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Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als s
DPA

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben.

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boscoverde 18.01.2019, 05:08
1. Gebt den Radlern

endlich Kennzeichen, lasst sie als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer Steuern zahlen, baut ihnen davon angemessen breite und sichere Verkehrswege und schon löst sich diese Problematik so gut wie automatisch. Dass unsere Verkehrsplaner über lange Zeiträume hinweg genau denjenigen Teilnehmern Verkehrsraum zugeordnet haben, die einen nicht unerheblichen Steueranteil haben entrichten dürfen, sollte nicht zu einem Bumerang gemacht werden. Sichere Verkehrswege kosten nun mal. Dem Hauptfinanzierer dieser Wege nun Beschneidungen aufzuerlegen, hat schon etwas von Satire.

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Charlie Hebdo 18.01.2019, 05:32
2. Gilt das dann auch für Radwege auf dem Bürgersteig?

Gilt das dann auch, wenn der Radweg rauf dem Bürgersteig, also leicht erhöht ist? Zitat: “unabhängig von der Art der Verkehrsführung...“
Und dann könnte man fragen, wieso Fußgänger nicht besser geschützt wegen. Müsste der Sicherheitsabstand hier nicht auch 1,5 m betragen? Also Fußgänger nicht überholen. Und bei Kindern bitte 2 m Abstand. Oder anders ausgedrückt, auch Fußgänger bitte nicht mehr überholen. Schrittgeschwindigkeit.

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sven2016 18.01.2019, 05:50
3. Ursache für Unfälle und Unsicherheit

ist in der Regel die Rücksichtslosigkeitskette

Auto -> Radfahrer, Radfahrer Fußgänger

Da können Regelauslegungen wenig helfen, und den Versicherungen geht es wohl mehr um Möglichkeiten, ihre Kosten im Schadensfall zu reduzieren.

Eine Trennung der Verkehrsteilnehmer nach Geschwindigkeiten ist in Städten kaum zu realisieren.

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MarkusW77 18.01.2019, 05:53
4.

dooring Unfälle? echt jetzt? War das Ü für Autotür kaputt auf der Tastatur?
Ich denke, die Menschen können in 20 - 30 Jahren kein Risiko mehr einschätzen, soviel wie mittlerweile geregelt wird.

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selinnnn 18.01.2019, 05:56
5. Beide richtungen

Das gilt doch dann auch für die Fahrradfahrer. Die dürfen dann bei einer langsamen Kolonne nicht am Fahrradstreifen vorbeiziehen, weil sie nicht dennötigen Abstand einhalten können. Und das an der Ampfel rechts nach vorne fahren, am besten sogar noch an den Autos vorziehen hätte sich dann auch erledigt. Damit könnte ich leben.

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J.Corey 18.01.2019, 06:03
6.

Wird sich ohnehin nicht kontrolliert, zumal die Autofahrer den Fahrstreifen der Radfahrer grundsätzlich mitbenutzen. Denen ist hat nicht klar, dass es sich um einen eigenen Fahrstreifen handelt, der nur bei Bedarf und ohne Behinderung oder hat Gefährdung von Radfahrern ausnahmsweise kurz befahren werden darf. Ich nicht mal Autofahrer erkennen wenn ich anstatt auf dem Schutzstreifen mit in der Autospur herumtrödel oder neun Rad abstelle um nur mal kurz Brötchen zu holen ...

Radfahrer werden in Verkehr nicht ernstgenommen und daher verstehe ich gut, wenn Radler ihrerseits auch keine Veranlassung sehen sich an die einschränkenden Regeln zu halten, wenn sich umgekehrt niemand um die Regeln für Radler und deren Einhaltung interessiert.

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franxinatra 18.01.2019, 06:05
7. Leider haben Radler einen Persilschein...

Ich wüßte schon gerne, wie viele der tragischen Unfälle dadurch verursacht werden, dass sich Radfahrer rechts an Staus vorbei schlängeln (dabei von deren 1,5m Abstand gar nicht erst zu reden).
So lange hier nicht Farbe bekannt wird werden Radfahrer sterben, auch unschuldige,,,

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vollzeitpoltiker 18.01.2019, 06:06
8. Kein Platz

Meistens werden die Schutzstreifen ja angelegt, weil man einfach keinen Platz für richtige Fahrradstreifen hat
Eine 100 Jahre alte Straße wird halt nicht breiter weil heute Fahrräder 3,5 m Platz brauchen

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ronschmidt 18.01.2019, 06:08
9. Abstand

Das bedeutet aber auch für Radfahrer, einen Abstand von 1,5 m einzuhalten. Vorbeifahren am stehenden Verkehr an LSA oder Stau ist dann entgegen den Verkehrsregeln. Offenbar gelten diese für Radfahrer nicht.

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