Forum: Auto
Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als s
DPA

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben.

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benmartin70 18.01.2019, 11:42
370.

Zitat von s.l.bln
...gibt es länger als Diskussionen und Fußgänger länger als Fahrräder. Für was soll der Zeitpunkt einer Erfindung ein Argument sein? Ihr Beitrag ist das Standardbeispiel für die Haltung engstirnig militanter Radfahrer. Ich bin selbst viel mit dem Rad unterwegs, auch zu sportlichen Zwecken, verstehe aber trotzdem die Engstirnigkeit nicht, mit der manche argumentieren. Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß Sie innerhalb einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung die Bewegungsfreiheit eines großen Teiles der Bevölkerung an deren Wohnort derart beschränken können, nur, weil Sie auf dem älteren Gefährt sitzen. Das Auto ist eine gesellschaftliche Realität. Nach 120 Jahren sollten Sie gelernt haben, damit umzugehen.
Ich kann gut damit umgehen, Ich fordere weder für Radler noch für Autos mehr Platz. Nur dass einseitig immer nur "Auto" gerufen und gejammert wird ist nicht mehr zeitgemäß. Es wurde jahrzehntelang Verkehrspolitik für KFZ gemacht, das rächt sich nun.
Ich möchte mit meinem Fahrzeug einfach auf der Fahrbahn fahren können ohne dass mich jemand gefährdet. Ob das mein Auto oder mein Fahrrad ist ist egal.

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fahrgast07 18.01.2019, 11:42
371. Radfahrer: Abstand halten!

Man kann Radfahrern nur empfeen, gut Abstand vom Straßenrand zu halten, ein Meter darfs schon sein. Dann regen sich die Autofahrer zwar auf, aber sie schneiden einen nicht mehr. Wunder wirkt auch ein Brett quer auf dwm Gepäckträger, nicht breiter als der Lenker. Schreckt Autofahrer vor dreistem Überholen ab.

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Gernot.hofmann 18.01.2019, 11:43
372. Abstand zum Fahrrradfahrer

Ja, und welchen Abstand muss der Fahrradfahrer beim Rechtsüberholen von Autos einhalten?
Man kennt das ja, man kommt am Radfahrer nicht vorbei, weil man keinen genügenden Abstand einhalten kann. Endlich ist genug Platz, man kann überholen. Dann stockt der Verkehr und der Radfahrer braust rechts an einem vorbei. Das ganze wieder auf Anfang! Versucht man den Platz zum Bordstein dicht zu machen, überholt der Radfahrer links die ganze Kollonne und schert vorne vor dem zweiten PKW wieder nach rechts ein, und das ganze wieder auf Anfang!

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alabama110 18.01.2019, 11:43
373. Äh....

Zitat von wolle0601
Wer so viel öffentlichen Raum beansprucht, soll genauso dafür zahlen wie das Autofahrer tun. Bemessen kann man das leicht am Flächenbedarf eines Fahrrads - die Breite kennen wir dann ja. Bei der Länge kann man sich entweder an der tatsächlichen Länge oder am Sicherheitsabstand orientieren (Tacho halbe, typische innerstädtische Geschwindigkeit 20 km/h). Einen Orientierungspunkt zur Höhe bietet die Grundsteuer und der kommunale Hebesatz. Die Kfz-Steuer kann analog weiterentwickelt werden; als Flächenmiete, mit allen fahrtstreckenabhängigen Emissionsgrößen in verbrauchsabhängige Steuern, also Sprit- oder Elektrosteuer, wo sie von der Logik her hingehören.
....ja. Gute Idee :)
Aber: wie eine Mitforistin schon schrieb: Steuern die in Deutschland erhoben werden sind nicht zweckgebunden, alles kommt in einen großen Topf und daraus werden die vielen kleinen Ausgaben getätigt. Sind Sie dann auch für Kennzeichen an Fußgängerinnen? Und Rollstuhlfahrerinnen? Und Hündinnen? Und Kinderwagen? Und Einkaufstrolleys? Und Skateboards? Und Roller (die analogen)? Und Einkaufswagen? Und....ich denke, es ist verständlich worauf ich hinaus möchte. All diese Dinge beanspruchen auch den öffentlichen Raum und müssten genauso dafür zahlen, wie die Autofahrerinnen dies tun. Bin gespannt auf Ihr Konzept und die Umsetzung :) Ich hoffe wir hören was von Ihnen in der Politik, die heute-show braucht neues Futter

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qoderrat 18.01.2019, 11:44
374.

Als Radfahrer ist es mir lieber dass der Bus oder LKW zügig überholt, wenn der hinter mir herfährt ist mir das deutlich unangenehmer.

Viel wichtiger wäre mir, dass speziell die Busfahrer, bei LKW passiert das interessanterweise viel seltener, erst dann wieder einscheren, wenn sie auch wirklich vorbei sind, erst letzte Woche musste ich wieder auf den Gehweg ausweichen um einer Kollision zu entgehen.

