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Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als s
DPA

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben.

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thomaswho 18.01.2019, 09:22
190. Whataboutism in jedem zweiten Beitrag....

Was soll das?
Im Artike geht es darum,. daß Aurofahrer beim Überholen eines Radfahrers 1,5m Sicherheitsabstand einhalten müssen. Punkt.
Daß sich Radfahrer an anderer Stelle falsch verhalten ist unbestritten, aber darum geht es doch hier gar nicht. Oder darf ich jetzt Schwarzfahren, weil es Autofahrer gibt, die keine KfZ-Steuer zahlen? Oder darf ich jetzt in im Restaurant wieder rauchen, weil bestimmte Diesel nicht den Abgasvorschriften entsprechen?
Natürlich nicht.

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Henry the eighth I am 18.01.2019, 09:24
191. Lächerlich

Na klar, 1,5 Meter. Das ist ja total relaistisch! Busfahrer dürften dann nur hinter Radfahrer hinterhertuckeln, Und gleichzeitig will man den Nahverkehr aktraktiver machen...

Dann müssen sich Fahrradfahrer selbstverständlich bei Ampeln auch hinten einordnen und nicht rechts am Auto vorbeidrängeln, wie es JEDER Fahrradfahrer macht!

und wie ist das mit gehwegen, die Fahrradfahrer wie wil nutzen? Da schweigt der ADFC komischerweise zu.

Ich bin beides, Auto- und Radfahrer, und drängel mich auch vor als Radfahrer. Würde aber nie auf die Idee kommen, mich darüber zu beschweren, dass mich Autos überholen.

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observerlbg 18.01.2019, 09:25
192. Genau!

Zitat von quarax
Das Fahrrad ist ein Spielzeug und ein Sportgerät und gehört generell nicht auf öffentliche Strassen.
Und jetzt mal überlegen: ALLE Radfahrer würden zukünftig Auto fahren, wo wollen Sie dann noch Auto fahren? Und die, die da glauben Radfahrer müssten auch mit 1,5m Abstand überholen: nein, denn Autos stehen relativ sicher und schwanken nicht im Wind. Und auch nein, Kennzeichen und Registrierung für Radfahrer bedeutet, dass sehr viel weniger Rad fahren würden. Mit der Konsequenz: siehe oben. Und dann ist da noch der Grundsatz in Deutschland mit der Gefährdungshaftung. Kann ich jedem Autofahrer nur mal empfehlen, sich das von einem Rechts- oder Versicherungsberater erklären zu lassen. Ach ja, zum Zitat: nein, ein Fahrrad ist ein Personentransportmittel. Das Auto eine Rüstung gegen das Wetter und gegen die Anderen. Und eine Rüstung ist laut deutscher Rechtsprechung eine passive Waffe. Noch Fragen?

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blackbirdone 18.01.2019, 09:26
193.

etwas Realitätsfern.bin Berlin sind Radwege häufig neben der Strasse oder zwischen den Fahrbahnen. Wie soll das funktionieren auf einer 50 Strecke. Stau ohne Ende? wenn der schutzsstreifen zu klein ist dann muss er halt breiter werden. so bitter das klingt für so ein Quatsch ist halt kein Platz auf hauotverkehrsstrassen. Also ja das schon richtig und wichtig. Aber halt abseits dem was in der Praxis umgesetzt werden kann.

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Fxxx 18.01.2019, 09:26
194.

Zitat von boscoverde
endlich Kennzeichen, lasst sie als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer Steuern zahlen, baut ihnen davon angemessen breite und sichere Verkehrswege und schon löst sich diese Problematik so gut wie automatisch. Dass unsere Verkehrsplaner über lange Zeiträume hinweg genau denjenigen Teilnehmern Verkehrsraum zugeordnet haben, die einen nicht unerheblichen Steueranteil haben entrichten dürfen, sollte nicht zu einem Bumerang gemacht werden. Sichere Verkehrswege kosten nun mal. Dem Hauptfinanzierer dieser Wege nun Beschneidungen aufzuerlegen, hat schon etwas von Satire.
Anscheinend ist boscoverde nicht klar, dass die Straßen für Autos jedes Jahr mit Milliarden an Steuergeldern subventioniert werden. Von der Verpestung der Luft und dem Lärm, für die niemand entschädigt wird mal ganz zu schweigen. Wir sollten uns für jeden freuen der ein Fahrrad anstelle eines Auto benutzt.
Und ein Bürokratiemonster für alle Fahrradfahrer zu schaffen ist garantiert keine Lösung.

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spiegelleser987 18.01.2019, 09:27
195. Radfahrer halten sich kaum an Verkehrsregeln

Zitat von ronschmidt
Das bedeutet aber auch für Radfahrer, einen Abstand von 1,5 m einzuhalten. Vorbeifahren am stehenden Verkehr an LSA oder Stau ist dann entgegen den Verkehrsregeln. Offenbar gelten diese für Radfahrer nicht.
Die Radfahrer halte sich nicht mehr an Verkehrsregeln.

