Forum: Auto
Gutachten der Versicherer: Autofahrer dürfen Radfahrer viel seltener überholen, als s
DPA

Autofahrer müssen beim Überholen 1,5 Meter Abstand zu Radlern halten - selbst wenn diese auf einem Radfahrstreifen unterwegs sind. Diese Einschätzung in einem Gutachten könnte gravierende Folgen haben.

Seite 5 von 53
baghira1 18.01.2019, 07:33
40.

Hätte ich nicht gedacht, das auch an Radfahrstreifen mit der durchgehende Linie ein Abstand von 1,5m eingehalten werden muss.
Dann muss sich nur noch die Polizei sich an solche Radfahrstreifen stellen und jeden überholenden Autofahrer abknollen. Wird aber nicht passieren. Das wird nicht automatisch geschehen.insofern wird das nicht verfolgt werden. Wie das Falschparken, das EInfahren in die Umweltzone mit zu schlechter Abgasreinigung.

Beitrag melden
jogi01 18.01.2019, 07:34
41. 1,5 m Abstand zum Fahradfahrer

das. dürfte dann aber auch heissen, das Fahradfahrer langsam fahrende Autos auch nicht eng rechts überholen dürfen. Mal sehen wer sich daran hält.

Beitrag melden
fredotorpedo 18.01.2019, 07:40
42. Zu spät

Dieses Gutachten kommt zu spät. In den letzten Jahren werden in inseter Stadt munter immer mehr Straßen insbesondere in der Innenstadt mit Schutzstreifen für Fahrradfahrer versehen. Auch dort, wo es bisher Fahrradwege direkt neben dem Fußweg ausgewiesen waren und nie Probleme machten.
An verschiedenen Stellen läuft sogar auf Einbahnstraßen ein Schutzstreifen entgegen gesetzt zur Fahrradrichtung. Fahren dort Fahrradfahrer gleichzeitig in Fahrtrichtung und entgegengesetzt, so bleibt für das Auto garkeine Möglichkeit den Abstand zu halten. Und an Ampeln mit Schutzstreifen fahren regelmäßig Fahrradfahrer an den schon wartenden Autos vorbei bis möglichst bis vorn an die Ampel. Wenn die Ampel grün zeigt, müssten dann alle Autos zunächst warten, bis alle Fahrradfahrer vorbei sind ( und die Ampel dann möglicherweise wieder auf rot).
Ich bin Fahrrad- und Autofahrer und finde den derzeitigen Aktionismus für Fahrradfahrer katstrophal. Zunächst oder zumindest parallel müssten die Regeln/ Gesetze entsprechend angepasst werden. Die Mindestanforderungen für alle am öffentlichen Verkehr teilnehmenden Fahrräder sollten sein:
- Kennzeichnungspflicht
- Versicherungspflicht
- Ausbildungsnachweis der Fahrradfahrer bzgl. der Straßenverkehrsordnung.
Ergänzend sollte die Straßenverkehrsordnung schnellstens an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Vergehen von Fahrradfahern, wie fahren in Fußgängerzonen, auf Bürgersteigen, zu dichtes Vorbeifahren an Autos, fehlende Beleuchtung, ... sollten intensiv und konsequent verfolgt werden.
Zur Zeit entwickelt sich der Fahrradverkehr für Fußgänger an vielen Stellen zu einer größeren Gefahr als der Autoverkehr

Beitrag melden
MikelFriess 18.01.2019, 07:44
43. Verstehen sich Fahrradfahrer als Verkehrsteilnehmer?

Die Frage stelle ich mir jedesmal, wenn ich wieder hinter einem Radfahrer*in festhänge die, der Schwerkraft spottend, mit 5 kmh über die Hälfte des Fahrstreifens schwankt oder beim Aufsteigen eben mal die komplette Fahrbahn für sich beansprucht.
Ich glaube das GEGENSEITIGE Rücksichtnahme angebracht ist und nicht ständig eine einseitige Rücksichtnahme und wenn kontrolliert werden soll, dann bitte auch mal die Fahrtüchtigkeit der Radfahrer.

