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Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als s
DPA

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben.

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pipipupu 18.01.2019, 07:14
30. Richtig so!

Fahre selber kein Fahrrad, habe aber den größten Respekt vor Leuten die bei jedem Wetter dieses benutzen. Man wird ja schon als Autofahrer vom Hintermann auf das übelste genötigt, wenn man sich weigert einen Radfahrer aufgrund mangelnder Möglichkeit zu überholen.

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rosinenzuechterin 18.01.2019, 07:18
31. Wichtiger Artikel

Allein schon, dass es ein Gutachten braucht, welches besagt, dass die StVO IMMER einzuhalten ist, ist erschreckend. Dennoch freue ich mich auf das nächste Gutachten, welches den Radfahrern klar macht, dass die Benutzung der (Auto-)Fahrbahn für sie verboten ist, wenn ein Radweg vorhanden und dessen Benutzung zumutbar ist. Denn daran hapert es auch oft genug. Daraus, schneller zu radeln als andere oder ein Rennrad zu bewegen, leitet sich entgegen der Rechtsauffassung vieler Radfahrender NICHT ab, die Straße benutzen zu dürfen. Aber: Wenn Radfahrende auf der Straße unterwegs sind, sind deren Schutzrechte einzuhalten. Hier müssen sich tatsächlich die meisten Autofahrer an die eigene Nase fassen. 1,50 m ist fast ein Autobreite, da muss auch ich in Zukunft wieder intensiver drauf achten und aushalten, dass dann wohl ich im Auto öfter angehupt werde.

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mindorb 18.01.2019, 07:18
32. Dooring Unfälle

Und was denkt der ADAC wie "Dooring Unfälle" entstehen/begünstigt werden? Wenn Radfahrende sich ihrerseits nicht auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes verlassen können, angehupt und bedrängt werden, dann fahren sie so weit rechts, dass sie ihren Sicherheitsabstand nach rechts auch noch einbüßen.

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Spiegelpfau 18.01.2019, 07:19
33. Stimmt

Beobachte ich sowohl als Rad- als auch als Autofahrer. Ich halte mind. 2m Abstand. Schon deswegen, da ältere und junge Radfahrer sehr stark schlenkern und oft nebeneinander fahren und reden und sich nicht hintereinander einsortieren, wenn ein Auto kommt.

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spile 18.01.2019, 07:20
34.

Die Akzeptanz gegenüber Radfahrern sinkt zur Zeit. So habe ich erlebt, wie ein älterer E-Bike Fahrer von einem wenig freundlichen Autofahrer aufgefordert wurde, doch auf dem Bürgersteig zu fahren. Obwohl Radfahrer dort ganz bestimmt nichts zu suchen haben, fahren gerade ältere Menschen vermehrt auf diesen Wegen aus Angst.

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alexander.koldau 18.01.2019, 07:25
35. Die Haltung des ADAC ist erschreckend!

Der Logik folgend, ist Drängeln auf der Autobahn, mit 5 m Abstand bei 150 km/h sich den Weg freihupen, ebensowenig ein Problem wie zu dichte Überholen von Radfahrern, denn das führt auch so gut wie nie zu Unfällen.
Diese Geisteshaltung ist doch sehr fragwürdig!

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teilnehmehr 18.01.2019, 07:28
36.

Immer sind es die Autofahrer, die kritisiert werden, was natürlich bei den schrecklichen Unfällen sich auch erklären lässt. Durch die fehlende Konzentration oder gar durch schlampiges Fahrverhalten der Autofahrer kommt es zu solchen schlimmen Unfällen. Mangelnde Ausstattung der Fahrzeuge, wie Totenwinkelwarner könnten eigentlich viele der Unfällen verhindern. Dabei sind es aber auch in vielen Fällen, tragen die Radfahrer auch selbst die Schuld. Das wird nicht erwähnt. Die halten sich kaum an die Regeln. Sei es der Abstand, sei es überholen/vorpfuschen an der Ampel. Sei es ständiges fahren im toten Winkel. Sei es von dem Gehweg plötzlich auf die Fahrbahn zu wechseln. Die Fahrradfahrer unterschätzen oft die Gefahr und selbst wenn Sie die Vorfahrt haben, nützt es am Ende wenig einem Geschädigten. Alleine schon, dass wegen einem Fahrradfahrer ganzes Verkehr aufgehalten wird, Busse, LKW‘s etc. Die 1,5m Abstand zu verlangen ist einfach nicht realistisch bei den schlecht ausgebauten Straßen. Erklärt es einem in China oder Indien, die würden uns auslachen. Es muss mehr Respekt gegenseitig gezeigt werden. Mehr Vohrsicht als Rücksicht. Nicht auf seinem Recht bestehen, auch mal nachgeben, denn es könnte das letzte mal sein, wo man das Recht hatte. Weiterhin gute und unfallfreie Fahrt an alle Verkehrsteilnehmer.

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oskarspapa 18.01.2019, 07:30
37. Gelten

diese Abstände auch umgekehrt?
Dann würde es endlich aufhören, daß völlig unerwartet ein Radfahrer rechts oder links an langsam fahrenden Autos auftaucht und sich völlig regelwidrig durchschlängelt. Radfahrer müssten dann auch akzeptieren, daß sie als Überholte nicht nach links ausscheren dürfen, wenn vor ihnen ein stationäres Hindernis auftaucht.
Kurz, sie müssten sich so an die Regeln halten, wie sie es von den Autofahrern erwarten.
Ach ja und Fußwege wären dann auch tabu.

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Leser161 18.01.2019, 07:30
38. Das neu?

Der Schutzstreifen ist eine Markierung kein Schutzschild. Und wenn 1,5m im normalen Verkehr notwendig sind, sind sie es auch bei der Verwendung des Schutzstreifens.

Ansonsten möchte ich betonen das ich denke das die meisten Autofahrer vs. Radfahrer Probleme aus Infrarstruktur und Regelungsstruktur resultieren. Die sind teilweise sehr unpraktikabel und komplex, das sie von beiden seiten manchmal schwer befolgt werden können oder manchmal schlichtweg gefährlich sind.

Beispiel: An der Ampel rechtsvorbeirollern an der Autoschlange. Ja das darf man als Radler, es schafft aber eine unsichere Situation, da etwaige Rechtsabbieger eine weitere Variable im Auge behalten muss.

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horstenporst 18.01.2019, 07:31
39.

"Radverkehrspolitik, die auf breiten Einsatz von Schutzstreifen setzt, ist verfehlt." Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wer als Politiker die Bekämpfung des Klimawandels ernst meint und gerne saubere Luft atmen möchte muss endlich in eine vernünftige Radinfrastruktur investieren. Perfekt zu diesem Thema passt übrigens das flämische Wort des Jahres: https://www.vrt.be/vrtnws/de/2018/12/18/moordstrookje-ist-das-wort-des-jahres-in-flandern/

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