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Alltagsradler 18.01.2019, 11:45
375.

Zitat von benmartin70
Das sieht die STVO anders. Wenn Sie damit ein Problem haben sollten Sie Ihre Eignung für die Teilnahme am Strassenverkehr überprüfen lassen.
ich fahre täglich mit dem Rad in die Arbeit, und in der Gegend in der ich aufgewachsen bin, sind die Stautage das Wochenende.
Wer fährt denn jetzt wegen des Freizeitvergügens und wer weil es ein notwendiges Verkehrsmittel ist?

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Alltagsradler 18.01.2019, 11:47
376.

Zitat von Stifelia
Wenn sich endlich mal Radfahrer ebenso an Regeln halten würden. Rotlicht, Fahrverbot in Fußgängerzonen etc. werden ständig ignoriert. Sollten ebenso kontrolliert und auch betraft werden. Dann wäre genug Geld vorhanden, um die Radwege auszubauen.
Massive Fehleinschätzung, auch wenn ich es gerne sehen würde, dass alle Radfahrer gut beleuchte STVo konform unterwegs sind. Aber da sind die Radfaher eben auch nur so gut wie die Bevölkerung aus der sie kommen.

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giovanni.rossi 18.01.2019, 11:49
377. Gleiches Recht für alle

1,5 m Abstand von Autos von Radfahrern!
Aber auch 1,5 m Abstand von Radfahrern von Autos, von Fußgängern und untereinander, faktisch also kein rechts überholen vor Ampeln und im Stau.
Gebt endlich jedem seine Fahrspur!

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ziegler 18.01.2019, 11:49
378. Erschreckend wie viele, wie wenig zu wisse scheinen

Ich habe mich tatsächlich mal durch die Kommentare durchgearbeitet und bin sehr erschrocken. Grundsätzlich sieht jeder Verkehrsteilnehmer nur seine Sicht der Dinge. Ich Auto, ich Fahrrad, ich Fußgänger. Erschrocken bin ich über Aussagen wie: Die Radler zahlen keine Steuern, was natürlich Quatsch ist, zum einen sind die meisten Radler auch im Besitz eines Autos zum anderen Zahlen sie auf andere Art und weiße Steuern, die in die Infrastruktur der Stadt fließt.

Radler dürfen nicht rechts an der Ampel vorbei. Stimmt nicht. In Paragraf 5 der Straßenverkehrsordnung ist in Absatz 5 eindeutig festgehalten: "Ist ausreichender Raum vorhanden, dürfen Rad fahrende und Mofa fahrende die Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit und besonderer Vorsicht rechts überholen."
Was nicht heißt, dass man als Radler auf Biegen und Brechen sich rechts vorbeischieben muss.

Mindestabstand gilt nur für motorisierten Verkehr. Was nicht heißt, dass ein Radler nicht dennoch einen Mindestabstand einhalten sollte.

Radler schießen bei Rot über die Ampel. Ja, das tun sie. Ebenso wie Autofahrer und Fußgänger. Ist von allen drei eher eine bescheidene Angewohnheit.

Hier gibt es mit fetten Knubbel abgetrennte Radwege und dennoch werden diese Radwege von Autofahrer als Abkürzung benutzt. Die Forderung nach abgetreten Radwegen ist, zumindest in dieser Stadt, nur eine Ausrede.

Die Liste könnte man jetzt unendlich fortsetzen. Vielleicht sollte man einfach mal anders denken. Jeder nimmt Rücksicht und fährt umsichtig. (was im Übrigen die meisten Verkehrsteilnehmer tun.) Mal nimmt sich der Radler zurück, mal der Autofahrer. Und wenn alle entspannter am Straßenverkehr teilnehmen wird man schnell bemerken, dass es für alle besser und schneller läuft. Ich für meinen Teil mache das. Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin drängle ich mich nicht überall durch, winke und lächle freundlich, wenn ich von einem Autofahrer vorgelassen werde, als Autofahrer lasse ich mal einen Radfahrer oder einen Fußgänger den Vorrang, auch wenn Sie das im Moment eigentlich nicht haben… Ich fahre so entspannt durch die Welt, dass kann man nicht glauben.

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hajueberlin 18.01.2019, 11:49
379.

Zitat von benmartin70
Das ist bei allen Regelungen so. Leider halten sich die Fussgänger selten daran dass der Radweg eine Fahrspur darstellt.
Meine Lösung wäre, gewisse Grundregeln zur Teilhabe am Straßenverkehr zum Pflichtunterricht in den Schulen zu machen. In den Städten intensiver, als auf dem Land. Jedes Jahr als Wiederholung vor den Sommerferien und mit steigendem Alter auch in steigendem Umfang. Wichtig wäre mir eher die Vermittlung von Verständnis für die einzelnen Arten am Verkehr teilzunehmen, als die Vermittlung von Strafen, die es gibt.
Und immer und immer wieder der §1 StVO.

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