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Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als s
DPA

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben.

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julevh 18.01.2019, 06:47
20. Ausnahmsweise...

schliesse ich als Hardcore Radfahrer mich hier der Einschätzung des ADACs an. Sofern der Radweg nicht mal wieder als Parkplatz missbraucht wird komme ich selten in die Bredouille zu eng überholt zu werden und sehe die Gefahr auch stärker bei Kreuzungen etc. Aaaber:ich bin erwachsen und fahre sicher. Bei weniger geübten Radlern siehts natürlich anders aus. Trotzdem frage ich mich auch: wieviele Studien bzw. Urteile braucht es denn noch damit sich was ändert?

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hajueberlin 18.01.2019, 06:49
21. In Deutschland

Zitat:"In Deutschland ist es fast normal, Radfahrende auf der Fahrbahn als Störfaktor wahrzunehmen, die man bedrängen oder anhupen kann." Zitatende
ist es fast normal, dass jeder nur sich selber sieht und auch dementsprechend fährt. Es wird nicht gefahren, sondern, überwiegend innerorts, gekämpft. Dabei spielt es keine Rolle, welches Fahrzeug benutzt wird. Wobei ich den Radfahrern ein größeres Aggressionspotential unterstelle. Viele haben heutzutage einen wichtigen Trieb verloren. Den Selbsterhaltungstrieb. Eine andere Erklärung kann es meiner Meinung nach nicht geben. So blöd kann kein Mensch sein, wie die häufig fahren. Wer so blöd ist, ist auch zu blöd zum Atmen. Da sie nicht ersticken, bleibt für mich nur noch eine Erklärung über.
Das sehr viele Autofahrer schlechte Verkehrsteilnehmer sind, weiß ich. Das heißt aber nicht, das ein(e) Radfahrer(in) genauso rücksichtslos sein muss.
Das Problem ist, dass heute "alle" sehr aggressiv sind. Höfliche, rücksichtsvolle Menschen werden heutzutage häufig als Loser angesehen. Überwiegend von jungen Menschen.
Schönen Gruß von mir an euch. Nur Loser haben keine Zeit. Sind nämlich Knechte.
hajue

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schneidp 18.01.2019, 06:53
22. An der Realität vorbei

Ich bin sehr viel Rad gefahren in meinem Leben. Teilweise 5000km pro Jahr.
Und LKWs die mit 80 auf der Landstrasse mit nur 30cm Abstand an einem Vorbeiziehen lassen einen mehrere Tode vor Angst sterben. Besonders der Sog durch die Wirbelschleben am Ende.
Aber das ist hier ist albern in die andere Richtung. Ausserorts sind Radwege sowieso mit grünstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg.
Und bei 50kmh sind 1,5m Abstand völlig überzogen.
50cm reichen, wenn sie denn eingehalten werden! Hab schon unter 20cm erlebt.
1,5m dagegen bewirken das Gegenteil.
Wollte man das einfordern, dann schürt man damit einen Konflikt zwischen Radfahrern und Autofahrern der keiner der beiden Seiten hilft.
Denn dann ist eine gemischte Benutzung von Straße defakto unmöglich.
Viele Radfahrer schaffen gerade mal 15-18kmh.
Das würde den ganzen Verkehr lahmlegen.

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Negira 18.01.2019, 06:53
23.

ein Strich auf dem Boden ist kein Fahrradweg. Er bringt nämlich keinen Schutz. Also baut bitte richtige Radwege. und liebe Radfahrer nutzt sie auch !

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v.merkwuerden 18.01.2019, 06:55
24. Überholverbot

Für Radler gilt das Überholverbot freilich nicht, die sich nach zähen Überholvorgängen der Autofahrer an der Ampel wieder an die erste Stelle schlängeln.

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Bugs 18.01.2019, 06:58
25. Schutzstreifen – total verfehlt!

