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Grüne Umweltministerin über Fahrverbote: "Niemand hat Interesse, Messtationen falsch
DPA

Viele Luftmessstationen liefern angeblich zu hohe Werte, weil sie nah an Kreuzungen stehen - wie in Mainz. Ulrike Höfken, Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, widerspricht.

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robeuten 25.11.2018, 11:55
100. Aha!

"Schuld an den Grenzwertüberschreitungen sind nicht die Stationen, sondern die Machenschaften der Autoindustrie."

Genau, deshalb steigen die Werte für Stickoxide ja auch, wenn Strassen für Autos gesperrt werden (gerade in Hamburg, aber z.B. auch während des Berlinmarathons)...

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kraus_adam 25.11.2018, 12:04
101.

Zitat von jim.panse
Das es beim Elektroauto nahezu keinen Bremsabrieb gibt hatten wir doch schon geklärt. Wozu diese Fehler noch mal posten?
Bei meinem Diesel gibt es auch nahezu keinen Bremsabrieb. Die Beläge halten bei meinem Auto um die 100.000km.

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tueftler 25.11.2018, 12:05
102.

Frau Höfken macht es sich mit der einseitigen Schuldzuweisung an die Autoindustrie zu einfach. Wenn dem so wäre, dann können wir ja mal einfach warten, bis die Softwareupdates alle durchgeführt wurden. Die Messwerte in den Städten müssten dann alle im grünen Bereich sein. Da sich jetzt bereits abzeichnet, dass dem nicht so sein wird, ist Ihre Aussage aller Wahrscheinlichkeit nach falsch und versucht nur von den wahren Problemen abzulenken.

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tatsache2011 25.11.2018, 12:05
103. Die bayerischen Behörden ...

Zitat von Ein Mechaniker
Der höchste - hier gerne unhinterfragt übernommene - Wert liegt mW. bei 71 ųg/m3. Gemessen wird auf dem Mittelstreifen an einer sechsspurigen StadtAutobahn an einem Tunnelausgang. In München an der LandshuterAllee. Jeder der dort schon mal vorbei gefahren oder eher 12 Stunden am Tag gestaut ist, kann über diese Meßstelle nur matt lächeln. Trotzdem wäre der gemessene Wert überall auf der Welt (ausserhalb der EU incl. CH) völlig legal. [BILD] https://www.bayernkurier.de/wp-content/uploads/2018/02/imago50723951h-930x523.jpg [/BILD]
Die bayerischen Behörden haben die angeblich falschen Messungen und die Abstandsregel seit 2014 nicht bemerkt. ;-)

Die lassen sich rechtskräftig zu Zwangsgeldern verurteilen und lassen sich Beugehaft für Amtsträger androhen.

siehe https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-08/44628607-bayerischer-verwaltungsgerichtshof-europaeischer-gerichtshof-soll-zwangshaft-gegen-ministerpraesident-soeder-wegen-sauberer-luft-in-muenchen-pruefen-007.htm

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jim.panse 25.11.2018, 12:06
104.

Zitat von Ein Mechaniker
Manchmal kommt man ja auch über eine kleine Provokation ins reden. Auch wenn der Vorwurf bei Ihnen persönlich wohl ins Leere geht, so gibt es etliche unreflektierte Apologeten hier. Sei's drum. Sie haben sich für ein Elektroauto entschieden - Respekt für diese persönliche Konsequenz. Auch wenn das vlt. nicht opportun zu sagen ist, die Dinger machen ja sogar Spaß zu fahren. Für uns sind wir prinzipiell zu einer ähnlichen Entscheidung gekommen, Termin sollte vorauss Ende 2019 Anfang 2020 sein, obwohl wir praktisch nicht mal besondrrs häufig in Umweltzonen im Auto unterwegs sind. Allen die ähnliches vorhaben und aktuell noch einen vor 2015 gekauften Diesel fahren steht allerdings die DUH formatfüllend in der Quere. Warum? EURO5 Diesel sind heute faktisch unverkäuflich bzw. nur mit immensen Abschlägen. Für den Privatkäufer ist aber die Differenz Neupreis minus Gebrauchtwagenerlös das Entscheidungskriterium. So kommt es, dass in vielen Fällen in den nächsten Jahren noch Benziner oder Hybride gekauft werden, wo ohne die 4.000 bis 5.000 Euro Erlöslücke auch ohne weiteres ein Stromer möglich wäre. So, die Kunst einer Regierung wäre also jetzt einen dosierten Druck aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die Restwerte zu stabilisieren bzw. wieder planbar auf höherem Niveau zu machen. Das kann fiskalisch oder z.B. durch eine Citymaut sein. Da man das aber nicht auf dem berühmten Bierdeckel erklären kann, dominieren die (zu) simplen (und leider langfristig nicht zielführenden) Lösungen die Diskussion.
Ich gehe noch weiter. Herrn Resch finde ich persönlich unsympathisch und ich wähle schon lange nicht mehr grün. Das Vorgehen der DUH ist kompromisslos, aber es ist ein politisches Versäumnis und eines der Hersteller. Für unseren alten TDi mussten wir 2-3000€ Abschlag hinnehmen und ich habe mich ungern von ihm getrennt es war ein Audi A2 ein echtes Vernunftauto.
Mir ist auch klar, dass die langfristigen Ausfälle bei Mineralölsteuer den Strom für Elektroautos teurer machen müssen. Und natürlich ist der Endkunde der Letzte in der Schlange, der dann auch noch die Arschkarte zieht. Das sollte auch nicht so sein, aber ist leider Alltagsrealität und wird sich vermutlich nie ändern. Je höher das Invest desto höher das Risiko.
Hätte ich das Sagen würde ich statt nur auf Verbote zu setzen die Anreize zum Wechsel erhöhen. Aber ehrlich gesagt denke ich die Hersteller wollen das nicht denn mit dem Verbrenner lässt sich viel mehr Geld verdienen. Und irgendwo müssen wir da den Spagat auch vernünftig hinbekommen. Und damit meine ich den wirtschaftlichen Aspekt. Aber unsere Automobilindustrie hat lange geträumt und wurde von allen Regierungen geschützt. Das Aufwachen jetzt ist daher etwas unsanft. Aber ich bin zuversichtlich dass wir das auch hinbekommen werden. Fallen ist doch erlaubt man muss nur wieder aufstehen. Und für die Städte wünsche ich mir als Autofahrer einen besseren ÖPNV. So einen wie ich ihn aus Fernost selber kenne.
Nur aus Neugierde welches Elektroauto haben Sie ins Auge gefasst?
Schön das wir trotz Provokationen sachlich geblieben sind. Dafür bin ich Ihnen auch wirklich dankbar.

