Forum: Auto
Grüne und FDP ziehen City-Maut in Betracht
imago images / photothek

Gegenüber der City-Maut zeigen sich nun auch die Grünen und die FDP offen. Die Einführung der Gebühr soll das Fahren in der Stadt künftig "unattraktiver" machen.

Seite 6 von 22
lab61 24.05.2019, 12:46
50.

Zitat von fxe1200
Als ersten Schritt sollte man... ...Busse und Bahnen in den Städten kostenlos nutzen können. Eine Maut trifft die weniger Betuchten; über eine kostenlose Straßenbahn freut sich jeder.
Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
Die kostenlose Grundversorgung mit ÖPNV gehört meiner Ansicht nach zu einer Staatsaufgabe.

Ist ja schon ein Unding, dass ältere Menschen, die freiwillig ihren Führerschein abgeben, allenfalls einmal ein kostenloses Jahres-Abo in ihrer Kommune erhalten. Das müssten die auch lebenslang bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sportzigarette 24.05.2019, 12:47
51. genau..

Zitat von krypton8310
Warum zieht der Herr von den Grünen denn nicht in Betracht es attraktiver zu machen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zu fahren? Vielleicht mal das schlechtere besser machen anstatt das bessere schlechter....
Genau, gerade die ganzen Grünen haben mit ÖPNV ja gar nichts am Hut und haben ja auch noch nie gefordert, dass der verbessert und preiswerter werden mus. Herr lass Hirn regnen! Sorry, die FDP ist die Partei der egoistischen BMW fahrenden Frieberufler, nicht die Grünen. Auto fahren muß und wird in Zukunft wesentlich teurer werden müssen. Und ja, ich habe ein Auto und fahre eigentlich auch gern, aber Zeiten ändern sich.......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fahrgast07 24.05.2019, 12:47
52. Zeit wirds!

Endlich passiert was gegen den Autowahn in drn Städten. Ich würde die ÖV-Tages/Monatskarten als Maut verlangen, dann überzeugt man die Leute doppelt zum Umsteigen. Außerdem Parkplätze drastisch reduzieren und verteuern. In der Großstadt braucht man kein Auto.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankcrx 24.05.2019, 12:48
53. Realistisch?

Stuttgart, Köln, München und viele andere Großstädte sind mit ihrem ÖPNV doch schon am Limit des machbaren. Das heißt also Ausbau des ÖPNV. Busse bringen hier leider nicht so viel, da diese nur 30-40 (Gelenkbusse bis zu 60) Personen transportieren können und ebenfalls meistens im Stau stehen. Also Ausbau des Schienenverkehrs. Gut - also erst mal planen (5 Jahre), dann die Gerichtsbeschlüsse abwarten wegen der Einsprüche (optimistische 2 Jahre) dann der Bau (5-10 Jahre).
In Stuttgart prüft man ja auch den Einsatz von Seilbahnen aber auch hier haben viele Bürger was dagegen wenn man ihnen von oben in den Garten schauen kann und oh gott die Frau sich womöglich oben ohne sonnt.
Mal ehrlich, es ist doch gar nicht geplant hier Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Man will abkassieren. Schließlich fehlen doch 120 Milliarden im Haushalt, die müssen irgendwie wieder rein. Also Tabaksteuer, CO2 Steuer, City Maut und wahrscheinlich kommt nächste Woche ein anderer Politlurch auf die Idee die MwSt. zu erhöhen.
Klar das die Bevölkerung die City Maut nicht will, die haben es längst durchschaut das die Politik nur abkassieren will. Hat dieses mal nicht geklappt, vielleicht nochmal ne Sektsteuer einführen für unsere klamme Marine. Da hilft der Deutsche sicher gern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
muzepuckel 24.05.2019, 12:48
54.

Na endlich wächst zusammen, was zusammengehört: FDPler mit Fahrrad genannt Grüne und FDPler mit dicker Schleuder, die die Maut nicht kratzt. Macht nur so weiter, den online-Handel und die Einkaufszentren am Rande der Stadt wirds freuen. In Köln ist Autofahren schon jetzt eine absolute Zumutung. Das tut sich von außerhalb doch keiner mehr an, der das nicht muß. Die Pendler sind bei einer Maut die Dummen, weil der ÖPNV schon jetzt zu Stoßzeiten völlig überlastet ist. Alternative also keine, nur höhere Kosten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JackGerald 24.05.2019, 12:48
55. Und was soll die Verwaltung dieser Maßnahme kosten?