Beitrag melden
irmgardbreuer 18.01.2019, 07:44
44. Radwege in deutschen Städten

Die Stadt Mönchengladbach hat erst vor einigen Monaten auf einer langen , vielbefahrenen Straße vorhandene Radwegemarkierungen abgeschabt . Irgendwo am Anfang steht dann ein Schild ,dass ein Abstand von eineinhalb Metern einzuhalten ist. Es wurde tatsächlich behauptet,dass sei für Radfahrer sicherer. Der Radfahrer ist in Deutschland einfach als Störfaktor verschrien .

Beitrag melden
dr.joe.66 18.01.2019, 07:45
45. Das löst nicht das Problem.

Gut, dass das mal so klar festgestellt wurde. Auch wenn sich dadurch in der Praxis leider nichts ändern wird. Die wenigen vernünftigen Autofahrer werden auch weiterhin nur überholen, wenn es den Radfahrer nicht gefährdet. Busse und LKW werden weiter an ihre Liefertermine denken und überholen wie es ihnen passt.
Durch dieses Gutachten werden die 98% vernünftigen Radfahrer nicht geschützt. Und die 2% Kampfradler werden noch weiter hochdrehen nach dem Motto: Siehste, die PKW/LKW dürfen gar nix und ich darf alles.

Der schwarze Peter liegt auch wieder bei der Polizei, die das jetzt auch noch kontrollieren darf. Typisch weltfremd mal wieder.

Stattdessen wäre es doch mal an der Zeit über komplett neue Verkehrskonzepte in den Städten nachzudenken. Breite sichere Radwege, zuverlässiger und regelmäßiger ÖPNV, Park&Ride, und Lieferverkehr nicht nach dem Belieben der Lieferanten, sondern so, dass es die Menschen in der Stadt möglichst wenig beeinträchtigt. Aber ich bezweifle, dass das in D möglich ist.

Beitrag melden
Bolligru 18.01.2019, 07:45
46. Interessant.

Möchte mal den Radfahrer sehen, der seinerseits diesen Sicherheitsabstand einhält. Mich eingeschlossen.
(Das gilt übrigens auch für Motorradfahrer.)

Beitrag melden
orca20095 18.01.2019, 07:46
47. Genau, wir haben mehrere

Fahrstreifen, die durch Fahrbahnmarkierungen getrennt sind und halten einen Abstand von 1,5 m zum Nachbarn ein. Vielleicht könnte sich der ADFC und dieser Professor auch einmal der Thematik annehmen, wie man Radfahrern die Grundregeln der STVO beibringt, statt solch steile Thesen zu zelebrieren. Das fängt schon bei den Ampeln an und setzt sich über die Pflicht zur Anzeige der Richtungsänderung fort. Viele Forschungsthemen!

Beitrag melden
RDetzer 18.01.2019, 07:49
48. Ich würde gerne

einen Artikel darüber lesen, welche Vorteile ein Radfahrer auf die Straße bringt, der in Sportwagenmanier rechts zwischen Langsamverkehr und Parkbereich mit seiner E-Mobilität und Sonder-SUV-Ausstattung im Tempo 45 vorbeibrettert. In engeren Straßen wird ein Sicherheitsabstand nach links wie rechts zu jeweils 50% der Fahrbreite eingehalten, damit wirklich keiner vorbeikommt. Dann war da noch die Sache mit dem Stinkefinger, wenn der Fahrradfahrer seine Verkehrsregeln nicht bekommt, wie er gerne haben möchte. Gilt eigentlich das Stoppschild auch für Fahrradfahrer, ich habe das zweimal den Unfall vermeidend nicht erlebt.

Beitrag melden
R.hoch2 18.01.2019, 07:50
49. Dafür

Zitat von Charlie Hebdo
Gilt das dann auch, wenn der Radweg rauf dem Bürgersteig, also leicht erhöht ist? Zitat: “unabhängig von der Art der Verkehrsführung...“ Und dann könnte man fragen, wieso Fußgänger nicht besser geschützt wegen. Müsste der Sicherheitsabstand hier nicht auch 1,5 m betragen? Also Fußgänger nicht überholen. Und bei Kindern bitte 2 m Abstand. Oder anders ausgedrückt, auch Fußgänger bitte nicht mehr überholen. Schrittgeschwindigkeit.
gibt es dann eine Klingel! :)

Beitrag melden
Seite 5 von 53
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!