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jim.panse 25.11.2018, 12:13
105.

Zitat von pejoachim
Langsam fahrende Autos haben einen höheren Verbrauch als Autos, die mit einem für den Motor und den CW-Wert optimalen Tempo fahren. Damit ist die Aussage: Man hat das Interesse, einen höheren Schadstoffausstoß zu messen.
In Städten wird man nie schnell unterwegs sein das ist angesichts der Verkehrsdichte eine Utopie. Jeder denkt der andere behindert ihn, dabei behindern wir alle anderen auch. Und hier ist ein Elektroauto auch enorm von Vorteil. Gerade bei den Geschwindigkeiten innerstädtisch läuft es sehr sparsam. Ich hatte schon Tage mit Verbräuchen von 9kWh/100km und bin kein Profi. Das wären 2,70€. Mein alter TDi lag innerstädtisch eher bei 5,5Litern und aktuell damit bei 7-8€/100km vom deutlich geringeren Fahrkomfort ganz zu schweigen. Mit einem Elektroauto ist der Stadtverkehr auch als Fahrer m.E. wesentlich besser zu ertragen.

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malanda 25.11.2018, 12:15
106. Seltsame Methoden

Zitat von deus_ex_machina
Ach ja? Niemand? Sie kann ja gern mal nach Hannover kommen und sich genau das anschauen, aber anders als erwartet. Oder wie soll ich mir erklären, dass einige hundert Meter in beiden Richtungen vor und hinter der Messstation an einer Bundesstraße Tempo 40 angeordnet wurde? Ganz sicher nicht um den tatsächlichen Schadstoffgehalt zu messen.
Das ist ja ein Stück aus Absurdistan - na hoffentlich geht dieser Schuss nicht nach hinten los, wenn die Fahrzeuge im dritten statt dem vierten Gang fahren.

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J.Simon 25.11.2018, 12:21
107.

Zitat von kraus_adam
Bei meinem Diesel gibt es auch nahezu keinen Bremsabrieb. Die Beläge halten bei meinem Auto um die 100.000km.
..ein Wunderauto. Nahezu keinen Bremsabrieb und Bremsbeläge die "um die 100.000 Kilometer halten".
Wo gibt's das zu kaufen?

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jim.panse 25.11.2018, 12:22
108.

Zitat von kraus_adam
Bei meinem Diesel gibt es auch nahezu keinen Bremsabrieb. Die Beläge halten bei meinem Auto um die 100.000km.
Wie wollen Sie mit einem Verbrenner denn anders bremsen als mit den Bremsen? Vorausschauendes Fahren bringt etwas, aber bei einen wird immer gebremst bei mir fast immer rekuperiert. Und erzählen Sie bitte nicht Sie bremsen indem Sie runterschalten. Das ist zum einen mühselig und zum anderen wesentlich teurer, weil es schnell auf Getriebe und Kupplung geht. Ein Leaf in Australien hatte nach 200.000km noch Bremsen die wie neu waren. Was man nur ab und an machen sollte ist (am besten auf der Landstraße) kurz in N gehen und einmal runtebremsen wenn es der Verkehr zulässt.

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tatsache2011 25.11.2018, 12:29
109. höchstens 10 m

Zitat von Ranor
Die Regeln der EU sehen einen MINDESTABSTAND von 25 m zu nächsten Kreuzung und einen MINDESTABSTAND von 10 m zur Fahrbahn vor. ...
10 m breite Bürgersteige?

"Bei allen Schadstoffen müssen die Probenahmestellen in verkehrsnahen Zonen mindestens 25 m vom Rand verkehrsreicher Kreuzungen und höchstens 10 m vom Fahrbahnrand entfernt sein."

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