Na Gott-sei-Dank! Ich fahre ja meistens Auto und nur noch selten mit dem Fahrrad. Aber auch aus meiner geschützten Autozelle heraus empfinde ich diese Schutzstreifen als blanken Hohn!
Nicht selten wird der Radfahrer auf seiner rechten Seite von einer Busspur flankiert, dann kommt sein angeblicher Schutzstreifen und zur Linken fahren dann die Autofahrer. Und mit ein bisschen Pech kreuzen diese Spuren für das abbiegen auch noch… ich habe meinem Sohn (inzwischen mein Fahrrad fährt) schon immer geraten, diesen Schutzstreifen nicht zu nehmen. Wir verzichten lieber auf das Fahrrad, als uns einer solchen Gefahr auszusetzen! Ich konnte noch nie nachvollziehen, wer auf die Idee gekommen ist die Fahrradwege auf die Straße zu verlegen, auf diese Art und Weise und empfinde den Begriff „Schutzstreifen“ dafür sowieso als paradox!

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hajueberlin 18.01.2019, 07:03
26. In Deutschland

Zitatanfang:"In Deutschland ist es fast normal, Radfahrende auf der Fahrbahn als Störfaktor wahrzunehmen, die man bedrängen oder anhupen kann." Zitatende
In Deutschland ist es normal, dass jeder nur seine eigenen Bedürfnisse sieht. Es wird, insbesondere innerorts, auch nicht mehr gefahren, sondern gekämpft. Nicht nur die Kraftfahrer sind so. Die Radfahrer(ich weiß, dass nicht ALLE so sind) sind noch viel schlimmer. Irgendwas stimmt mit denen nicht. Irgendwie ist denen ein Trieb abhanden gekommen. Der Selbsterhaltungstrieb. Anders kann ich mir deren Verhalten nicht erklären. So blöd, wie viele von denen fahren, kann niemand sein. Wer so blöd ist, ist auch zu blöd zum atmen. Da sie noch nicht erstickt sind, kommt für mich nur die andere Erklärung infrage.
Viele denken wohl, dass ihnen die Straße gehört. Der gesunde Menschenverstand spielt keine Rolle. Ich weiß nicht warum. Bestimmt spielt auch eine große Rolle, dass nicht wenige sehr schnell unterwegs sind (aus Fitnessgründen?) und infolgedessen einen hohen Blutdruck haben. Die fahren schneller als sie denken können. Die können dann die Situationen, die sehr komplex sind, nicht mehr beurteilen. Ein Wunder, dass nicht noch mehr passiert. So schlecht sind die Kraftfahrer wohl doch nicht.
Schönen Gruß von mir an alle Kampfradler: Nur Loser haben keine Zeit. Weil sie Knechte sind.
Ich wünsche noch einen schönen Tag und ein langes Leben.
hajue

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stefzeri 18.01.2019, 07:06
27. Ich erwarte mit Spannung

... den ersten Beitrag, in dem das unverantwortliche Verhalten der Radfahrer angemeckert wird. :-)
3, 2, 1

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lawyer78 18.01.2019, 07:11
28. Mindestabstand auch im Begegnungsverkehr?

Dass der Abstand beim Überholen oft nicht eingehalten wird, ist Realität. Wie sieht es denn eigentlich mit dem Mindestabstand im Begegnungsverkehr aus? Mein täglicher Arbeitsweg führt durch eine für Radler freigegebene Einbahnstraße vor einer weiterführenden Schule. Wenn die großen (!) Kinder mit dem SUV abgesetzt wurden, wird gnadenlos die Einbahnstraße entlang gerast, um rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Die Straße ist so eng, dass der Abstand vom Auto zur Außenseite Fahrradlenker nur gut 20cm beträgt. An beiden Fahrbahnrändern stehen dicht an dicht geparkte Autos, so dass man nicht ausweichen kann. Müssen dann beide anhalten oder wie verhält man sich da?

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inecht 18.01.2019, 07:11
29. mit 120 Km/h reisst der Aussenspiegel fast an meinem Lenker.

Hier auf dem Land hält sich niemand an Temporegeln.
Da rasen die Muttis auf dem Weg zum Kindergarten haarscharf an mir vorbei.
150 cm Abstand ? Kennt hier niemand ....

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