Auf der Frankfurter Allee haben beide Straßenseiten einen ausreichend breiten Radweg. Aber das interessiert Radfahrer nicht. Die fahren auf der Seite, wo sie es wollen. Da fährt ein Radfahrer auf der falschen Seite, kommt denen ein korrekt fahrender Radfahrer entgegen, muss der auf den Fußweg ausweichen und die Fußgänger springen zur Seite.

Als ich diesen Monat mit dem Taxi gefahren bin, hatte ich wieder ein ungewöhnliches Erlebnis. Die Straße ist ausreichend breit und es gibt die Parkspur. Die war voll, hat. Hinter der Parkspur gibt es auch einen Radweg. Nachdem die Ampel wieder umgeschaltet hatte, fuhren die Autos wieder los. Das Taxi hatte die vorderste Position. 50 m nach der Kreuzung kam plötzlich ein Radfahrer zwischen den parkenden Autos durch. Der Radfahrer konnte noch schnell vom Rad runterspringen und das Vorderrad um 90 Grad drehen. Das hätte nicht gerreicht. Das Taxi musste scharf bremsen, weil nur 2 m Abstand waren. Hätte der Radfahrer das Vorderrad nicht gedreht, hätte es gekracht. Aber so war auch nicht genug Platz, weil der Lenker an das Taxi angeeckt wäre. Durch das scharfe Bremsen des Taxis war es noch zu schaffen, dass der Handgriff des Lenkers nicht von der Frontscheibe getroffen wurde. Die anderen Autos hinter dem Taxi mussten auch scharf bremsen.
Der Radfahrer hätte 50 m zuvor über über die Kreuzung fahren können. Dann hätte er aber die Fahrradampel beachten müssen.

Vor einigen Jahren wurde ich von einem Radfahrer als A..., also Gesäßöffnung bezeichnet, weil der mir auf dem Fußweg von hinten gegen die Beine gefahren ist. Ich hätte zur Seite springen sollen, hat der mich angeschnauzt ung als A... bezeichnet. Deshalb habe ich mir vielen Erlebnisse gemerkt. Auch auf der Frankfurter Allee, wo ein Radfahrer auf die leere Straße zwischen den haltenden Autos durchgefahren ist. Die Feuerwehr mit blauem Blnklicht und Sirene musste bremsen.

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benmartin70 18.01.2019, 09:28
196.

Zitat von realist1964
wenn ich in einer langen Schlange vor einer Ampel stehe und im Rückspiegel sehe, wie ein Fahrradfahrer sich nach vorne schlängelt. Irgendwie sind Fahrradfahrer nicht immer auf Sicherheit bedacht. Eigentlich wenig. Sieht man ja auch an der nicht - Nutzung von Helmen.
Der ist nicht Vorschrift. Autofahrer haben auch keine Helme auf, Fussgänger auch nicht. Würde aber jeden vor Kopfverletzungen schützen.

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peter_1974 18.01.2019, 09:29
197.

"...Der Autofahrerverein ADAC sieht mangelnden Sicherheitsabstand beim Überholen nicht als drängendes Problem..."

Die Damen und Herren vom ADAC sollten hin und wieder mal auf das Fahrrad umsteigen. Dann würde sich diese Meinung schnell ändern.

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intercooler61 18.01.2019, 09:30
198. @157 bloub: es geht hier _nicht_ um Fahrtwind

Zitat von bloub
ist es dass wirklich? erzeigt ein langsam fahrendes oder gar stehendes auto einen so starken fahrtwind, das der auch mit einen abstand von 1,5 meter noch eine gefährdung darstellt? ich glaube kaum, von daher scheint ihr kommentar eher von ideologischen gesichtspunkten anstatt von logischen geprägt.
... oder "Wirbelschleppen", zumindest innerorts. Bei 50 km/h wirft das keinen Radler aus der Spur.

Hauptgrund für den Seitenabstand sind Schlangenlinien fahrende Radler. Und genau dieser Effekt ist bei Langsamfahrt am größten - ergo auch und vor allem beim rechts Vorbeifahren.

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observerlbg 18.01.2019, 09:30
199. Ja, Sei tun mir Leid

Zitat von oskarspapa
diese Abstände auch umgekehrt? Dann würde es endlich aufhören, daß völlig unerwartet ein Radfahrer rechts oder links an langsam fahrenden Autos auftaucht und sich völlig regelwidrig durchschlängelt. Radfahrer müssten dann auch akzeptieren, daß sie als Überholte nicht nach links ausscheren dürfen, wenn vor ihnen ein stationäres Hindernis auftaucht. Kurz, sie müssten sich so an die Regeln halten, wie sie es von den Autofahrern erwarten. Ach ja und Fußwege wären dann auch tabu.
Sie werden durch die bösen Radfahrer extrem gefährdet. Als Autofahrer droht Ihnen der Tod, wenn Sie rechts von einem Radfahrer, der gerade im Regen gegen den Wind fährt überholt werden, während Sie in klimatisierter Vollrüstung sitzend Musik hören wollen.

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