Davon abgesehen ist es schon heute unattraktiv genug, mit einem Auto in Innenstädte zu fahren - und wenn die Mehrheit der Deutschen dagegen ist, dann machen sich FDP und Grüne mit solchen Vorstößen sowieso nur noch unbeliebter. @ SPON: Was ist das überhaupt für ein Satz "Deutschen mehrheitlich gegen Citymaut"? Entweder sagt man "Deutsche mehrheitlich gegen Citymaut" oder "Die Deutschen sind mehrheitlich gegen Citymaut".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lab61 24.05.2019, 12:51
56.

Zitat von VormSpiegel
Ein Auto hat man weil es gebraucht wird.
Wenn das mal immer so zutreffen würde.

Etwas zu brauchen, wird leider auch von ureigenen, subjektiven Aspekten definiert.

Ja. Wir haben auch ein Auto und fahren damit morgens die Kinde rin die Kite, ich dann mit meiner Frau weiter zum Hauptbahnhof, wo sie in die Bahn umsteigt und ich dann drei Ecken weiter auf meiner Arbeitsstelle in die Tiefgarage fahren.

Und ja. Es wäre alles auch ohne Auto machbar. Meine Eltern haben das bei deutlich schlechterem ÖPNV-Netz geschafft. Aber es ist eben mit spürbar höherem Zeitaufwand was die Wegezeiten angeht verbunden. Und klar. Es ist auch unbequemer.

Aber wenn wir es uns nicht leisten könnten, würden wir es auch nur mit Fahrrad und ÖPNV schaffen. Es ist ein Stück Lebensqualität in Form von Bequemlichkeit und Zeitersparnis. Aber es ist kein unverzichtbares Essential.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
5412 24.05.2019, 12:51
57.

Zitat von MisterD
wann endlich Polizei, Feuerwehr und städtische Fahrzeuge auf die glorreiche E-Mobilität aufspringen. Ich soll ja möglichst schnell so nen fahrendes Chemielabor kaufen, unter Androhung von Fahrverboten und Enteignung... und die Fahrzeuge von der Polizei, die täglich hunderte Kilometer im Stadtverkehr zurücklegen fahren weiterhin ihre dreckigen Diesel. So kann es nicht funktionieren...
Alleine für 100km ist man in einer Großstadt und um die geht es ca. 4 Stunden unterwegs. Wie sollen Polizisten in 8 Stunden Hunderte km verfahren? Das ist doch reines populistisches Gebashe zumal doch klar und nachvollziehbar ist warum Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen, aber auch Handwerker und Lieferantee weiterhin freie Fahrt haben werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BöwaM 24.05.2019, 12:53
58. Bin ich absolut für

Zitat von mckberlin
Berlin / ich bin für mindestens 100€ pro Monat
Die 100 Euro sind für mich kein Problem. Hätte aber endlich freie Straßen. Es nervt einfach jeden Morgen in einer Blechlawine zu stehen. Letztendlich würde es für mich unterm Strich sogar billiger, da mein gemieteter Parklatz mehr kostet als 100 Euro. Und ohne die Blechlawine gibt es wieder Parkplätze. Zumindest die Preise der privat vermieteten Parkplätze würden sinken (Angebot und Nachfrage) Ich könnte auch problemlos den ÖPNV nehmen. Aber die Dinger sind schmutzig, unzuverlässig und mit dem Klientel, dass in der Regel dort drinsitzt, möchte ich keinen Kontakt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
!!!Fovea!!! 24.05.2019, 12:54
59. Also

GRÜN hätte ich sowieso nicht gewählt, aber nun wähle ich auch die FDP nicht.

CDU unwählbar, SPD unwählbar, nun ja, da bleibt nicht mehr viel übrig. Wenn weniger gefahren wird, wird mehr Sprit gespart, d.h., weniger Steuereinnahmen über die Mineralölsteuer...., ob das der Staat wirklich will, ach ja, dann gibts da noch diese Menschen, die dieser Klimahysterie anheim gefallen sind und eine C02 Steuer zahlen wollen, wenn ich weiter Auto fahre, fällt die dann für mich weg, da ich schon Mineralölsteuer zahle?!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 22