Wenn es bekannt gegeben wird, fahre ich also zuerst 10 km h über Limit und dann später 20 km/h unter Limit und dann passt es wieder, oder? Um die Kosten-Nutzen-Rechnung auszugleichen, müssen also fallen eingebaut werden, damit die Kasse wieder stimmt.

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uehmka 01.09.2014, 19:42
9. aha

1. eine deutliche Verkehrsverdichtung stelle ich immer wieder vor allem in begrenzten Bereichen fest - von daher wäre es vor allem an der Zeit, mal ein Strecken-Zu-Dicht-Auffahr-Messsystem zu entwickeln für diese Bereiche
2. Weiterhin, die, die besonders gerne in begrenzten Bereichen dicht auffahren, sind die, die sich in freigegebenen Bereichen als erste, als lauteste und als inkompetenteste beweisen, wenn unbedingt mal wieder mit 110km/h das Ausscheren 500m vor dem LKW sein muss, weil es geht ja garnicht, wenn man mal sich auf den Verkehr konzentrieren müsste, um mit einem kurzen Tip auf das Gas oder mit einer minimalen Verringerung der Geschwindigkeit die Sache sauber gelöst wäre.
naja usw. usw. usw.

ich bin dafür, egal wie alt, jeder gehört aus dem Straßenverkehr gezogen, der nichtmal 5 Minuten am Stück in der Lage ist sich auf den Verkehr zu konzentrieren ..........
Wer sich nicht kontinuierlich auf den Gebrauch seiner Waffe konzentrieren kann, der darf auch keine tragen

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